Vorschau - Arbeitsblätter - Unterrichtsreihe Stellung nehmen | 12 Stunden und Klassenarbeit mit Lösungen | Deutsch Klasse 7/8 - Deckblatt
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Beschreibung

Eine Unterrichtsreihe zur begründeten Stellungnahme für Deutsch in Klasse 7 und 8 mit zwölf Unterrichtsstunden und einer Klassenarbeit. Die Reihe führt von der Frage, was eine Meinung von einem Argument unterscheidet, bis zur eigenen Stellungnahme mit Anlass, Standpunkt, drei Argumenten, einem entkräfteten Gegenargument und einer Forderung. In Stunde 11 und 12 schreiben die Lernenden eine eigene Stellungnahme und prüfen sie in einer Partnerkorrektur. Die Stellungnahme vertritt eine Seite und wägt nicht ab, damit bereitet die Reihe auf die Erörterung vor. Jede Rasterzeile im Erwartungshorizont der Klassenarbeit ist einer Stunde der Reihe zugeordnet.

Das Paket hat 118 Seiten: die zwölf Stunden mit je 9 Seiten, zusammen 108, und die Klassenarbeit mit 10 Seiten. Jede Stunde hat drei Arbeitsblätter. Jede Stunde und die Klassenarbeit liegen als eigene PDF bei, so lässt sich jede Stunde auch einzeln drucken. Die Reihe folgt dem Kernlehrplan Deutsch der Sekundarstufe I in Nordrhein-Westfalen, der das begründete Stellungnehmen dem argumentierenden Schreiben zuordnet.

Stunde 1 bis 5 üben das Handwerk. Stunde 1 „Meinung oder Argument?“ arbeitet mit dem Aushang der Schulleitung zum Ballspielverbot auf dem Schulhof und sechs Wortmeldungen aus der Schülervertretung, die die Lernenden als Meinung oder Argument einordnen. Zwei davon prüfen sie mit dem Streichtest. Stunde 2 „Ein Argument aufbauen“ bleibt beim Ballspielverbot und prüft drei Argumente, von denen nur eines Behauptung, Begründung und Beispiel hat. Stunde 3 „Belege finden und prüfen“ untersucht das Umfrageergebnis der Schülerzeitung zu einem Schulhund, in dem alle vier Belegarten vorkommen: Beispiel, Erfahrung, Zahl aus einer Befragung und Fachperson. Aus „241 sind dafür“ wird dort ein Beleg mit Bezugsgröße und Quelle. In Stunde 4 „Argumente ordnen“ streichen die Lernenden aus sechs Wortmeldungen zum Schulhund die reinen Meinungen und eine Doppelung und ordnen die übrigen drei vom schwächsten zum stärksten. Stunde 5 „Ein Gegenargument entkräften“ nimmt Lucas Leserbrief zum Bolzplatz an der Birkenstraße, der den Lärm selbst als Einwand nennt, ihn mit „Zwar ..., aber ...“ entkräftet und ein Zugeständnis macht. Dazu ordnen die Lernenden drei Entkräftungen als abwertend, ausweichend oder sachlich ein.

Stunde 6 bis 10 bauen daraus den Text. Stunde 6 „Die Stellungnahme aufbauen“ arbeitet mit dem Aushang eines Sportvereins, der alle Mitglieder ab zwölf zu Helferdiensten bei Heimspielen verpflichten will. Die Lernenden ordnen Theos durcheinandergeratene Stellungnahme aus fünf Bausteinen, schreiben eine eigene Einleitung mit Anlass und Standpunkt und legen in der Wahlaufgabe einen Schreibplan an. Stunde 7 „Der Leserbrief“ stellt die Meldung „Bolzplatz früher zu?“ aus dem Stadtteilblatt neben Lucas Antwort. Danach verbessern die Lernenden in Ronjas kurzem Leserbrief Anrede, Bezug und Gruß und kürzen Lucas Brief so, dass Bezug, Beleg und Forderung stehen bleiben. Stunde 8 „Sätze verknüpfen“ verbindet Ranias acht unverbundene Sätze gegen die Helferpflicht mit Verknüpfungswörtern nach ihrer Funktion, setzt die Kommas und wechselt die Satzanfänge. Stunde 9 „Sachlich bleiben“ stellt zum Ballspielverbot einen unsachlichen Kommentar im Netz und einen Brief an die Schulleitung nebeneinander. Die Lernenden benennen Abwertung, Übertreibung, Umgangssprache und Vorwurf und schreiben einen Satz des Kommentars sachlich um, in der Wahlaufgabe den ganzen Kommentar als Absatz in der Sie-Form. Stunde 10 „Eine Stellungnahme überarbeiten“ legt die Checkliste der Reihe mit sieben Punkten fest und prüft damit Yusufs Stellungnahme zum Schulhund in drei Durchgängen, erst Inhalt, dann Sprache, zuletzt Form. Fünf Punkte sind in seinem Entwurf offen, die Lernenden schreiben ihm dazu eine Rückmeldung mit Stelle, Gelungenem und Vorschlag.

