Autismus, Grundschule, Förderschule: Arbeitsblätter in 3 Stufen, Pläne, Bildkarten · Psychologe (M.Sc.)
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Autismus im Schulalltag: fünf Erklärgeschichten im Paket, von Einschulung, Schulfotograf und Zahnarzt bis Vertretung und Klassenfahrt, mit Wahlkarten. Für Lehrkräfte, Schulbegleitung und Kita-Fachkräfte in Grundschule und Förderschule. Fünf Anlässe im Schulalltag, bei denen es hilft, vorher zu wissen, was passiert: Einschulung, Schulfotograf, Zahnarzt, Vertretung, Klassenfahrt. Jede Erklärgeschichte beschreibt den Anlass in kleinen Schritten, damit das Kind ihn vorher kennt, und lässt das Kind am Ende wählen, was es möchte. Die Geschichten schreiben nichts vor, und keine Karte ist die richtige.
Zusammen sind es 54 Seiten zum Ausdrucken. Die Materialien sind einzeln aufgebaut und lassen sich auch einzeln einsetzen; im Paket sparen Sie 3,97 €.
Wachsendes Paket: Käufer erhalten neue Geschichten der Reihe ohne Aufpreis.
Der Schulfotograf kommt | Erklärgeschichte, 3 Stufen, Autismus (8 Seiten; in der Datei: „Gleich wird fotografiert.“) – Erklärgeschichte in sechs Bildern und drei Stufen (Plan, Aufbauen, Warten, Sitzen, Klick, Zurück), vier gleichwertige Wahlkarten („Ich lächle.“, „Ich schaue ernst.“, „Nur das Klassenfoto.“, „Ein anderes Mal.“), Planstreifen mit Jetzt-Pfeil, Vorlage zum Anpassen und Elternbrief; die Lehrkraftseite sagt, was Sie vorher mit dem Fotografen klären
Vertretung in der Klasse | Erklärgeschichte, 3 Stufen, Autismus (8 Seiten; in der Datei: „Heute ist jemand anderes da.“) – Erklärgeschichte für den Tag, an dem eine andere Lehrkraft kommt, in sechs Bildern und drei Stufen (Plan, Name, Regeln, Pausenkarte, Unterricht, Wann?), vier gleichwertige Wahlkarten („Ich zeige meinen Plan.“, „Ich sage, was ich brauche.“, „Ich warte ab.“, „Ich frage die Schulbegleitung.“), Planstreifen, Vorlage und Elternbrief. Es ist kein Material für Vertretungsstunden, sondern eine Geschichte für das Kind
Der Schulzahnarzt kommt | Erklärgeschichte, 3 Stufen, Autismus (8 Seiten; in der Datei: „Der Zahnarzt schaut nach.“) – Erklärgeschichte über den Besuch des zahnärztlichen Dienstes in sechs Bildern und drei Stufen (Zahnarzt, Stuhl, Spiegel, Pinsel, Stopp, fertig), vier gleichwertige Wahlkarten (darunter die Stopp-Hand), Planstreifen, Vorlage und Elternbrief; die Bilder zeigen keinen offenen Mund und keine Gesichter
Ich komme in die Schule | Erklärgeschichte, 3 Stufen, Autismus (13 Seiten; in der Datei: „Ich komme in die Schule.“) – Erklärgeschichte zur Einschulung in sechs Schritten (Weg, Tür, Raum, Platz, Pause, Heimweg) und drei Stufen, Wahlkarten, „Meine Schule“ (Felder für Zeichnung oder Foto beim Schulbesuch), „Mein erster Tag“, die Kinderseite „Was mir hilft“, Vorlage und Elternbrief; Stufe I kommt ohne Lesen aus. Für Kita, Klasse 1 und Förderschule
Klassenfahrt & Ausflug vorbereiten | Geschichte, Packliste, Autismus (17 Seiten, im Paket ohne Aufpreis) – Zwei Hefte in einem, Ausflug (ein Tag) und Klassenfahrt (mit Übernachtung): je eine Erklärgeschichte in drei Stufen, Tagesleisten zum Ausfüllen, Packliste in Bildern, Karten „Was ich brauche“ (bei Lärm, beim Essen, beim Schlafen, wenn es zu viel wird), Nacht-Plan, Rückblick und Elternbrief in zwei Fassungen
Einzeln kosten die Materialien zusammen 11,96 € (4 × 2,99 €; die Klassenfahrt ist kostenlos). Im Paket kosten sie 7,99 €: Sie sparen 3,97 €.
