Vorschau - Stundenentwürfe - Was im Stück steht — sechs Doppelstunden Musik für die Qualifikationsphase - Deckblatt
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Stundenentwürfe - Was im Stück steht — sechs Doppelstunden Musik für die Qualifikationsphase - Die Rabenkiste - Deckblatt
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Beschreibung

Sechs Themenfelder, an denen nichts geschönt ist

Diese Reihe deckt sechs Themenfelder aus allen vier Kurshalbjahren ab.
Q1.1 Dialektisches Prinzip · Q1.2 Formmodelle gestalten, realisieren, reflektieren · Q2.1 Musik und Sprache mit Q2.2 Musik und Malerei · Q3.1 Der Weg in die „Moderne“ · Q3.2 Wandel des Formmodells im Sonatenhauptsatz · Q4.1 Interpretation mit Q4.4 Hörpräferenz und Werturteil.
Die Nummerierung folgt der Fassung 2024 des hessischen Kerncurriculums; auf jeder Quellenseite steht, wo die Fassung 2021 abweicht.

Alle Notenbeispiele sind eigener Satz.
Bei Musik sind drei Ebenen getrennt geschützt: Komposition, Notenausgabe und Einspielung. Eigener Satz gemeinfreier Werke umgeht alle drei — und die Töne stammen nicht aus dem Gedächtnis, sondern aus der digitalen Edition der Partitur. Auf der Quellenseite steht, nach welcher Ausgabe gezählt wurde und ob Auftakte mitgezählt sind.

Und was nicht belegt ist, steht auch drin.
Jede Einheit hat eine Befundseite mit drei Spalten: belegt, uneinheitlich, nicht belegt. Zum Musikunterricht der gymnasialen Oberstufe gibt es im deutschsprachigen Raum kaum empirische Forschung — wo wir keine Studie gefunden haben, steht das da. Wo eine Taktzahl umstritten ist, steht sie mit „ca.“ oder gar nicht. Und wo ein berühmtes Zitat nur aus einer einzigen späten Quelle stammt, wird es nicht abgedruckt, sondern erklärt, warum nicht.

Die sechs Einheiten

Einheit 1 · Zwei Tonarten, ein Satz
Q1.1 · Haupt- und Seitensatz · der tonale Gegensatz

Einheit 2 · Bauplan oder Beschreibung
Q1.2 · Lied, Rondo, Variation, Fuge · selbst gestalten

Einheit 3 · Begründet oder hineingedeutet
Q2.1/2.2 · Lied und Deklamation · Bild und Klang

Einheit 4 · Kein gerader Weg
Q3.1 · erweiterte Tonalität bis Zwölftontechnik

Einheit 5 · Das Schema kam später
Q3.2 · Marx 1845 · was Hörende wirklich hören

Einheit 6 · Warum mir das gefällt
Q4.1/4.4 · Interpretationsvergleich · Werturteil

Was alle sechs Einheiten gemeinsam haben

Ein Takt, sechsmal derselbe.
Denken — Austauschen — Vorstellen. Erst notiert jede und jeder allein, dann wird zu zweit verglichen, dann stellt ein Paar vor.
Kein Methodenwechsel, der Aufmerksamkeit kostet. Die Methode ist der Didaktik untergeordnet.

Durchgehend Partnerarbeit.
Alle vier Materialblätter jeder Einheit sind für zwei gebaut. Es gibt keine Phase, in der jemand allein danebensitzt und wartet.

Ein Minutenplan für 90 Minuten.
Jede Einheit hat einen Ablaufplan mit Zeitfenstern, Sozialform und einem Satz dazu, was du in dieser Phase tun solltest. Alle Phasen summieren sich auf genau 90 Minuten.

Test holen — und selbst auswerten.
Am Lehrerpult liegt ein Test über zwölf Punkte, überwiegend Ankreuz- und Lückenaufgaben, dazu eine Zuordnungs- oder Rechenaufgabe und eine Beurteilungsaufgabe.
Daneben liegt der Erwartungshorizont mit einer Umrechnungstabelle von Punkten in Prozent.
Die Prozentzahl tragen die Schülerinnen und Schüler selbst in einen Laufzettel ein, der über alle sechs Einheiten läuft. Nichts wird eingesammelt, nichts geht in eine Note ein.

Lösungen zu allem.
Drei Lösungsseiten je Einheit — nicht nur Ergebnisse, sondern der Weg, die häufigen Fehlschlüsse und bei den anspruchsvollen Aufgaben auch die Grenzen der Musterlösung.

