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Fördermaterial/Inklusion - Vertretung in der Klasse | Erklärgeschichte, 3 Stufen, Autismus - Fünf Striche - Deckblatt
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Beschreibung

Erklärgeschichte für Kinder mit Autismus: Eine andere Lehrkraft ist da. 6 Bilder in 3 Stufen, Wahlkarten, Planstreifen, Elternbrief. Für Grundschule und Förderschule. Kein Material für Vertretungsstunden, sondern eine Geschichte für das Kind.

Fehlt die vertraute Lehrkraft, kommt eine fremde Person, und manchmal ändert sich der Ablauf. Die Erklärgeschichte beschreibt den Tag in sechs Schritten (Plan, Name, Regeln, Pausenkarte, Unterricht, Wann?) und sagt, was gleich bleibt: die Regeln der Klasse und die Pausenkarte, soweit das an dem Tag stimmt. Am Ende wählt das Kind eine Karte: seinen Plan zeigen, sagen, was es braucht, abwarten oder die Schulbegleitung fragen. Die Geschichte schreibt nichts vor.

Was ist drin? (8 Seiten)

  • Lehrkraftseite (S. 2): Ziel der Geschichte, wörtlicher Anfang zum Vorlesen, wann, wie und wo Sie vorlesen (auch wenn die Vertretung erst am Morgen bekannt wird), Vertretung briefen, Voraussetzungen (sichtbare Regeln, Plan, Pausenkarte), Selbstbestimmung, Passt dazu

  • Die Geschichte in drei Stufen: Stufe I mit sechs Bildern und je einem Wort (S. 3), Stufe II mit sechs Bildern und je einem kurzen Satz (S. 4), Stufe III als Text in zwei Spalten, links neutral, rechts in der Ich-Form (S. 5); das Kind darf die Stufe wechseln und wählt die Spalte

  • Was ich tun kann (S. 6): vier gleichwertige Wahlkarten („Ich zeige meinen Plan.“, „Ich sage, was ich brauche.“, „Ich warte ab.“, „Ich frage die Schulbegleitung.“), die Karte „Ich sage Bescheid“, eine Leerkarte für einen eigenen Wunsch, ein Planstreifen (Vorher, Situation, Danach) mit Jetzt-Pfeil und die sechs Schritte zum Zeigen. Karten für Vorher und Danach sind nicht enthalten: Nehmen Sie sie aus „Tagesplan mit Bildkarten“ (Nr. 02) oder zeichnen Sie selbst

  • Vorlage zum Anpassen (S. 7): sechs leere Felder für eine eigene Geschichte, mit Foto-Hinweis

  • Elternbrief zum Ausfüllen und Kopieren, Warum so?, Was dieses Material nicht verspricht, Quellen, Herkunft und Werkzeuge (S. 8)

So setzen Sie es ein

Vorlesen etwa 5 Minuten; Vorbereitung beim ersten Mal 20 bis 30 Minuten (drucken, ausschneiden, eintragen; beides geschätzt). Vertretungen werden oft erst am Morgen bekannt: Lesen Sie die Geschichte darum auch vorab und sagen Sie dazu, dass sie für einen Tag ist, an dem eine andere Lehrkraft kommt; am Tag selbst genügt ein Blick auf die Stufenseite. Insgesamt zwei- bis dreimal, öfter nur auf Wunsch des Kindes (Richtwerte aus der Praxis, nicht belegt). Das Kind darf die Stufe wechseln und muss nichts sagen: Zeigen genügt. Den Elternbrief füllen Sie zuerst aus und schneiden ihn dann am Rahmen aus.

Lernziele: Das Kind weiß, dass die Regeln und die Pausenkarte gleich bleiben, auch wenn die Person wechselt. Zum Beobachten, nicht als Test: Das Kind kann die sechs Bilder in der Reihenfolge zeigen oder sagen, auf die Regeln der Klasse und die Pausenkarte zeigen und eine Wahlkarte nehmen, mit der es zeigt, was es mit der anderen Lehrkraft tun möchte.

