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Philosophie im Herzen & Sprache im Kopf - mit dem Ziel, dass meine Materialien mehr auslösen als nur stummes Abschreiben.
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26 Seiten
18 Seiten






Diese kreative und zugleich anspruchsvolle Unterrichtsreihe verbindet philosophisches Denken mit gesellschaftlicher Zukunftsgestaltung. Der Schüler schlüpft in die Rolle eines Stadtplaners im Jahr 2075: Seine Aufgabe ist es, eine Stadt zu entwerfen, die wirtschaftlich tragfähig und zugleich ökologisch verantwortungsvoll ist. Grundlage seiner Planung ist eine von drei ethischen Theorien – Kants Pflichtethik, der Utilitarismus nach Mill/Bentham oder Jonas’ Verantwortungsethik.
Im Verlauf der Reihe setzt sich der Lernende in einem strukturierten Crashkurs zunächst mit den drei Theorien auseinander, um sie anschließend als Handlungsgrundlage für wirtschaftliche Entscheidungen in den Bereichen Industrie, Energie, Verkehr und Ernährung anzuwenden. Die Stadtmodelle entstehen in Gruppenarbeit über mehrere Stunden hinweg, wobei die Schüler aus unterschiedlichen kreativen Präsentationsformen wählen können (z. B. Podcast, Nachrichtensendung, Modell, Plakat, TikTok-Beitrag).
Ein besonderes Highlight bildet eine feedbackbasierte Überarbeitungsphase, in der die Stadtmodelle mithilfe eines differenzierten Reflexionsbogens kritisch hinterfragt und verbessert werden – immer mit Blick auf die gewählte Philosophie und das Spannungsfeld zwischen Ökonomie und Ökologie.
Die Reihe orientiert sich am Kernlehrplan Philosophie NRW für die Sek. I (Gymnasium, Jgst. 10) und fördert:
die Anwendung normativer Theorien auf wirtschaftliche Entscheidungen
die reflexive Auseinandersetzung mit ethischen Prinzipien in realitätsnahen Kontexten
die Entwicklung von Urteilskompetenz, Perspektivwechsel und argumentativer Stärke
Fazit: Diese Unterrichtsreihe macht Philosophie greifbar und relevant, verknüpft ethische Theorien mit wirtschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit – und fordert den Schüler dazu auf, Verantwortung für die Zukunft aktiv zu denken. Ideal für Projektphasen, Schulcurricula mit Schwerpunkt auf Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) oder auch als Unterrichtsbesuch.
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