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„Brauchen wir überhaupt eine Rechtsform?“ Peter und Thomas kommen von der Meisterschule und wollen gemeinsam einen Elektroinstallationsbetrieb gründen. Beide wollen mitentscheiden, zusammen haben sie 30.000 € Eigenkapital, und Thomas hat gerade ein Haus gekauft. Er will auf keinen Fall mit seinem Privatvermögen haften. Diese komplett vorbereitete Stunde für die Berufsschule führt Auszubildende von den Merkmalen der wichtigsten Rechtsformen zu einer begründeten Rechtsformentscheidung.
Der Einstieg stellt die Situation von Peter und Thomas vor und fragt: Was muss unbedingt geregelt werden, wenn zwei Personen gemeinsam ein Unternehmen gründen? Die Notizen enthalten einen Lösungsvorschlag und die Antwort auf die Frage aus der Sprechblase: Wer ohne Vertrag loslegt, ist automatisch eine GbR und haftet unbeschränkt.
Die Erarbeitung ist als Gruppenpuzzle angelegt. Vier Arbeitsblätter erklären je eine Rechtsform in einem Infotext: Einzelunternehmung, GbR, KG und GmbH. Jede Rechtsform wird mit Gründung, Mindestkapital, Geschäftsführung, Haftung sowie Gewinn- und Verlustverteilung beschrieben. Zusatzinfos erweitern das GbR-Blatt um die OHG und das GmbH-Blatt um die UG (haftungsbeschränkt).
In der Expertenphase notieren die Lernenden Vor- und Nachteile ihrer Rechtsform oder füllen bei der KG ein Schaubild zu Komplementär und Kommanditist aus. In den Stammgruppen vervollständigen sie gemeinsam ein Übersichtsblatt zu allen sechs Rechtsformen. Die Texte sind auf dem Rechtsstand nach der Reform des Personengesellschaftsrechts (MoPeG, seit 2024): rechtsfähige GbR, Gesellschaftsregister (eGbR), Gewinnverteilung nach Beteiligungsverhältnissen.
Das Anwendungsblatt „Welche Rechtsform passt?“ bringt die Entscheidung:
Die Lernenden ordnen vier kurze Gründungsvorhaben einer Rechtsform zu und begründen die Zuordnung: das Kosmetikstudio, das Fotografenduo, die Schreinerei mit stiller Geldgeberin und die Softwarefirma.
In einer Prüftabelle prüfen sie, welche Rechtsform die vier Wünsche von Peter und Thomas erfüllt.
Zum Schluss schreiben sie den beiden eine E-Mail mit einer begründeten Empfehlung.
GbR und GmbH erfüllen je drei Wünsche. Den Ausschlag gibt die Haftung. Dabei lernen die Lernenden, dass nicht die Zahl der Treffer entscheidet, sondern das wichtigste Kriterium.
Das Tafelbild sichert die Stunde auf einer Folie mit drei Teilen:
eine Vergleichsmatrix der vier Rechtsformen mit den Varianten OHG und UG
ein Pfeil „Risiko für das Privatvermögen sinkt“
die vier Leitfragen der Rechtsformwahl
Die Einheit umfasst rund 90 Minuten (Doppelstunde). Dazu gehören:
ein Verlaufsplan mit drei Lernzielen und Anforderungsbereichen
ein Pufferblatt mit zwölf Multiple-Choice-Fragen
In den Materialien findest Du Lösungen zu allen Arbeitsblättern, einschließlich aller Originaldateien wie beispielsweise Textdokumente, Präsentationen und Tabellenkalkulationen. Dadurch hast Du die Freiheit, selbstständig Anpassungen vorzunehmen. Für den Einstieg gibt es einen Lösungsvorschlag in der „Notizen“-Sektion der Präsentation.