In Stunde 11 und 12 entsteht eine eigene Stellungnahme zur Mitteilung des Jugendtreffs an der Kastanienallee, nach der der Freitagstreff ab März erst ab 14 Jahren offen sein soll. In Stunde 11 „Eine Stellungnahme schreiben“ werten die Lernenden die Mitteilung in einer Tabelle aus, legen einen Schreibplan mit Standpunkt, drei geordneten Argumenten und einem Gegenargument an und schreiben die Einleitung, in der Wahlaufgabe auch die ersten beiden Argumente. Stunde 12 „Eine Stellungnahme fertigstellen“ vergleicht drei Fassungen eines Schlussabsatzes. Danach schreiben die Lernenden das stärkste Argument, das Gegenargument mit Entkräftung und den Schluss mit Forderung. In der Partnerkorrektur prüft Partner A mit den Punkten 1 bis 4 der Checkliste, Partner B mit den Punkten 5 bis 7, und beide legen für jeden Text die wichtigste Verbesserung fest. Wer Stunde 11 ausgelassen hat, schließt an Nadias Anfang im Material von Stunde 12 an.

Jede Stunde ist gleich aufgebaut. Zwei Infotextseiten mit vier Abschnitten und je einer Illustration führen die Fachbegriffe ein, dazu kommen eine Leitfrage, drei Lernziele in der Ich-Form, vier bis sechs Fachbegriffe und ein Fußband aus Merksatz, einem Hinweis unter „Schon gewusst?“ und einer Checkfrage. Der Anlasstext ist eigens für die Stunde verfasst und hat nummerierte Absätze, auf die sich Aufgaben und Lösungen beziehen. Auf den drei Arbeitsblättern stehen fünf oder sechs Aufgaben mit einem bis drei Sternen, darunter eine Partneraufgabe mit festen Rollen für Partner A und Partner B. Die Aufgabe mit drei Sternen ist eine Wahlaufgabe. Jede Stunde hat eine Aufgabe ganz ohne Hilfe, ab Stunde 2 als Transferaufgabe, meist zu einem neuen Fall wie dem Trinkwasserspender im Schulflur oder den kaputten Schließfächern. Als Hilfen gibt es je nach Stunde Tipps, Wortspeicher und Satzanfänge. Zu jedem Arbeitsblatt gehört ein deckungsgleiches Lösungsblatt mit ausformulierten Beispiellösungen. Die Lehrkraftseite enthält Einordnung, fachlichen Hintergrund mit der typischen Fehlvorstellung der Stunde, drei Lernziele, einen Verlauf in vier Phasen mit Sozialform und Minuten, Hinweise zur Differenzierung und zwei Reflexionsfragen.

Die Klassenarbeit hat eine eigene Streitfrage, die in keiner Stunde vorkommt: „Sollte die Stadt hinter der Turnhalle am Mühlenweg eine Skateanlage bauen?“ Sie dauert 90 Minuten, erreichbar sind 50 Punkte. Zwei eigens verfasste Materialien liegen bei. M1 ist ein Beitrag aus dem Stadtteilblatt vom 9. April mit Belegen für beide Seiten, darunter eine Befragung des Stadtteilbüros, in der sich 87 von 110 Jugendlichen die Anlage wünschen, Baukosten von 95.000 Euro, von denen ein Förderprogramm 60.000 Euro übernimmt, und das nächste Wohnhaus in 40 Metern Abstand. M2 sind zwei unsachliche Kommentare unter dem Beitrag. Aufgabe 1 verlangt einen Schreibplan (8 Punkte), Aufgabe 2 die Stellungnahme als Leserbrief an das Stadtteilblatt (36 Punkte), Aufgabe 3 die sachliche Fassung der beiden Kommentare (6 Punkte). Dazu gehören ein Schreibplan mit fünf Feldern und eine Checkliste mit acht Fragen. Eine Zusatzseite bietet zwei freiwillige Aufgaben mit bis zu 10 Zusatzpunkten und eine Hilfekarte mit Schritten und Satzanfängen für Lernende mit Nachteilsausgleich oder anderer Erstsprache. Auf einer Übungsseite tauschen zwei Lernende vor der Arbeit ihre Schreibpläne zu einer anderen Streitfrage und prüfen sie mit der Checkliste. Ein Leserbrief gegen die Anlage kann die volle Punktzahl ebenso erreichen wie einer dafür. Für die Lehrkraft gibt es einen Erwartungshorizont mit acht Rasterzeilen, einen Notenschlüssel, vier Korrekturkästen, eine ausformulierte Musterlösung von rund 330 Wörtern mit acht Anmerkungen und einen Reflexionsbogen, der zu jeder Rasterzeile die Stunde nennt, die man bei schwachem Ergebnis wiederholt.

Die Reihe ist auf zwölf Stunden von je 45 Minuten angelegt, Stunde 11 und 12 lassen sich auch als Doppelstunde halten, danach folgt die Klassenarbeit mit 90 Minuten. Geübt wird an fünf eigenen Anlasstexten, die in mehreren Stunden wiederkehren: dem Aushang der Schulleitung zum Ballspielverbot, dem Umfrageergebnis der Schülerzeitung zum Schulhund, Lucas Leserbrief zum Bolzplatz, dem Aushang des Sportvereins zu den Helferdiensten und der Mitteilung des Jugendtreffs zum Freitagstreff. Jede Stunde führt ihren Text neu ein und lässt sich deshalb auch einzeln einsetzen. Für die Vertretung reichen Infotext, Aufgaben nach Sternen und das Lösungsblatt zum Vergleich. Stunde 1 bis 5 passen ab Klasse 7, Stunde 6 bis 12 und die Klassenarbeit haben ihren Schwerpunkt in Klasse 8.