Für Förderschule und Autismus

Ohne Lautsprache zeigt das Kind auf Bild oder Karte oder legt sie hin. „Ich warte ab“ ist eine Karte wie die anderen und hat keine Frist; drängen Sie das Kind zu keiner Karte. Sagen Sie der Vertretung vorab, was gleich bleibt; ist sie erst am Morgen bekannt, kann eine Kollegin oder die Schulbegleitung sie einweisen. Gleich bleibt nur, was an dem Tag wirklich gleich bleibt. Wer vertritt und wie, regelt die Schule; das Heft gibt keine Rechtsauskunft. Für Vertretungssituationen haben wir keine Studie gefunden. Die Hinweise dazu sind Praxiswissen.

Abgrenzung: Wer „Planänderung im Tagesplan“ (Nr. 05) nutzt: Hier kommt die Geschichte dazu, mit eigenen Wahlkarten. Die Vertretungskarte im „Notfallplan Autismus in der Schule“ (Nr. 01) ist für die Vertretungsperson; dieses Heft ist die Geschichte für das Kind.

Warum so?

Erklärgeschichten beschreiben eine Situation, damit das Kind sie besser versteht. Die Forschung dazu ist gemischt: Eine Meta-Analyse fand insgesamt geringe bis fragliche Wirksamkeit (Kokina & Kern, 2010). Eine große Schulstudie fand nur schwache Hinweise auf häufiger erreichte individuelle Ziele (Einschätzung der Lehrkräfte, nicht verblindet); Angst und soziale Reaktionsfähigkeit veränderten sich insgesamt nicht nachweisbar (Wright u. a., 2024). Deshalb hat diese Geschichte ein konkretes Ziel, aber kein Wirkversprechen. Dass das Kind wählen kann, orientiert sich an der Selbstbestimmungstheorie (Ryan & Deci, 2000; Patall u. a., 2008). Zur Selbstbestimmungstheorie bei autistischen Kindern kennen wir nur wenige Studien; für dieses Material gibt es keine Untersuchung. Ob dieses Material selbst wirkt, ist nicht untersucht.

Grenzen: Das Material verspricht nicht, dass das Kind weniger Angst hat, ruhig bleibt oder sich „richtig“ verhält. Es ist kein Test des Kindes und kein Mittel, etwas durchzusetzen; die Karten gelten nur, wenn die Erwachsenen sie einhalten. Es ersetzt kein Gespräch mit dem Kind und keine Absprache mit Schule, Eltern und Schulbegleitung und gibt keine Rechtsauskunft.

Idee und Herausgabe: ein Psychologe (M.Sc.) mit Schwerpunkt Autismus. Gestaltet und gebaut mit KI (Claude, Anthropic), von getrennten KI-Prüfern gegen die Quellen geprüft. Für den eigenen Unterricht. Weitergabe bitte nur über den Link zum Material.

Aus der Reihe „Dann handeln.“ von Fünf Striche: Werkzeuge für den Schulalltag in 3 Stufen (Autismus, Förderschule).

Passt dazu: Notfallplan Autismus in der Schule: Meltdown, Shutdown oder Wutausbruch? („Dann handeln.“ Nr. 01, 2,99 €): Vertretungskarte für die Vertretungsperson · Planänderung im Tagesplan | Änderungsfeld & Karten, 3 Stufen, Autismus („Dann handeln.“ Nr. 05, 3,99 €): Leiste mit Änderungsfeld, wenn sich am Tag etwas ändert · Tagesplan mit Bildkarten | 60 Piktogramme für Grundschule & Förderschule („Dann handeln.“ Nr. 02, 4,99 €): Karte „Vertretung“ (Nr. 58) und weitere Karten für den Plan · Pausenkarte „Ich brauche eine Pause“ („Erst verstehen.“ Nr. 02, kostenlos): die Geschichte nennt sie.

