





Ein Geschäftsmann jagt dem Geld hinterher, so sieht ein Zeichner den typischen Unternehmer. Aber reicht der Blick fürs Geld, um ein Unternehmen zu gründen? Diese komplett vorbereitete Stunde für die Berufsschule stellt Auszubildenden im dritten Lehrjahr die Frage, die sich viele von ihnen ohnehin stellen: Bin ich eigentlich ein Unternehmertyp? Die Stunde führt vom eigenen Selbsttest über die Analyse eines Gründungsvorhabens bis zu einem Faktencheck mit aktuellen Gründungszahlen.
Der Einstieg ist eine Karikatur mit der Impulsfrage, wie ein Unternehmer nach Meinung des Zeichners sein sollte und ob die Lernenden dem zustimmen. Der Lösungsvorschlag steht in den Notizen. In der Sicherung kehrt die Stunde zur Karikatur zurück: Was braucht ein Unternehmer außer dem Blick fürs Geld?
Das erste Arbeitsblatt ist ein Selbsttest mit 15 Aussagen, von der fachlichen Qualifikation über Risikobereitschaft und Belastbarkeit bis zu finanziellen Rücklagen und dem Rückhalt im persönlichen Umfeld. Jede Aussage bringt 0 bis 2 Punkte. Die Auswertung in drei Stufen macht Mut, statt zu urteilen: Wer wenige Punkte hat, erfährt, dass das am Anfang des Berufslebens normal ist und sich vieles gezielt aufbauen lässt. Ein Vertraulichkeitshinweis stellt klar, dass der Test weder eingesammelt noch bewertet wird. Danach ordnen die Lernenden die abgefragten Merkmale den persönlichen und fachlichen Voraussetzungen sowie dem Bereich Umfeld & Finanzen zu. Ein Merke-Kasten klärt den rechtlichen Rahmen: Gewerbefreiheit nach § 1 GewO, freie Berufswahl nach Art. 12 GG, Meisterpflicht in den 53 zulassungspflichtigen Handwerken, die Ausnahme für erfahrene Gesellen nach § 7b HwO und die Erlaubnispflicht zum Beispiel für Gaststätten. Wer mehr will, findet über einen QR-Code den Online-Selbsttest des Bundeswirtschaftsministeriums.
Das zweite Arbeitsblatt wechselt vom eigenen Ich zu einem Fall: Peter ist seit drei Jahren Elektromeister und möchte einen Elektroinstallationsbetrieb gründen. Er ist eine exzellente Führungskraft, arbeitet gern auch am Wochenende und ist fachlich stark. Kaufmännisches liegt ihm aber nicht, Vertrieb interessiert ihn kaum, er braucht finanzielle Sicherheit, und seine Eltern sind skeptisch. Im Think-Pair-Share markieren die Lernenden Stärken und Schwächen im Text, erstellen eine Stärken-Schwächen-Analyse und entwickeln Maßnahmen, mit denen Peter zwei seiner Schwächen ausgleichen kann.
Das dritte Arbeitsblatt stellt das Klischee vom „typischen“ Gründer auf den Prüfstand: jung, Hochschulabschluss, direkt nach dem Studium. Die Zahlen des Deutschen Startup Monitors 2025 bestätigen das nur zum Teil: 87 % der Start-up-Gründenden haben studiert, sie sind aber im Schnitt 37,7 Jahre alt und gründen meist im Team. Der KfW-Gründungsmonitor zeigt für alle rund 690.000 Gründungen in Deutschland ein anderes Bild: 35 % Frauen, Durchschnittsalter 34,2 Jahre, 40 % jünger als 30. Gründen ist also keineswegs nur etwas für Akademikerinnen und Akademiker.
Das Tafelbild „Gründungshaus“ sichert die Stunde auf einer Folie. Das Dach ist die erfolgreiche Gründung, die drei Säulen sind die persönlichen und fachlichen Voraussetzungen sowie Umfeld & Finanzen, und das Fundament bildet der rechtliche Rahmen. Daneben stehen die Stärken-Schwächen-Analyse und der Faktencheck zum „typischen“ Gründer.
Die Einheit umfasst rund 90 Minuten (Doppelstunde). Dazu kommen ein Verlaufsplan mit vier Lernzielen und Anforderungsbereichen, ein Pufferblatt mit zehn Multiple-Choice-Fragen und zu jedem Arbeitsblatt die vollständige Lösung.
In den Materialien findest Du Lösungen zu allen Arbeitsblättern, einschließlich aller Originaldateien wie beispielsweise Textdokumente, Präsentationen und Tabellenkalkulationen. Dadurch hast Du die Freiheit, selbstständig Anpassungen vorzunehmen. Für den Einstieg gibt es einen Lösungsvorschlag in der „Notizen"-Sektion der Präsentation.
