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Dieses umfangreiche Materialpaket enthält fertig ausgearbeitete Unterrichtsstunden für das 3. Ausbildungsjahr im Fach Wirtschaftskompetenz an der Berufsschule (gewerblich, hauswirtschaftlich, landwirtschaftlich) in Baden-Württemberg – passgenau zum neuen Bildungsplan, gültig ab 1. August 2026.
Das Paket deckt den Kompetenzbereich III „Als Arbeitnehmende handeln" (Zeitrichtwert 40 Stunden) ab und greift zusätzlich die wichtigsten Impulse zur Vertiefung auf. Im Mittelpunkt stehen das Arbeitsverhältnis von der Anbahnung bis zur Beendigung – Arbeitsvertrag und Nachweisgesetz, befristete und unbefristete Beschäftigung, Entgeltfortzahlung, Arbeitsschutz, Kündigung und Kündigungsschutz sowie das Arbeitszeugnis. Weitere Schwerpunkte sind die Chancen und Risiken der Digitalisierung und des Strukturwandels, die berufliche Weiterentwicklung im Sinne des lebenslangen Lernens, die berufliche Mobilität in der EU, die eigene Karriereplanung und die Existenzgründung mit Geschäftsidee, Gründungsberatung, Rechtsformwahl und Fördermöglichkeiten. Den Abschluss bildet der Blick auf die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland.
Die Lernenden gestalten ihre Rolle als Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer verantwortungsbewusst: Sie kennen ihre Rechte und Pflichten im Arbeitsverhältnis, prüfen Verträge und Zeugnisse, reflektieren gesetzliche Vorschriften aus Sicht von Arbeitgebern und Arbeitnehmenden und planen ihren weiteren beruflichen Weg – ob im Betrieb, im Ausland oder in der Selbstständigkeit. Alle Fälle sind konsequent aus der Perspektive von Arbeitnehmenden gestaltet und auf aktuellem Rechtsstand.
Jede Stunde ist sofort einsetzbar und folgt einem klaren Ablauf aus aktivierendem Einstieg, differenzierter Erarbeitung und gemeinsamer Sicherung mit fertigem Tafelbild. Enthalten sind jeweils ein Verlaufsplan, ein motivierender Einstieg als Präsentation, Arbeitsblätter für die Hand der Lernenden sowie die passenden Lösungen als Lehrerfassung. Zusatzaufgaben für schnelle Lernende und Pufferaufgaben sorgen für Binnendifferenzierung. So sparst Du wertvolle Vorbereitungszeit und kannst das Material flexibel an Deine Lerngruppe anpassen.
In den Materialien findest Du Lösungen zu allen Arbeitsblättern, einschließlich aller Originaldateien wie beispielsweise Textdokumente, Präsentationen und Tabellenkalkulationen. Dadurch hast Du die Freiheit, selbstständig Anpassungen vorzunehmen. Für den Einstieg gibt es einen Lösungsvorschlag in der „Notizen"-Sektion der Präsentation.