eduki Qualität

Vertretung in der Klasse | Erklärgeschichte, 3 Stufen, Autismus

2,99 €
Produktdetails
  • Klassenstufe:
    1-2. Klasse
  • Umfang:
    8 Seiten
  • Materialtyp:
    Fördermaterial/Inklusion, Bildkarten
  • Format:
    PDF

In folgendem Paket enthalten

Neu
5 Materialien

Erklärgeschichten Paket: Einschulung, Fotograf, Zahnarzt, Klassenfahrt

Autismus im Schulalltag: fünf Erklärgeschichten im Paket, von Einschulung, Schulfotograf und Zahnarzt bis Vertretung und Klassenfahrt, mit Wahlkarten. Für Lehrkräfte, Schulbegleitung und Kita-Fachkräfte in Grundschule und Förderschule. Fünf Anlässe im Schulalltag, bei denen es hilft, vorher zu wissen, was passiert: Einschulung, Schulfotograf, Zahnarzt, Vertretung, Klassenfahrt. Jede Erklärgeschichte beschreibt den Anlass in kleinen Schritten, damit das Kind ihn vorher kennt, und lässt das Kind am Ende wählen, was es möchte. Die Geschichten schreiben nichts vor, und keine Karte ist die richtige.Zusammen sind es 54 Seiten zum Ausdrucken. Die Materialien sind einzeln aufgebaut und lassen sich auch einzeln einsetzen; im Paket sparen Sie 3,97 €.Wachsendes Paket: Käufer erhalten neue Geschichten der Reihe ohne Aufpreis.Im Paket (54 Seiten)Der Schulfotograf kommt | Erklärgeschichte, 3 Stufen, Autismus (8 Seiten; in der Datei: „Gleich wird fotografiert.“) – Erklärgeschichte in sechs Bildern und drei Stufen (Plan, Aufbauen, Warten, Sitzen, Klick, Zurück), vier gleichwertige Wahlkarten („Ich lächle.“, „Ich schaue ernst.“, „Nur das Klassenfoto.“, „Ein anderes Mal.“), Planstreifen mit Jetzt-Pfeil, Vorlage zum Anpassen und Elternbrief; die Lehrkraftseite sagt, was Sie vorher mit dem Fotografen klärenVertretung in der Klasse | Erklärgeschichte, 3 Stufen, Autismus (8 Seiten; in der Datei: „Heute ist jemand anderes da.“) – Erklärgeschichte für den Tag, an dem eine andere Lehrkraft kommt, in sechs Bildern und drei Stufen (Plan, Name, Regeln, Pausenkarte, Unterricht, Wann?), vier gleichwertige Wahlkarten („Ich zeige meinen Plan.“, „Ich sage, was ich brauche.“, „Ich warte ab.“, „Ich frage die Schulbegleitung.“), Planstreifen, Vorlage und Elternbrief. Es ist kein Material für Vertretungsstunden, sondern eine Geschichte für das KindDer Schulzahnarzt kommt | Erklärgeschichte, 3 Stufen, Autismus (8 Seiten; in der Datei: „Der Zahnarzt schaut nach.“) – Erklärgeschichte über den Besuch des zahnärztlichen Dienstes in sechs Bildern und drei Stufen (Zahnarzt, Stuhl, Spiegel, Pinsel, Stopp, fertig), vier gleichwertige Wahlkarten (darunter die Stopp-Hand), Planstreifen, Vorlage und Elternbrief; die Bilder zeigen keinen offenen Mund und keine GesichterIch komme in die Schule | Erklärgeschichte, 3 Stufen, Autismus (13 Seiten; in der Datei: „Ich komme in die Schule.