





Dieses Lernfeld stammt aus dem Bildungsplan der Berufsschule für die Ausbildungsberufe Fachinformatiker/Fachinformatikerin und IT-System-Elektroniker/IT-System-Elektronikerin. Lernfeld 1, „Das Unternehmen und die eigene Rolle im Betrieb beschreiben“, zielt darauf ab, das Verständnis der Auszubildenden für die Struktur und Ziele des Unternehmens zu schärfen. Es beinhaltet die Wertschöpfungskette, ökologische, ökonomische und soziale Zielsetzungen, das Unternehmensleitbild, Marktanalysen, Rechts- und Organisationsformen sowie Leistungsschwerpunkte. Damit sollen die Auszubildenden in die Lage versetzt werden, ihre eigene Rolle im betrieblichen Kontext zu erkennen und zu verstehen.
In den Materialien findest Du Lösungen zu allen Arbeitsblättern, einschließlich aller Originaldateien wie beispielsweise Word, PowerPoint und Excel. Dadurch hast Du die Freiheit, selbstständig Anpassungen vorzunehmen. Für den Einstieg gibt es einen Lösungsvorschlag in der "Notizen"-Sektion der PowerPoint-Präsentation.
Das Materialpakte enthält die folgenden Stunden:
1. Alternative Gründungsformen
2. Unternehmensziele
3. Ökonomisches Prinzip
4. Leistungsprozesse und Wertschöpfungskette
5. Unternehmenskennzahlen
6. Aufbauorganisation
7. Führungsstil
8. Voraussetzung eines Unternehmers
9. Der Businessplan
10. Rechtsformen
11. Die Standortwahl
12. Betriebliche Kosten
13. Grundlagen des Marketings
14. Finanzierung und Kapitalbedarf
15. Der Wirtschaftskreislauf
Der Schreinermeister Peter Summer erhält eine Anfrage für ein Bett. Er muss dem Kunden einen Preis nennen, doch welche Kosten muss er dafür berücksichtigen? Diese komplett vorbereitete Stunde für die Berufsschule führt Auszubildende von den Kostenarten über die Divisions- und die Zuschlagskalkulation bis zu der Frage, wie weit ein Betrieb beim Preis nachgeben kann.Der Einstieg stellt die Anfrage an Peter Summer vor und fragt, was er vor der Preisnennung berücksichtigen muss. Die Notizen enthalten einen Lösungsvorschlag.Im ersten Arbeitsblatt klärt ein Infotext die fixen und variablen Kosten sowie die Einzel- und Gemeinkosten. Er zeigt ausdrücklich, dass beide Einteilungen unabhängig voneinander sind: Stromkosten sind Gemeinkosten und zugleich variabel. An der Herstellung von zehn Fenstern ordnen die Lernenden sieben Kostenpositionen zu und berechnen fixe Kosten, variable Kosten und Gesamtkosten.Das zweite Arbeitsblatt führt den Fall von Peter Summer weiter:Mit der Divisionskalkulation berechnen die Lernenden die Selbstkosten je Bett.Mit der Zuschlagskalkulation ermitteln sie den Bruttoverkaufspreis einer Sitzbank. Dafür steht ein leeres Kalkulationsschema bereit.Ein durchgerechnetes Beispiel im Infotext dient als Muster.Das Tafelbild sichert die Stunde auf einer Folie mit drei Teilen:eine Vierfeldermatrix der Kostenartendie Treppe der Zuschlagskalkulation vom Fertigungsmaterial bis zum Bruttoverkaufspreisdrei Merksätze zur PreisfestlegungIm Rückblick auf den Einstieg beurteilen die Lernenden: Ein Konkurrent bietet die Bank günstiger an. Wie weit kann die Schreinerei nachgeben, ohne Verlust zu machen?Das Transferblatt überträgt die Zuschlagskalkulation auf einen neuen Fall. Die Metallbauermeisterin Selin Yilmaz kalkuliert ein Gartentor für Familie Becker. Der Familie ist der Preis zu hoch, und Selin Yilmaz hat zwei Ideen: Sie senkt den Gewinnzuschlag, oder sie baut ein einfacheres Schloss ein. Die Lernenden rechnen beide Ideen durch und entscheiden begründet.Die Einheit umfasst rund 90 Minuten (Doppelstunde). In den Materialien findest Du Lösungen zu allen Arbeitsblättern, einschließlich aller Originaldateien wie beispielsweise Textdokumente, Präsentationen und Tabellenkalkulationen. Dadurch hast Du die Freiheit, selbstständig Anpassungen vorzunehmen. Für den Einstieg gibt es einen Lösungsvorschlag in der „Notizen“-Sektion der Präsentation.