Sie erhalten die 5 Materialien, jedes mit seiner PDF-Datei. Die KI-Angabe steht bei jedem der 5 Materialien und im Abschnitt „Herkunft und Werkzeuge“ jeder Datei: Texte und Illustrationen sind mit KI (Claude, Anthropic) erstellt, die Illustrationen als Programmcode gezeichnet, nicht realistisch.
Jede Erklärgeschichte gehört zu einem Anlass; Sie nehmen die, die ansteht. Beim Schulfotografen, bei der Vertretung und beim Zahnarzt: Vorlesen etwa 5 Minuten, Vorbereitung beim ersten Mal 20 bis 30 Minuten; bei der Einschulung 45 bis 60 Minuten, weil Sie vorher mit der Schule klären, was gilt. Bei der Klassenfahrt geben die Lehrkraftseiten Richtwerte von drei Wochen bis zwei Tagen vorher. Die Zeitangaben stammen aus den Lehrkraftseiten und sind Schätzungen.
Stufen: Alle fünf Materialien sind in drei Stufen gebaut (Bilder mit einem Wort, Bilder mit Satz, Text), das Kind darf die Stufe wechseln. Die Wahlkarten sind gleichwertig: Es gibt keine richtige Antwort.
Für Förderschule und Autismus: Alle Materialien sind für Kinder mit Autismus und für die Menschen um sie herum gedacht. Sie beschreiben, sie befehlen und bewerten nicht. Keine Diagnose, keine Therapie.
Warum so? Die Forschung zu Erklärgeschichten ist gemischt: Eine Meta-Analyse fand insgesamt geringe bis fragliche Wirksamkeit (Kokina & Kern, 2010). Deshalb hat jede Geschichte ein konkretes Ziel, aber kein Wirkversprechen. Die Begründungen mit allen Quellen stehen auf den Lehrkraftseiten und in den Quellenverzeichnissen der einzelnen Materialien. Ob die Geschichten selbst wirken, ist nicht untersucht.
Aus der Reihe „Dann handeln.“ von Fünf Striche: Werkzeuge für den Schulalltag in 3 Stufen (Autismus, Förderschule).
Idee und Herausgabe: ein Psychologe (M.Sc.) mit Schwerpunkt Autismus. Gestaltet und gebaut mit KI (Claude, Anthropic).
Passt dazu: Zuerst-Dann-Tafel mit 8 Bildkarten (kostenlos, „Erst verstehen.“ Nr. 07): der kleine Einstieg in Bildkarten · Probealarm vorbereiten | Erklärgeschichte & Bildkarten, 3 Stufen, Autismus („Dann handeln.“ Nr. 03, 2,99 €): eine weitere Erklärgeschichte, eigene Datei
Erklärgeschichte „Der Schulfotograf kommt“: sechs Bilder in 3 Stufen, Wahlkarten und Planstreifen für Kinder, die vorher wissen möchten, was passiert. Für Grundschule und Förderschule, mit Anleitung für Lehrkräfte und Schulbegleitung.Fototag in der Schule: eine fremde Person, eine Kamera, helles Licht und Warten. Die Erklärgeschichte beschreibt den Ablauf in sechs Schritten (Plan, Aufbauen, Warten, Sitzen, Klick, Zurück), damit das Kind ihn vorher kennt. Am Ende wählt das Kind, was es möchte: lächeln, ernst schauen, nur das Klassenfoto oder ein anderes Mal. Die Geschichte schreibt nichts vor, und keine Karte ist die richtige.Was ist drin? (8 Seiten)Lehrkraftseite (S. 2): Ziel der Geschichte, wörtlicher Anfang zum Vorlesen, wann, wie und wo Sie vorlesen, was Sie vorher mit dem Fotografen klären (Licht, Ablauf, ob das Kind ernst schauen darf), Selbstbestimmung, Passt dazuDie Geschichte in drei Stufen: Stufe I mit sechs Bildern und je einem Wort (S. 3), Stufe II mit sechs Bildern und je einem kurzen Satz (S. 4), Stufe III als Text in zwei Spalten, links neutral, rechts in der Ich-Form (S. 5); das Kind darf die Stufe wechseln und wählt die SpalteWas ich tun kann (S. 6): vier gleichwertige Wahlkarten („Ich lächle.“, „Ich schaue ernst.“, „Nur das Klassenfoto.“, „Ein anderes Mal.