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Laut Kerncurriculum für Kathosche Religion ist der erste Kompetenzbereich "Nach dem Menschen fragen".
Im alltäglichen Unterricht ist es immer schwer über die menschlichen Fragen hinauszugehen und im Sinne einer Korrealationsdidaktik die Welt der Bibel mit unserer heutigen Welt zu verbinden.
Das hier enthaltende Material versucht genau dieser Suchbewegung nachzukommen. Speziell werden hier die Themenbereiche: Identität, Diversität, Umgang mit Fremden, Freundschaft, Liebe, Gewalt, Sucht und Verantwortung angesprochen
Die Themen Gewalt und Sucht sind im Kerncurriculum des Landes Niedersachsen nicht direkt angesprochen. Beide Themen können aber gut im Themenkreis „Jesus Christus“ verankert werden. Schülerinnen und Schüler (SuS) haben sehr unterschiedliches Vorwissen zu diesen beiden Themenkomplexen. Generell lässt sich herausstellen, das aufgrund der Lebensnähe der Themen, die SuS sehr motiviert sind, sich mit elementaren Fragenstellungen auseinander zu setzen. Die didaktische Herausforderung besteht darin, unreflektierte Meinungen aufzubrechen und Angebote des Glaubens an Jesus Christus vorzustellen und kritisch zu diskutieren. Dazu habe ich bei beiden Unterrichtsreihen einen Arbeitsauftrag in Form einer Gruppenarbeit erstellt. Den SuS fällt es erfahrungsgemäß einfach Materialien über Sucht und Gewalt herauszusuchen. Die Schwierigkeit besteht darin, die herausgesuchten Informationen mit Glaubensvorstellungen zu verbinden. Daher sind die Leitfragen beider Arbeitsaufträge sehr engmaschig gestellt. Zur Ergebnissicherung gibt es zu jeder Gruppenarbeit ein Arbeitsblatt auf dem die Ergebnisse gesammelt werden können. Für beide Arbeitsblätter ist eine Musterlösung erstellt worden.
Klassenstufen: 7-8. Klasse
EINLEITUNG Der Themenkreis „Identität, Freundschaft und individuelle Lebensziele“ ist gut den Kompetenzbereich „Nach den Menschen fragen“ zuzuordnen. Die einzelnen Arbeitsblätter zu den Themen sind durch meine Arbeit als Religionslehrer an einer Realschule entstanden. DIDAKTISCHER UND METHODISCHER KOMMENTAR Die einzelnen Arbeitsblätter bieten sich an, sie in Einzel- oder Partnerarbeit zu lösen. Schülerinnen und Schüler sind generell im Kompetenzbereich „Nach den Menschen fragen“ sehr motiviert, sich mit der Thematik auseinander zu setzen, da ein guter Lebensweltbezug gegeben ist. Eine Schwierigkeit bietet auch hier korrelationsdidaktisch vorzugehen. Dabei ist die Herausforderung, die gemachten Erfahrungen der SuS mit der Lebenswelt der Bibel und dem christlichen Glauben in Verbindung zu bringen. Die Arbeitsblätter sind so gestaltet, dass es auf ihnen immer am Ende Fragen gibt, die die eigene Perspektive der SuS auf eine religiöse Perspektive weiten sollen. QUELLEN Jedes verwendete Bild, stammt von der Internetseite www.pixabay.de und hat einen Vermerk, dass es sich um ein freies Bild handelt. „Das Zitat: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ wurde aus dem kleinen Prinzen (Saint-Exupéry) entnommen.
Klassenstufen: 5-6. Klasse
EINLEITUNG Die Thematik: „Liebe“ ist sehr komplex. Erst einmal ist das Thema in der neunten und zehnten Klasse stark an der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler (SuS) angelehnt. Viele haben schon Erfahrungen mit der (romantischen) Liebe gemacht. Darunter sind positive wie negative Erfahrungen. Seitens der Lehrperson ist hier ein hohes Maß an Empathie gefragt. Die stärkste Herausforderung ergibt sich aber aus koraletionsdidaktischer Perspektive. Wie kann das Thema mit der Welt der Bibel und Gott verbunden werden? Die hier entstandene Materialsammlung stellt sich diesen Fragen und Herausforderungen. DIDAKTISCHER UND METHODISCHER KOMMENTAR Didaktisch klug erscheint mir, dass die SuS zuerst ein Mindmap zum Themenbereich „Liebe“ anfertigen. Gerade zu positiven und negativen Seiten können SuS viele Dinge äußern. Die herausgesuchten Bilder sollen unterschiedliche Situationen und Facetten von Liebe darstellen, um damit Gesprächsanlässe zu initiieren. Verbalisieren können die SuS ihr Vorwissen indem dazu erstellten Arbeitsblatt. Die Geschichte vom verlorenen Sohn soll ein Beispiel für die unbedingte Liebe darstellen, die SuS auch oft auf ihre Eltern zurückführen können. Die Vertiefungsaufgabe soll dann noch einmal aufzeigen, dass zum einen Gott Menschen erschaffen hat, um Mitliebende zu haben, aber auch systematisch theologisch begründen, dass Gottes Wesen selbst die Liebe ist.
Klassenstufen: 9-10. Klasse
EINLEITUNG Laut Kerncuriculum für Katholische Religion kann Bildung für einen jungen Menschen dann geschehen, wenn sich der Heranwachsende mit der sozialen, gesellschaftlichen und kulturellen Wirklichkeit, die den Menschen umgibt, auseinandersetzt. Die Materialsammlung „Umgang mit Fremden“ zielt genau auf diese Auseinandersetzung. DIDAKTISCHER UND METHODISCHER KOMMENTAR Schülerinnen und Schüler (SuS) haben sehr unterschiedliches Vorwissen zu diesem Thema. Manche gehen ganznatürlich mit fremden Menschen um, andere haben starke Vorurteile. Deswegen ist die Unterrichtseinheit folgendermaßen aufgebaut. Die Materialsammlung startet mit einer Vorwissensabfrage, wobei die Situation im eigenen Lebensumfeld, speziell in der Schule im Vordergrund der Überlegungen steht. Durch prägnante und herausfordernde Bilder denken die SuS über fremde Kulturen und fremde Menschen nach und reflektieren ihren Umgang mit ihnen. Darauf aufbauend sind drei Situationen gestrickt, zu denen sich die SuS positionieren müssen. In einem nächsten Schritt wird die Lebenswelt der SuS mit der Lebenswelt der Bibel in Verbindung gebracht. Es stehen dabei zwei Begegnungen Jesu mit Fremden im Vordergrund. Diese sind der Zöllner Zachäus und der blinde Bettler Bartimäus.
Klassenstufen: 7-8. Klasse
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