Ein Fünf-Minuten-Check vor jeder Stunde.
Fünf Fragen zum Vorlesen, mit denen du in fünf Minuten weißt, worauf du aufbauen kannst — und was du vorher noch einmal aufgreifen musst.

Für wen

  • Musik, Qualifikationsphase, Grundkurs und Leistungskurs

  • Gymnasium und Gesamtschule, bundesweit einsetzbar

  • grundlegendes Niveau, geeignet auch für heterogene Kurse

  • sechsmal 90 Minuten, verteilbar über alle vier Kurshalbjahre

Format

  • sechs PDF in Farbe, je 25 Seiten, A4 — zusammen 150 Seiten

  • sechs PDF in Schwarzweiß, je 25 Seiten, A4, für den Kopierer

  • sechs Word-Dateien mit allen Schülerseiten, Übungen, Tests, Erwartungshorizonten und Lösungen

  • alle Schriften eingebettet, direkt druckbar ohne Zusatzsoftware

Neu

Was im Stück steht — sechs Doppelstunden Musik für die Qualifikationsphase

16,27 €21,99 €
−26%
bis 13. Oktober 2026.
Gesamtwert des Pakets: 29,94 €
Produktdetails
  • Klassenstufe:
    Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
  • Umfang:
    6 Materialien
  • Materialtyp:
    Stundenentwürfe, Arbeitsblätter

Materialien in diesem Paket (6)

−26%
25 Seiten

Das Schema kam später — Wandel des Formmodells im Sonatenhauptsatz (Q3.2)