Dieses Komplettpaket widmet sich der Thematik der Unternehmensgründung und umfasst 7 vollständig vorbereitete Unterrichtsstunden zu verschiedenen Aspekten wie den Voraussetzungen für Unternehmer, dem Businessplan, der Standortwahl, den Rechtsformen, den betrieblichen Kosten, den Grundlagen des Marketings sowie der Finanzierung und dem Kapitalbedarf.In den Materialien findest Du Lösungen zu allen Arbeitsblättern, einschließlich aller Originaldateien wie beispielsweise Word, PowerPoint und Excel. Dadurch hast Du die Freiheit, selbstständig Anpassungen vorzunehmen. Für den Einstieg gibt es einen Lösungsvorschlag in der "Notizen"-Sektion der PowerPoint-Präsentation.Das Materialpaket enthält die folgenden Stunden:1. Voraussetzung eines Unternehmers2. Der Businessplan3. Die Standortwahl4. Rechtsformen5. Betriebliche Kosten6. Grundlagen des Marketings7. Finanzierung und Kapitalbedarf
Klassenstufen: BS: Lehrjahr 2, BS: Lehrjahr 3
In den Unterrichtsstunden werden alle Themen des Bildungsplans für gewerbliche, hauswirtschaftlich-pflegerisch-sozialpädagogische und landwirtschaftliche Berufsschulen in Baden-Württemberg behandelt.In den Materialien findest Du Lösungen zu allen Arbeitsblättern, einschließlich aller Originaldateien wie beispielsweise Word, PowerPoint und Excel. Dadurch hast Du die Freiheit, selbstständig Anpassungen vorzunehmen. Für den Einstieg gibt es einen Lösungsvorschlag in der "Notizen"-Sektion der PowerPoint-Präsentation.Das Materialpaket enthält die folgenden Stunden:1. Der Markt - Angebot und Nachfrage2. Wettbewerbsstörungen - Das Kartell3. Die soziale Marktwirtschaft4. Wert des Geldes - Inflation und Deflation5. Das Bruttoinlandsprodukt 6. Wirtschaftspolitik und Konjunktur7. Voraussetzung eines Unternehmers8. Der Businessplan9. Die Standortwahl10. Rechtsformen11. Betriebliche Kosten12. Grundlagen des Marketings13. Finanzierung und Kapitalbedarf
Klassenstufen: BS: Lehrjahr 1, BS: Lehrjahr 2, BS: Lehrjahr 3
Dieses Lernfeld stammt aus dem Bildungsplan der Berufsschule für die Ausbildungsberufe Fachinformatiker/Fachinformatikerin und IT-System-Elektroniker/IT-System-Elektronikerin. Lernfeld 1, „Das Unternehmen und die eigene Rolle im Betrieb beschreiben“, zielt darauf ab, das Verständnis der Auszubildenden für die Struktur und Ziele des Unternehmens zu schärfen. Es beinhaltet die Wertschöpfungskette, ökologische, ökonomische und soziale Zielsetzungen, das Unternehmensleitbild, Marktanalysen, Rechts- und Organisationsformen sowie Leistungsschwerpunkte. Damit sollen die Auszubildenden in die Lage versetzt werden, ihre eigene Rolle im betrieblichen Kontext zu erkennen und zu verstehen.In den Materialien findest Du Lösungen zu allen Arbeitsblättern, einschließlich aller Originaldateien wie beispielsweise Word, PowerPoint und Excel. Dadurch hast Du die Freiheit, selbstständig Anpassungen vorzunehmen. Für den Einstieg gibt es einen Lösungsvorschlag in der "Notizen"-Sektion der PowerPoint-Präsentation.Das Materialpakte enthält die folgenden Stunden:1. Alternative Gründungsformen2. Unternehmensziele3. Ökonomisches Prinzip4. Leistungsprozesse und Wertschöpfungskette5. Unternehmenskennzahlen6. Aufbauorganisation7. Führungsstil8. Voraussetzung eines Unternehmers9. Der Businessplan10. Rechtsformen11. Die Standortwahl 12. Betriebliche Kosten13. Grundlagen des Marketings14. Finanzierung und Kapitalbedarf15. Der Wirtschaftskreislauf
Klassenstufen: BS: Lehrjahr 1, BS: Lehrjahr 2, BS: Lehrjahr 3
Das Materialpaket "Wirtschaftslehre Jahrgangsstufe 1 - Berufliches Gymnasium" ist so konzipiert, dass es Lehrkräften fertig aufbereitete Unterrichtseinheiten für den aktuellen Bildungsplan im Fach Wirtschaftslehre bietet. Der Schwerpunkt dieses Bildungsplans liegt darauf, den vielfältigen Fachrichtungen und Profilen beruflicher Gymnasien in Baden-Württemberg gerecht zu werden. Im Fach Wirtschaftslehre am Beruflichen Gymnasium in Baden-Württemberg erarbeiten Schüler*innen bei der Unternehmensgründung die wirtschaftlichen und rechtlichen Grundlagen und simulieren den Gründungsprozess mithilfe einer Geschäftsidee und einem Gründungsplan. In der Unternehmensführung analysieren sie spezifische Firmensituationen, insbesondere in den Bereichen Finanzierung und Personalwesen. Dabei diskutieren sie Entscheidungen auf Basis von Unternehmenszielen und ethischen Gesichtspunkten, um unternehmerisches Denken und Handeln zu fördern.In den Materialien findest Du Lösungen zu allen Arbeitsblättern, einschließlich aller Originaldateien wie beispielsweise Word, PowerPoint und Excel. Dadurch hast Du die Freiheit, selbstständig Anpassungen vorzunehmen. Für den Einstieg gibt es einen Lösungsvorschlag in der "Notizen"-Sektion der PowerPoint-Präsentation.
Klassenstufen: BS: Lehrjahr 1, BS: Lehrjahr 2, BS: Lehrjahr 3
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