Klassenstufen: BS: Lehrjahr 2, BS: Lehrjahr 3
Fußgängerzone mit Laufkundschaft oder Ortsrand mit kostenlosem Parkplatz? Peter und Thomas kommen frisch von der Meisterschule und wollen einen Elektroinstallationsbetrieb gründen. Zwei Räume stehen zur Wahl, jeder mit Vor- und Nachteilen: Miete, Gewerbesteuer, Konkurrenz, Erweiterungsmöglichkeiten, Nachwuchs aus der beruflichen Schule. Diese komplett vorbereitete Stunde für die Berufsschule führt Auszubildende von den Standortfaktoren über die Nutzwertanalyse zu einer begründeten Standortentscheidung.Der Einstieg stellt die Situation von Peter und Thomas vor und fragt: Welche Standortfaktoren sollten unbedingt berücksichtigt werden? Der Lösungsvorschlag steht in den Notizen. Am Ende der Stunde ordnen die Lernenden ihre Einstiegsantworten den Standortfaktoren im Tafelbild zu.Das erste Arbeitsblatt erklärt in einem Infotext die sechs Standortfaktoren mit ihren Unterpunkten:Absatzmarkt mit Kundenzahl, Kaufkraft und LaufkundschaftKonkurrenzKosten mit Miete, Grundstückspreisen und GewerbesteuerVerkehrsanbindungArbeitskräftebehördliche Auflagen mit Gebietsarten sowie Bau- und UmweltvorschriftenDie Lernenden vervollständigen eine Mindmap-Vorlage, in der zwei Äste als Beispiel schon ausgefüllt sind.Auf dem zweiten Arbeitsblatt treffen die Lernenden die Entscheidung für Peter und Thomas. Ein Infotext erklärt die Nutzwertanalyse in fünf Schritten, mit Bewertungsmaßstab von 1 bis 10 und einem Hinweis auf ihre Grenzen. Mit einer vorgegebenen Gewichtung bewerten die Lernenden beide Standorte, berechnen die Punktsummen und schreiben Peter und Thomas eine E-Mail mit einer begründeten Empfehlung. Dafür gibt es Schreibzeilen auf dem Blatt. Die Lösung enthält eine Beispielbewertung mit Begründung und eine Muster-E-Mail mit Betreff, Vor- und Nachteilen.Die vertiefende Übung überträgt die Methode auf einen neuen Fall: Julia, Fachfrau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie mit Barista-Weiterbildung, sucht einen Standort für ihr Café. Jetzt legen die Lernenden in Partnerarbeit die Gewichtung selbst fest. Danach vergleichen sie ihr Ergebnis mit einem anderen Paar und erklären, warum dieselben Informationen zu unterschiedlichen Entscheidungen führen können.Das Tafelbild sichert die Stunde auf einer Folie: links die sechs Standortfaktoren mit Stichworten, rechts die fünf Schritte der Nutzwertanalyse mit einer Beispielrechnung, unten der Merksatz „Faktoren gewichten – Kompromiss eingehen – Entscheidung begründen“.Die Einheit umfasst rund 90 Minuten (Doppelstunde). Dazu kommen ein Verlaufsplan mit vier Lernzielen und Anforderungsbereichen, ein Pufferblatt mit Kreuzworträtsel zu elf Fachbegriffen und zu jedem Arbeitsblatt die vollständige Lösung.In den Materialien findest Du Lösungen zu allen Arbeitsblättern, einschließlich aller Originaldateien wie beispielsweise Textdokumente, Präsentationen und Tabellenkalkulationen. Dadurch hast Du die Freiheit, selbstständig Anpassungen vorzunehmen. Für den Einstieg gibt es einen Lösungsvorschlag in der „Notizen“-Sektion der Präsentation.