Zur Abgrenzung: Die Merkblatt-Pakete in diesem Shop, „Ein Argument bauen“ und „Die Stellungnahme“ für Klasse 7 und 8, „Argumente gewichten“ und „Der Leserbrief“ für Klasse 8 und 9 sowie „Gegenargumente entkräften“ für Klasse 9 und 10, haben je vier Seiten mit Merkblatt, Arbeitsblatt, Lösung und Lehrkraftseite. Das Merkblatt „Die Stellungnahme“ zeigt den Aufbau von der Position bis zur Forderung an kurzen Beispielsätzen. Die Reihe hat zu jeder Stunde zusätzlich einen eigenen Anlasstext mit nummerierten Absätzen, drei Arbeitsblätter mit Partneraufgabe und längeren Schreibaufgaben, Lösungsblätter und einen Stundenverlauf mit Minutenangaben. Die Unterrichtsreihe „Erörterung“ für Klasse 8 und 9 setzt voraus, was hier aufgebaut wird, und führt von der einseitigen Stellungnahme zum Abwägen beider Seiten. Die zwölf Stunden und die Klassenarbeit gibt es auch einzeln.

Mit KI erstellte Texte & Bilder · didaktisch geprüft und überarbeitet

Neu

Unterrichtsreihe Stellung nehmen | 12 Stunden und Klassenarbeit mit Lösungen | Deutsch Klasse 7/8

28,99 €
Gesamtwert des Pakets: 46,88 €
Produktdetails
  • Klassenstufe:
    7-8. Klasse
  • Umfang:
    13 Materialien
  • Materialtyp:
    Arbeitsblätter, Merkblätter

Materialien in diesem Paket (13)

eduki Qualität
10 Seiten

Klassenarbeit Stellungnahme | Leserbrief mit zwei Materialien, Erwartungshorizont und Musterlösung | Deutsch Klasse 7/8

