





Das Materialpaket "Wirtschaftslehre Jahrgangsstufe 1 - Berufliches Gymnasium" ist so konzipiert, dass es Lehrkräften fertig aufbereitete Unterrichtseinheiten für den aktuellen Bildungsplan im Fach Wirtschaftslehre bietet. Der Schwerpunkt dieses Bildungsplans liegt darauf, den vielfältigen Fachrichtungen und Profilen beruflicher Gymnasien in Baden-Württemberg gerecht zu werden.
Im Fach Wirtschaftslehre am Beruflichen Gymnasium in Baden-Württemberg erarbeiten Schüler*innen bei der Unternehmensgründung die wirtschaftlichen und rechtlichen Grundlagen und simulieren den Gründungsprozess mithilfe einer Geschäftsidee und einem Gründungsplan. In der Unternehmensführung analysieren sie spezifische Firmensituationen, insbesondere in den Bereichen Finanzierung und Personalwesen. Dabei diskutieren sie Entscheidungen auf Basis von Unternehmenszielen und ethischen Gesichtspunkten, um unternehmerisches Denken und Handeln zu fördern.
In den Materialien findest Du Lösungen zu allen Arbeitsblättern, einschließlich aller Originaldateien wie beispielsweise Word, PowerPoint und Excel. Dadurch hast Du die Freiheit, selbstständig Anpassungen vorzunehmen. Für den Einstieg gibt es einen Lösungsvorschlag in der "Notizen"-Sektion der PowerPoint-Präsentation.
Der Schreinermeister Peter Summer erhält eine Anfrage für ein Bett. Er muss dem Kunden einen Preis nennen, doch welche Kosten muss er dafür berücksichtigen? Diese komplett vorbereitete Stunde für die Berufsschule führt Auszubildende von den Kostenarten über die Divisions- und die Zuschlagskalkulation bis zu der Frage, wie weit ein Betrieb beim Preis nachgeben kann.Der Einstieg stellt die Anfrage an Peter Summer vor und fragt, was er vor der Preisnennung berücksichtigen muss. Die Notizen enthalten einen Lösungsvorschlag.Im ersten Arbeitsblatt klärt ein Infotext die fixen und variablen Kosten sowie die Einzel- und Gemeinkosten. Er zeigt ausdrücklich, dass beide Einteilungen unabhängig voneinander sind: Stromkosten sind Gemeinkosten und zugleich variabel. An der Herstellung von zehn Fenstern ordnen die Lernenden sieben Kostenpositionen zu und berechnen fixe Kosten, variable Kosten und Gesamtkosten.Das zweite Arbeitsblatt führt den Fall von Peter Summer weiter:Mit der Divisionskalkulation berechnen die Lernenden die Selbstkosten je Bett.Mit der Zuschlagskalkulation ermitteln sie den Bruttoverkaufspreis einer Sitzbank. Dafür steht ein leeres Kalkulationsschema bereit.Ein durchgerechnetes Beispiel im Infotext dient als Muster.Das Tafelbild sichert die Stunde auf einer Folie mit drei Teilen:eine Vierfeldermatrix der Kostenartendie Treppe der Zuschlagskalkulation vom Fertigungsmaterial bis zum Bruttoverkaufspreisdrei Merksätze zur PreisfestlegungIm Rückblick auf den Einstieg beurteilen die Lernenden: Ein Konkurrent bietet die Bank günstiger an. Wie weit kann die Schreinerei nachgeben, ohne Verlust zu machen?Das Transferblatt überträgt die Zuschlagskalkulation auf einen neuen Fall. Die Metallbauermeisterin Selin Yilmaz kalkuliert ein Gartentor für Familie Becker. Der Familie ist der Preis zu hoch, und Selin Yilmaz hat zwei Ideen: Sie senkt den Gewinnzuschlag, oder sie baut ein einfacheres Schloss ein. Die Lernenden rechnen beide Ideen durch und entscheiden begründet.Die Einheit umfasst rund 90 Minuten (Doppelstunde). In den Materialien findest Du Lösungen zu allen Arbeitsblättern, einschließlich aller Originaldateien wie beispielsweise Textdokumente, Präsentationen und Tabellenkalkulationen. Dadurch hast Du die Freiheit, selbstständig Anpassungen vorzunehmen. Für den Einstieg gibt es einen Lösungsvorschlag in der „Notizen“-Sektion der Präsentation.
Klassenstufen: BS: Lehrjahr 2, BS: Lehrjahr 3
In dieser Unterrichtsstunde setzen sich die SuS mit dem Thema "strategisches Verhandeln" auseinander. Sie untersuchen einen Dialog über einen Verkauf, identifizieren dabei kostspielige Verhandlungsfehler und benennen verschiedene Verhandlungsstrategien. Im weiteren Verlauf werden unterschiedliche Verhandlungsansätze präsentiert. Die SuS sind dann gefordert, anhand von Beispielen die richtige Strategie zuzuweisen. Zum Ende hin führen die SuS ein Rollenspiel durch, in dem sie basierend auf einem gegebenen Szenario diverse Verhandlungsstrategien in die Praxis umsetzen.In den Materialien finden Sie Lösungen zu allen Arbeitsblättern. Für den Einstieg gibt es einen Lösungsvorschlag in der "Notizen"-Sektion der PowerPoint-Präsentation.
