eduki Qualität
40 Seiten
eduki Qualität
22 Seiten
eduki Qualität
10 Seiten






Eine Unterrichtsstunde zum Leserbrief für Deutsch in Klasse 7 und 8, mit Schwerpunkt Klasse 8. Die Lernenden benennen die Teile eines Leserbriefs, schreiben einen Bezugssatz mit Titel und Datum des Beitrags und verfassen selbst einen kurzen Leserbrief mit Anrede, Bezug, Standpunkt, Argument, Forderung und Gruß. Der Anlass ist eine Meldung aus dem Stadtteilblatt: Die Stadt will den Bolzplatz an der Birkenstraße ab dem 1. Juni um 18 statt um 21 Uhr abschließen, weil aus zwei Häusern Beschwerden wegen Lärm kamen.
Das Material hat 9 Seiten: zwei Infotextseiten, drei Arbeitsblätter, drei Lösungsblätter und eine Lehrkraftseite. Der Infotext gliedert sich in vier Abschnitte mit je einer Illustration: „Ein Brief an viele“, „So ist ein Leserbrief aufgebaut“, „Das Wichtigste steht vorn“ und „Sachlich, auch beim Widerspruch“. Er erklärt, dass ein Leserbrief an die Redaktion und ihre Leserschaft geht und nicht an die Person, die den Beitrag geschrieben hat. Er zeigt, warum Bezug und Standpunkt in die ersten Sätze gehören, weil Redaktionen lange Briefe von hinten kürzen, und warum Kritik die Sache treffen soll und nicht die Person. Dazu kommen die Leitfrage „Wie schreibst du an eine Redaktion, damit dein Standpunkt gedruckt wird?“, drei Lernziele in der Ich-Form und fünf Fachbegriffe mit kurzer Erklärung: Leserbrief, Redaktion, Bezug, Standpunkt und Forderung. Im Fußband stehen ein Merksatz zum Aufbau, der Hinweis auf das Kürzen von hinten und eine Kontrollfrage zu den zwei Angaben im Bezugssatz.
Der Materialtext besteht aus zwei Teilen, die eigens für diese Stunde verfasst sind. Zuerst kommt die kurze Meldung „Bolzplatz früher zu?“ aus dem Stadtteilblatt vom 4. Mai. Darauf antwortet Luca, 13 Jahre, mit dem Leserbrief „Der Bolzplatz muss offen bleiben“ in vier nummerierten Absätzen. Er nennt den Beitrag mit Titel und Datum, stützt seinen Standpunkt mit einer eigenen Zählung von 26 Jugendlichen an einem Aprilabend um 19 Uhr, nimmt den Einwand der Anwohner mit „zwar ... aber“ auf, schlägt ein Ballfangnetz vor und fordert, den Platz bis 20 Uhr offen zu lassen.
Auf den drei Arbeitsblättern stehen sechs Aufgaben, zwei mit einem Stern, drei mit zwei Sternen und eine mit drei Sternen. Zuerst ordnen die Lernenden den Stellen in Lucas Brief die Teile Anrede, Bezug, Standpunkt, Argument, Gegenargument, Forderung und Gruß zu. Danach schreiben sie einen Bezugssatz zu einem anderen Beitrag, „Neue Bänke für den Park“ vom 11. Mai, und verbessern in Ronjas kurzem Leserbrief drei unpassende Stellen, darunter die Anrede „Hallo Leute“ und den Gruß „Bis dann“. In der Partneraufgabe prüft Partner A Bezug und Standpunkt, Partner B Argumente und Forderung, danach kürzen beide Lucas Brief um vier Sätze und prüfen, ob Bezug, Beleg und Forderung stehen bleiben. Die Wahlaufgabe mit drei Sternen dreht die Perspektive um: Die Lernenden schreiben einen Leserbrief von sechs Sätzen aus Sicht einer Anwohnerin oder eines Anwohners der Birkenstraße. Die Transferaufgabe am Schluss kommt ohne Hilfe aus. Aus drei Anfangssätzen zu einem Beitrag über einen neuen Radweg am Kanal wählen die Lernenden den, der als erster Satz eines Leserbriefs taugt, und begründen ihre Wahl mit zwei Merkmalen. Als Hilfen gibt es einen Wortspeicher zu Aufgabe 1, zwei Satzanfänge zu Aufgabe 2 und je einen Tipp zu Aufgabe 3 und 4.