Montag, 6:30 Uhr, 39 Grad Fieber: Wen muss ich anrufen? Ab wann brauche ich eine Krankschreibung? Und bekomme ich trotzdem mein Gehalt? Diese fertig ausgearbeitete Stunde für die Berufsschule beantwortet die Fragen, die sich Auszubildende und junge Arbeitnehmende im Krankheitsfall stellen.Zuerst erarbeiten die Lernenden ihre Pflichten im Krankheitsfall: Anzeigepflicht, Nachweispflicht ab dem vierten Kalendertag und die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU). In einem Wochenplan halten sie fest, was die Elektronikerin Lena wann tun muss, und prüfen typische Aussagen aus dem Pausenraum.Im Kern der Stunde erstellen sie ein Prüfschema zur Entgeltfortzahlung nach dem EFZG: geschützte Personen, Wartezeit, Arbeitsunfähigkeit, Verschulden, Höhe und Dauer. In einer Rechenaufgabe grenzen sie die Entgeltfortzahlung des Arbeitgebers vom Krankengeld der Krankenkasse ab.Im Transferblatt beraten die Lernenden als Mitglieder des Betriebsrats vier Kolleginnen und Kollegen – vom Sportunfall über die Wartezeit bis zur Trunkenheitsfahrt – und beurteilen die Haltung „krank zur Arbeit“. Ein grafisches Tafelbild wird per Klick schrittweise aufgebaut. Als Puffer lösen die Lernenden einen Kalender-Detektiv zu Folgeerkrankungen.Die Einheit umfasst rund 90 Minuten (Doppelstunde) und enthält einen Verlaufsplan mit drei Lernzielen und Anforderungsbereichen. Sie setzt die verpflichtende Konkretisierung „Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall bei Ersterkrankung“ des Bildungsplans Wirtschaftskompetenz für die Berufsschule in Baden-Württemberg (gültig ab 1. August 2026, Kompetenzbereich „Als Arbeitnehmende handeln“) um; die Pufferaufgabe greift den Impuls A2 (Folgeerkrankungen) auf. Rechtsstand: Oktober 2026.Auf jedem Schülerblatt steht eine Aufgabe „Für die Schnellen“ mit Lösung, alle Arbeitsblätter liegen als Schüler- und Lehrerfassung vor.In den Materialien findest Du Lösungen zu allen Arbeitsblättern, einschließlich aller Originaldateien wie beispielsweise Textdokumente, Präsentationen und Tabellenkalkulationen. Dadurch hast Du die Freiheit, selbstständig Anpassungen vorzunehmen. Für den Einstieg gibt es einen Lösungsvorschlag in der „Notizen"-Sektion der Präsentation.
Klassenstufen: BS: Lehrjahr 2, BS: Lehrjahr 3
Erster Arbeitstag – und der Chef sagt: „Unterweisung? Keine Zeit, legen Sie einfach los!“ Darf er das? Und wer muss dafür sorgen, dass bei einem Unfall sofort jemand hilft? Diese fertig ausgearbeitete Stunde für die Berufsschule klärt, welche Pflichten der Arbeitgeber nach dem Arbeitsschutzgesetz hat – konsequent aus der Sicht von Arbeitnehmenden.Zuerst erarbeiten die Lernenden die Grundpflichten des Arbeitgebers: Schutzmaßnahmen treffen und überprüfen, Gefährdungsbeurteilung, Kostentragung. Am Beispiel einer lauten Fertigungshalle ordnen sie Lärmschutzmaßnahmen nach dem TOP-Prinzip und begründen, warum Gehörschutz allein nicht reicht.Im Kern der Stunde stehen die beiden Mindestinhalte des Bildungsplans: Erste Hilfe und Unterweisung. Die Lernenden beantworten eine Checkliste zu Ersthelfern, Verbandkasten, Verbandbuch und Unterweisungspflichten und berechnen die Mindestzahl der Ersthelfer nach DGUV Vorschrift 1 für verschiedene Bereiche und Schichten.Im Transferblatt gehen die Lernenden als Sicherheitsbeauftragte durch die Halle, prüfen fünf Beobachtungen und beurteilen die Haltung eines erfahrenen Kollegen, der die jährliche Unterweisung für Zeitverschwendung hält. Ein Tafelbild in Form eines Schutzhauses wird per Klick schrittweise aufgebaut. Als Puffer suchen die Lernenden sechs Fehler in einem Unterweisungsnachweis.Die Einheit umfasst rund 90 Minuten (Doppelstunde) und enthält einen Verlaufsplan mit drei Lernzielen und Anforderungsbereichen. Sie setzt die verpflichtende Konkretisierung „Pflichten des Arbeitgebers, Maßnahmen gemäß Arbeitsschutzgesetz umzusetzen (Erste Hilfe, Notwendigkeit zur Unterweisung)“ des Bildungsplans Wirtschaftskompetenz für die Berufsschule in Baden-Württemberg (gültig ab 1. August 2026, Kompetenzbereich „Als Arbeitnehmende handeln“) um. Rechtsstand: Oktober 2026.Auf jedem Schülerblatt steht eine Aufgabe „Für die Schnellen“ mit Lösung, alle Arbeitsblätter liegen als Schüler- und Lehrerfassung vor.In den Materialien findest Du Lösungen zu allen Arbeitsblättern, einschließlich aller Originaldateien wie beispielsweise Textdokumente, Präsentationen und Tabellenkalkulationen. Dadurch hast Du die Freiheit, selbstständig Anpassungen vorzunehmen. Für den Einstieg gibt es einen Lösungsvorschlag in der „Notizen"-Sektion der Präsentation.