Klassenstufen: BS: Lehrjahr 2, BS: Lehrjahr 3
Lässt man Mitarbeiter besser einfach machen, oder braucht ein Team klare Ansagen? Diese komplett vorbereitete Stunde für die Berufsschule behandelt die klassischen Führungsstile nach Kurt Lewin: den autokratischen (autoritären), den demokratischen und den Laissez-faire-Führungsstil. Dazu kommt ein kurzer Ausblick auf den kooperativen Führungsstil und die situative Führung. Am Ende beurteilen die Lernenden selbst, welcher Führungsstil in einer betrieblichen Situation angemessen ist, und entscheiden sich begründet.Im Einstieg nehmen die Lernenden zu drei Aussagen Stellung, zum Beispiel „Mitarbeiter sollte man einfach machen lassen.“ Sie markieren auf einer Stimmungslinie, wie stark sie zustimmen, und begründen ihre Einschätzung in der Klasse. Zu jeder Aussage steht ein ausformulierter Lösungsvorschlag in den Notizen.Das erste Arbeitsblatt erklärt die drei Stile in einem Infotext, jeweils mit Entscheidungsverteilung, Vor- und Nachteilen und den Situationen, in denen der Stil passt. Löwe, Hund und Schaf dienen als Merkhilfe. Die Lernenden fassen die drei Stile in einer Tabelle zusammen (Definition, Vorteile, Nachteile). Jeder Punkt der Lösung steht im Infotext, die Tabelle lässt sich also ohne zusätzliche Recherche ausfüllen.In der Übung wenden die Lernenden das Gelernte an. Sie ordnen vier Fällen aus Ausbildungsbetrieben den passenden Führungsstil zu, vom Brand im Logistiklager bis zum Azubi-Team, das den Tag der offenen Tür plant. Im Fallbeispiel „Lisa“ wechselt eine Projektleiterin je nach Projektphase ihren Stil. Die Lernenden bestimmen die drei Stile und begründen sie in Stichpunkten in einer vorbereiteten Tabelle. Im abschließenden Fall (Anforderungsbereich III) übernimmt Aylin Demir einen unzufriedenen Kundendienst, in dem zugleich Fehler passieren. Die Lernenden wägen Vor- und Nachteile mehrerer Stile ab und entscheiden sich begründet.Das Tafelbild fasst die Stunde auf einer Folie zusammen: drei Spalten mit Entscheidung, Vor- und Nachteilen und „Passt bei“, dazu ein Merksatz zur Situationsabhängigkeit.Die Einheit umfasst rund 90 Minuten (Doppelstunde). Dazu gehören ein Verlaufsplan mit vier Lernzielen und Anforderungsbereichen, ein Pufferblatt mit einem Quiz aus 10 Fragen und zu jedem Arbeitsblatt die vollständige Lösung.In den Materialien findest Du Lösungen zu allen Arbeitsblättern, einschließlich aller Originaldateien wie beispielsweise Textdokumente, Präsentationen und Tabellenkalkulationen. Dadurch hast Du die Freiheit, selbstständig Anpassungen vorzunehmen. Für den Einstieg gibt es einen Lösungsvorschlag in der „Notizen"-Sektion der Präsentation.
Klassenstufen: BS: Lehrjahr 1, BS: Lehrjahr 2
Lena hat ihre Ausbildung abgeschlossen und wechselt den Betrieb. Vor ihr liegt ein Arbeitsvertrag mit sechs Paragrafen, und in dreien davon stimmt etwas nicht. Genau daran arbeitet diese Stunde: Was muss in einem Arbeitsvertrag stehen, in welcher Form muss es dort stehen — und was gilt eigentlich, wenn es fehlt?Die Einheit beginnt bei der Anbahnung des Arbeitsverhältnisses. Die Lernenden erarbeiten die Pflichten beider Seiten im Bewerbungsverfahren und entscheiden anschließend an sieben konkreten Fragen, was im Vorstellungsgespräch gefragt werden darf und was nicht — mit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz als Maßstab und dem Hinweis, dass auf eine unzulässige Frage die Unwahrheit erlaubt ist. Ein Rollenspiel in Partnerarbeit schließt die Phase ab.Der Kern der Stunde ist die Trennung von Vertragsform und Nachweispflicht — der Punkt, an dem die meisten Materialien zu diesem Thema ungenau werden. Der Arbeitsvertrag ist formfrei und damit auch mündlich wirksam. Davon zu unterscheiden ist, was der Arbeitgeber nach dem Nachweisgesetz aufschreiben und aushändigen muss. Beides wird am Gesetzestext selbst erarbeitet, nicht an einer Zusammenfassung.Anschließend wird es praktisch: Die Klasse prüft einen vollständigen Musterarbeitsvertrag Angabe für Angabe gegen die gesetzlichen Mindestinhalte. Drei Stellen halten der Prüfung nicht stand — der Urlaub wird „nach Absprache" gewährt, die Kündigung nennt „die üblichen Fristen", der Hinweis auf Tarifverträge fehlt ganz. Probezeit, Arbeitszeit und Vergütung sind bewusst korrekt formuliert, damit der Unterschied sichtbar wird. Die Anschlussfrage trägt den eigentlichen Transfer: Lena unterschreibt trotzdem — ist der Vertrag wirksam, und was muss der Betrieb jetzt noch tun?Die Einheit umfasst rund 95 Minuten. Dazu kommen ein Verlaufsplan mit ausformulierten Lernzielen, ein fertiges grafisches Tafelbild, ein Pufferblatt als Lernerfolgskontrolle und zu jedem Arbeitsblatt die vollständige Lösung.In den Materialien findest Du Lösungen zu allen Arbeitsblättern, einschließlich aller Originaldateien wie beispielsweise Textdokumente, Präsentationen und Tabellenkalkulationen. Dadurch hast Du die Freiheit, selbstständig Anpassungen vorzunehmen. Für den Einstieg gibt es einen Lösungsvorschlag in der „Notizen"-Sektion der Präsentation.
Klassenstufen: BS: Lehrjahr 1, BS: Lehrjahr 2
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