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Dieses umfangreiche Materialpaket für den Philosophieunterricht in der Sekundarstufe I (Klasse 7–10) enthält 42 vollständig editierbare Arbeitsblätter und orientiert sich systematisch am Kernlehrplan NRW.
Die Materialien bieten eine strukturierte Grundlage für einen abwechslungsreichen und kompetenzorientierten Unterricht und fördern gezielt philosophisches Denken, Argumentationsfähigkeit sowie Selbstreflexion.
Das Selbst
Identität, Selbstbild, Freiheit, Körper und Geist, Selbstverantwortung
Zwischenmenschliche Beziehungen
Freundschaft, Empathie, Toleranz, Konflikte, Rollenbilder
Verantwortung
Gewissen, moralisches Handeln, Verantwortung im Alltag und in der Gesellschaft
Strukturen des Zusammenlebens
Regeln, Gerechtigkeit, Macht, gesellschaftliche Normen, Zusammenleben
Gegenwart und Zukunft
Technikethik, künstliche Intelligenz (KI), Umweltverantwortung, Fortschritt, Zukunftsfragen
Sinnsuche und Lebensentwürfe
Glück, Lebensziele, Sinn des Lebens, Religion und Weltanschauung
Menschliche Erkenntnis
Wahrheit, Wissen vs. Meinung, Zweifel, Sprache und Denken, philosophisches Fragen
42 Arbeitsblätter mit verständlichen Texten und Reflexionsaufgaben
Schreibimpulse zur Förderung eigenständigen Denkens
Lösungen und Diskussionshinweise für Lehrkräfte
Leistungsüberprüfungen / Lernzielkontrollen
Vollständig editierbar und sofort einsetzbar
Ideal für:
Philosophie / Praktische Philosophie / Ethik
Klasse 7–10 (Gymnasium, Gesamtschule, Realschule)
Vertretungsstunden
selbstständiges Arbeiten
Binnendifferenzierung
fachfremd Unterrichtende
👉 Ein vielseitiges Materialpaket für einen lebensnahen Philosophieunterricht, das zentrale Fragen des Menschseins aufgreift und zum Nachdenken anregt.
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Dieses Unterrichtsmaterial gehört zum Inhaltsfeld 7: Menschliche Erkenntnis des Kernlehrplans Philosophie Sekundarstufe I in NRW. Es enthält einen erweiterten Originaltextauszug aus David Humes Werk „Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand“ (1748) – einem Schlüsseltext der empiristischen Erkenntnistheorie. Hume unterscheidet strikt zwischen zwei Arten von Wissen: Verhältnisse von Ideen (z. B. Mathematik) – diese sind logisch sicher, aber ohne Aussage über die Welt. Tatsachenwissen – dieses beruht vollständig auf Erfahrung und kann nie absolut sicher sein. Hume zeigt, dass wir Ursache und Wirkung nicht erkennen, sondern nur beobachten, dass Dinge regelmäßig gemeinsam auftreten. Die Annahme eines Zusammenhangs basiert nicht auf Logik, sondern auf Gewohnheit. Somit sind alle unsere Überzeugungen über Naturgesetze, Wissenschaft und Zukunft lediglich Erwartungen, nicht Gewissheiten. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit den Begriffen Erfahrung, Induktion, Kausalität und Skepsis auseinander. Sie reflektieren, inwieweit Humes Position unsere heutige Sicht auf Wissenschaft, Prognosen und Wahrheitsansprüche beeinflusst – gerade in Zeiten von Fake News, KI und medial vermitteltem Wissen. Das Material enthält den erweiterten Originaltext, Aufgaben mit Schreiblinien sowie einen ausführlichen Lösungsteil mit Erwartungshorizont.