Zu jedem Arbeitsblatt gehört ein deckungsgleiches Lösungsblatt. Die Zuordnung ist vollständig ausgefüllt, zu den Schreibaufgaben gibt es ausformulierte Beispiellösungen. Bei der Partneraufgabe stehen die vier gestrichenen Sätze und die gekürzte Fassung in Stichworten, bei der Wahlaufgabe ein vollständiger Leserbrief eines Anwohners, der für 18 Uhr eintritt. Die Lösung zur Transferaufgabe begründet auch, warum die beiden anderen Anfangssätze nicht taugen. Die Lehrkraftseite enthält die Einordnung in die Reihe, den fachlichen Hintergrund, drei Lernziele, einen Verlauf in vier Phasen mit Sozialform und Minuten, Hinweise zur Differenzierung und zwei Reflexionsfragen. Der Hintergrund nennt die Fehlvorstellung, ein Leserbrief sei ein privater Brief an die Person, die den Artikel geschrieben hat.
Die Stunde ist auf 45 Minuten angelegt: fünf Minuten Einstieg im Plenum, in dem die Meldung vorgelesen wird, 15 Minuten Erarbeitung in Einzelarbeit mit dem Infotext und den Aufgaben 1 und 2, 18 Minuten Anwendung mit den Aufgaben 3 und 6 allein, Aufgabe 4 zu zweit und Aufgabe 5 zur Wahl sowie sieben Minuten Sicherung im Plenum, in der Ronjas Brief und die gekürzten Fassungen verglichen werden. Weil Meldung und Leserbrief vollständig auf dem Blatt stehen, lässt sich die Stunde einzeln einsetzen oder als Stunde 7 der Reihe „Stellung nehmen“. Mit Infotext, Hilfen und Lösungsblättern eignet sie sich auch als Vertretungsstunde.
Zur Abgrenzung: Das Merkblatt-Paket „Der Leserbrief“ in diesem Shop fasst für Klasse 8 und 9 Bezug, Meinung, Begründung, Ton und Forderung auf einem Merkblatt zusammen und übt sie an einzelnen Sätzen und einem Leserbrief aus vier Sätzen. Diese Stunde arbeitet dagegen an einem vollständigen Leserbrief samt der Meldung, auf die er antwortet, und ergänzt das Kürzen eines Briefs, den Wechsel in die Sicht der Anwohner, eine Partneraufgabe mit festen Rollen, eine Transferaufgabe ohne Hilfe und einen Stundenverlauf mit Minutenangaben. Den Aufbau einer Stellungnahme allgemein zeigt das Merkblatt-Paket „Die Stellungnahme“ für Klasse 7 und 8. Alle zwölf Stunden der Reihe und die Klassenarbeit, in der die Stellungnahme ebenfalls als Leserbrief an das Stadtteilblatt entsteht, gibt es zusammen im Paket „Unterrichtsreihe Stellung nehmen“.
Mit KI erstellte Texte & Bilder · didaktisch geprüft und überarbeitet
Eine Unterrichtsreihe zur begründeten Stellungnahme für Deutsch in Klasse 7 und 8 mit zwölf Unterrichtsstunden und einer Klassenarbeit. Die Reihe führt von der Frage, was eine Meinung von einem Argument unterscheidet, bis zur eigenen Stellungnahme mit Anlass, Standpunkt, drei Argumenten, einem entkräfteten Gegenargument und einer Forderung. In Stunde 11 und 12 schreiben die Lernenden eine eigene Stellungnahme und prüfen sie in einer Partnerkorrektur. Die Stellungnahme vertritt eine Seite und wägt nicht ab, damit bereitet die Reihe auf die Erörterung vor. Jede Rasterzeile im Erwartungshorizont der Klassenarbeit ist einer Stunde der Reihe zugeordnet.Das Paket hat 118 Seiten: die zwölf Stunden mit je 9 Seiten, zusammen 108, und die Klassenarbeit mit 10 Seiten. Jede Stunde hat drei Arbeitsblätter. Jede Stunde und die Klassenarbeit liegen als eigene PDF bei, so lässt sich jede Stunde auch einzeln drucken. Die Reihe folgt dem Kernlehrplan Deutsch der Sekundarstufe I in Nordrhein-Westfalen, der das begründete Stellungnehmen dem argumentierenden Schreiben zuordnet.Stunde 1 bis 5 üben das Handwerk. Stunde 1 „Meinung oder Argument?