Eine Klassenarbeit zur begründeten Stellungnahme für Deutsch in Klasse 7 und 8, mit Schwerpunkt Klasse 8. Die Streitfrage lautet: „Sollte die Stadt hinter der Turnhalle am Mühlenweg eine Skateanlage bauen?“ Die Stadt prüft, ob ein Parkplatz zur Skateanlage umgebaut wird, das Stadtteilblatt hat darüber berichtet, und das Stadtteilbüro sammelt bis zum 30. April Stellungnahmen. Die Lernenden schreiben dazu einen Leserbrief an das Stadtteilblatt. Die Arbeit dauert 90 Minuten, erreichbar sind 50 Punkte.Das Material hat 10 Seiten. Für die Lernenden gibt es zwei Aufgabenseiten, eine Seite mit dem Schreibplan, eine Zusatzseite und eine Übungsseite, für die Lehrkraft fünf Seiten mit Erwartungshorizont, Notenschlüssel, Korrekturhinweisen, Musterlösung, Hinweisen zu den Zusatzseiten und Reflexionsbogen. Die Aufgabenseiten enthalten die Ausgangslage, die Streitfrage, zwei Lernziele in der Ich-Form, die beiden Materialien, die drei Aufgaben, die Checkliste und die Hinweise zum Vorgehen. Zwei Illustrationen gehören dazu: drei Jugendliche am Rand des fast leeren Parkplatzes hinter der Turnhalle und eine Schülerin, die an einem Schreibplan arbeitet.Dazu gehören eine Zusatzseite mit zwei freiwilligen Aufgaben und einer Hilfekarte. In der Profi-Aufgabe mit bis zu 6 Zusatzpunkten schreiben die Lernenden einen weiteren Absatz von etwa 100 Wörtern, der ein zweites Gegenargument aus M1 entkräftet und der Stadt einen Vorschlag macht, den sie umsetzen kann. In der gestalterischen Aufgabe mit bis zu 4 Zusatzpunkten entsteht eine Argumentkarte für die Pinnwand im Stadtteilbüro mit Überschrift, Standpunkt, drei Stichworten mit je einer Angabe aus M1 und der Forderung. Die Hilfekarte zeigt Aufgabe 1 in fünf Schritten und gibt Satzanfänge für den Leserbrief und die beiden Kommentare vor, für Lernende mit Nachteilsausgleich oder anderer Erstsprache. Argumente und Standpunkt nimmt sie niemandem ab. Auf der Übungsseite füllen zwei Lernende vor der Arbeit zu einer anderen Streitfrage die ersten drei Felder des Schreibplans aus, tauschen die Pläne, prüfen sie mit der Checkliste und halten gemeinsam die drei häufigsten Stolpersteine fest. Für die Lehrkraft kommen Bewertungshinweise zu den Zusatzaufgaben und ein Hinweis zur Übungsphase von 30 Minuten hinzu. Die Zusatzpunkte werden addiert, mehr als 50 Punkte gibt es aber nicht.Beide Materialien sind eigens für diese Arbeit verfasst und haben nummerierte Absätze. M1 ist ein Beitrag aus dem Stadtteilblatt vom 9. April in fünf Absätzen. Er nennt Belege für beide Seiten: 18 Stellplätze auf 600 Quadratmetern, die unter der Woche meist leer stehen, eine Befragung des Stadtteilbüros, in der sich 87 von 110 Jugendlichen die Anlage wünschen, Baukosten von 95.000 Euro, von denen ein Förderprogramm 60.000 Euro übernimmt, das nächste Wohnhaus in 40 Metern Abstand mit der Sorge der Anwohner vor Lärm und das Zitat einer Unfallärztin zu Stürzen auf der Straße. M2 sind zwei Kommentare unter dem Beitrag, einer dafür und einer dagegen. Beide werten ab, übertreiben und greifen zu Umgangssprache.Aufgabe 1 (8 Punkte) ist ein Schreibplan mit Standpunkt, drei Argumenten mit je einem Beleg aus M1 oder aus eigener Erfahrung, geordnet vom schwächsten zum stärksten, und einem Gegenargument mit Entkräftung. Aufgabe 2 (36 Punkte) ist die Stellungnahme als Leserbrief mit Anrede, Bezug auf den Beitrag, Einleitung mit Anlass und Standpunkt, drei Argumenten, einem Gegenargument, einem Schluss mit Forderung und einem Gruß, geschrieben auf Klassenarbeitspapier und etwa 250 bis 350 Wörter lang. In Aufgabe 3 (6 Punkte) formulieren die Lernenden die zwei Kommentare aus M2 sachlich um, ohne dass der Standpunkt verloren geht. Der Schreibplan