Klassenstufen: BS: Lehrjahr 2, BS: Lehrjahr 3
Donnerstag, 21:47 Uhr: Auf Kevins Smartphone landen eine Chatnachricht der Schichtleitung, seine Pickquote im Teamvergleich und die Tourplanung der KI für morgen. Hilfe oder Stress? Diese fertig ausgearbeitete Stunde für die Berufsschule lässt die Lernenden Chancen und Risiken der Digitalisierung im betrieblichen Alltag aus Sicht der Arbeitnehmenden untersuchen.Zuerst erarbeiten die Lernenden mit einem Infotext, wie die Digitalisierung Arbeitsmittel, Kommunikation, Arbeitsabläufe sowie Arbeitsort und Arbeitszeit verändert, und finden in einer Früher-heute-Tabelle zu analogen Abläufen die digitale Lösung. Anschließend werten sie zwei Diagramme zur KI-Nutzung in Unternehmen (Bitkom 2026) und zum Homeoffice (Destatis 2025) mit Lückensätzen aus.Im zweiten Schritt stellen sie Chancen und Risiken in fünf Bereichen gegenüber – von Qualifikation und Erreichbarkeit über Gesundheit bis zu Datenkontrolle und Arbeitsplatzsicherheit – und sortieren zehn Kärtchen aus der Belegschaft. In einer Chat-Sprechstunde der JAV beantworten sie anschließend die Nachricht einer Kollegin. Dabei lernen sie die Ruhezeit nach § 5 ArbZG, die Mitbestimmung bei Überwachungstechnik und die KI-Verordnung (KI-Kompetenz, Verbot der Emotionserkennung) kennen.Im Transferblatt nehmen die Lernenden als Mitglied der Jugend- und Auszubildendenvertretung Stellung zu einem neuen Lagersystem mit Datenbrillen, KI-Wegeplanung und Leistungs-Rangliste: Sie wägen Chancen und Risiken ab, erläutern die Mitbestimmung des Betriebsrats (§§ 87, 90, 97 BetrVG) und formulieren Regeln für eine Betriebsvereinbarung. Ein Tafelbild im Stil einer Platine wird per Klick schrittweise aufgebaut. Als Puffer lösen die Lernenden ein Digital-Suchsel mit zwölf Begriffen der Stunde – die Begriffe erschließen sie zuerst über Hinweise, darunter Agilität und Diversität als Merkmale der aktuellen Arbeitswelt.Die Einheit umfasst rund 90 Minuten (Doppelstunde) und enthält einen Verlaufsplan mit drei Lernzielen und Anforderungsbereichen. Sie setzt die verpflichtende Konkretisierung „Chancen und Risiken der Digitalisierung im betrieblichen Alltag beschreiben“ des Bildungsplans Wirtschaftskompetenz für die Berufsschule in Baden-Württemberg (gültig ab 1. August 2026, Kompetenzbereich „Als Arbeitnehmende handeln“) um und greift Begriffe aus Impuls A5 auf. Rechtsstand: Oktober 2026.Auf jedem Schülerblatt steht eine Aufgabe „Für die Schnellen“ mit Lösung, alle Arbeitsblätter liegen als Schüler- und Lehrerfassung vor.In den Materialien findest Du Lösungen zu allen Arbeitsblättern, einschließlich aller Originaldateien wie beispielsweise Textdokumente, Präsentationen und Tabellenkalkulationen. Dadurch hast Du die Freiheit, selbstständig Anpassungen vorzunehmen. Für den Einstieg gibt es einen Lösungsvorschlag in der „Notizen"-Sektion der Präsentation.
