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EINLEITUNG
Laut Kerncuriculum für Katholische Religion kann Bildung für einen jungen Menschen dann geschehen, wenn sich der Heranwachsende mit der sozialen, gesellschaftlichen und kulturellen Wirklichkeit, die den Menschen umgibt, auseinandersetzt. Die Materialsammlung „Umgang mit Fremden“ zielt genau auf diese Auseinandersetzung.
DIDAKTISCHER UND METHODISCHER KOMMENTAR
Schülerinnen und Schüler (SuS) haben sehr unterschiedliches Vorwissen zu diesem Thema. Manche gehen ganznatürlich mit fremden Menschen um, andere haben starke Vorurteile.
Deswegen ist die Unterrichtseinheit folgendermaßen aufgebaut. Die Materialsammlung startet mit einer Vorwissensabfrage, wobei die Situation im eigenen Lebensumfeld, speziell in der Schule im Vordergrund der Überlegungen steht. Durch prägnante und herausfordernde Bilder denken die SuS über fremde Kulturen und fremde Menschen nach und reflektieren ihren Umgang mit ihnen. Darauf aufbauend sind drei Situationen gestrickt, zu denen sich die SuS positionieren müssen. In einem nächsten Schritt wird die Lebenswelt der SuS mit der Lebenswelt der Bibel in Verbindung gebracht. Es stehen dabei zwei Begegnungen Jesu mit Fremden im Vordergrund. Diese sind der Zöllner Zachäus und der blinde Bettler Bartimäus.
Laut Kerncurriculum für Kathosche Religion ist der erste Kompetenzbereich "Nach dem Menschen fragen". Im alltäglichen Unterricht ist es immer schwer über die menschlichen Fragen hinauszugehen und im Sinne einer Korrealationsdidaktik die Welt der Bibel mit unserer heutigen Welt zu verbinden. Das hier enthaltende Material versucht genau dieser Suchbewegung nachzukommen. Speziell werden hier die Themenbereiche: Identität, Diversität, Umgang mit Fremden, Freundschaft, Liebe, Gewalt, Sucht und Verantwortung angesprochen
Klassenstufen: 5-10. Klasse
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