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Dieses Hilfsmittel ist in veränderter Form bereits an vielen Gymnasium seit Jahren im Einsatz. Leider wird es zum Teil sehr teuer angeboten. Es lassen sich die wesentlichen theoretischen Inhalte der Sekundarstufe I hiermit bequem veranschaulichen. Auch ohne umfangreiches Handbuch und längere Einarbeitungszeit lassen sich elementare Inhalte damit gut begreifen.
Notennamen, Vorzeichen, Violin- und Bassschlüssel, reine und große und kleine Intervalle, Alterrationen, Durtonleitern, Durakkorde und Mollakkorde in Grundstellung, Grundfunktionen in Dur usw.
An die Funktionsweise der Vorzeichen wird auf dem Kamm oben rechts erinnert, nachdem sie im Unterricht natürlich erklärt wurde. Die mit den Endungen „–is“ und „–es“ versehenen Notennamen stehen nicht auf den schwarzen Tasten, da Alterationen natürlich auch auf weiße Tasten treffen können.
Die Wortanfänge der von Schülerinnen und Schülern zu lernenden Intervallnamen ste- hen oberhalb der Spitzen des Kamms, wobei zunächst nur große Intervalle von reinen Intervallen unterschieden werden. Reine Intervalle sind jene, die von 1 aus gerechnet auf gelbe Spitzen treffen. Große Intervalle sind jene, die von 1 aus gerechnet auf wei- ße Spitzen treffen. Die Schülerinnen und Schüler müssen beim Notenschreiben ledig- lich darauf hingewiesen werden, erst die Stammtöne abzuzählen, um beispielsweise bei schwarzen Tasten das richtige Vorzeichen zu wählen.
Anschließend kann erlernt werden, wie Intervalle durch Vorzeichen in ihrer Größe verändert werden können. Oben links auf der Tastatur ist ablesbar, dass so aus reinen Intervallen übermäßige bzw. verminderte werden können und aus großen übermäßige und kleine, dann verminderte.
Nach der Erläuterung von Ganz- und Halbtönen können mit den Spitzen des Kamms Notennamen diatonischer Durtonleitern ermittelt werden. Auch die Transposition von Tonleitern oder dem Material einzelner Lieder kann so einfach vorgenommen werden.
Nach dem Verständnis der Intervalle lassen sich ferner Dur- und Mollakkorde in Grundstellung veranschaulichen, berechnen und transponieren.
In gleicher Weise auch der charakteristische Durakkord mit hinzugefügter kleiner Sep- time, der als Dominantseptakkord am häufigsten auftritt.
Nach Einführung der Akkorde kann mit den Haupt- und Nebenfunktionen in Dur ge- arbeitet werden, deren Funktionssymbole auf den Spitzen des Kamms stehen.
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