Autismus, Grundschule, Förderschule: Arbeitsblätter in 3 Stufen, Pläne, Bildkarten · Psychologe (M.Sc.)
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Schnitzeljagd im Schulhaus für zwei: Laufkarte, Bild-, Rätsel- und Hinweiskarten in 3 Stufen. Das Kind führt, Sie folgen. Förderschule, Grundschule. Mit Anleitung für Lehrkräfte und Schulbegleitung.
Eine Schnitzeljagd durch das Schulhaus für zwei: Das Kind hat seine Karte (je nach Stufe Bildkarte, Bild-und-Wort-Karte oder Rätselkarte) und zeigt oder liest, wohin es geht. Sie haben die Hinweiskarte und sagen, was dort zu zeigen ist. Das Kind führt, Sie folgen: Jeder hat eine Karte und eine Aufgabe, das ist die Spielregel. Acht Orte stehen bereit: Eingang, Garderobe, Bücherei, Turnhalle, Mensa, Sekretariat, Schulhof und Klassenzimmer. Lassen Sie weg, was Ihre Schule nicht hat. Stufe I und II brauchen kein Lesen, Stufe III braucht erstes Lesen und darf vorgelesen werden.
So sieht es aus (S. 2): die Laufkarte und die Karten im Gebrauch
Zwei Lehrkraftseiten (S. 3 und 4): In fünf Strichen, Lernziele, So erklären Sie es dem Kind, Ablauf, Selbstbestimmung; die acht Stationen, Rollen, Sicher unterwegs, Hilfe wird weniger, Reize, Förderschule und Autismus, Warum so?, Achtsam bleiben
Laufkarte (S. 5, A4): acht Zeilen mit Nummer, Bild, Wort und Kästchen „Geschafft“, dazu die Felder „Ich“ und „Mit“
Bildkarten (S. 6, Stufe I): acht Karten, 56 mm, ohne Wort
Bild-und-Wort-Karten (S. 7, Stufe II): dieselben acht Karten mit Wort
Rätselkarten (S. 8, Stufe III): acht Karten mit zwei kurzen Sätzen, 88 × 54 mm
Hinweiskarten für den Erwachsenen (S. 9): acht Karten mit „Das Kind zeigt“ und „Sie sagen“
Letzte Seite: Passt dazu, Was dieses Material nicht verspricht, Quellen, Herkunft und Werkzeuge
Vorbereiten etwa 25 Minuten (drucken, schneiden, laminieren, den Weg abgehen). 1. Einführung am Tisch: Laufkarte und Karten zeigen, die Rollen klären, das Zeichen für Pause üben (Wort, Geste oder Karte, die das Kind schon kennt), einen Ort im Klassenzimmer zur Probe ansteuern (10 Minuten). 2. Rundgang: Das Kind führt mit seiner Karte, am Ort sagen Sie den Satz von der Hinweiskarte, beide haken ab (etwa 25 Minuten). 3. Beim nächsten Mal: weniger Hilfe, eine andere Stufe oder ein anderer Weg. 4. Danach: Die Laufkarte bleibt beim Kind.
Stufe I: Die Bildkarte zeigt den Ort. Stufe II: Die Karte zeigt Bild und Wort. Stufe III: Eine Rätselkarte beschreibt den Ort in zwei Sätzen; sie braucht erstes Lesen, Sie können vorlesen. Die Hinweiskarte für den Erwachsenen ist in allen drei Stufen gleich. Die Stufe wählen Sie mit dem Kind, sie darf wechseln.
Sprechen Sie den Rundgang vorher mit der Schulleitung, den Orten und den Kolleginnen und Kollegen auf dem Weg ab. Wählen Sie eine ruhige Zeit und Wege ohne Treppenhaus-Gedränge. Es ist kein Kind allein unterwegs, und die Regeln Ihrer Schule zur Aufsicht gelten. Legen Sie fest, wo die Pause stattfindet; Pause oder Abbruch sind jederzeit möglich. Eingang und Schulhof führen nach draußen: Klären Sie vorher, welche Türen und welches Tor offen sind. Läuft das Kind erfahrungsgemäß weg, gehen Sie neben ihm oder mit einer zweiten Person, lassen Eingang und Schulhof aus, wenn Sie den Weg nach draußen nicht sichern können, und warten Sie nicht hinter dem Kind. Läuft ein Kind weg, gilt der Notfallplan Ihrer Schule. Keine Zeitmessung, kein Wettbewerb, kein Vergleich zwischen Paaren.
Die Selbstbestimmungstheorie nennt drei Grundbedürfnisse: Kompetenz, Autonomie und Verbundenheit (Vgl. Ryan & Deci 2000). Visuelle Hilfen, Prompting und Time Delay, das Hilfen schrittweise ausblendet, gehören zu den 28 evidenzbasierten Praktiken für autistische Kinder (Vgl. Steinbrenner u. a. 2020); Bildkarten und das schrittweise Zurücknehmen der Hilfe greifen das auf, die drei Stufen sind unsere Abstufung nach dem Lesen. Beobachtungen und Interviews in 16 Klassen fanden zur Nähe von Assistenzkräften unter anderem Abhängigkeit von Erwachsenen (Vgl. Giangreco u. a. 1997). Daraus leiten wir für dieses Material ab: Sie folgen dem Kind. Studien zur Selbstbestimmungstheorie bei autistischen Kindern haben wir nicht geprüft; für dieses Material kennen wir keine Untersuchung. Ob eine Schnitzeljagd Verbundenheit schafft, ist nicht untersucht.
Grenzen: Eine Schnitzeljagd ersetzt weder die Aufsicht noch die Absprache mit der Schule. Die genannten Arbeiten untersuchten andere Vorgehensweisen, nicht dieses Material, und keine von ihnen eine Rallye.
Herausgabe: ein Psychologe (M.Sc.) mit Schwerpunkt Autismus. Idee, Gestaltung und Bau mit KI (Claude, Anthropic). Für den eigenen Unterricht oder die eigene Familie. Weitergabe bitte nur über den Link zum Material.
Aus der Reihe ‚Dann handeln.‘ von Fünf Striche: Werkzeuge für den Schulalltag (Autismus, Förderschule). Wo Kinder arbeiten, in 3 Stufen.
Passt dazu: Schulbegleitung Starter-Kit (Nr. 14) · Tagesplan mit Bildkarten (Nr. 2) · Klettbuch Paket
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