“) – Erklärgeschichte zur Einschulung in sechs Schritten (Weg, Tür, Raum, Platz, Pause, Heimweg) und drei Stufen, Wahlkarten, „Meine Schule“ (Felder für Zeichnung oder Foto beim Schulbesuch), „Mein erster Tag“, die Kinderseite „Was mir hilft“, Vorlage und Elternbrief; Stufe I kommt ohne Lesen aus. Für Kita, Klasse 1 und FörderschuleKlassenfahrt & Ausflug vorbereiten | Geschichte, Packliste, Autismus (17 Seiten, im Paket ohne Aufpreis) – Zwei Hefte in einem, Ausflug (ein Tag) und Klassenfahrt (mit Übernachtung): je eine Erklärgeschichte in drei Stufen, Tagesleisten zum Ausfüllen, Packliste in Bildern, Karten „Was ich brauche“ (bei Lärm, beim Essen, beim Schlafen, wenn es zu viel wird), Nacht-Plan, Rückblick und Elternbrief in zwei FassungenPreisvorteilEinzeln kosten die Materialien zusammen 11,96 € (4 × 2,99 €; die Klassenfahrt ist kostenlos). Im Paket kosten sie 7,99 €: Sie sparen 3,97 €.Das Paket hat keine eigene DateiSie erhalten die 5 Materialien, jedes mit seiner PDF-Datei. Die KI-Angabe steht bei jedem der 5 Materialien und im Abschnitt „Herkunft und Werkzeuge“ jeder Datei: Texte und Illustrationen sind mit KI (Claude, Anthropic) erstellt, die Illustrationen als Programmcode gezeichnet, nicht realistisch.So setzen Sie es einJede Erklärgeschichte gehört zu einem Anlass; Sie nehmen die, die ansteht. Beim Schulfotografen, bei der Vertretung und beim Zahnarzt: Vorlesen etwa 5 Minuten, Vorbereitung beim ersten Mal 20 bis 30 Minuten; bei der Einschulung 45 bis 60 Minuten, weil Sie vorher mit der Schule klären, was gilt. Bei der Klassenfahrt geben die Lehrkraftseiten Richtwerte von drei Wochen bis zwei Tagen vorher. Die Zeitangaben stammen aus den Lehrkraftseiten und sind Schätzungen.Stufen: Alle fünf Materialien sind in drei Stufen gebaut (Bilder mit einem Wort, Bilder mit Satz, Text), das Kind darf die Stufe wechseln. Die Wahlkarten sind gleichwertig: Es gibt keine richtige Antwort.Für Förderschule und Autismus: Alle Materialien sind für Kinder mit Autismus und für die Menschen um sie herum gedacht. Sie beschreiben, sie befehlen und bewerten nicht. Keine Diagnose, keine Therapie.Warum so? Die Forschung zu Erklärgeschichten ist gemischt: Eine Meta-Analyse fand insgesamt geringe bis fragliche Wirksamkeit (Kokina & Kern, 2010). Deshalb hat jede Geschichte ein konkretes Ziel, aber kein Wirkversprechen. Die Begründungen mit allen Quellen stehen auf den Lehrkraftseiten und in den Quellenverzeichnissen der einzelnen Materialien. Ob die Geschichten selbst wirken, ist nicht untersucht.Aus der Reihe „Dann handeln.“ von Fünf Striche: Werkzeuge für den Schulalltag in 3 Stufen (Autismus, Förderschule).Idee und Herausgabe: ein Psychologe (M.Sc.) mit Schwerpunkt Autismus. Gestaltet und gebaut mit KI (Claude, Anthropic).Passt dazu: Zuerst-Dann-Tafel mit 8 Bildkarten (kostenlos, „Erst verstehen.“ Nr. 07): der kleine Einstieg in Bildkarten · Probealarm vorbereiten | Erklärgeschichte & Bildkarten, 3 Stufen, Autismus („Dann handeln.“ Nr. 03, 2,99 €): eine weitere Erklärgeschichte, eigene Datei

Klassenstufen: 1-4. Klasse

Fachübergreifendes
7,99 €11,96 €
Spare 3,97 €

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Autismus, Grundschule, Förderschule: Arbeitsblätter in 3 Stufen, Pläne, Bildkarten · Psychologe (M.Sc.)
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