Dieses Komplettpaket widmet sich der Thematik der Unternehmensgründung und umfasst 7 vollständig vorbereitete Unterrichtsstunden zu verschiedenen Aspekten wie den Voraussetzungen für Unternehmer, dem Businessplan, der Standortwahl, den Rechtsformen, den betrieblichen Kosten, den Grundlagen des Marketings sowie der Finanzierung und dem Kapitalbedarf.In den Materialien findest Du Lösungen zu allen Arbeitsblättern, einschließlich aller Originaldateien wie beispielsweise Word, PowerPoint und Excel. Dadurch hast Du die Freiheit, selbstständig Anpassungen vorzunehmen. Für den Einstieg gibt es einen Lösungsvorschlag in der "Notizen"-Sektion der PowerPoint-Präsentation.Das Materialpaket enthält die folgenden Stunden:1. Voraussetzung eines Unternehmers2. Der Businessplan3. Die Standortwahl4. Rechtsformen5. Betriebliche Kosten6. Grundlagen des Marketings7. Finanzierung und Kapitalbedarf
Klassenstufen: BS: Lehrjahr 2, BS: Lehrjahr 3
In den Unterrichtsstunden werden alle Themen des Bildungsplans für gewerbliche, hauswirtschaftlich-pflegerisch-sozialpädagogische und landwirtschaftliche Berufsschulen in Baden-Württemberg behandelt.In den Materialien findest Du Lösungen zu allen Arbeitsblättern, einschließlich aller Originaldateien wie beispielsweise Word, PowerPoint und Excel. Dadurch hast Du die Freiheit, selbstständig Anpassungen vorzunehmen. Für den Einstieg gibt es einen Lösungsvorschlag in der "Notizen"-Sektion der PowerPoint-Präsentation.Das Materialpaket enthält die folgenden Stunden:1. Der Markt - Angebot und Nachfrage2. Wettbewerbsstörungen - Das Kartell3. Die soziale Marktwirtschaft4. Wert des Geldes - Inflation und Deflation5. Das Bruttoinlandsprodukt 6. Wirtschaftspolitik und Konjunktur7. Voraussetzung eines Unternehmers8. Der Businessplan9. Die Standortwahl10. Rechtsformen11. Betriebliche Kosten12. Grundlagen des Marketings13. Finanzierung und Kapitalbedarf
Klassenstufen: BS: Lehrjahr 1, BS: Lehrjahr 2, BS: Lehrjahr 3
Dieses Lernfeld stammt aus dem Bildungsplan der Berufsschule für die Ausbildungsberufe Fachinformatiker/Fachinformatikerin und IT-System-Elektroniker/IT-System-Elektronikerin. Lernfeld 1, „Das Unternehmen und die eigene Rolle im Betrieb beschreiben“, zielt darauf ab, das Verständnis der Auszubildenden für die Struktur und Ziele des Unternehmens zu schärfen. Es beinhaltet die Wertschöpfungskette, ökologische, ökonomische und soziale Zielsetzungen, das Unternehmensleitbild, Marktanalysen, Rechts- und Organisationsformen sowie Leistungsschwerpunkte. Damit sollen die Auszubildenden in die Lage versetzt werden, ihre eigene Rolle im betrieblichen Kontext zu erkennen und zu verstehen.In den Materialien findest Du Lösungen zu allen Arbeitsblättern, einschließlich aller Originaldateien wie beispielsweise Word, PowerPoint und Excel. Dadurch hast Du die Freiheit, selbstständig Anpassungen vorzunehmen. Für den Einstieg gibt es einen Lösungsvorschlag in der "Notizen"-Sektion der PowerPoint-Präsentation.Das Materialpakte enthält die folgenden Stunden:1. Alternative Gründungsformen2. Unternehmensziele3. Ökonomisches Prinzip4. Leistungsprozesse und Wertschöpfungskette5. Unternehmenskennzahlen6. Aufbauorganisation7. Führungsstil8. Voraussetzung eines Unternehmers9. Der Businessplan10. Rechtsformen11. Die Standortwahl 12. Betriebliche Kosten13. Grundlagen des Marketings14. Finanzierung und Kapitalbedarf15. Der Wirtschaftskreislauf
Klassenstufen: BS: Lehrjahr 1, BS: Lehrjahr 2, BS: Lehrjahr 3
Das Materialpaket "Wirtschaftslehre Jahrgangsstufe 1 - Berufliches Gymnasium" ist so konzipiert, dass es Lehrkräften fertig aufbereitete Unterrichtseinheiten für den aktuellen Bildungsplan im Fach Wirtschaftslehre bietet. Der Schwerpunkt dieses Bildungsplans liegt darauf, den vielfältigen Fachrichtungen und Profilen beruflicher Gymnasien in Baden-Württemberg gerecht zu werden. Im Fach Wirtschaftslehre am Beruflichen Gymnasium in Baden-Württemberg erarbeiten Schüler*innen bei der Unternehmensgründung die wirtschaftlichen und rechtlichen Grundlagen und simulieren den Gründungsprozess mithilfe einer Geschäftsidee und einem Gründungsplan. In der Unternehmensführung analysieren sie spezifische Firmensituationen, insbesondere in den Bereichen Finanzierung und Personalwesen. Dabei diskutieren sie Entscheidungen auf Basis von Unternehmenszielen und ethischen Gesichtspunkten, um unternehmerisches Denken und Handeln zu fördern.In den Materialien findest Du Lösungen zu allen Arbeitsblättern, einschließlich aller Originaldateien wie beispielsweise Word, PowerPoint und Excel. Dadurch hast Du die Freiheit, selbstständig Anpassungen vorzunehmen. Für den Einstieg gibt es einen Lösungsvorschlag in der "Notizen"-Sektion der PowerPoint-Präsentation.
Klassenstufen: BS: Lehrjahr 1, BS: Lehrjahr 2, BS: Lehrjahr 3
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