hat fünf Felder mit Schreiblinien: Standpunkt, Argumente mit Beleg, Gegenargument und Entkräftung, Bezug mit Titel und Datum des Beitrags und die Forderung. Eine Checkliste mit acht Fragen zum Abhaken folgt den acht Rasterzeilen. Die Hinweise geben den Zeitplan vor: 10 Minuten Lesen und Markieren, 15 Minuten für Aufgabe 1, 50 für den Leserbrief, 10 für Aufgabe 3 und 5 Minuten für die Prüfung mit der Checkliste.Der Erwartungshorizont ist ein Bewertungsraster mit acht Zeilen. Aufgabe 1 und 3 haben je eine Zeile, der Leserbrief sechs: Anrede, Bezug und Gruß (4 Punkte), Einleitung mit Anlass und Standpunkt (4), drei vollständige Argumente in steigender Reihenfolge (12), Gegenargument in seiner stärksten Form mit sachlicher Entkräftung (5), Verknüpfung, Satzanfänge und sachlicher Ton (6) sowie Schluss mit Forderung (5). Der Notenschlüssel nennt für alle sechs Noten die Punktspanne und die Prozentgrenze. Dazu kommen vier Korrekturkästen. Der erste hält fest, dass ein Leserbrief gegen die Anlage ebenso die volle Punktzahl erreichen kann wie einer dafür. Wer nur abwägt, ohne sich festzulegen, schreibt eine Erörterung und verliert in Rasterzeile 3 die Punkte für den Standpunkt. Außerdem listet der Kasten die Belege aus M1 für beide Seiten auf. Die nächsten beiden Kästen legen fest, was als Beleg zählt, wie Aufgabe 1 und die Reihenfolge der Argumente bepunktet werden und dass sprachliche Fehler nur in Rasterzeile 6 zählen. Der vierte ordnet die Rasterzeilen den Stunden der Reihe zu. Die Musterlösung ist ein ausformulierter Leserbrief von rund 330 Wörtern für die Anlage mit einem Zugeständnis an die Anwohner. Acht Anmerkungen ordnen jeden Teil seiner Rasterzeile zu, enthalten die Lösung zu Aufgabe 1 und eine mögliche Fassung der beiden Kommentare und sagen, welche Abweichungen wie viele Punkte kosten. Den Abschluss bildet ein Reflexionsbogen nach der Korrektur mit einer Tabelle zu allen acht Rasterzeilen und drei Fragen an die Lehrkraft.Die Arbeit ist auf eine Doppelstunde von 90 Minuten angelegt und schließt die zwölfteilige Reihe „Stellung nehmen“ ab. Jede Rasterzeile ist mindestens einer Stunde der Reihe zugeordnet: Stunde 2 bis 4 bereiten die Argumente mit Beleg und ihre Reihenfolge vor, Stunde 4 und 6 den Schreibplan, Stunde 5 das Gegenargument, Stunde 6 Einleitung und Schluss, Stunde 7 die Form des Leserbriefs, Stunde 8 und 9 Verknüpfung und Ton und Stunde 9 das Umformulieren der Kommentare. Stunde 10 bis 12 üben alle Zeilen mit der Checkliste der Reihe, in Stunde 11 und 12 entsteht eine eigene Stellungnahme mit Partnerkorrektur. Der Reflexionsbogen nennt zu jeder Zeile die Stunde, die man bei schwachem Ergebnis wiederholt. Die Arbeit funktioniert auch ohne die Reihe. Die Streitfrage kommt in keiner Stunde vor, die Ausgangslage führt sie ein, alle Materialien liegen bei. Vorausgesetzt werden ein Argument aus Behauptung, Begründung und Beleg, der Umgang mit einem Gegenargument und die Form des Leserbriefs.Zur Abgrenzung: Das Merkblatt-Paket „Die Stellungnahme“ für Klasse 7 und 8 in diesem Shop hat vier Seiten mit Merkblatt, Arbeitsblatt, Lösung und Lehrkraftseite, ebenso das Paket „Der Leserbrief“ für Klasse 8 und 9. Sie üben den Aufbau an kurzen Beispielen, prüfen ihn aber nicht. Diese Klassenarbeit hat dagegen zwei Materialien mit nummerierten Absätzen, einen Schreibplan, ein Bewertungsraster mit Notenschlüssel, Korrekturhinweise und eine ausformulierte Musterlösung. Alle zwölf Stunden der Reihe und diese Klassenarbeit gibt es zusammen im Paket „Unterrichtsreihe Stellung nehmen“. Für Klasse 8 und 9 schließt die Unterrichtsreihe „Erörterung“ an.Mit KI erstellte Texte & Bilder · didaktisch geprüft und überarbeitet