“), die Karte „Ich sage Bescheid“, eine Leerkarte für einen eigenen Wunsch, ein Planstreifen (Vorher, Situation, Danach) mit Jetzt-Pfeil und die sechs Schritte zum ZeigenVorlage zum Anpassen (S. 7): sechs leere Felder für eine eigene Geschichte, zum Beispiel für ein anderes Foto, mit Foto-HinweisElternbrief zum Ausfüllen und Kopieren, Warum so?, Was dieses Material nicht verspricht, Quellen, Herkunft und Werkzeuge (S. 8)So setzen Sie es einVorlesen etwa 5 Minuten; Vorbereitung beim ersten Mal 20 bis 30 Minuten (drucken, ausschneiden, eintragen; beides geschätzt). Eine Person, der das Kind vertraut, liest ein bis drei Tage vorher vor und am Tag selbst noch einmal kurz davor, insgesamt zwei- bis dreimal, öfter nur auf Wunsch des Kindes (Richtwerte aus der Praxis, nicht belegt). Das Kind darf die Stufe wechseln und muss nichts sagen: Zeigen genügt. Den Elternbrief füllen Sie zuerst aus und schneiden ihn dann am Rahmen aus.Lernziele: Das Kind weiß, wer kommt, wo es sitzt und dass es wählen darf, was es möchte. Zum Beobachten, nicht als Test: Das Kind kann die sechs Bilder in der Reihenfolge zeigen oder sagen, zeigen, wo es beim Fotografieren sitzt, und eine Wahlkarte nehmen.Für Förderschule und AutismusOhne Lautsprache zeigt das Kind auf Bild oder Karte oder legt sie hin. „Ernst schauen“ ist so viel wert wie „lächeln“; bitten Sie das Kind nicht um ein Lächeln. Kein Zwang zu Blickkontakt, Sprechen oder Berührung. Das Heft sagt, was Sie vorher klären: ob mit Blitz oder Dauerlicht gearbeitet wird, welche Fotos gemacht werden, ob das Kind ernst schauen darf und dass es nicht angefasst wird; bei Epilepsie oder Lichtempfindlichkeit klären Sie den Blitz vorab mit den Eltern. Bieten Sie nur Karten an, die an dem Tag gelten. Ob und wie fotografiert wird und was mit den Bildern geschieht, regelt die Schule; das Heft gibt keine Rechtsauskunft.Warum so?Erklärgeschichten beschreiben eine Situation, damit das Kind sie besser versteht. Die Forschung dazu ist gemischt: Eine Meta-Analyse fand insgesamt geringe bis fragliche Wirksamkeit (Kokina & Kern, 2010). Eine große Schulstudie fand nur schwache Hinweise auf häufiger erreichte individuelle Ziele (Einschätzung der Lehrkräfte, nicht verblindet); Angst und soziale Reaktionsfähigkeit veränderten sich insgesamt nicht nachweisbar (Wright u. a., 2024). Deshalb hat diese Geschichte ein konkretes Ziel, aber kein Wirkversprechen. Dass das Kind wählen kann, orientiert sich an der Selbstbestimmungstheorie (Ryan & Deci, 2000; Patall u. a., 2008). Zur Selbstbestimmungstheorie bei autistischen Kindern kennen wir nur wenige Studien; für dieses Material gibt es keine Untersuchung. Ob dieses Material selbst wirkt, ist nicht untersucht.Grenzen: Das Material verspricht nicht, dass das Kind weniger Angst hat, ruhig bleibt oder sich „richtig“ verhält. Es ist kein Test des Kindes und kein Mittel, etwas durchzusetzen; die Karten gelten nur, wenn die Erwachsenen sie einhalten. Es ersetzt kein Gespräch mit dem Kind und keine Absprache mit Schule, Eltern und Schulbegleitung und gibt keine Rechtsauskunft.Idee und Herausgabe: ein Psychologe (M.Sc.) mit Schwerpunkt Autismus. Gestaltet und gebaut mit KI (Claude, Anthropic), von getrennten KI-Prüfern gegen die Quellen geprüft. Für den eigenen Unterricht. Weitergabe bitte nur über den Link zum Material.Aus der Reihe „Dann handeln.“ von Fünf Striche: Werkzeuge für den Schulalltag in 3 Stufen (Autismus, Förderschule).Passt dazu: Tagesplan mit Bildkarten | 60 Piktogramme für Grundschule & Förderschule („Dann handeln.“ Nr. 02, 4,99 €): „Morgenkreis“ und „Hofpause“ für Vorher und Danach im Planstreifen · Ich darf wählen | Wahlkarten & Wahl-Rahmen, 3 Stufen, Autismus („Dann handeln.“ Nr. 06, 2,99 €): mehr Karten zum Wählen · Wartekarten und Warten üben | Streifen, Übungsplan, 3 Stufen, Autismus („Dann handeln.“ Nr. 11, 2,99 €): für das Warten in der Reihe · Probealarm vorbereiten | Erklärgeschichte & Bildkarten, 3 Stufen, Autismus („Dann handeln.“ Nr. 03, 2,99 €): eine weitere Erklärgeschichte.