Klassenstufen: BS: Lehrjahr 2, BS: Lehrjahr 3
Ein Gedankenexperiment: Ab morgen werden Entgeltfortzahlungsgesetz, Arbeitsschutzgesetz, Kündigungsschutzgesetz und Jugendarbeitsschutzgesetz abgeschafft. Wer freut sich – und wer hat ein Problem? Diese fertig ausgearbeitete Stunde für die Berufsschule lässt die Lernenden die Bedeutung der wichtigsten Arbeitsschutzgesetze aus beiden Perspektiven reflektieren.Zuerst verschaffen sich die Lernenden einen Überblick über Entgeltfortzahlungsgesetz, Arbeitsschutzgesetz, Kündigungsschutzgesetz und Jugendarbeitsschutzgesetz: Sie prüfen acht Aussagen im Richtig-oder-falsch-Check, korrigieren die falschen und verbinden acht Situationen aus dem Betrieb mit dem passenden Gesetz.Im zweiten Schritt geht es um die zwei Seiten einer Medaille: Ein Infotext erklärt das Machtgefälle im Arbeitsverhältnis und die Idee von Mindeststandards. Die Lernenden wählen zwei Gesetze und beschriften mit Hilfe eines Wortspeichers beide Seiten der Medaille – Bedeutung für Arbeitnehmende, Belastung und Nutzen für Arbeitgeber. Anschließend werten sie zwei Diagramme zu Entgeltfortzahlung (IW) und Arbeitsunfällen (DGUV) aus.Im Transferblatt nehmen die Lernenden als Mitglied der Jugend- und Auszubildendenvertretung Stellung zu den Arbeitsrechtsreformen 2026 (Krankmeldung ab dem ersten Tag, Kündigungsschutz für Spitzenverdiener, weniger Sicherheitsbeauftragte) und beurteilen die Aussage der Geschäftsführerin. Ein Tafelbild in Form einer Waage wird per Klick schrittweise aufgebaut. Als Puffer bewerten die Lernenden fünf Thesen auf einem Meinungsbarometer.Die Einheit umfasst rund 90 Minuten (Doppelstunde) und enthält einen Verlaufsplan mit drei Lernzielen und Anforderungsbereichen. Sie setzt die verpflichtende Konkretisierung „Bedeutung gesetzlicher Vorschriften reflektieren (Arbeitgeber- und Arbeitnehmersicht) – Entgeltfortzahlungsgesetz, Arbeitsschutzgesetz, Kündigungsschutzgesetz, Jugendarbeitsschutzgesetz“ des Bildungsplans Wirtschaftskompetenz für die Berufsschule in Baden-Württemberg (gültig ab 1. August 2026, Kompetenzbereich „Als Arbeitnehmende handeln“) um. Rechtsstand: Oktober 2026.Auf jedem Schülerblatt steht eine Aufgabe „Für die Schnellen“ mit Lösung, alle Arbeitsblätter liegen als Schüler- und Lehrerfassung vor.In den Materialien findest Du Lösungen zu allen Arbeitsblättern, einschließlich aller Originaldateien wie beispielsweise Textdokumente, Präsentationen und Tabellenkalkulationen. Dadurch hast Du die Freiheit, selbstständig Anpassungen vorzunehmen. Für den Einstieg gibt es einen Lösungsvorschlag in der „Notizen"-Sektion der Präsentation.
Klassenstufen: BS: Lehrjahr 2, BS: Lehrjahr 3
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