“ arbeitet mit dem Aushang der Schulleitung zum Ballspielverbot auf dem Schulhof und sechs Wortmeldungen aus der Schülervertretung, die die Lernenden als Meinung oder Argument einordnen. Zwei davon prüfen sie mit dem Streichtest. Stunde 2 „Ein Argument aufbauen“ bleibt beim Ballspielverbot und prüft drei Argumente, von denen nur eines Behauptung, Begründung und Beispiel hat. Stunde 3 „Belege finden und prüfen“ untersucht das Umfrageergebnis der Schülerzeitung zu einem Schulhund, in dem alle vier Belegarten vorkommen: Beispiel, Erfahrung, Zahl aus einer Befragung und Fachperson. Aus „241 sind dafür“ wird dort ein Beleg mit Bezugsgröße und Quelle. In Stunde 4 „Argumente ordnen“ streichen die Lernenden aus sechs Wortmeldungen zum Schulhund die reinen Meinungen und eine Doppelung und ordnen die übrigen drei vom schwächsten zum stärksten. Stunde 5 „Ein Gegenargument entkräften“ nimmt Lucas Leserbrief zum Bolzplatz an der Birkenstraße, der den Lärm selbst als Einwand nennt, ihn mit „Zwar ..., aber ...“ entkräftet und ein Zugeständnis macht. Dazu ordnen die Lernenden drei Entkräftungen als abwertend, ausweichend oder sachlich ein.Stunde 6 bis 10 bauen daraus den Text. Stunde 6 „Die Stellungnahme aufbauen“ arbeitet mit dem Aushang eines Sportvereins, der alle Mitglieder ab zwölf zu Helferdiensten bei Heimspielen verpflichten will. Die Lernenden ordnen Theos durcheinandergeratene Stellungnahme aus fünf Bausteinen, schreiben eine eigene Einleitung mit Anlass und Standpunkt und legen in der Wahlaufgabe einen Schreibplan an. Stunde 7 „Der Leserbrief“ stellt die Meldung „Bolzplatz früher zu?“ aus dem Stadtteilblatt neben Lucas Antwort. Danach verbessern die Lernenden in Ronjas kurzem Leserbrief Anrede, Bezug und Gruß und kürzen Lucas Brief so, dass Bezug, Beleg und Forderung stehen bleiben. Stunde 8 „Sätze verknüpfen“ verbindet Ranias acht unverbundene Sätze gegen die Helferpflicht mit Verknüpfungswörtern nach ihrer Funktion, setzt die Kommas und wechselt die Satzanfänge. Stunde 9 „Sachlich bleiben“ stellt zum Ballspielverbot einen unsachlichen Kommentar im Netz und einen Brief an die Schulleitung nebeneinander. Die Lernenden benennen Abwertung, Übertreibung, Umgangssprache und Vorwurf und schreiben einen Satz des Kommentars sachlich um, in der Wahlaufgabe den ganzen Kommentar als Absatz in der Sie-Form. Stunde 10 „Eine Stellungnahme überarbeiten“ legt die Checkliste der Reihe mit sieben Punkten fest und prüft damit Yusufs Stellungnahme zum Schulhund in drei Durchgängen, erst Inhalt, dann Sprache, zuletzt Form. Fünf Punkte sind in seinem Entwurf offen, die Lernenden schreiben ihm dazu eine Rückmeldung mit Stelle, Gelungenem und Vorschlag.In Stunde 11 und 12 entsteht eine eigene Stellungnahme zur Mitteilung des Jugendtreffs an der Kastanienallee, nach der der Freitagstreff ab März erst ab 14 Jahren offen sein soll. In Stunde 11 „Eine Stellungnahme schreiben“ werten die Lernenden die Mitteilung in einer Tabelle aus, legen einen Schreibplan mit Standpunkt, drei geordneten Argumenten und einem Gegenargument an und schreiben die Einleitung, in der Wahlaufgabe auch die ersten beiden Argumente. Stunde 12 „Eine Stellungnahme fertigstellen“ vergleicht drei Fassungen eines Schlussabsatzes. Danach schreiben die Lernenden das stärkste Argument, das Gegenargument mit Entkräftung und den Schluss mit Forderung. In der Partnerkorrektur prüft Partner A mit den Punkten 1 bis 4 der Checkliste, Partner B mit den Punkten 5 bis 7, und beide legen für jeden Text die wichtigste Verbesserung fest. Wer Stunde 11 ausgelassen hat, schließt an Nadias Anfang im Material von Stunde 12 an.Jede Stunde ist gleich aufgebaut. Zwei Infotextseiten mit vier Abschnitten und je einer Illustration führen die Fachbegriffe ein, dazu kommen eine Leitfrage, drei Lernziele in der Ich-Form, vier bis sechs Fachbegriffe und ein Fußband aus Merksatz, einem Hinweis unter „Schon gewusst?