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In jeder Schule gibt es sehr viele Konflikte. Konflikte sind normal. Sie zu bearbeiten, sollte ebenfalls normal werden. Das würde nicht nur den Konfliktparteien helfen – die Auflösung baut auch eine Brücke in die Zukunft. Eine Zukunft, in der Konflikte als Chance und nicht als Einschränkung gesehen werden. Schulmediation ist keine Option, sondern eine Notwendigkeit. Dadurch, dass wir aktuell nicht nur in Berlin, sondern in allen Bundesländern eine dünne pädagogische Personaldecke haben, wird das Thema Mediation oft an den Rand gedrängt. Konflikte wirken im Untergrund weiter, wenn wir sie aussitzen und tauchen in Momenten auf, in denen wir erst recht keine Zeit haben, uns damit in Ruhe zu befassen. Es ist immer der falsche Moment. Insofern werbe ich hier und in dem Leitfaden dafür, sich auf jeden Fall mit dem Thema und den drei Bereichen Intervention, Bearbeitung und Prävention von Konflikteskalation zu befassen. In allen drei Bereichen bietet die Handreichung Schulmediation viele Impulse und praktische Tipps. Schulmediation ist kein Projekt, sondern eine Infrastrukturmaßnahme.

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