Klassenstufen: 7-8. Klasse

Deutsch
2,99 €
eduki Qualität
9 Seiten

Leserbrief schreiben: Anrede, Bezug, Standpunkt und Gruß | Unterrichtsstunde mit Materialtext, Arbeitsblättern und Lösungen | Deutsch Klasse 7/8

Eine Unterrichtsstunde zum Leserbrief für Deutsch in Klasse 7 und 8, mit Schwerpunkt Klasse 8. Die Lernenden benennen die Teile eines Leserbriefs, schreiben einen Bezugssatz mit Titel und Datum des Beitrags und verfassen selbst einen kurzen Leserbrief mit Anrede, Bezug, Standpunkt, Argument, Forderung und Gruß. Der Anlass ist eine Meldung aus dem Stadtteilblatt: Die Stadt will den Bolzplatz an der Birkenstraße ab dem 1. Juni um 18 statt um 21 Uhr abschließen, weil aus zwei Häusern Beschwerden wegen Lärm kamen. Das Material hat 9 Seiten: zwei Infotextseiten, drei Arbeitsblätter, drei Lösungsblätter und eine Lehrkraftseite. Der Infotext gliedert sich in vier Abschnitte mit je einer Illustration: „Ein Brief an viele“, „So ist ein Leserbrief aufgebaut“, „Das Wichtigste steht vorn“ und „Sachlich, auch beim Widerspruch“. Er erklärt, dass ein Leserbrief an die Redaktion und ihre Leserschaft geht und nicht an die Person, die den Beitrag geschrieben hat. Er zeigt, warum Bezug und Standpunkt in die ersten Sätze gehören, weil Redaktionen lange Briefe von hinten kürzen, und warum Kritik die Sache treffen soll und nicht die Person. Dazu kommen die Leitfrage „Wie schreibst du an eine Redaktion, damit dein Standpunkt gedruckt wird?“, drei Lernziele in der Ich-Form und fünf Fachbegriffe mit kurzer Erklärung: Leserbrief, Redaktion, Bezug, Standpunkt und Forderung. Im Fußband stehen ein Merksatz zum Aufbau, der Hinweis auf das Kürzen von hinten und eine Kontrollfrage zu den zwei Angaben im Bezugssatz. Der Materialtext besteht aus zwei Teilen, die eigens für diese Stunde verfasst sind. Zuerst kommt die kurze Meldung „Bolzplatz früher zu?“ aus dem Stadtteilblatt vom 4. Mai. Darauf antwortet Luca, 13 Jahre, mit dem Leserbrief „Der Bolzplatz muss offen bleiben“ in vier nummerierten Absätzen. Er nennt den Beitrag mit Titel und Datum, stützt seinen Standpunkt mit einer eigenen Zählung von 26 Jugendlichen an einem Aprilabend um 19 Uhr, nimmt den Einwand der Anwohner mit „zwar ... aber“ auf, schlägt ein Ballfangnetz vor und fordert, den Platz bis 20 Uhr offen zu lassen. Auf den drei Arbeitsblättern stehen sechs Aufgaben, zwei mit einem Stern, drei mit zwei Sternen und eine mit drei Sternen. Zuerst ordnen die Lernenden den Stellen in Lucas Brief die Teile Anrede, Bezug, Standpunkt, Argument, Gegenargument, Forderung und Gruß zu. Danach schreiben sie einen Bezugssatz zu einem anderen Beitrag, „Neue Bänke für den Park“ vom 11. Mai, und verbessern in Ronjas kurzem Leserbrief drei unpassende Stellen, darunter die Anrede „Hallo Leute“ und den Gruß „Bis dann“. In der Partneraufgabe prüft Partner A Bezug und Standpunkt, Partner B Argumente und Forderung, danach kürzen beide Lucas Brief um vier Sätze und prüfen, ob Bezug, Beleg und Forderung stehen bleiben. Die Wahlaufgabe mit drei Sternen dreht die Perspektive um: Die Lernenden schreiben einen Leserbrief von sechs Sätzen aus Sicht einer Anwohnerin oder eines Anwohners der Birkenstraße. Die Transferaufgabe am Schluss kommt ohne Hilfe aus. Aus drei Anfangssätzen zu einem Beitrag über einen neuen Radweg am Kanal wählen die Lernenden den, der als erster Satz eines Leserbriefs taugt, und begründen ihre Wahl mit zwei Merkmalen. Als Hilfen gibt es einen Wortspeicher zu Aufgabe 1, zwei Satzanfänge zu Aufgabe 2 und je einen Tipp zu Aufgabe 3 und 4. Zu jedem Arbeitsblatt gehört ein deckungsgleiches Lösungsblatt. Die Zuordnung ist vollständig ausgefüllt, zu den Schreibaufgaben gibt es ausformulierte Beispiellösungen. Bei der Partneraufgabe stehen die vier gestrichenen Sätze und die gekürzte Fassung in Stichworten, bei der Wahlaufgabe ein vollständiger Leserbrief eines Anwohners, der für 18 Uhr eintritt. Die Lösung zur Transferaufgabe begründet auch, warum die beiden anderen Anfangssätze nicht taugen. Die Lehrkraftseite enthält die Einordnung in die Reihe, den fachlichen Hintergrund, drei Lernziele, einen Verlauf in vier Phasen mit Sozialform und Minuten, Hinweise zur Differenzierung und zwei Reflexionsfragen. Der Hintergrund nennt die Fehlvorstellung, ein Leserbrief sei ein privater Brief an die Person, die den Artikel geschrieben hat. Die Stunde ist auf 45 Minuten angelegt: fünf Minuten Einstieg im Plenum, in dem die Meldung vorgelesen wird, 15 Minuten Erarbeitung in Einzelarbeit mit dem Infotext und den Aufgaben 1 und 2, 18 Minuten Anwendung mit den Aufgaben 3 und 6 allein, Aufgabe 4 zu zweit und Aufgabe 5 zur Wahl sowie sieben Minuten Sicherung im Plenum, in der Ronjas Brief und die gekürzten Fassungen verglichen werden. Weil Meldung und Leserbrief vollständig auf dem Blatt stehen, lässt sich die Stunde einzeln einsetzen oder als Stunde 7 der Reihe „Stellung nehmen“. Mit Infotext, Hilfen und Lösungsblättern eignet sie sich auch als Vertretungsstunde. Zur Abgrenzung: Das Merkblatt-Paket „Der Leserbrief“ in diesem Shop fasst für Klasse 8 und 9 Bezug, Meinung, Begründung, Ton und Forderung auf einem Merkblatt zusammen und übt sie an einzelnen Sätzen und einem Leserbrief aus vier Sätzen. Diese Stunde arbeitet dagegen an einem vollständigen Leserbrief samt der Meldung, auf die er antwortet, und ergänzt das Kürzen eines Briefs, den Wechsel in die Sicht der Anwohner, eine Partneraufgabe mit festen Rollen, eine Transferaufgabe ohne Hilfe und einen Stundenverlauf mit Minutenangaben. Den Aufbau einer Stellungnahme allgemein zeigt das Merkblatt-Paket „Die Stellungnahme“ für Klasse 7 und 8. Alle zwölf Stunden der Reihe und die Klassenarbeit, in der die Stellungnahme ebenfalls als Leserbrief an das Stadtteilblatt entsteht, gibt es zusammen im Paket „Unterrichtsreihe Stellung nehmen“.Mit KI erstellte Texte & Bilder · didaktisch geprüft und überarbeitet