„Hier weicht Beethoven vom Formschema ab“ — das Schema stammt von 1845Der Satz steht in vielen Materialien, und er kann nicht stimmen. Das dreiteilige Modell stammt von A. B. Marx aus dem Jahr 1845, das Wort „Sonatenhauptsatzform" von Grabner 1924. Haydn, Mozart und der frühe Beethoven konnten von einem Schema nicht abweichen, das es noch nicht gab.Diese Einheit trennt zwei Vorgänge, die ständig vermischt werden. Die Werke ändern sich — und die Modelle ändern sich. Das eine hat mit dem anderen wenig zu tun.Das ist drinM1 · Vier Sonaten, 27 Jahre op. 2 Nr. 1, op. 13, op. 57 und op. 111, jeweils der erste Satz. Takte, Taktarten, Wiederholungszeichen und langsame Einleitungen — alles an der digitalen Edition selbst ausgezählt. Zwei Befunde stechen heraus: In op. 57 fehlt jedes Wiederholungszeichen, und in op. 13 kehrt das Grave zweimal wieder.M2 · Fünf Modelle, 213 Jahre Koch 1793 zweiteilig, Marx 1845 dreiteilig, Grabner 1924 mit dem Namen, Caplin 1998 mit Formfunktionen, Hepokoski/Darcy 2006 mit Zonen und Rotationen. Zu jedem Modell steht, was es zusätzlich sieht — und was es weglässt.M3 · Die heutige Fachsprache P, TR, MC, S, C, dazu EEC und ESC, Rotation statt Teile und die fünf Sonatentypen. Der Kurs überträgt die Angaben aus Einheit 1 in die neue Sprache. Der Gewinn ist nicht die Abkürzung, sondern die Vervielfältigung: Ein Satz, der nicht zu Typ 3 passt, ist kein defekter Typ 3.M4 · Was Hörende hören Eine Studie von 2026 mit N = 43 im Labor und N = 88 online. Die großen Grenzen — Durchführung, Reprise — werden zuverlässig markiert. Der Seitensatzeinsatz dagegen kaum; gehört wird die Überleitung. Insgesamt wurden nur 6 von 13 beziehungsweise 6 von 11 theoretischen Formgrenzen konsistent markiert. Was daraus für den Stundeneinstieg folgt, steht dabei.Wie eine Einheit aufgebaut istSechs Seiten für dich. Überblick, Minutenplan für 90 Minuten, Befundlage, Sachanalyse und ein Fünf-Minuten-Check zum Vorlesen, mit dem du vor der Stunde weißt, worauf du aufbauen kannst.Neun Seiten für den Kurs. Ein Einstiegsblatt, vier Materialblätter und die vier zugehörigen Arbeitsblätter. Jedes Materialblatt ist für zwei gebaut. Es gibt keine Phase, in der jemand allein danebensitzt.Zwei Übungsseiten mit acht Aufgaben. Von der Bestimmung über die Erklärung bis zur Beurteilung. Aufgabe 8 ist jeweils freiwillig und die schwerste im Heft.Test holen — und selbst auswerten. Am Lehrerpult liegt ein Test über zwölf Punkte, überwiegend Ankreuz- und Lückenaufgaben, dazu eine Zuordnungs- oder Rechenaufgabe und eine Beurteilungsaufgabe. Daneben liegt der Erwartungshorizont mit einer Tabelle, die Punkte in Prozent umrechnet. Die Schülerinnen und Schüler tragen ihre Prozentzahl selbst in einen Laufzettel ein, der über alle sechs Einheiten läuft. Nichts davon wird eingesammelt, nichts davon geht in eine Note ein.Drei Lösungsseiten und eine Quellenseite. Zu jeder Aufgabe eine ausführliche Lösung — nicht nur das Ergebnis, sondern der Weg und die häufigen Fehlschlüsse dazu.Zu den Noten — ein Punkt, der bei Musikmaterial zähltAlle