Klassenstufen: BS: Lehrjahr 2, BS: Lehrjahr 3
In der Stadt Musterburg gibt es ein IT-Unternehmen, eine Stadtbibliothek und eine Hofgenossenschaft. Alle drei haben Ziele – aber nur eines davon will Gewinn machen. Diese komplett vorbereitete Stunde für die Berufsschule führt von dieser Beobachtung zu den ökonomischen, sozialen und ökologischen Unternehmenszielen, zu Zielharmonie, Zielkonflikt und Zielneutralität und schließlich zu den Hauptzielen von Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen und Genossenschaften.Der Einstieg stellt die drei Organisationen aus Musterburg vor. Die Lernenden beschreiben mögliche Ziele und finden Gruppen, in die sich diese Ziele einteilen lassen. Die Lösungen und eine Überleitung zu den Hauptzielen stehen ausformuliert in den Notizen.Auf dem ersten Arbeitsblatt ordnen die Lernenden zehn Unternehmensziele den ökonomischen, sozialen und ökologischen Zielen zu. Kurzdefinitionen über der Tabelle helfen dabei, Mehrfachzuordnungen sind ausdrücklich erlaubt. Danach bewerten sie die Ziele aus Sicht der Musterburg Software GmbH und begründen ihre beiden höchsten Bewertungen. Zum Schluss identifizieren sie Zielkonflikte in ihrer eigenen Tabelle.Das zweite Arbeitsblatt systematisiert die Zielbeziehungen. Die Lernenden beschreiben komplementäre, konkurrierende und indifferente Ziele und zeichnen den Verlauf jeweils in ein Koordinatensystem ein. Anschließend bestimmen sie die Beziehung zwischen sechs Zielpaaren aus dem Betriebsalltag, von Mengenumsatz und Umsatzerlös bis Liquidität und Gewinn. Kurze Begriffserklärungen zu Mengenumsatz, Umsatzerlös, Gewinn und Liquidität machen die Aufgabe auch ohne Vorwissen lösbar.Das dritte Arbeitsblatt zeigt, dass nicht jede Organisation Gewinn anstrebt. Ein Lückentext mit vorgegebenen Begriffen erklärt die Ziele öffentlicher Einrichtungen und Genossenschaften. Die Lernenden ergänzen in einer Tabelle das Hauptziel von Schulen, Krankenhäusern, Polizei, Wohnungsbau- und Kreditgenossenschaften. Am Beispiel eines Carsharing-Angebots vergleichen sie dann in einer Schreibtabelle Betreiber, Hauptziel und Preise eines erwerbswirtschaftlichen Unternehmens, einer öffentlichen Einrichtung und einer Genossenschaft.Das Tafelbild sichert die Stunde auf einer Folie: die drei Zielgruppen mit Beispielen, die drei Zielbeziehungen mit Mini-Diagrammen und Beispiel sowie das Hauptziel je Organisationsform.Die Einheit umfasst rund 90 Minuten (Doppelstunde). Dazu kommen ein Verlaufsplan mit fünf Lernzielen und Anforderungsbereichen, ein Pufferblatt mit einem Suchsel zu zehn Fachbegriffen und zu jedem Arbeitsblatt die vollständige Lösung.In den Materialien findest Du Lösungen zu allen Arbeitsblättern, einschließlich aller Originaldateien wie beispielsweise Textdokumente, Präsentationen und Tabellenkalkulationen. Dadurch hast Du die Freiheit, selbstständig Anpassungen vorzunehmen. Für den Einstieg gibt es einen Lösungsvorschlag in der „Notizen"-Sektion der Präsentation.
