Vorschau - Stundenentwürfe - Bauplan oder Beschreibung — Formmodelle gestalten und reflektieren (Q1.2) - Deckblatt
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Stundenentwürfe - Bauplan oder Beschreibung — Formmodelle gestalten und reflektieren (Q1.2) - Die Rabenkiste - Deckblatt
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Beschreibung

Ist ein Formschema eine Beschreibung oder eine Bauanleitung? Der Kurs probiert beides aus

Formmodelle werden fast immer nur angewandt — selten befragt.
Diese Einheit dreht die Richtung einmal um: Erst bauen die Paare selbst ein Stück nach einem Modell, dann prüfen sie an einem Werk, was das Modell übersieht.

Und sie zeigt einen Unterschied, der an einem einzigen Werk sichtbar wird.
Der zweite und der dritte Satz von Beethovens „Pathétique" sind beide Rondos — aber nicht derselbe Typ. Was sie unterscheidet, steht nicht in der Buchstabenfolge, sondern in einer einzigen Tonartangabe.

Das ist drin

M1 · Fünf Modelle
Zwei- und dreiteilige Liedform, Rondo, Variation und Fuge — jeweils mit dem, was das Modell festlegt, und dem, was es offenlässt. Dazu Bachs Fuge c-Moll BWV 847 mit Dux und Comes als eigenem Notensatz; die Fuge enthält keine einzige Engführung und lässt sich deshalb erklären, ohne diesen Begriff zu brauchen.

M2 · Ein Werk, zwei Rondos
Beethoven op. 13, Satz 2 und Satz 3 in einer gemeinsamen Tabelle. Die Anfangstakte der Rondothemen — T. 1, 29, 51 im zweiten Satz, T. 1, 62, 121, 171 im dritten — sind an der Partitur geprüft. Die entscheidende Zeile ist die, in der die B-Episode zum zweiten Mal steht.

M3 · Was beim Variieren bleibt
Fünf Variationstechniken, zwei davon als eigenes Notenbeispiel: dasselbe viertaktige Thema einmal figural umspielt, einmal ins Moll gewendet. Dazu Mozarts KV 331 mit allen sechs Variationen, Taktarten und Umfängen — die letzte hat 27 statt 18 Takte und bleibt trotzdem erkennbar.

M4 · Selbst gestalten
Acht bis zwölf Takte nach einem Modell eigener Wahl. Kein Instrument nötig, Klatschen und Sprechen sind erlaubt; ein Bauplan auf dem Blatt genügt. Die eigentliche Aufgabe kommt danach: Wie viele Entscheidungen musstet ihr treffen, die das Modell nicht vorgibt?

Wie eine Einheit aufgebaut ist

Sechs Seiten für dich.
Überblick, Minutenplan für 90 Minuten, Befundlage, Sachanalyse und ein Fünf-Minuten-Check zum Vorlesen, mit dem du vor der Stunde weißt, worauf du aufbauen kannst.

Neun Seiten für den Kurs.
Ein Einstiegsblatt, vier Materialblätter und die vier zugehörigen Arbeitsblätter.
Jedes Materialblatt ist für zwei gebaut. Es gibt keine Phase, in der jemand allein danebensitzt.

Zwei Übungsseiten mit acht Aufgaben.
Von der Bestimmung über die Erklärung bis zur Beurteilung. Aufgabe 8 ist jeweils freiwillig und die schwerste im Heft.

Test holen — und selbst auswerten.
Am Lehrerpult liegt ein Test über zwölf Punkte, überwiegend Ankreuz- und Lückenaufgaben, dazu eine Zuordnungs- oder Rechenaufgabe und eine Beurteilungsaufgabe.
Daneben liegt der Erwartungshorizont mit einer Tabelle, die Punkte in Prozent umrechnet.
Die Schülerinnen und Schüler tragen ihre Prozentzahl selbst in einen Laufzettel ein, der über alle sechs Einheiten läuft. Nichts davon wird eingesammelt, nichts davon geht in eine Note ein.

Drei Lösungsseiten und eine Quellenseite.
Zu jeder Aufgabe eine ausführliche Lösung — nicht nur das Ergebnis, sondern der Weg und die häufigen Fehlschlüsse dazu.

Zu den Noten — ein Punkt, der bei Musikmaterial zählt

Alle Notenbeispiele sind eigener Satz.
Bei Musik sind drei Ebenen getrennt geschützt: die Komposition (§ 64 UrhG, 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers), die Notenausgabe (§ 70 UrhG, 25 Jahre ab Erscheinen — das trifft jeden Urtext) und die Einspielung (§ 85 UrhG). § 60a UrhG hilft nicht weiter: Er gilt nur nichtkommerziell und nimmt Notenmaterial in Absatz 3 ausdrücklich aus.

