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Kommunizieren Sie 30 Sekunden lang mit niemandem! – mit dieser Challenge startet die fertig ausgearbeitete Deutschstunde für die Berufsschule. Schnell merken die Lernenden: Wer wegschaut, grinst oder die Arme verschränkt, sendet trotzdem Botschaften. Leitfrage: Was sagen wir, ohne etwas zu sagen – und wie wirkt das auf unsere Worte?
Im ersten Schritt lernen die Schülerinnen und Schüler die drei Kanäle der Kommunikation kennen – verbal, paraverbal und nonverbal – sowie Watzlawicks erstes Axiom „Man kann nicht nicht kommunizieren“. Sie entschlüsseln Signale in vier Alltagssituationen und prüfen Szenen auf kongruente und inkongruente Signale.
Im zweiten Schritt geht es um das zweite Axiom: Inhalts- und Beziehungsebene. Die Lernenden tragen die Signale einer Büroszene in ein Eisbergmodell ein und formulieren abwertende Sätze so um, dass der Inhalt gleich bleibt, die Beziehung aber wertschätzend wird.
Im dritten Schritt analysieren sie einen Konfliktfall, in dem scheinbar über eine Liste gestritten wird, es aber eigentlich um die Beziehung geht. In drei Schritten (Inhalt – Beziehung – Störung) arbeiten sie den Kern heraus und schreiben einen Lösungsdialog mit Metakommunikation – aus zwei Perspektiven. Die Lösung enthält Musterdialoge und Bewertungskriterien.
Ein Tafelbild wird per Klick schrittweise aufgebaut: Eisberg der Kommunikation mit Inhalts- und Beziehungsebene, die beiden Axiome, Metakommunikation als Lösungsweg und ein Merksatz. Als Puffer lösen die Lernenden den Eisberg-Check – ein Wahr-oder-falsch-Rätsel mit Lösungswort.
Die Einheit umfasst rund 90 Minuten (Doppelstunde) und enthält einen Verlaufsplan mit drei Lernzielen und Anforderungsbereichen. Sie setzt den Kompetenzbereich 3 „Sprache und Sprachgebrauch“ des Bildungsplans Deutsch für die Berufsschule in Baden-Württemberg (LPH 6/2016) um und eignet sich für das 2. Ausbildungsjahr.
Auf jedem Schülerblatt steht eine Aufgabe „Für die Schnellen“ mit Lösung, alle Arbeitsblätter liegen als Schüler- und Lehrerfassung vor.
In den Materialien findest Du Lösungen zu allen Arbeitsblättern, einschließlich aller Originaldateien wie beispielsweise Textdokumente und Präsentationen. Dadurch hast Du die Freiheit, selbstständig Anpassungen vorzunehmen. Für den Einstieg gibt es einen Lösungsvorschlag in der „Notizen"-Sektion der Präsentation.
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