Notenbeispiele sind eigener Satz. Bei Musik sind drei Ebenen getrennt geschützt: die Komposition (§ 64 UrhG, 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers), die Notenausgabe (§ 70 UrhG, 25 Jahre ab Erscheinen — das trifft jeden Urtext) und die Einspielung (§ 85 UrhG). § 60a UrhG hilft nicht weiter: Er gilt nur nichtkommerziell und nimmt Notenmaterial in Absatz 3 ausdrücklich aus.Eigener Satz gemeinfreier Werke umgeht alle drei Ebenen. Gesetzt wurde mit LilyPond in der Notenschrift Emmentaler, die unter der GPL mit Font Exception steht — der kommerzielle Einsatz gesetzter Noten ist dort ausdrücklich erlaubt.Und die Töne stammen nicht aus dem Gedächtnis. Jedes Zitat ist aus der digitalen Edition des Notentextes abgeleitet — Referenzausgaben sind die Alte Mozart-Ausgabe (Breitkopf & Härtel 1878) und die Beethoven-Ausgabe von Durand (Paris 1915, herausgegeben von Paul Dukas), beide gemeinfrei. Auf der Quellenseite steht, nach welcher Ausgabe gezählt wurde und ob Auftakte mitgezählt sind.Eine Seite, die es sonst nicht gibtJede Einheit hat eine Befundseite mit drei Spalten: belegt, uneinheitlich, nicht belegt.Dort steht, was die musikpädagogische und musikpsychologische Forschung zum jeweiligen Thema hergibt — mit Autor, Jahr und Stichprobengröße. Und dort steht auch, wo sie nichts hergibt. Zum Musikunterricht der gymnasialen Oberstufe gibt es im deutschsprachigen Raum kaum empirische Forschung; wo wir keine Studie gefunden haben, steht das da, statt übergangen zu werden.Dieselbe Haltung zieht sich durch das Material: Wo eine Taktzahl umstritten ist, steht sie mit „ca." oder gar nicht. Wo ein berühmtes Zitat nur aus einer einzigen, späten Quelle stammt, wird es nicht abgedruckt — sondern erklärt, warum nicht.Diese Einheit gehört zur Reihe „Was im Stück steht“Einheit 1: Zwei Tonarten, ein Satz — Q1.1 · Haupt- und Seitensatz · der tonale GegensatzEinheit 2: Bauplan oder Beschreibung — Q1.2 · Lied, Rondo, Variation, Fuge · selbst gestaltenEinheit 3: Begründet oder hineingedeutet — Q2.1/2.2 · Lied und Deklamation · Bild und KlangEinheit 4: Kein gerader Weg — Q3.1 · erweiterte Tonalität bis ZwölftontechnikEinheit 5: Das Schema kam später — Q3.2 · Marx 1845 · was Hörende wirklich hörenEinheit 6: Warum mir das gefällt — Q4.1/4.4 · Interpretationsvergleich · WerturteilJede Einheit funktioniert für sich. Der Laufzettel läuft über alle sechs — wer die Reihe vollständig unterrichtet, hat am Ende sechs Rückmeldungen auf einem Blatt.Für wenMusik, Qualifikationsphase, Grundkurs und LeistungskursGymnasium und Gesamtschule, bundesweit einsetzbargrundlegendes Niveau, geeignet auch für heterogene Kurse90 Minuten, Minutenplan liegt beiFormatPDF in Farbe, 25 Seiten, A4PDF in Schwarzweiß, 25 Seiten, A4, für den KopiererWord-Datei mit allen Schülerseiten, Übungen, Test, Erwartungshorizont und Lösungenalle Schriften eingebettet, direkt druckbar ohne Zusatzsoftware

Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)

Musik
3,69 €
−26%
25 Seiten

Bauplan oder Beschreibung — Formmodelle gestalten und reflektieren (Q1.2)

