10 Materialien
12 Seiten






Dieses umfassende Philosophie-Komplettpaket vereint alle Materialien für die Sekundarstufe I und II (Klasse 7–Q2) in einem Bundle und bietet eine durchgängige Grundlage für den gesamten Philosophieunterricht.
Enthalten sind insgesamt über 70 vollständig ausgearbeitete Arbeitsblätter, die alle zentralen Inhaltsfelder abdecken und sich am Kernlehrplan NRW orientieren.
Die Materialien ermöglichen einen strukturierten, abwechslungsreichen und kompetenzorientierten Unterricht und fördern gezielt philosophisches Denken, Argumentationsfähigkeit sowie Selbstreflexion.
Das Bundle deckt alle zentralen Themen der Philosophie ab – von grundlegenden Fragestellungen der Sekundarstufe I bis hin zu anspruchsvollen Theorien der Oberstufe:
Identität und Selbstverständnis des Menschen
Zwischenmenschliche Beziehungen und Verantwortung
Ethik, Moral und Werte
Staat, Gesellschaft und Gerechtigkeit
Erkenntnistheorie und Wahrheit
Anthropologie und Menschenbilder
Wissenschaftstheorie und Grenzen der Erkenntnis
Zukunftsfragen, Technikethik und künstliche Intelligenz (KI)
Arbeitsblätter mit verständlichen Texten (Sek I) und Primärtexten (Sek II)
Vielfältige Aufgabenformate (Reflexion, Analyse, Transfer, Diskussion)
Lösungen und Hinweise für Lehrkräfte
Leistungsüberprüfungen / Lernzielkontrollen
Vollständig editierbar und direkt einsetzbar
Ideal für:
Philosophie / Praktische Philosophie / Ethik
Sekundarstufe I und II (Klasse 7–Q2)
Gymnasium, Gesamtschule, Realschule
komplette Unterrichtsreihen
Vertretungsstunden & selbstständiges Arbeiten
Klausurvorbereitung in der Oberstufe
👉 Dieses Komplettpaket bietet eine durchgehende Unterrichtsgrundlage von den ersten philosophischen Fragestellungen bis hin zur vertieften Analyse in der Oberstufe.
Philosophie Arbeitsblätter Komplettpaket, Ethik Unterrichtsmaterial Sekundarstufe 1 und 2, Philosophie Bundle Schule, Arbeitsblätter Philosophie Klasse 7 8 9 10 EF Q1 Q2, Philosophie NRW Lehrplan, Ethik Materialpaket Schule, Philosophie Oberstufe und Sek 1, Argumentation lernen Schule, Reflexionsaufgaben Philosophie, Klausurvorbereitung Philosophie Oberstufe, Unterrichtsmaterial Ethik mit Lösungen, Philosophie Gesamtpaket Schule
Dieses Arbeitsblatt gehört zum Inhaltsfeld 5: Gegenwart und Zukunft des Kernlehrplans Philosophie Sekundarstufe I in NRW. Es basiert auf einem Auszug aus Bertrand Russells Essay „Wissenschaft und Ethik“ (1931) und thematisiert die ethischen Herausforderungen des wissenschaftlich-technischen Fortschritts. Russell analysiert die wachsende Kluft zwischen technischem Wissen und moralischer Reife: Obwohl die Menschheit in der Lage ist, große Fortschritte zu erzielen – etwa durch Atomenergie, industrielle Produktion oder globale Kommunikation – bleibt die Fähigkeit, diese Macht verantwortungsvoll einzusetzen, zurück. Er ruft zu einer neuen Ethik auf, die nicht aus religiösen Dogmen, sondern aus Vernunft, Mitgefühl und globaler Verantwortung erwächst. Der Mensch steht – so Russell – an einem historischen Wendepunkt: Entweder gelingt der ethische Fortschritt, oder der wissenschaftliche Fortschritt wird zur Gefahr für die Menschheit selbst. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit folgenden Fragen auseinander: Welche Verantwortung trägt der Mensch in einer technisierten Welt? Wie können Ethik und Fortschritt in Einklang gebracht werden? Ist Russells Analyse auch heute – mit Blick auf KI, Umweltzerstörung oder soziale Ungleichheit – noch aktuell? Das Material umfasst: einen umfangreichen, leicht modernisierten Originaltextauszug Aufgaben mit Schreiblinien für schriftliche Bearbeitung einen ausführlichen Lösungsteil mit Erwartungshorizont