Klassenstufen: 1-2. Klasse
Zahnarzt in der Schule: Erklärgeschichte für Kinder mit Autismus. Sechs Bilder, 3 Stufen, Wahlkarten und Planstreifen zum Ausdrucken. Für Grundschule und Förderschule, mit Anleitung für Lehrkräfte und Schulbegleitung.Eine fremde Person, eine helle Lampe, Geräusche und etwas im Mund: Die Erklärgeschichte beschreibt den Besuch des zahnärztlichen Dienstes in sechs Schritten (Zahnarzt, Stuhl, Spiegel, Pinsel, Stopp, fertig), damit das Kind ihn vorher kennt. Am Ende wählt das Kind, was es möchte: jemanden dabei haben, zuerst zuschauen, Stopp zeigen oder es ein anderes Mal versuchen. Die Geschichte schreibt nichts vor. Ob ein Stopp gilt und ob ein Lack aufgetragen wird, klären Sie vorher mit Schule und Dienst; nur was zugesagt ist, bleibt in Geschichte und Karten.Was ist drin? (8 Seiten)Lehrkraftseite (S. 2): Ziel der Geschichte, wörtlicher Anfang zum Vorlesen, wann, wie und wo Sie vorlesen, die Absprache mit Schule und Dienst (Was geschieht? Gilt Stopp? Wer ist dabei?), Teilnahme, Selbstbestimmung, Passt dazuDie Geschichte in drei Stufen: Stufe I mit sechs Bildern und je einem Wort (S. 3), Stufe II mit sechs Bildern und je einem kurzen Satz (S. 4), Stufe III als Text in zwei Spalten, links neutral, rechts in der Ich-Form (S. 5); das Kind darf die Stufe wechseln und wählt die SpalteWas ich tun kann (S. 6): vier gleichwertige Wahlkarten („Ich möchte, dass jemand dabei ist.“, „Ich schaue zuerst zu.“, „Ich zeige Stopp mit der Hand.“, „Ich möchte es ein anderes Mal.“), die Karte „Ich sage Bescheid“, eine Leerkarte für einen eigenen Wunsch, ein Planstreifen (Vorher, Situation, Danach) mit Jetzt-Pfeil und die sechs Schritte zum ZeigenVorlage zum Anpassen (S. 7): sechs leere Felder für eine eigene Geschichte, zum Beispiel für einen Zahnarztbesuch in der Praxis, mit Foto-HinweisElternbrief zum Ausfüllen und Kopieren, Warum so?, Was dieses Material nicht verspricht, Quellen, Herkunft und Werkzeuge (S. 8)So setzen Sie es einVorlesen etwa 5 Minuten; Vorbereitung beim ersten Mal 20 bis 30 Minuten (drucken, ausschneiden, eintragen; beides geschätzt). Eine Person, der das Kind vertraut, liest ein bis drei Tage vorher vor und am Tag selbst noch einmal kurz davor, insgesamt zwei- bis dreimal, öfter nur auf Wunsch des Kindes (Richtwerte aus der Praxis, nicht belegt). Das Kind darf die Stufe wechseln und muss nichts sagen: Zeigen genügt. Den Elternbrief füllen Sie zuerst aus und schneiden ihn dann am Rahmen aus.Lernziele: Das Kind kennt die Schritte und weiß, dass es Stopp zeigen kann. Zum Beobachten, nicht als Test: Das Kind kann die sechs Bilder in der Reihenfolge zeigen oder sagen, die Stopp-Hand zeigen und eine Wahlkarte nehmen, mit der es zeigt, wie es den Besuch