Klassenstufen: BS: Lehrjahr 1, BS: Lehrjahr 2
„Brauchen wir überhaupt eine Rechtsform?“ Peter und Thomas kommen von der Meisterschule und wollen gemeinsam einen Elektroinstallationsbetrieb gründen. Beide wollen mitentscheiden, zusammen haben sie 30.000 € Eigenkapital, und Thomas hat gerade ein Haus gekauft. Er will auf keinen Fall mit seinem Privatvermögen haften. Diese komplett vorbereitete Stunde für die Berufsschule führt Auszubildende von den Merkmalen der wichtigsten Rechtsformen zu einer begründeten Rechtsformentscheidung.Der Einstieg stellt die Situation von Peter und Thomas vor und fragt: Was muss unbedingt geregelt werden, wenn zwei Personen gemeinsam ein Unternehmen gründen? Die Notizen enthalten einen Lösungsvorschlag und die Antwort auf die Frage aus der Sprechblase: Wer ohne Vertrag loslegt, ist automatisch eine GbR und haftet unbeschränkt.Die Erarbeitung ist als Gruppenpuzzle angelegt. Vier Arbeitsblätter erklären je eine Rechtsform in einem Infotext: Einzelunternehmung, GbR, KG und GmbH. Jede Rechtsform wird mit Gründung, Mindestkapital, Geschäftsführung, Haftung sowie Gewinn- und Verlustverteilung beschrieben. Zusatzinfos erweitern das GbR-Blatt um die OHG und das GmbH-Blatt um die UG (haftungsbeschränkt).In der Expertenphase notieren die Lernenden Vor- und Nachteile ihrer Rechtsform oder füllen bei der KG ein Schaubild zu Komplementär und Kommanditist aus. In den Stammgruppen vervollständigen sie gemeinsam ein Übersichtsblatt zu allen sechs Rechtsformen. Die Texte sind auf dem Rechtsstand nach der Reform des Personengesellschaftsrechts (MoPeG, seit 2024): rechtsfähige GbR, Gesellschaftsregister (eGbR), Gewinnverteilung nach Beteiligungsverhältnissen.Das Anwendungsblatt „Welche Rechtsform passt?“ bringt die Entscheidung:Die Lernenden ordnen vier kurze Gründungsvorhaben einer Rechtsform zu und begründen die Zuordnung: das Kosmetikstudio, das Fotografenduo, die Schreinerei mit stiller Geldgeberin und die Softwarefirma.In einer Prüftabelle prüfen sie, welche Rechtsform die vier Wünsche von Peter und Thomas erfüllt.Zum Schluss schreiben sie den beiden eine E-Mail mit einer begründeten Empfehlung.GbR und GmbH erfüllen je drei Wünsche. Den Ausschlag gibt die Haftung. Dabei lernen die Lernenden, dass nicht die Zahl der Treffer entscheidet, sondern das wichtigste Kriterium.Das Tafelbild sichert die Stunde auf einer Folie mit drei Teilen:eine Vergleichsmatrix der vier Rechtsformen mit den Varianten OHG und UGein Pfeil „Risiko für das Privatvermögen sinkt“die vier Leitfragen der RechtsformwahlDie Einheit umfasst rund 90 Minuten (Doppelstunde). Dazu gehören:ein Verlaufsplan mit drei Lernzielen und Anforderungsbereichenein Pufferblatt mit zwölf Multiple-Choice-FragenIn den Materialien findest Du Lösungen zu allen Arbeitsblättern, einschließlich aller Originaldateien wie beispielsweise Textdokumente, Präsentationen und Tabellenkalkulationen. Dadurch hast Du die Freiheit, selbstständig Anpassungen vorzunehmen. Für den Einstieg gibt es einen Lösungsvorschlag in der „Notizen“-Sektion der Präsentation.
Klassenstufen: BS: Lehrjahr 2, BS: Lehrjahr 3
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