Autismus, Grundschule, Förderschule: Arbeitsblätter in 3 Stufen, Pläne, Bildkarten · Psychologe (M.Sc.)
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Schulbegleitung, Integrationshilfe, Teilhabeassistenz: Lehrkraft und Begleitung klären Rollen, Signale und Hilfe-Rücknahme, mit Absprachebogen, Rollenkarte, Wochenreflexion, Übergabebogen, Elterngespräch und einer Kinderseite in 3 Stufen.
Ein Heft für die erste Stunde miteinander und die ersten Wochen danach: Wer macht was? Wie wird Hilfe Schritt für Schritt zurückgenommen? Wie wird das Kind gefragt? Alle Bögen sind zum Ausdrucken und Ausfüllen von Hand gebaut; sie laufen mit fünf Minuten pro Woche weiter.
Für Lehrkraft und Begleitung: Auf einen Blick, Ablauf, „So erklären Sie es dem Kind“, „Warum so?“, Datenschutz-Hinweis, Achtsam bleiben (2 Seiten)
Kinderseiten „Was hilft mir?“ in 3 Stufen: Bilder ankreuzen, Bild und Wort, eigene Sätze und Wahl (2 Seiten)
Absprachebogen zum Kennenlernen: Wer macht was, Pausen, Ansprechpartner, Raum (2 Seiten)
Rollenkarte „Wir sprechen ab: Begleiten und Unterrichten“, zweimal je Seite (je 184 × 111 mm, passt quer in eine A5-Laminiertasche)
Hilfe-Leiter in fünf Stufen (Nähe, Blick, Zeigen, Wort, Gemeinsam tun) mit Marker „Heute“
Signal-Absprachen: Rückzug, Zeichen zwischen Erwachsenen, Eingreifen und Zurücktreten
Wochenreflexion (zweimal je Seite, fünf Minuten)
Übergabebogen für Krankheit und Vertretung, ohne Diagnose
Leitfaden für das Dreiergespräch mit den Eltern, Elternbrief
Grenzen, Quellen, Herkunft
Zuerst füllt das Kind seine Seiten aus oder zeigt, was ihm hilft (es darf Felder leer lassen). Dann klären Lehrkraft und Begleitung in etwa 60 Minuten, wer was tut. In der ersten Woche legen Sie Signale fest; danach schauen Sie jede Woche fünf Minuten zurück, nach etwa sechs Wochen folgt das Gespräch mit den Eltern.
Kinder ohne Lautsprache zeigen und kreuzen an (Stufe I). Die Hilfe-Leiter kennt keine Berührung; Berührung nur, wenn das Kind es vorher gewählt hat und Schule und Familie es abgesprochen haben. Die Bögen fragen nach dem, was hilft, nicht nach Diagnosen.
Zur Schulbegleitung in Deutschland gibt es kaum Wirksamkeitsforschung. Eine große britische Studie zu Unterrichtsassistenz fand, dass Kinder mit mehr Unterstützung durch Assistenzkräfte weniger Lernfortschritt zeigten. Die Forschenden vermuteten die Gründe vor allem darin, wie die Assistenzkräfte eingesetzt und vorbereitet wurden, nicht allein bei den einzelnen Personen; die Studie konnte das nicht prüfen. Britische Teaching Assistants sind nicht dasselbe wie Schulbegleitung. Das Heft ist ein Praxisvorschlag: Rollenklärung und Hilfe-Leiter (ein Arbeitsmodell zum schrittweisen Zurücknehmen von Hilfe) sind nicht aus der Studie abgeleitet. Dass das Kind zuerst gefragt wird, orientiert sich an der Selbstbestimmungstheorie. Ob das Heft selbst wirkt, ist nicht untersucht.
Wichtig: Das Heft gibt keine Rechtsauskunft. Wer welche Aufgaben hat und was Einwilligung und Schweigepflichtentbindung verlangen, regeln Schule, Träger und Land.
Idee und Herausgabe: ein Psychologe (M.Sc.) mit Schwerpunkt Autismus. Gestaltet und gebaut mit KI (Claude, Anthropic), von getrennten KI-Prüfern gegen die Quellen geprüft. Keine Rechtsberatung, keine Diagnose, keine Therapie. Für den eigenen Unterricht. Weitergabe bitte nur über den Link zum Material.
Aus der Reihe „Dann handeln.“ von Fünf Striche: Werkzeuge für den Schulalltag (Autismus, Förderschule). Wo Kinder arbeiten, in 3 Stufen.
Notfallplan Autismus in der Schule („Dann handeln.“ Nr. 01), Planänderung im Tagesplan (Nr. 05), Ruhe-Ecke einrichten (Nr. 07).
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