Klassenstufen: 7-8. Klasse

Deutsch
3,99 €
eduki Qualität
9 Seiten

Belege in der Argumentation prüfen: Beispiel, Erfahrung, Zahl und Fachperson | Unterrichtsstunde mit Materialtext, Arbeitsblättern und Lösungen | Deutsch Klasse 7/8

Eine Unterrichtsstunde zu Belegen in der Argumentation für Deutsch in Klasse 7 und 8, mit Schwerpunkt Klasse 7. Die Lernenden unterscheiden vier Belegarten, nämlich Beispiel, Erfahrung, Zahl aus einer Befragung und Fachperson. Sie geben eine Zahl mit Bezugsgröße und Quelle an und prüfen, ob ein Beleg zur Behauptung passt. Anlass ist die Frage, ob die Schule einen Schulhund bekommen soll. Die Schülerzeitung hat dazu in Jahrgang 7 und 8 eine Umfrage gemacht.Das Material hat 9 Seiten: zwei Infotextseiten, drei Arbeitsblätter, drei Lösungsblätter und eine Lehrkraftseite. Der Infotext gliedert sich in vier Abschnitte mit je einer Illustration: „Eine Behauptung braucht eine Stütze“, „Vier Belegarten“, „Eine Zahl braucht Bezugsgröße und Quelle“ und „Der Beleg muss passen“. Er erklärt, dass ein Beleg eine Begründung prüfbar macht, und stellt die vier Belegarten vor. Am Satz „241 sind dafür“ zeigt er, warum eine Zahl erst mit Bezugsgröße und Quelle etwas aussagt. Eine Fachperson zählt nur für ihr Fachgebiet: Die Tierärztin kann beurteilen, ob ein Hund den Trubel einer Klasse verträgt, über den Stundenplan weiß sie nicht mehr als andere. Dazu kommen die Leitfrage „Womit stützt du eine Behauptung so, dass andere sie prüfen können?“, drei Lernziele, fünf Fachbegriffe (Beleg, Belegart, Bezugsgröße, Quelle, Fachgebiet) und ein Fußband aus Merksatz, einem Hinweis zur Bezugsgröße und einer Checkfrage.Der Materialtext ist eigens für die Stunde verfasst: der Beitrag „Ein Schulhund für unsere Schule?“ aus der März-Ausgabe der Schülerzeitung mit fünf nummerierten Absätzen. Von 312 Befragten sind 241 für einen Schulhund, 48 dagegen und 23 unentschieden, 19 nennen Angst vor Hunden oder eine Allergie. Eine Lehrerin des Jahrgangs 7 bietet an, ihre ausgebildete Hündin an zwei Tagen in der Woche mitzubringen. Eine Tierärztin wird mit einem Satz zitiert, die Nachbarschule hat seit zwei Jahren einen Schulhund ohne Zwischenfall, und Selin aus der 7c berichtet, dass sie bei einem Besuch dort mit dem Hund im Raum ruhiger arbeiten konnte. Jede der vier Belegarten kommt im Text vor. Die Schulkonferenz entscheidet im Mai.Sechs Aufgaben mit einem bis drei Sternen verteilen sich auf drei Arbeitsblätter. Zuerst ordnen die Lernenden vier Belegstellen aus dem Text in einer Tabelle den Belegarten zu. Danach formulieren sie aus „241 sind dafür“ zwei vollständige Belegsätze mit Bezugsgröße und Quelle. In der dritten Aufgabe bestimmen sie den stärksten und den schwächsten Beleg im Text und begründen beide Entscheidungen mit Absatznummer. Die Partneraufgabe hat feste Rollen: Partner A sammelt die Belege für den Schulhund, Partner B die Belege dagegen oder mit einer Bedingung, gemeinsam schreiben beide zwei Argumente mit Beleg und Absatznummer, eins dafür und eins mit einer Bedingung. Die Wahlaufgabe mit drei Sternen verlangt ein Argument in drei Sätzen zur Streitfrage, dessen Belegsatz zwei Belegarten verbindet. In der Transferaufgabe prüfen die Lernenden zwei Aussagen zu einem Trinkwasserspender im Schulflur, eine Zahl ohne Bezugsgröße und die Erfahrung eines Cousins an einer anderen Schule. Als Hilfen gibt es einen Wortspeicher mit den vier Belegarten, zwei Satzanfänge und zwei Tipps. Wahlaufgabe und Transferaufgabe kommen ohne Hilfe aus.Die drei Lösungsblätter entsprechen im Aufbau den Arbeitsblättern. Die Tabelle ist ausgefüllt, zu allen Schreibaufgaben stehen ausformulierte Beispiellösungen da, auch zur Partneraufgabe und zur Transferaufgabe. Die Lehrkraftseite enthält Einordnung, fachlichen Hintergrund, drei Lernziele, den Verlauf in vier Phasen mit Sozialform und Minuten, Hinweise zur Differenzierung und zwei Reflexionsfragen. Der Hintergrund greift zwei verbreitete Fehlvorstellungen auf: Eine Zahl beweise immer etwas, und wer jemanden kenne, der es erlebt hat, habe schon einen Beleg. Dagegen arbeiten Aufgabe 3 und 6.Die Stunde ist auf 45 Minuten angelegt: fünf Minuten Einstieg im Plenum mit der Tafelfrage, ob „241 sind dafür“ als Beleg reicht, 15 Minuten Erarbeitung in Einzelarbeit, 18 Minuten Vertiefung in Partner- und Einzelarbeit und sieben Minuten Sicherung im Plenum. Weil der Materialtext den Schulhund neu einführt, lässt sich die Stunde einzeln einsetzen oder als Stunde 3 der Reihe „Stellung nehmen“. Mit Infotext, Hilfen und Lösungsblättern eignet sie sich auch als Vertretungsstunde. Gedacht ist sie vor allem für Klasse 7, in Klasse 8 lässt sie sich zur Wiederholung einsetzen.Zur Abgrenzung: Das Merkblatt-Paket „Argumenttypen“ für Klasse 8 und 9 hat in diesem Shop vier Seiten mit Merkblatt, Arbeitsblatt, Lösung und Lehrkraftseite und ordnet Argumente danach, worauf sie sich stützen. Diese Stunde spricht für Klasse 7 von Belegarten und hat zusätzlich einen eigenen Materialtext, in dem alle vier Belegarten vorkommen, die Arbeit an Bezugsgröße und Quelle einer Zahl, eine Partneraufgabe und einen Stundenverlauf mit Minutenangaben. Den Aufbau eines Arguments aus Behauptung, Begründung und Beispiel behandelt das Merkblatt-Paket „Ein Argument bauen“ für Klasse 7 und 8. Alle zwölf Stunden der Reihe und die Klassenarbeit gibt es zusammen im Paket „Unterrichtsreihe Stellung nehmen“.Mit KI erstellte Texte & Bilder · didaktisch geprüft und überarbeitet