angehen möchte.Für Förderschule und AutismusOhne Lautsprache zeigt das Kind auf Bild oder Karte oder legt sie hin; die Stopp-Hand ist ein Zeichen, kein Wort. Das Heft zeigt keinen offenen Mund und keine Gesichter; der Zahnarzt steht im Bild mit Abstand, beim echten Besuch ist er näher am Kind. Je nach Region untersuchen zahnärztliche Dienste der Gesundheitsämter Kinder in der Schule. Ob das Kind teilnimmt (zum Beispiel mit Einwilligung der Eltern oder als Pflichtuntersuchung nach dem Schulgesetz), hängt vom Bundesland und vom Dienst ab; Auskunft geben die Schulleitung und der Dienst. Das Heft gibt keine Rechtsauskunft. Ohne Lack streichen Sie Bild 4 und die zugehörigen Sätze (S. 2 sagt wo).Warum so?Erklärgeschichten beschreiben eine Situation, damit das Kind sie besser versteht. Die Forschung dazu ist gemischt: Eine Meta-Analyse fand insgesamt geringe bis fragliche Wirksamkeit (Kokina & Kern, 2010). Eine große Schulstudie fand nur schwache Hinweise auf häufiger erreichte individuelle Ziele (Einschätzung der Lehrkräfte, nicht verblindet); Angst und soziale Reaktionsfähigkeit veränderten sich insgesamt nicht nachweisbar (Wright u. a., 2024). Deshalb hat diese Geschichte ein konkretes Ziel, aber kein Wirkversprechen. Dass das Kind wählen kann, orientiert sich an der Selbstbestimmungstheorie (Ryan & Deci, 2000; Patall u. a., 2008). Zur Selbstbestimmungstheorie bei autistischen Kindern kennen wir nur wenige Studien; für dieses Material gibt es keine Untersuchung. Ob dieses Material selbst wirkt, ist nicht untersucht.Grenzen: Das Material verspricht nicht, dass das Kind weniger Angst hat, ruhig bleibt oder sich „richtig“ verhält. Es ist kein Test des Kindes und kein Mittel, etwas durchzusetzen; die Karten gelten nur, wenn die Erwachsenen sie einhalten. Es ersetzt kein Gespräch mit dem Kind und keine Absprache mit Schule, Eltern und Schulbegleitung und gibt keine Rechtsauskunft.Idee und Herausgabe: ein Psychologe (M.Sc.) mit Schwerpunkt Autismus. Gestaltet und gebaut mit KI (Claude, Anthropic), von getrennten KI-Prüfern gegen die Quellen geprüft. Für den eigenen Unterricht. Weitergabe bitte nur über den Link zum Material.Aus der Reihe „Dann handeln.“ von Fünf Striche: Werkzeuge für den Schulalltag in 3 Stufen (Autismus, Förderschule).Passt dazu: Tagesplan mit Bildkarten | 60 Piktogramme für Grundschule & Förderschule („Dann handeln.“ Nr. 02, 4,99 €): die Karte „Zähne putzen“ (Nr. 39) und weitere Karten für den Plan · Ich darf wählen | Wahlkarten & Wahl-Rahmen, 3 Stufen, Autismus („Dann handeln.“ Nr. 06, 2,99 €): mehr Karten zum Wählen · Probealarm vorbereiten | Erklärgeschichte & Bildkarten, 3 Stufen, Autismus („Dann handeln.“ Nr. 03, 2,99 €): eine weitere Erklärgeschichte.