Klassenstufen: 7-8. Klasse
Dieses Material gehört zum Inhaltsfeld 3: Verantwortung des Kernlehrplans Philosophie Sekundarstufe I in NRW. Es basiert auf einem zentralen Auszug aus Hans Jonas' Werk „Das Prinzip Verantwortung“ (1979), in dem der Philosoph eine Ethik für das technologische Zeitalter entwirft. Jonas erkennt, dass frühere Ethiken vor allem auf zwischenmenschliche Handlungen im Nahbereich bezogen waren. Doch durch moderne Technik hat der Mensch heute die Macht, globale und langfristige Veränderungen herbeizuführen – mit tiefgreifenden Folgen für die Natur, Gesellschaft und kommende Generationen. Diese neue Situation erfordert auch ein neues moralisches Prinzip: Verantwortung für die Zukunft. Jonas formuliert dazu einen eigenen Imperativ, der besagt, dass menschliches Handeln stets so gestaltet sein muss, dass es die Möglichkeit echten menschlichen Lebens auf der Erde erhält. Das Material enthält einen sprachlich leicht angepassten Originaltextauszug, Aufgaben mit Schreiblinien und einen ausführlich kommentierten Erwartungshorizont.
Klassenstufen: 5-6. Klasse
Dieses Material gehört zum Inhaltsfeld 3: Verantwortung des Kernlehrplans Philosophie Sekundarstufe I in NRW. Es basiert auf einem leicht bearbeiteten Auszug aus Peter Singers Werk „Praktische Ethik“ (1979), in dem Singer eine globale Perspektive auf moralisches Handeln entwickelt. Im Mittelpunkt steht die These, dass wir moralisch verpflichtet sind, Leiden zu verhindern – auch wenn die Betroffenen weit entfernt sind. Singer argumentiert, dass moralische Verantwortung nicht an räumlicher Nähe hängt, sondern an unseren tatsächlichen Möglichkeiten, Hilfe zu leisten. Wer also genug besitzt, um anderen zu helfen, ohne selbst etwas von vergleichbarem moralischem Wert zu verlieren, ist verpflichtet zu handeln. Die Schülerinnen und Schüler lernen, das Verhältnis von Wohlstand, Verantwortung und globaler Gerechtigkeit zu reflektieren. Zugleich wird der Begriff des effektiven Altruismus eingeführt – also der Gedanke, dass Hilfe nicht nur gut gemeint, sondern auch zielgerichtet und wirksam sein sollte. Das Material bietet einen Originaltextauszug, Aufgaben mit Linien zur Bearbeitung sowie einen klar formulierten Erwartungshorizont für Lehrkräfte.
Klassenstufen: 6-7. Klasse
Dieses Material gehört zum Inhaltsfeld 1: Das Selbst des Kernlehrplans Philosophie Sekundarstufe I in NRW. Es basiert auf einem Auszug aus Judith Butlers Werk „Das Unbehagen der Geschlechter“ (1990), einem einflussreichen Text der gegenwartsphilosophischen Gender-Theorie. Butler kritisiert darin die Vorstellung eines festen inneren Selbst und zeigt, wie Identität – insbesondere Geschlechtsidentität – durch gesellschaftliche Normen, Sprache und Handlungen hergestellt wird. Das Selbst ist demnach nicht etwas Vorgegebenes, sondern entsteht im Vollzug sozialer Praktiken – es ist performativ. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit dieser Perspektive auseinander, analysieren die Rolle von Wiederholung, sozialer Erwartung und Normabweichung und hinterfragen das Verständnis einer stabilen Identität. Das Material enthält einen sprachlich angepassten Originaltext, differenzierte Aufgabenstellungen mit Schreiblinien sowie einen Erwartungshorizont für Lehrkräfte.
Klassenstufen: 5-6. Klasse
Bewertungen und Kommentare