Klassenstufen: 7-8. Klasse

Deutsch
3,99 €
eduki Qualität
9 Seiten

Argumente ordnen und gewichten: vom schwächsten zum stärksten | Unterrichtsstunde mit Materialtext, Arbeitsblättern und Lösungen | Deutsch Klasse 7/8

Eine Unterrichtsstunde zum Ordnen von Argumenten für Deutsch in Klasse 7 und 8, mit Schwerpunkt Klasse 7. Die Lernenden unterscheiden starke von schwachen Argumenten, streichen reine Meinungen und doppelte Argumente und bringen die übrigen drei in eine Reihenfolge vom schwächsten zum stärksten. In der Wahlaufgabe verbinden sie die Argumente mit den Überleitungen zunächst, außerdem und vor allem zu einem Absatz. Anlass ist die Frage, ob die Schule einen Schulhund bekommen soll. Die Schülerzeitung hat dazu in Jahrgang 7 und 8 eine Umfrage gemacht.Das Material hat 9 Seiten: zwei Infotextseiten, drei Arbeitsblätter, drei Lösungsblätter und eine Lehrkraftseite. Der Infotext gliedert sich in vier Abschnitte mit je einer Illustration: „Nicht jedes Argument wiegt gleich“, „Streichen statt anhängen“, „Das Letzte wirkt am längsten nach“ und „Überleitungen zeigen die Steigerung“. Er erklärt, dass ein Argument mit Zahl, Fachperson oder prüfbarem Beispiel stark ist und eins mit bloßer Meinung oder einem Einzelfall, den niemand prüfen kann, schwach. Drei gute Argumente überzeugen mehr als sechs schwache, und zwei Argumente mit derselben Behauptung zählen nur einmal. Das stärkste steht zuletzt, weil das zuletzt Gelesene am längsten nachwirkt. Dazu kommen die Leitfrage „In welcher Reihenfolge wirken deine Argumente am stärksten?“, drei Lernziele, fünf Fachbegriffe (Beleg, Einzelfall, Steigerung, Doppelung, Überleitung) und ein Fußband aus Merksatz, einem Hinweis zur Zahl der Argumente und einer Checkfrage.Zwei Materialtexte sind eigens für diese Stunde verfasst. Das Umfrageergebnis „Ein Schulhund für unsere Schule?“ aus der März-Ausgabe der Schülerzeitung hat vier nummerierte Absätze. Von 312 Befragten sind 241 für einen Schulhund, 48 dagegen und 23 unentschieden, 19 nennen Angst vor Hunden oder eine Allergie. Eine Lehrerin bietet ihre ausgebildete Hündin an zwei Tagen pro Woche an, eine Tierärztin wird mit einem Satz zitiert, und die Nachbarschule hat seit zwei Jahren einen Schulhund ohne Zwischenfall. Der zweite Text besteht aus sechs nummerierten Wortmeldungen aus der 7c, alle für den Schulhund. Zwei davon sind reine Meinungen. Je eine stützt sich auf die Zahl aus der Befragung, auf die Tierärztin und auf das Beispiel der Nachbarschule. Die sechste erzählt vom Cousin an einer anderen Schule. Dieser Einzelfall sagt dasselbe wie das Beispiel und ist schwächer belegt.Sechs Aufgaben verteilen sich auf drei Arbeitsblätter, zwei mit einem Stern, drei mit zwei Sternen und eine mit drei Sternen. Zuerst streichen die Lernenden die beiden Wortmeldungen, die nur eine Meinung nennen, und begründen das in einem Satz. In einer Tabelle ordnen sie die vier übrigen als stark oder schwach ein und nennen den Grund. In Aufgabe 3 erkennen sie die Doppelung, behalten das besser belegte Argument und bringen die drei verbleibenden in eine begründete Reihenfolge. Die Partneraufgabe hat feste Rollen: Partner A notiert die Reihenfolge der drei Argumente für den Schulhund, Partner B bildet aus den Zahlen der Umfrage drei Argumente dagegen und ordnet sie ebenso. Gemeinsam prüfen beide, ob das stärkste zuletzt steht, und schreiben je einen Satz, der mit „Am wichtigsten ist“ beginnt. Die Wahlaufgabe mit drei Sternen verlangt den Hauptteil einer Stellungnahme für den Schulhund als zusammenhängenden Absatz mit zunächst, außerdem und vor allem. In der Transferaufgabe stehen drei Argumente für eine längere Mittagsöffnung der Schulbibliothek: eine Meinung, ein Einzelfall und eine Zahl aus einer Befragung der Schülervertretung. Die Lernenden ordnen sie und begründen, warum das stärkste zuletzt steht. Als Hilfen gibt es Satzanfänge in Aufgabe 1, einen Wortspeicher in Aufgabe 2 und 4 und einen Tipp zu den Belegarten in Aufgabe 3. Wahlaufgabe und Transferaufgabe kommen ohne Hilfe aus.Die drei Lösungsblätter entsprechen im Aufbau den Arbeitsblättern. Die Tabelle ist ausgefüllt, zu allen Schreibaufgaben stehen ausformulierte Lösungen da. Dazu gehören die Reihenfolge Beispiel, Zahl, Fachperson mit Begründung, die drei geordneten Argumente gegen den Schulhund aus der Partneraufgabe und ein fertiger Hauptteil mit den drei Überleitungen. Die Lehrkraftseite enthält Einordnung, fachlichen Hintergrund, drei Lernziele, den Verlauf in vier Phasen mit Sozialform und Minuten, Hinweise zur Differenzierung und zwei Reflexionsfragen. Der Hintergrund greift zwei verbreitete Fehlvorstellungen auf: Das beste Argument gehöre an den Anfang, und je mehr Argumente, desto besser.Die Stunde ist auf 45 Minuten angelegt: fünf Minuten Einstieg im Plenum mit der Frage „Sechs Argumente oder drei?“ und einer Abstimmung mit Begründung, zwölf Minuten Erarbeitung in Einzelarbeit, 20 Minuten Vertiefung in Partner- und Einzelarbeit und acht Minuten Sicherung, in der zwei Paare ihre Reihenfolge begründen. Weil das Umfrageergebnis den Schulhund neu einführt, lässt sich die Stunde einzeln einsetzen oder als Stunde 4 der Reihe „Stellung nehmen“. Stunde 3 der Reihe arbeitet mit derselben Umfrage an den Belegen. Mit Infotext, Hilfen und Lösungsblättern eignet sich die Stunde auch als Vertretungsstunde. Gedacht ist sie vor allem für Klasse 7, in Klasse 8 lässt sie sich zur Wiederholung einsetzen.Zur Abgrenzung: Das Merkblatt-Paket „Argumente gewichten“ für Klasse 8 und 9 hat in diesem Shop vier Seiten mit Merkblatt, Arbeitsblatt, Lösung und Lehrkraftseite und fasst die Regel vom stärksten Argument am Schluss auf einem Merkblatt zusammen. Diese Stunde führt die Regel schon in Klasse 7 ein und hat zusätzlich zwei eigene Materialtexte, an denen gestrichen, eingeordnet und geordnet wird, eine Partneraufgabe mit festen Rollen und einen Stundenverlauf mit Minutenangaben. Das Merkblatt-Paket „Übergänge formulieren“ für Klasse 6 und 7 übt Übergangswörter allgemein, hier stehen sie im Dienst der Reihenfolge von Argumenten. Alle zwölf Stunden der Reihe und die Klassenarbeit gibt es zusammen im Paket „Unterrichtsreihe Stellung nehmen“.Mit KI erstellte Texte & Bilder · didaktisch geprüft und überarbeitet

Klassenstufen: 7-8. Klasse

Deutsch
3,99 €
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