Klassenstufen: 1-2. Klasse
Erklärgeschichte für Kinder mit Autismus: Eine andere Lehrkraft ist da. 6 Bilder in 3 Stufen, Wahlkarten, Planstreifen, Elternbrief. Für Grundschule und Förderschule. Kein Material für Vertretungsstunden, sondern eine Geschichte für das Kind.Fehlt die vertraute Lehrkraft, kommt eine fremde Person, und manchmal ändert sich der Ablauf. Die Erklärgeschichte beschreibt den Tag in sechs Schritten (Plan, Name, Regeln, Pausenkarte, Unterricht, Wann?) und sagt, was gleich bleibt: die Regeln der Klasse und die Pausenkarte, soweit das an dem Tag stimmt. Am Ende wählt das Kind eine Karte: seinen Plan zeigen, sagen, was es braucht, abwarten oder die Schulbegleitung fragen. Die Geschichte schreibt nichts vor.Was ist drin? (8 Seiten)Lehrkraftseite (S. 2): Ziel der Geschichte, wörtlicher Anfang zum Vorlesen, wann, wie und wo Sie vorlesen (auch wenn die Vertretung erst am Morgen bekannt wird), Vertretung briefen, Voraussetzungen (sichtbare Regeln, Plan, Pausenkarte), Selbstbestimmung, Passt dazuDie Geschichte in drei Stufen: Stufe I mit sechs Bildern und je einem Wort (S. 3), Stufe II mit sechs Bildern und je einem kurzen Satz (S. 4), Stufe III als Text in zwei Spalten, links neutral, rechts in der Ich-Form (S. 5); das Kind darf die Stufe wechseln und wählt die SpalteWas ich tun kann (S. 6): vier gleichwertige Wahlkarten („Ich zeige meinen Plan.“, „Ich sage, was ich brauche.“, „Ich warte ab.“, „Ich frage die Schulbegleitung.“), die Karte „Ich sage Bescheid“, eine Leerkarte für einen eigenen Wunsch, ein Planstreifen (Vorher, Situation, Danach) mit Jetzt-Pfeil und die sechs Schritte zum Zeigen. Karten für Vorher und Danach sind nicht enthalten: Nehmen Sie sie aus „Tagesplan mit Bildkarten“ (Nr. 02) oder zeichnen Sie selbstVorlage zum Anpassen (S. 7): sechs leere Felder für eine eigene Geschichte, mit Foto-HinweisElternbrief zum Ausfüllen und Kopieren, Warum so?, Was dieses Material nicht verspricht, Quellen, Herkunft und Werkzeuge (S. 8)So setzen Sie es einVorlesen etwa 5 Minuten; Vorbereitung beim ersten Mal 20 bis 30 Minuten (drucken, ausschneiden, eintragen; beides geschätzt). Vertretungen werden oft erst am Morgen bekannt: Lesen Sie die Geschichte darum auch vorab und sagen Sie dazu, dass sie für einen Tag ist, an dem eine andere Lehrkraft kommt; am Tag selbst genügt ein Blick auf die Stufenseite. Insgesamt zwei- bis dreimal, öfter nur auf Wunsch des Kindes (Richtwerte aus der Praxis, nicht belegt). Das Kind darf die Stufe wechseln und muss nichts sagen: Zeigen genügt. Den Elternbrief füllen Sie zuerst aus und schneiden ihn dann am Rahmen aus.Lernziele: Das Kind weiß, dass die Regeln und die Pausenkarte gleich bleiben, auch wenn die Person wechselt. Zum Beobachten, nicht als Test: Das Kind kann die sechs Bilder in der Reihenfolge zeigen oder sagen, auf die Regeln der Klasse und die Pausenkarte zeigen und eine Wahlkarte nehmen, mit der es zeigt, was es mit der anderen Lehrkraft tun möchte.Für Förderschule und AutismusOhne Lautsprache zeigt das Kind auf Bild oder Karte oder legt sie hin. „Ich warte ab“ ist eine Karte wie die anderen und hat keine Frist; drängen Sie das Kind zu keiner Karte. Sagen Sie der Vertretung vorab, was gleich bleibt; ist sie erst am Morgen bekannt, kann eine Kollegin oder die Schulbegleitung sie einweisen. Gleich bleibt nur, was an dem Tag wirklich gleich bleibt. Wer vertritt und wie, regelt die Schule; das Heft gibt keine Rechtsauskunft. Für Vertretungssituationen haben wir keine Studie gefunden. Die Hinweise dazu sind Praxiswissen.Abgrenzung: Wer „Planänderung im Tagesplan“ (Nr. 05) nutzt: Hier kommt die Geschichte dazu, mit eigenen Wahlkarten. Die Vertretungskarte im „Notfallplan Autismus in der Schule“ (Nr. 01) ist für die Vertretungsperson; dieses Heft ist die Geschichte für das Kind.Warum so?Erklärgeschichten beschreiben eine Situation, damit das Kind sie besser versteht. Die Forschung dazu ist gemischt: Eine Meta-Analyse fand insgesamt geringe bis fragliche Wirksamkeit (Kokina & Kern, 2010). Eine große Schulstudie fand nur schwache Hinweise auf häufiger erreichte individuelle Ziele (Einschätzung der Lehrkräfte, nicht verblindet); Angst und soziale Reaktionsfähigkeit veränderten sich insgesamt nicht nachweisbar (Wright u. a., 2024). Deshalb hat diese Geschichte ein konkretes Ziel, aber kein Wirkversprechen. Dass das Kind wählen kann, orientiert sich an der Selbstbestimmungstheorie (Ryan & Deci, 2000; Patall u. a., 2008). Zur Selbstbestimmungstheorie bei autistischen Kindern kennen wir nur wenige Studien; für dieses Material gibt es keine Untersuchung. Ob dieses Material selbst wirkt, ist nicht untersucht.Grenzen: Das Material verspricht nicht, dass das Kind weniger Angst hat, ruhig bleibt oder sich „richtig“ verhält. Es ist kein Test des Kindes und kein Mittel, etwas durchzusetzen; die Karten gelten nur, wenn die Erwachsenen sie einhalten. Es ersetzt kein Gespräch mit dem Kind und keine Absprache mit Schule, Eltern und Schulbegleitung und gibt keine Rechtsauskunft.Idee und Herausgabe: ein Psychologe (M.Sc.) mit Schwerpunkt Autismus. Gestaltet und gebaut mit KI (Claude, Anthropic), von getrennten KI-Prüfern gegen die Quellen geprüft. Für den eigenen Unterricht. Weitergabe bitte nur über den Link zum Material.Aus der Reihe „Dann handeln.“ von Fünf Striche: Werkzeuge für den Schulalltag in 3 Stufen (Autismus, Förderschule).Passt dazu: Notfallplan Autismus in der Schule: Meltdown, Shutdown oder Wutausbruch? („Dann handeln.“ Nr. 01, 2,99 €): Vertretungskarte für die Vertretungsperson · Planänderung im Tagesplan | Änderungsfeld & Karten, 3 Stufen, Autismus („Dann handeln.“ Nr. 05, 3,99 €): Leiste mit Änderungsfeld, wenn sich am Tag etwas ändert · Tagesplan mit Bildkarten | 60 Piktogramme für Grundschule & Förderschule („Dann handeln.“ Nr. 02, 4,99 €): Karte „Vertretung“ (Nr. 58) und weitere Karten für den Plan · Pausenkarte „Ich brauche eine Pause“ („Erst verstehen.“ Nr. 02, kostenlos): die Geschichte nennt sie.
Klassenstufen: 1-2. Klasse
Klassenfahrt und Ausflug vorbereiten: Erklärgeschichte, Tagesleiste, Packliste in Bildern, Karte „Was ich brauche“, Nacht-Plan. Kostenlos. Für Grundschule (Klasse 3 und 4), Förderschule und Sekundarstufe I, in drei Stufen.Zwei Hefte in einem: Ausflug (ein Tag) und Klassenfahrt (mit Übernachtung). Ziel ist, dass das Kind vorher sieht, was passiert, seine Liste selbst packt und sagt, was es bei Lärm, beim Essen und beim Schlafen braucht. Wer nicht mitfährt, gehört trotzdem dazu.Was ist drin? (17 Seiten)Zwei Lehrkraftseiten: drei Sätze für die Klasse, Lernziele, Ablauf in vier Schritten, drei Stufen, Selbstbestimmung, Förderschule und Autismus, Warum so?, Achtsam bleibenZwei Erklärgeschichten „Unser Ausflug“ und „Unsere Klassenfahrt“, je in drei Stufen: sechs Bilder mit einem Wort, Bild und Satz, Fließtext in zwei Fassungen (die Klasse oder Ich), Platzhalter für Ziel, Uhrzeit und MitfahrendeTagesleisten zum Ausfüllen (ein Ausflugstag, drei Tage Klassenfahrt) mit Feld „Heute anders“ und Bildern zum AusschneidenPackliste in Bildern mit 20 Feldern, die das Kind abhakt und zu zweit