Eigener Satz gemeinfreier Werke umgeht alle drei Ebenen.
Gesetzt wurde mit LilyPond in der Notenschrift Emmentaler, die unter der GPL mit Font Exception steht — der kommerzielle Einsatz gesetzter Noten ist dort ausdrücklich erlaubt.

Und die Töne stammen nicht aus dem Gedächtnis.
Jedes Zitat ist aus der digitalen Edition des Notentextes abgeleitet — Referenzausgaben sind die Alte Mozart-Ausgabe (Breitkopf & Härtel 1878) und die Beethoven-Ausgabe von Durand (Paris 1915, herausgegeben von Paul Dukas), beide gemeinfrei. Auf der Quellenseite steht, nach welcher Ausgabe gezählt wurde und ob Auftakte mitgezählt sind.

Eine Seite, die es sonst nicht gibt

Jede Einheit hat eine Befundseite mit drei Spalten: belegt, uneinheitlich, nicht belegt.

Dort steht, was die musikpädagogische und musikpsychologische Forschung zum jeweiligen Thema hergibt — mit Autor, Jahr und Stichprobengröße.
Und dort steht auch, wo sie nichts hergibt. Zum Musikunterricht der gymnasialen Oberstufe gibt es im deutschsprachigen Raum kaum empirische Forschung; wo wir keine Studie gefunden haben, steht das da, statt übergangen zu werden.

Dieselbe Haltung zieht sich durch das Material: Wo eine Taktzahl umstritten ist, steht sie mit „ca." oder gar nicht. Wo ein berühmtes Zitat nur aus einer einzigen, späten Quelle stammt, wird es nicht abgedruckt — sondern erklärt, warum nicht.

Diese Einheit gehört zur Reihe „Was im Stück steht“

  • Einheit 1: Zwei Tonarten, ein Satz — Q1.1 · Haupt- und Seitensatz · der tonale Gegensatz

  • Einheit 2: Bauplan oder Beschreibung — Q1.2 · Lied, Rondo, Variation, Fuge · selbst gestalten

  • Einheit 3: Begründet oder hineingedeutet — Q2.1/2.2 · Lied und Deklamation · Bild und Klang

  • Einheit 4: Kein gerader Weg — Q3.1 · erweiterte Tonalität bis Zwölftontechnik

  • Einheit 5: Das Schema kam später — Q3.2 · Marx 1845 · was Hörende wirklich hören

  • Einheit 6: Warum mir das gefällt — Q4.1/4.4 · Interpretationsvergleich · Werturteil

Jede Einheit funktioniert für sich. Der Laufzettel läuft über alle sechs — wer die Reihe vollständig unterrichtet, hat am Ende sechs Rückmeldungen auf einem Blatt.

Für wen

  • Musik, Qualifikationsphase, Grundkurs und Leistungskurs

  • Gymnasium und Gesamtschule, bundesweit einsetzbar

  • grundlegendes Niveau, geeignet auch für heterogene Kurse

  • 90 Minuten, Minutenplan liegt bei

Format

  • PDF in Farbe, 25 Seiten, A4

  • PDF in Schwarzweiß, 25 Seiten, A4, für den Kopierer

  • Word-Datei mit allen Schülerseiten, Übungen, Test, Erwartungshorizont und Lösungen

  • alle Schriften eingebettet, direkt druckbar ohne Zusatzsoftware

Neu

Bauplan oder Beschreibung — Formmodelle gestalten und reflektieren (Q1.2)

3,69 €4,99 €
−26%
bis 13. Oktober 2026.
Produktdetails
  • Klassenstufe:
    Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
  • Umfang:
    25 Seiten
  • Materialtyp:
    Stundenentwürfe, Arbeitsblätter
  • Format:
    PDF, DOCX