“ und einer Checkfrage. Der Anlasstext ist eigens für die Stunde verfasst und hat nummerierte Absätze, auf die sich Aufgaben und Lösungen beziehen. Auf den drei Arbeitsblättern stehen fünf oder sechs Aufgaben mit einem bis drei Sternen, darunter eine Partneraufgabe mit festen Rollen für Partner A und Partner B. Die Aufgabe mit drei Sternen ist eine Wahlaufgabe. Jede Stunde hat eine Aufgabe ganz ohne Hilfe, ab Stunde 2 als Transferaufgabe, meist zu einem neuen Fall wie dem Trinkwasserspender im Schulflur oder den kaputten Schließfächern. Als Hilfen gibt es je nach Stunde Tipps, Wortspeicher und Satzanfänge. Zu jedem Arbeitsblatt gehört ein deckungsgleiches Lösungsblatt mit ausformulierten Beispiellösungen. Die Lehrkraftseite enthält Einordnung, fachlichen Hintergrund mit der typischen Fehlvorstellung der Stunde, drei Lernziele, einen Verlauf in vier Phasen mit Sozialform und Minuten, Hinweise zur Differenzierung und zwei Reflexionsfragen.Die Klassenarbeit hat eine eigene Streitfrage, die in keiner Stunde vorkommt: „Sollte die Stadt hinter der Turnhalle am Mühlenweg eine Skateanlage bauen?“ Sie dauert 90 Minuten, erreichbar sind 50 Punkte. Zwei eigens verfasste Materialien liegen bei. M1 ist ein Beitrag aus dem Stadtteilblatt vom 9. April mit Belegen für beide Seiten, darunter eine Befragung des Stadtteilbüros, in der sich 87 von 110 Jugendlichen die Anlage wünschen, Baukosten von 95.000 Euro, von denen ein Förderprogramm 60.000 Euro übernimmt, und das nächste Wohnhaus in 40 Metern Abstand. M2 sind zwei unsachliche Kommentare unter dem Beitrag. Aufgabe 1 verlangt einen Schreibplan (8 Punkte), Aufgabe 2 die Stellungnahme als Leserbrief an das Stadtteilblatt (36 Punkte), Aufgabe 3 die sachliche Fassung der beiden Kommentare (6 Punkte). Dazu gehören ein Schreibplan mit fünf Feldern und eine Checkliste mit acht Fragen. Eine Zusatzseite bietet zwei freiwillige Aufgaben mit bis zu 10 Zusatzpunkten und eine Hilfekarte mit Schritten und Satzanfängen für Lernende mit Nachteilsausgleich oder anderer Erstsprache. Auf einer Übungsseite tauschen zwei Lernende vor der Arbeit ihre Schreibpläne zu einer anderen Streitfrage und prüfen sie mit der Checkliste. Ein Leserbrief gegen die Anlage kann die volle Punktzahl ebenso erreichen wie einer dafür. Für die Lehrkraft gibt es einen Erwartungshorizont mit acht Rasterzeilen, einen Notenschlüssel, vier Korrekturkästen, eine ausformulierte Musterlösung von rund 330 Wörtern mit acht Anmerkungen und einen Reflexionsbogen, der zu jeder Rasterzeile die Stunde nennt, die man bei schwachem Ergebnis wiederholt.Die Reihe ist auf zwölf Stunden von je 45 Minuten angelegt, Stunde 11 und 12 lassen sich auch als Doppelstunde halten, danach folgt die Klassenarbeit mit 90 Minuten. Geübt wird an fünf eigenen Anlasstexten, die in mehreren Stunden wiederkehren: dem Aushang der Schulleitung zum Ballspielverbot, dem Umfrageergebnis der Schülerzeitung zum Schulhund, Lucas Leserbrief zum Bolzplatz, dem Aushang des Sportvereins zu den Helferdiensten und der Mitteilung des Jugendtreffs zum Freitagstreff. Jede Stunde führt ihren Text neu ein und lässt sich deshalb auch einzeln einsetzen. Für die Vertretung reichen Infotext, Aufgaben nach Sternen und das Lösungsblatt zum Vergleich. Stunde 1 bis 5 passen ab Klasse 7, Stunde 6 bis 12 und die Klassenarbeit haben ihren Schwerpunkt in Klasse 8.Zur Abgrenzung: Die Merkblatt-Pakete in diesem Shop, „Ein Argument bauen“ und „Die Stellungnahme“ für Klasse 7 und 8, „Argumente gewichten“ und „Der Leserbrief“ für Klasse 8 und 9 sowie „Gegenargumente entkräften“ für Klasse 9 und 10, haben je vier Seiten mit Merkblatt, Arbeitsblatt, Lösung und Lehrkraftseite. Das Merkblatt „Die Stellungnahme“ zeigt den Aufbau von der Position bis zur Forderung an kurzen Beispielsätzen. Die Reihe hat zu jeder Stunde zusätzlich einen eigenen Anlasstext mit nummerierten Absätzen, drei Arbeitsblätter mit Partneraufgabe und längeren Schreibaufgaben, Lösungsblätter und einen Stundenverlauf mit Minutenangaben. Die Unterrichtsreihe „Erörterung“ für Klasse 8 und 9 setzt voraus, was hier aufgebaut wird, und führt von der einseitigen Stellungnahme zum Abwägen beider Seiten. Die zwölf Stunden und die Klassenarbeit gibt es auch einzeln.Mit KI erstellte Texte & Bilder · didaktisch geprüft und überarbeitet
Klassenstufen: 7-8. Klasse
Bewertungen und Kommentare