abgleicht (darunter „Mein Ding von zu Hause“ als freie Wahl; beim Ausflug zählen 9 davon)Karten „Was ich brauche“ (bei Lärm, beim Essen, beim Schlafen, wenn es zu viel wird), je drei gleichwertige Bilder zur Wahl, und das Feld für den Rückzugsort am ZielNacht-Plan für die Klassenfahrt: Zimmer (soweit die Schule es erlaubt), Licht, Einschlafen, Wen ich nachts rufe, Karte „Ich kann nicht schlafen“Rückblick mit „gut“ und „schwer“ und den Karten „Ich war dabei“, „Ich war in der Schule“, „Ich war zu Hause“ (alle gleichwertig)Elternbrief in zwei Fassungen (Ausflug, Klassenfahrt), einzeln kopierbar; Gesundheitsangaben nur direkt an die LehrkraftWas dieses Material nicht verspricht, Quellen, Herkunft und WerkzeugeSo setzen Sie es einDrei Wochen vorher die Geschichte, eine Woche vorher die Karten und bei Klassenfahrt den Nacht-Plan, zwei Tage vorher Leiste und Packliste, danach der Rückblick (Richtwerte). Das Heft druckt seine Bilder selbst: Sie brauchen keine weiteren Bildkarten.Lernziele: Die Kinder können den Ablauf des Ausflugs oder der Fahrt zeigen oder erzählen, ihre Packliste abhaken und ihr Ding von zu Hause wählen und sagen, was sie bei Lärm, beim Essen und beim Schlafen brauchen.Für Förderschule und AutismusDrei Stufen: Bilder zeigen und abhaken, Bild und Wort mit Wahl (in den Geschichten mit einem Satz je Bild), Fließtext in zwei Fassungen mit eigenen Einträgen. Das Kind darf die Stufe wechseln. Alle Wahlen sind gleichwertig; es gibt keine richtige Antwort. Die Karten „Was ich brauche“ fragen keine Diagnosen, Allergien oder Medikamente ab, gehen nur an die Begleitpersonen und werden vertraulich behandelt.Warum so?Die S3-Leitlinie empfiehlt, Abläufe vorhersehbar zu machen (AWMF, 2021, Empf. 3). Dass das Vorab-Kennenlernen von Unterrichtsaufgaben hilft, zeigt eine sehr kleine Studie mit zwei Kindern (Koegel et al., 2003); eine Übersichtsarbeit zu Übergängen fand keinen gesicherten Gesamteffekt, und Ankündigungen allein wirkten dort weniger als Verfahren mit Konsequenzen (Kim et al., 2026). Studien zu Schulwechseln nennen frühe Besuche, individuelle Unterstützung, sichere Rückzugsorte und die Beteiligung des Kindes als hilfreich (Makin et al., 2017; Nuske et al., 2019); dieses Heft überträgt das auf Fahrten. Dass das Kind Hilfe und Nacht-Plan selbst wählt, orientiert sich an der Selbstbestimmungstheorie (Ryan & Deci, 2000). Dazu haben wir bei autistischen Kindern nur wenige Studien gefunden; für dieses Material gibt es keine. Ob es wirkt, ist nicht untersucht.Grenzen: Das Material verspricht nicht, dass die Vorbereitung Angst senkt oder dass ein Kind sicher mitfährt; der Heftname „Klassenfahrt und Ausflug ohne Schreck“ (in der Fußzeile) ist ein Wunsch, kein Versprechen. Es enthält keine Rechtsaussagen zu Aufsichtspflicht, Teilnahmepflicht oder Haftung und ersetzt weder Diagnostik, Therapie noch Beratung.Idee und Herausgabe: ein Psychologe (M.Sc.) mit Schwerpunkt Autismus. Gestaltet und gebaut mit KI (Claude, Anthropic), von getrennten KI-Prüfern gegen die Quellen geprüft. Keine Diagnose, keine Therapie. Für den eigenen Unterricht. Weitergabe bitte nur über den Link zum Material.Aus der Reihe „Erst verstehen.“ von Fünf Striche: kostenlose Hefte zum Beobachten, Vorbereiten und Erklären (Autismus, Förderschule).Passt dazu: Planänderung im Tagesplan („Dann handeln.“ Nr. 05) · Ruhe-Ecke einrichten („Dann handeln.“ Nr. 07) · Notfallplan Autismus in der Schule („Dann handeln.“ Nr. 01), wenn es akut wird.
Klassenstufen: 3-4. Klasse
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