Klassenstufen: 9-10. Klasse
Dieses Unterrichtsmaterial gehört zum Inhaltsfeld 5: Gegenwart und Zukunft des Kernlehrplans Philosophie Sekundarstufe I in NRW. Es enthält einen sprachlich leicht bearbeiteten Originalauszug aus Hans Jonas’ Werk „Das Prinzip Verantwortung“ (1979), einem der einflussreichsten Texte moderner Technik- und Zukunftsethik. Hans Jonas fordert darin eine grundlegende Erweiterung der traditionellen Ethik: In einer Welt, in der Technik weitreichende, teils irreparable Auswirkungen auf Umwelt, Gesellschaft und künftige Generationen haben kann, reicht es nicht mehr, nur das unmittelbare Handeln zu beurteilen. Vielmehr muss eine Ethik der Voraussicht, Vorsicht und Verantwortung entwickelt werden. Das zentrale Gebot seiner Ethik lautet: Handle so, dass die Wirkungen deiner Handlung verträglich sind mit der Permanenz echten menschlichen Lebens auf Erden. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit Zukunftsethik, Nachhaltigkeit und moralischer Verantwortung im Zeitalter der Technik auseinander – und übertragen Jonas’ Denkansatz auf aktuelle Herausforderungen wie Klimakrise, KI und globale Gerechtigkeit. Das Material enthält einen erweiterten Originaltext, Aufgaben mit Schreiblinien sowie einen Lösungsteil mit ausführlichem Erwartungshorizont.
Klassenstufen: 7-8. Klasse
Dieser Test gehört zum Inhaltsfeld 4: Strukturen des Zusammenlebens des Kernlehrplans Philosophie Sekundarstufe I in NRW. Er dient der Wiederholung und Überprüfung zentraler Inhalte aus fünf grundlegenden Texten der politischen Philosophie – mit Fokus auf Gerechtigkeit, Gesellschaftsverträgen, Freiheit und dem Verhältnis von Individuum und Staat. 🧠 Behandelte Denker: Platon – Gerechtigkeit als Ordnung im Staat (Politeia) Aristoteles – Der Mensch als Gemeinschaftswesen (Politik) Thomas Hobbes – Sicherheit durch einen starken Souverän (Leviathan) John Locke – Freiheitsrechte und Widerstand gegen Machtmissbrauch Jean-Jacques Rousseau – Gemeinwille und Freiheit durch Selbstgesetzgebung ✍️ Struktur: 10 Fragen zu Begriffen, Argumentationen und Vergleichen Platz für schriftliche Schülerantworten Eigenständige Reflexionsfrage am Ende Detaillierter Lösungsteil mit Erwartungshorizont Übersichtliches Quellenverzeichnis Dieser Test eignet sich ideal als abschließende Leistungsüberprüfung, zur Wiederholung vor Klassenarbeiten oder zur systematischen Vertiefung der Konzepte politischer Philosophie in der Sekundarstufe I.
Klassenstufen: 7-8. Klasse
Dieses Unterrichtsmaterial gehört zum Inhaltsfeld 5: Gegenwart und Zukunft des Kernlehrplans Philosophie Sekundarstufe I in NRW. Es enthält einen bearbeiteten Auszug aus Günther Anders’ Werk „Die Antiquiertheit des Menschen“ (1956), einem grundlegenden Text der Technik- und Zivilisationskritik des 20. Jahrhunderts. Anders analysiert darin die ethischen Herausforderungen einer technisierten Welt: Moderne Technik erlaubt Handlungen mit globalen, oft zerstörerischen Folgen – aber der Mensch ist laut Anders nicht in der Lage, diese Folgen emotional oder moralisch zu erfassen. Er nennt dieses Auseinanderfallen von Macht und Verantwortung die „prometheische Scham“. Die zentrale These: Wir können mehr tun, als wir uns vorstellen können – und das ist gefährlich. Die Schülerinnen und Schüler untersuchen, wie Anders die Beziehung zwischen Technik und Moral kritisiert, welche Risiken er sieht – und übertragen seine Gedanken auf aktuelle Themen wie KI, Klimakrise oder automatisierte Kriegsführung. Das Material enthält einen erweiterten Originaltext, kompetenzorientierte Aufgaben mit Schreiblinien sowie einen strukturierten Lösungsteil.
Klassenstufen: 7-8. Klasse
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