





Dieses umfangreiche Materialpaket enthält 42 vollständig editierbare Arbeitsblätter für den Philosophieunterricht der Sekundarstufe I und orientiert sich systematisch an den 7 Inhaltsfeldern des Kernlehrplans NRW.
Für jedes Inhaltsfeld sind enthalten:
✔️ 5 thematisch passende Arbeitsblätter mit ausführlichem Text, Reflexionsfragen und Schreibimpulsen
✔️ Lösungs- und Diskussionshinweise für Lehrkräfte
✔️ 1 Leistungsüberprüfung / Lernzielkontrolle
Die Materialien fördern philosophisches Denken, Argumentationsfähigkeit und Selbstreflexion – ideal für Regelunterricht, Vertretungsstunden, Projektwochen oder auch zur Binnendifferenzierung.
1. Das Selbst:
Identität, Selbstbild, Freiheit, Körper & Geist, Selbstverantwortung
2. Zwischenmenschliche Beziehungen:
Freundschaft, Empathie, Toleranz, Konflikte, Rollenbilder
3. Verantwortung:
Gewissen, moralisches Handeln, Verantwortung in Alltag & Gesellschaft
4. Strukturen des Zusammenlebens:
Regeln, Gerechtigkeit, Zusammenleben, Macht, gesellschaftliche Normen
5. Gegenwart und Zukunft:
Technikethik, KI, Umweltverantwortung, Zukunftsträume, Fortschritt
6. Sinnsuche und Lebensentwürfe:
Glück, Lebensziele, Sinn des Lebens, Religion & Weltanschauung
7. Menschliche Erkenntnis:
Wahrheit, Wissen vs. Meinung, Zweifel, Sprache & Denken, Philosophie verstehen
Klasse 7–10
Gymnasium, Gesamtschule, Realschule
Fach: Philosophie / Praktische Philosophie / Ethik
Auch als Einstiegsmaterial für fachfremd Unterrichtende
Dieses Material gehört zum Inhaltsfeld 4: Strukturen des Zusammenlebens des Kernlehrplans Philosophie Sekundarstufe I in NRW. Es enthält einen sprachlich leicht bearbeiteten Auszug aus Aristoteles' Werk „Politik“, einem Grundtext der antiken Staatsphilosophie. Im Zentrum steht Aristoteles’ berühmter Gedanke, dass der Mensch von Natur aus ein zoon politikon ist – also ein Gemeinschaftswesen. Nur in der Polis (dem politischen Gemeinwesen) kann der Mensch sein Potenzial entfalten und ein gutes Leben führen. Sprache, Moral und gegenseitige Verantwortung sind laut Aristoteles zentrale Voraussetzungen für gelingendes Zusammenleben. Der Text bietet einen Einstieg in klassische Vorstellungen von Gesellschaft und regt zur Diskussion über das Verhältnis von Individuum und Gemeinschaft, Natur und Kultur sowie über die Bedeutung politischer Teilhabe an. Das Material enthält einen erweiterten Originaltext, Aufgaben mit Schreiblinien sowie einen differenzierten Erwartungshorizont.
Klassenstufen: 7-8. Klasse
Dieses Unterrichtsmaterial gehört zum Inhaltsfeld 7: Menschliche Erkenntnis des Kernlehrplans Philosophie Sekundarstufe I in NRW. Es enthält einen erweiterten Originaltextauszug aus David Humes Werk „Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand“ (1748) – einem Schlüsseltext der empiristischen Erkenntnistheorie. Hume unterscheidet strikt zwischen zwei Arten von Wissen: Verhältnisse von Ideen (z. B. Mathematik) – diese sind logisch sicher, aber ohne Aussage über die Welt. Tatsachenwissen – dieses beruht vollständig auf Erfahrung und kann nie absolut sicher sein. Hume zeigt, dass wir Ursache und Wirkung nicht erkennen, sondern nur beobachten, dass Dinge regelmäßig gemeinsam auftreten. Die Annahme eines Zusammenhangs basiert nicht auf Logik, sondern auf Gewohnheit. Somit sind alle unsere Überzeugungen über Naturgesetze, Wissenschaft und Zukunft lediglich Erwartungen, nicht Gewissheiten. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit den Begriffen Erfahrung, Induktion, Kausalität und Skepsis auseinander. Sie reflektieren, inwieweit Humes Position unsere heutige Sicht auf Wissenschaft, Prognosen und Wahrheitsansprüche beeinflusst – gerade in Zeiten von Fake News, KI und medial vermitteltem Wissen. Das Material enthält den erweiterten Originaltext, Aufgaben mit Schreiblinien sowie einen ausführlichen Lösungsteil mit Erwartungshorizont.
Klassenstufen: 9-10. Klasse
Dieser Test gehört zum Inhaltsfeld 7: Menschliche Erkenntnis des Kernlehrplans Philosophie Sekundarstufe I in NRW und dient der leistungsdifferenzierten Überprüfung des Verständnisses zentraler Inhalte aus fünf zuvor behandelten Unterrichtseinheiten. Er umfasst 10 Aufgaben, die sich auf die philosophischen Positionen von Descartes, Hume, Kant, Platon und einen zeitgenössischen Text zu Fake News und digitaler Wirklichkeit beziehen. Der Test ist so aufgebaut, dass er sowohl faktisches Wissen (z. B. Begriffsklärungen und zentrale Thesen) als auch vergleichendes und reflektierendes Denken abfragt. Die letzte Aufgabe fordert die Schüler*innen zu einem differenzierten Vergleich zweier Philosophien auf. Alle Aufgaben sind auf schriftliche Bearbeitung im Unterricht oder als Hausaufgaben-/Lerntest ausgelegt. Ein ausführlicher Erwartungshorizont mit Musterantworten erleichtert die Bewertung und dient als Grundlage für die Nachbesprechung. Inhalte: Erkenntnisquellen (Vernunft, Erfahrung, Sinneseindrücke) Zweifel, Skepsis, Kausalität, Kategorien, Bildung, Wahrheit Reflexion über Wirklichkeit in digitalen Medien Enthalten: Testdokument mit Aufgaben und Antwortfeldern Separater Lösungsteil für Lehrkräfte
Klassenstufen: 9-10. Klasse
Dieses Material gehört zum Inhaltsfeld 1: Das Selbst des Kernlehrplans Philosophie Sekundarstufe I in NRW. Es basiert auf einem Auszug aus Judith Butlers Werk „Das Unbehagen der Geschlechter“ (1990), einem einflussreichen Text der gegenwartsphilosophischen Gender-Theorie. Butler kritisiert darin die Vorstellung eines festen inneren Selbst und zeigt, wie Identität – insbesondere Geschlechtsidentität – durch gesellschaftliche Normen, Sprache und Handlungen hergestellt wird. Das Selbst ist demnach nicht etwas Vorgegebenes, sondern entsteht im Vollzug sozialer Praktiken – es ist performativ. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit dieser Perspektive auseinander, analysieren die Rolle von Wiederholung, sozialer Erwartung und Normabweichung und hinterfragen das Verständnis einer stabilen Identität. Das Material enthält einen sprachlich angepassten Originaltext, differenzierte Aufgabenstellungen mit Schreiblinien sowie einen Erwartungshorizont für Lehrkräfte.
Klassenstufen: 5-6. Klasse
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