Ist ein Formschema eine Beschreibung oder eine Bauanleitung? Der Kurs probiert beides ausFormmodelle werden fast immer nur angewandt — selten befragt. Diese Einheit dreht die Richtung einmal um: Erst bauen die Paare selbst ein Stück nach einem Modell, dann prüfen sie an einem Werk, was das Modell übersieht.Und sie zeigt einen Unterschied, der an einem einzigen Werk sichtbar wird. Der zweite und der dritte Satz von Beethovens „Pathétique" sind beide Rondos — aber nicht derselbe Typ. Was sie unterscheidet, steht nicht in der Buchstabenfolge, sondern in einer einzigen Tonartangabe.Das ist drinM1 · Fünf Modelle Zwei- und dreiteilige Liedform, Rondo, Variation und Fuge — jeweils mit dem, was das Modell festlegt, und dem, was es offenlässt. Dazu Bachs Fuge c-Moll BWV 847 mit Dux und Comes als eigenem Notensatz; die Fuge enthält keine einzige Engführung und lässt sich deshalb erklären, ohne diesen Begriff zu brauchen.M2 · Ein Werk, zwei Rondos Beethoven op. 13, Satz 2 und Satz 3 in einer gemeinsamen Tabelle. Die Anfangstakte der Rondothemen — T. 1, 29, 51 im zweiten Satz, T. 1, 62, 121, 171 im dritten — sind an der Partitur geprüft. Die entscheidende Zeile ist die, in der die B-Episode zum zweiten Mal steht.M3 · Was beim Variieren bleibt Fünf Variationstechniken, zwei davon als eigenes Notenbeispiel: dasselbe viertaktige Thema einmal figural umspielt, einmal ins Moll gewendet. Dazu Mozarts KV 331 mit allen sechs Variationen, Taktarten und Umfängen — die letzte hat 27 statt 18 Takte und bleibt trotzdem erkennbar.M4 · Selbst gestalten Acht bis zwölf Takte nach einem Modell eigener Wahl. Kein Instrument nötig, Klatschen und Sprechen sind erlaubt; ein Bauplan auf dem Blatt genügt. Die eigentliche Aufgabe kommt danach: Wie viele Entscheidungen musstet ihr treffen, die das Modell nicht vorgibt?Wie eine Einheit aufgebaut istSechs Seiten für dich. Überblick, Minutenplan für 90 Minuten, Befundlage, Sachanalyse und ein Fünf-Minuten-Check zum Vorlesen, mit dem du vor der Stunde weißt, worauf du aufbauen kannst.Neun Seiten für den Kurs. Ein Einstiegsblatt, vier Materialblätter und die vier zugehörigen Arbeitsblätter. Jedes Materialblatt ist für zwei gebaut. Es gibt keine Phase, in der jemand allein danebensitzt.Zwei Übungsseiten mit acht Aufgaben. Von der Bestimmung über die Erklärung bis zur Beurteilung. Aufgabe 8 ist jeweils freiwillig und die schwerste im Heft.Test holen — und selbst auswerten. Am Lehrerpult liegt ein Test über zwölf Punkte, überwiegend Ankreuz- und Lückenaufgaben, dazu eine Zuordnungs- oder Rechenaufgabe und eine Beurteilungsaufgabe. Daneben liegt der Erwartungshorizont mit einer Tabelle, die Punkte in Prozent umrechnet. Die Schülerinnen und Schüler tragen ihre Prozentzahl selbst in einen Laufzettel ein, der über alle sechs Einheiten läuft. Nichts davon wird eingesammelt, nichts davon geht in eine Note ein.Drei Lösungsseiten und eine Quellenseite. Zu jeder Aufgabe eine ausführliche Lösung — nicht nur das Ergebnis, sondern der Weg und die häufigen Fehlschlüsse dazu.Zu den Noten — ein Punkt, der bei Musikmaterial zähltAlle Notenbeispiele sind eigener Satz. Bei Musik sind drei Ebenen getrennt geschützt: die Komposition (§ 64 UrhG, 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers), die Notenausgabe (§ 70 UrhG, 25 Jahre ab Erscheinen — das trifft jeden Urtext) und die Einspielung (§ 85 UrhG). § 60a UrhG hilft nicht weiter: Er gilt nur nichtkommerziell und nimmt Notenmaterial in Absatz 3 ausdrücklich aus.Eigener Satz gemeinfreier Werke umgeht alle drei Ebenen. Gesetzt wurde mit LilyPond in der Notenschrift Emmentaler, die unter der GPL mit Font Exception steht — der kommerzielle Einsatz gesetzter Noten ist dort ausdrücklich erlaubt.Und die Töne stammen nicht aus dem Gedächtnis. Jedes Zitat ist aus der digitalen Edition des Notentextes abgeleitet — Referenzausgaben sind die Alte Mozart-Ausgabe (Breitkopf & Härtel 1878) und die Beethoven-Ausgabe von Durand (Paris 1915, herausgegeben von Paul Dukas), beide gemeinfrei. Auf der Quellenseite steht, nach welcher Ausgabe gezählt wurde und ob Auftakte mitgezählt sind.Eine Seite, die es sonst nicht gibtJede Einheit hat eine Befundseite mit drei Spalten: belegt, uneinheitlich, nicht belegt.Dort steht, was die musikpädagogische und musikpsychologische Forschung zum jeweiligen Thema hergibt — mit Autor, Jahr und Stichprobengröße. Und dort steht auch, wo sie nichts hergibt. Zum Musikunterricht der gymnasialen Oberstufe gibt es im deutschsprachigen Raum kaum empirische Forschung; wo wir keine Studie gefunden haben, steht das da, statt übergangen zu werden.Dieselbe Haltung zieht sich durch das Material: Wo eine Taktzahl umstritten ist, steht sie mit „ca." oder gar nicht. Wo ein berühmtes Zitat nur aus einer einzigen, späten Quelle stammt, wird es nicht abgedruckt — sondern erklärt, warum nicht.Diese Einheit gehört zur Reihe „Was im Stück steht“Einheit 1: Zwei Tonarten, ein Satz — Q1.1 · Haupt- und Seitensatz · der tonale GegensatzEinheit 2: Bauplan oder Beschreibung — Q1.2 · Lied, Rondo, Variation, Fuge · selbst gestaltenEinheit 3: Begründet oder hineingedeutet — Q2.1/2.2 · Lied und Deklamation · Bild und KlangEinheit 4: Kein gerader Weg — Q3.1 · erweiterte Tonalität bis ZwölftontechnikEinheit 5: Das Schema kam später — Q3.2 · Marx 1845 · was Hörende wirklich hörenEinheit 6: Warum mir das gefällt — Q4.1/4.4 · Interpretationsvergleich · WerturteilJede Einheit funktioniert für sich. Der Laufzettel läuft über alle sechs — wer die Reihe vollständig unterrichtet, hat am Ende sechs Rückmeldungen auf einem Blatt.Für wenMusik, Qualifikationsphase, Grundkurs und LeistungskursGymnasium und Gesamtschule, bundesweit einsetzbargrundlegendes Niveau, geeignet auch für heterogene Kurse90 Minuten, Minutenplan liegt beiFormatPDF in Farbe, 25 Seiten, A4PDF in Schwarzweiß, 25 Seiten, A4, für den KopiererWord-Datei mit allen Schülerseiten, Übungen, Test, Erwartungshorizont und Lösungenalle Schriften eingebettet, direkt druckbar ohne Zusatzsoftware

