Unterrichtsmaterial ohne lange Einarbeitung/ langes Einlesen sofort einsetzen. Alle Materialien beziehen speziell und bewusst die passiv teilnehmenden SuS mit ein!
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Fitness ist, obwohl zunächst von den Schülern als trendiger Inhalt erwartet, oft ein langatmiger Unterrichtsgegenstand, der schnell an Attraktivität verliert. Die SuS arbeiten an Stationen, lernen unterschiedliche Muskelgruppen (Krafttraining) oder Trainingsformen für die Ausdauer (aerobes Ausdauertraining) kennen und sind von den eintönigen Aufgaben schnell desillusioniert. Hinzu kommt die Theorie zum Fitnessbegriff, die – legt man die Unterrichtsreihe lehrplankonform an – die Motivation der Schüler nur wenig steigert.Dieses Material betrachtet den Inhalt Fitness einmal anders – mit Alltagsrelevanz: „Wer von euch könnte sich vorstellen, später als Polizist oder beim Zoll zu arbeiten?“ Auf diese Frage gehen in der Regel einige Hände nach oben. „Dann wollen wir doch einmal schauen, ob ihr fit genug seid und überhaupt für die Ausbildung zugelassen werdet!“Dieses Einstiegszenario schafft Motivation und einen Bezug zur Lebenswirklichkeit der SuS. Die in diesem Material vorgestellten Übungen basieren auf den Einstellungskriterien, die die Bundespolizei für Bewerberinnen und Bewerber festlegt. Die Werte wurden leicht für die Schule adaptiert und können tatsächlich noch als aussagekräftiges Indiz gewertet werden, um zu beurteilen, ob die SuS die Anforderungen für den Auswahltest bestehen würden. Als Eingangs- und Ausgangstest kann dieses Material dazu dienen, Trainingspläne zu entwickeln und eine eigene schülerorientierte Unterrichtsreihe zum Thema Fitness/Gesundheitssport zu entwickeln.Das ursprüngliche Konzept zum Aufnahmetest der Polizei wurde im Rahmen dieses Materials weiterentwickelt, d.h., es wurde grundlegende Theorie zum Fitnessbegriff integriert, die eine illustrative oder additive Theorie-Praxis-Verknüpfung – auch schon in der Sekundarstufe I – ermöglicht. Das theoretische Material mit digital angereicherten Elementen eignet sich außerdem gut als häusliche Aufgabe oder als Aufgabe für SuS, die nicht aktiv am Unterricht teilnehmen können.Wie immer gilt: Das Material ist selbsterklärend und kann von den Lehrkräften ohne lange Einarbeitung direkt im Unterricht eingesetzt werden.
Klassenstufen: 9-10. Klasse
Wenn SuS mit dem Begriff der Kraft in Berührung kommen, denken sie sofort an Gewichtheber. Die anderen Kraftarten neben der Maximalkraft sind den meisten Lernenden als Begriff in der Regel noch nicht bekannt. Das vorliegende Material ermöglicht es, die unterschiedlichen Kraftarten Reaktivkraft, Schnellkraft, Kraftausdauer und Maximalkraft separat und praxisorientiert zu erarbeiten. Einführende Arbeitsblätter konfrontieren die SuS mit den unterschiedlichen Kraftarten. Eine erste Zuordnungsübung kann bearbeitet, diskutiert und anschließend online überprüft und gesichert werden. Übersichtsblätter können zum Beispiel für die eigenen Unterlagen verwendet werden. Die Aufgaben eignen sich besonders gut für im Unterricht passive SuS, die nicht aktiv am Unterricht teilnehmen können. Das praktisch-orientierte Material ist grundsätzlich für die Gruppenarbeit konzipiert, kann aber ebenfalls zum Beispiel für passive SuS zum Einsatz kommen oder im praktischen Sportunterricht - je nach Gruppengröße - in Partnerarbeit bearbeitet werden. Die SuS machen sich auf Basis der kompakten Theorieblätter mit den unterschiedlichen Kraftarten vertraut und sind aufgefordert, das neue Wissen sowohl theoretisch als auch praktisch anzuwenden, indem sie ausgewählte theoretische Aufgaben bearbeiten und eigene Übungen entwickeln, in denen die jeweilige Kraftform im Mittelpunkt steht.Die Sicherung kann in einem Kraft-Zirkel geschehen, indem jede Gruppe ihre entwickelten Übungen aufbaut und die Schüler die unterschiedlichen Übungen durchlaufen. An jeder Station sollte die entwickelnde Gruppe die gewählten Übungsformen vorstellen und einen kurzen Input auf Basis der Ergebnisse aus den theoretischen Aufgaben bieten.Insbesondere im Bereich der Maximalkraft ist besonders auf die Sicherheit zu achten.
Klassenstufen: 9-10. Klasse
Viele Lernende haben sicherlich schon einmal von Kalorien gehört. Für die meisten ist es jedoch ein abstrakter Begriff. Auch abseits der neuesten Smartwatch und Fitness-Tracker kann es hilfreich sein, ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Bewegungsform welchen Anteil an der Energiebereitstellung und somit an der Glykolyse und Lipolyse hat.Dieses Material leitet die Schülerinnen und Schüler Schritt für Schritt an. Sie lernen die Faustformeln für den Grundumsatz ebenso wie die Harris-Benedict-Formel zur Berechnung des Grundumsatzes kennen. Auf Basis von PAL-Werten können sie schrittweise ihren eigenen täglichen Gesamtumsatz näherungsweise bestimmen.Fast alle Jugendlichen besitzen heute einen Fitnesstracker und können somit recht leicht überwachen, inwiefern sie im anabolischen oder katabolischen Bereich liegen. Insbesondere für diejenigen, die möglicherweise unter Übergewicht leiden, kann dies ein wichtiger Indikator sein. Aber auch für solche, die sich auf sportliche Wettkämpfe vorbereiten und an ihrer körperlichen Fitness arbeiten möchten, kann dieser Indikator entscheidend sein.Das Material eignet sich für die Einbindung in den Sportunterricht. Denkbar ist auch eine Auslagerung an ausgewählte Schülerinnen und Schüler für ein Kurzreferat oder der Einsatz des Materials für passive Schülerinnen und Schüler, die so auf theoretische Weise einen Beitrag zum Unterrichtsgeschehen liefern können.
Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
Dieses Material beinhaltet keine praktischen Ansätze für den Unterricht. Vielmehr dient es dazu, passive SuS, insbesondere in der Sek II, aktiv in das Unterrichtsgeschehen einzubinden. Das Material kann als Basis für die Erstellung eines Inputreferats genutzt werden. Natürlich ist auch die Auslagerung des Materials als Hausaufgabe möglich.Die theoretischen Aufgaben können überdies als Wiederholungs- oder Einstiegsaufgabe zu Beginn des Unterrichts verwendet werden, um das Verständnis der SuS um die Reiz- und Funktionsstufenregel zu vertiefen bzw. zu reaktivieren.Die SuS erarbeiten sich zunächst die Funktions- und Reizstufenregel auf Basis einer Grafik und eines Textes. Im zweiten Schritt gilt es, diverse (meist) sportliche Situationen den unterschiedlichen Leistungsbereichen zuzuordnen, die bei der Funktions- und Reizstufenregel eine Rolle spielen.Die Aufgaben können digital gesichert/überprüft (QR-Code) oder direkt digital bearbeitet werden. Das Aufgabenblatt sollte aber in jedem Fall zuvor besprochen bzw. ausgehändigt worden sein.
Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
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