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Musik
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Zwei Tonarten, ein Satz — das dialektische Prinzip (Q1.1)

„Der Hauptsatz ist energisch, der Seitensatz gesanglich“ — das ist eine Tendenz, keine DefinitionFast jedes Schulbuch schreibt diesen Satz, als wäre er die Definition. Er ist eine Häufigkeit. Konstitutiv sind nur zwei Zeilen der Merkmalstabelle — Tonart und Stellung. Und der eigentliche Gegensatz ist der tonale.Diese Doppelstunde macht den Unterschied zur Arbeitsgrundlage. Der Kurs bekommt zwei vollständig geprüfte Notentexte, prüft die Merkmalstabelle an ihnen — und findet die Stelle, an der sie kippt.Das ist drinM1 · Zwei Gedanken bei Mozart KV 545, 1. Satz: Hauptsatz T. 1–4, Seitensatz T. 14–15, beide als eigener Notensatz mit beiden Händen. Dazu der Tonartplan des ganzen Satzes — und die Aufgabe, die Tonart nicht am Klang, sondern an einem Zeichen im Notentext festzumachen.M2 · Typisch — nicht definierend Eine Merkmalstabelle mit sieben Zeilen, von denen nur zwei Definition sind. Geprüft wird sie an Beethovens op. 2 Nr. 1 — dessen Seitensatz mit einem fes beginnt, der tiefalterierten Sexte von As-Dur, über einem Orgelpunkt. „Seitensatz in Dur" ist damit eine Vereinfachung, und der Kurs sieht, warum.M3 · Die Reprise entscheidet Vier Stellen im Vergleich — und zwei Überraschungen: Die Reprise von KV 545 beginnt in F-Dur, also in der Subdominante; der Seitensatz von op. 2 Nr. 1 kehrt in f-Moll wieder, nicht in F-Dur. Dazu Haydns Sinfonie Nr. 104: ein Seitensatz mit dem Hauptthema.M4 · Woher das Schema kommt Eine Zeitleiste von 1788 bis 1924. Koch beschreibt den Satz 1793 zweiteilig, Marx 1845 dreiteilig, Grabner prägt 1924 das Wort „Sonatenhauptsatzform". Und die Formel „These – Antithese – Synthese" stammt nicht von Hegel, sondern von Chalybäus — Hegel selbst hat ein solches Schema ausdrücklich verworfen.Wie eine Einheit aufgebaut istSechs Seiten für dich. Überblick, Minutenplan für 90 Minuten, Befundlage, Sachanalyse und ein Fünf-Minuten-Check zum Vorlesen, mit dem du vor der Stunde weißt, worauf du aufbauen kannst.Neun Seiten für den Kurs. Ein Einstiegsblatt, vier Materialblätter und die vier zugehörigen Arbeitsblätter. Jedes Materialblatt ist für zwei gebaut. Es gibt keine Phase, in der jemand allein danebensitzt.Zwei Übungsseiten mit acht Aufgaben. Von der Bestimmung über die Erklärung bis zur Beurteilung. Aufgabe 8 ist jeweils freiwillig und die schwerste im Heft.Test holen — und selbst auswerten. Am Lehrerpult liegt ein Test über zwölf Punkte, überwiegend Ankreuz- und Lückenaufgaben, dazu eine Zuordnungs- oder Rechenaufgabe und eine Beurteilungsaufgabe. Daneben liegt der Erwartungshorizont mit einer Tabelle, die Punkte in Prozent umrechnet. Die Schülerinnen und Schüler tragen ihre Prozentzahl selbst in einen Laufzettel ein, der über alle sechs Einheiten läuft. Nichts davon wird eingesammelt, nichts davon geht in eine Note ein.Drei Lösungsseiten und eine Quellenseite. Zu jeder Aufgabe eine ausführliche Lösung — nicht nur das Ergebnis, sondern der Weg und die häufigen Fehlschlüsse dazu.Zu den Noten — ein Punkt, der bei Musikmaterial zähltAlle Notenbeispiele sind eigener Satz. Bei Musik sind drei Ebenen getrennt geschützt: die Komposition (§ 64 UrhG, 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers), die Notenausgabe (§ 70 UrhG, 25 Jahre ab Erscheinen — das trifft jeden Urtext) und die Einspielung (§ 85 UrhG). § 60a UrhG hilft nicht weiter: Er gilt nur nichtkommerziell und nimmt Notenmaterial in Absatz 3 ausdrücklich aus.Eigener Satz gemeinfreier Werke umgeht alle drei Ebenen. Gesetzt wurde mit LilyPond in der Notenschrift Emmentaler, die unter der GPL mit Font Exception steht — der kommerzielle Einsatz gesetzter Noten ist dort ausdrücklich erlaubt.Und die Töne stammen nicht aus dem Gedächtnis. Jedes Zitat ist aus der digitalen Edition des Notentextes abgeleitet — Referenzausgaben sind die Alte Mozart-Ausgabe (Breitkopf & Härtel 1878) und die Beethoven-Ausgabe von Durand (Paris 1915, herausgegeben von Paul Dukas), beide gemeinfrei. Auf der Quellenseite steht, nach welcher Ausgabe gezählt wurde und ob Auftakte mitgezählt sind.Eine Seite, die es sonst nicht gibtJede Einheit hat eine Befundseite mit drei Spalten: belegt, uneinheitlich, nicht belegt.Dort steht, was die musikpädagogische und musikpsychologische Forschung zum jeweiligen Thema hergibt — mit Autor, Jahr und Stichprobengröße. Und dort steht auch, wo sie nichts hergibt. Zum Musikunterricht der gymnasialen Oberstufe gibt es im deutschsprachigen Raum kaum empirische Forschung; wo wir keine Studie gefunden haben, steht das da, statt übergangen zu werden.Dieselbe Haltung zieht sich durch das Material: Wo eine Taktzahl umstritten ist, steht sie mit „ca." oder gar nicht. Wo ein berühmtes Zitat nur aus einer einzigen, späten Quelle stammt, wird es nicht abgedruckt — sondern erklärt, warum nicht.Diese Einheit gehört zur Reihe „Was im Stück steht“Einheit 1: Zwei Tonarten, ein Satz — Q1.1 · Haupt- und Seitensatz · der tonale GegensatzEinheit 2: Bauplan oder Beschreibung — Q1.2 · Lied, Rondo, Variation, Fuge · selbst gestaltenEinheit 3: Begründet oder hineingedeutet — Q2.1/2.2 · Lied und Deklamation · Bild und KlangEinheit 4: Kein gerader Weg — Q3.1 · erweiterte Tonalität bis ZwölftontechnikEinheit 5: Das Schema kam später — Q3.2 · Marx 1845 · was Hörende wirklich hörenEinheit 6: Warum mir das gefällt — Q4.1/4.4 · Interpretationsvergleich · WerturteilJede Einheit funktioniert für sich. Der Laufzettel läuft über alle sechs — wer die Reihe vollständig unterrichtet, hat am Ende sechs Rückmeldungen auf einem Blatt.Für wenMusik, Qualifikationsphase, Grundkurs und LeistungskursGymnasium und Gesamtschule, bundesweit einsetzbargrundlegendes Niveau, geeignet auch für heterogene Kurse90 Minuten, Minutenplan liegt beiFormatPDF in Farbe, 25 Seiten, A4PDF in Schwarzweiß, 25 Seiten, A4, für den KopiererWord-Datei mit allen Schülerseiten, Übungen, Test, Erwartungshorizont und Lösungenalle Schriften eingebettet, direkt druckbar ohne Zusatzsoftware

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Warum mir das gefällt — Interpretation und musikalisches Werturteil (Q4.1/Q4.4)

Musikalische Urteile sind weder objektiv noch beliebig — ihre Qualität liegt im ArgumentDer Sprung von „gefällt mir“ zu „ist besser“ passiert in jeder Musikstunde. Diese Einheit macht ihn zum Gegenstand. Erst wird nur beschrieben — die Wörter „besser", „schöner" und „übertrieben" sind auf dem Einstiegsblatt ausdrücklich verboten. Erst am Ende kommen sie zurück, dann aber mit Begründung.Und die Stunde hat eine organisatorische Pointe. Es wird blind gehört. Die Namen der Interpreten fallen erst in Minute 65 — wer nicht weiß, wer spielt, kann jedenfalls nicht über den Namen urteilen.Das ist drinM1 · Fünf Kategorien Tempo, Agogik, Dynamik, Artikulation, Balance und Klang — jeweils mit dem, was man beschreibt, und dem, was den Vergleich prüfbar macht. Dazu die drei Sätze, die auseinandergehalten werden müssen: Beschreibung, Erklärung, Wertung.M2 · Das Metronom von Beethoven Der am besten untersuchte Fall eines Interpretationsproblems: 36 Dirigenten, 1188 Einspielungen, 169 Stunden Musik. Kein einziger Dirigent spielt im Mittel schneller als vorgeschrieben; die romantische Tradition liegt 13 BPM darunter, die historisch informierte 6. Die Erklärung „das Metronom war defekt" wird von den Autoren verworfen.M3 · Warum uns gefällt, was uns gefällt Vier Befunde — bloßer Kontakt, umgekehrtes U, Offenohrigkeit, Präferenzgipfel — und zu jedem die Einschränkung. Die ist Teil des Materials: Von 57 Studien zum umgekehrten U zeigen nur 15 eine vollständige Kurve, und der Offenohrigkeits-Effekt verschwindet, wenn man klassische Musik aus der Analyse nimmt.M4 · Ein Urteil begründen Vier Fragen: Woran? Im Vergleich wozu? Was spricht dagegen? Was würde euch umstimmen? Die letzte ist der Prüfstein — wer keine Beobachtung nennen kann, die sein Urteil erschüttern würde, hat eine Vorliebe mitgeteilt, kein Urteil gefällt.Wie eine Einheit aufgebaut istSechs Seiten für dich. Überblick, Minutenplan für 90 Minuten, Befundlage, Sachanalyse und ein Fünf-Minuten-Check zum Vorlesen, mit dem du vor der Stunde weißt, worauf du aufbauen kannst.Neun Seiten für den Kurs. Ein Einstiegsblatt, vier Materialblätter und die vier zugehörigen Arbeitsblätter. Jedes Materialblatt ist für zwei gebaut. Es gibt keine Phase, in der jemand allein danebensitzt.Zwei Übungsseiten mit acht Aufgaben. Von der Bestimmung über die Erklärung bis zur Beurteilung. Aufgabe 8 ist jeweils freiwillig und die schwerste im Heft.Test holen — und selbst auswerten. Am Lehrerpult liegt ein Test über zwölf Punkte, überwiegend Ankreuz- und Lückenaufgaben, dazu eine Zuordnungs- oder Rechenaufgabe und eine Beurteilungsaufgabe. Daneben liegt der Erwartungshorizont mit einer Tabelle, die Punkte in Prozent umrechnet. Die Schülerinnen und Schüler tragen ihre Prozentzahl selbst in einen Laufzettel ein, der über alle sechs Einheiten läuft. Nichts davon wird eingesammelt, nichts davon geht in eine Note ein.Drei Lösungsseiten und eine Quellenseite. Zu jeder Aufgabe eine ausführliche Lösung — nicht nur das Ergebnis, sondern der Weg und die häufigen Fehlschlüsse dazu.Zu den Noten — ein Punkt, der bei Musikmaterial zähltAlle Notenbeispiele sind eigener Satz. Bei Musik sind drei Ebenen getrennt geschützt: die Komposition (§ 64 UrhG, 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers), die Notenausgabe (§ 70 UrhG, 25 Jahre ab Erscheinen — das trifft jeden Urtext) und die Einspielung (§ 85 UrhG). § 60a UrhG hilft nicht weiter: Er gilt nur nichtkommerziell und nimmt Notenmaterial in Absatz 3 ausdrücklich aus.Eigener Satz gemeinfreier Werke umgeht alle drei Ebenen. Gesetzt wurde mit LilyPond in der Notenschrift Emmentaler, die unter der GPL mit Font Exception steht — der kommerzielle Einsatz gesetzter Noten ist dort ausdrücklich erlaubt.Und die Töne stammen nicht aus dem Gedächtnis. Jedes Zitat ist aus der digitalen Edition des Notentextes abgeleitet — Referenzausgaben sind die Alte Mozart-Ausgabe (Breitkopf & Härtel 1878) und die Beethoven-Ausgabe von Durand (Paris 1915, herausgegeben von Paul Dukas), beide gemeinfrei. Auf der Quellenseite steht, nach welcher Ausgabe gezählt wurde und ob Auftakte mitgezählt sind.Eine Seite, die es sonst nicht gibtJede Einheit hat eine Befundseite mit drei Spalten: belegt, uneinheitlich, nicht belegt.Dort steht, was die musikpädagogische und musikpsychologische Forschung zum jeweiligen Thema hergibt — mit Autor, Jahr und Stichprobengröße. Und dort steht auch, wo sie nichts hergibt. Zum Musikunterricht der gymnasialen Oberstufe gibt es im deutschsprachigen Raum kaum empirische Forschung; wo wir keine Studie gefunden haben, steht das da, statt übergangen zu werden.Dieselbe Haltung zieht sich durch das Material: Wo eine Taktzahl umstritten ist, steht sie mit „ca." oder gar nicht. Wo ein berühmtes Zitat nur aus einer einzigen, späten Quelle stammt, wird es nicht abgedruckt — sondern erklärt, warum nicht.Diese Einheit gehört zur Reihe „Was im Stück steht“Einheit 1: Zwei Tonarten, ein Satz — Q1.1 · Haupt- und Seitensatz · der tonale GegensatzEinheit 2: Bauplan oder Beschreibung — Q1.2 · Lied, Rondo, Variation, Fuge · selbst gestaltenEinheit 3: Begründet oder hineingedeutet — Q2.1/2.2 · Lied und Deklamation · Bild und KlangEinheit 4: Kein gerader Weg — Q3.1 · erweiterte Tonalität bis ZwölftontechnikEinheit 5: Das Schema kam später — Q3.2 · Marx 1845 · was Hörende wirklich hörenEinheit 6: Warum mir das gefällt — Q4.1/4.4 · Interpretationsvergleich · WerturteilJede Einheit funktioniert für sich. Der Laufzettel läuft über alle sechs — wer die Reihe vollständig unterrichtet, hat am Ende sechs Rückmeldungen auf einem Blatt.Für wenMusik, Qualifikationsphase, Grundkurs und LeistungskursGymnasium und Gesamtschule, bundesweit einsetzbargrundlegendes Niveau, geeignet auch für heterogene Kurse90 Minuten, Minutenplan liegt beiFormatPDF in Farbe, 25 Seiten, A4PDF in Schwarzweiß, 25 Seiten, A4, für den KopiererWord-Datei mit allen Schülerseiten, Übungen, Test, Erwartungshorizont und Lösungenalle Schriften eingebettet, direkt druckbar ohne Zusatzsoftware

Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)

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