In folgendem Paket enthalten

−26%
6 Materialien

Was im Stück steht — sechs Doppelstunden Musik für die Qualifikationsphase

Sechs Themenfelder, an denen nichts geschönt istDiese Reihe deckt sechs Themenfelder aus allen vier Kurshalbjahren ab. Q1.1 Dialektisches Prinzip · Q1.2 Formmodelle gestalten, realisieren, reflektieren · Q2.1 Musik und Sprache mit Q2.2 Musik und Malerei · Q3.1 Der Weg in die „Moderne“ · Q3.2 Wandel des Formmodells im Sonatenhauptsatz · Q4.1 Interpretation mit Q4.4 Hörpräferenz und Werturteil. Die Nummerierung folgt der Fassung 2024 des hessischen Kerncurriculums; auf jeder Quellenseite steht, wo die Fassung 2021 abweicht.Alle Notenbeispiele sind eigener Satz. Bei Musik sind drei Ebenen getrennt geschützt: Komposition, Notenausgabe und Einspielung. Eigener Satz gemeinfreier Werke umgeht alle drei — und die Töne stammen nicht aus dem Gedächtnis, sondern aus der digitalen Edition der Partitur. Auf der Quellenseite steht, nach welcher Ausgabe gezählt wurde und ob Auftakte mitgezählt sind.Und was nicht belegt ist, steht auch drin. Jede Einheit hat eine Befundseite mit drei Spalten: belegt, uneinheitlich, nicht belegt. Zum Musikunterricht der gymnasialen Oberstufe gibt es im deutschsprachigen Raum kaum empirische Forschung — wo wir keine Studie gefunden haben, steht das da. Wo eine Taktzahl umstritten ist, steht sie mit „ca.“ oder gar nicht. Und wo ein berühmtes Zitat nur aus einer einzigen späten Quelle stammt, wird es nicht abgedruckt, sondern erklärt, warum nicht.Die sechs EinheitenEinheit 1 · Zwei Tonarten, ein Satz Q1.1 · Haupt- und Seitensatz · der tonale GegensatzEinheit 2 · Bauplan oder Beschreibung Q1.2 · Lied, Rondo, Variation, Fuge · selbst gestaltenEinheit 3 · Begründet oder hineingedeutet Q2.1/2.2 · Lied und Deklamation · Bild und KlangEinheit 4 · Kein gerader Weg Q3.1 · erweiterte Tonalität bis ZwölftontechnikEinheit 5 · Das Schema kam später Q3.2 · Marx 1845 · was Hörende wirklich hörenEinheit 6 · Warum mir das gefällt Q4.1/4.4 · Interpretationsvergleich · WerturteilWas alle sechs Einheiten gemeinsam habenEin Takt, sechsmal derselbe. Denken — Austauschen — Vorstellen. Erst notiert jede und jeder allein, dann wird zu zweit verglichen, dann stellt ein Paar vor. Kein Methodenwechsel, der Aufmerksamkeit kostet. Die Methode ist der Didaktik untergeordnet.Durchgehend Partnerarbeit. Alle vier Materialblätter jeder Einheit sind für zwei gebaut. Es gibt keine Phase, in der jemand allein danebensitzt und wartet.Ein Minutenplan für 90 Minuten. Jede Einheit hat einen Ablaufplan mit Zeitfenstern, Sozialform und einem Satz dazu, was du in dieser Phase tun solltest. Alle Phasen summieren sich auf genau 90 Minuten.Test holen — und selbst auswerten. Am Lehrerpult liegt ein Test über zwölf Punkte, überwiegend Ankreuz- und Lückenaufgaben, dazu eine Zuordnungs- oder Rechenaufgabe und eine Beurteilungsaufgabe. Daneben liegt der Erwartungshorizont mit einer Umrechnungstabelle von Punkten in Prozent. Die Prozentzahl tragen die Schülerinnen und Schüler selbst in einen Laufzettel ein, der über alle sechs Einheiten läuft. Nichts wird eingesammelt, nichts geht in eine Note ein.Lösungen zu allem. Drei Lösungsseiten je Einheit — nicht nur Ergebnisse, sondern der Weg, die häufigen Fehlschlüsse und bei den anspruchsvollen Aufgaben auch die Grenzen der Musterlösung.Ein Fünf-Minuten-Check vor jeder Stunde. Fünf Fragen zum Vorlesen, mit denen du in fünf Minuten weißt, worauf du aufbauen kannst — und was du vorher noch einmal aufgreifen musst.Für wenMusik, Qualifikationsphase, Grundkurs und LeistungskursGymnasium und Gesamtschule, bundesweit einsetzbargrundlegendes Niveau, geeignet auch für heterogene Kursesechsmal 90 Minuten, verteilbar über alle vier KurshalbjahreFormatsechs PDF in Farbe, je 25 Seiten, A4 — zusammen 150 Seitensechs PDF in Schwarzweiß, je 25 Seiten, A4, für den Kopierersechs Word-Dateien mit allen Schülerseiten, Übungen, Tests, Erwartungshorizonten und Lösungenalle Schriften eingebettet, direkt druckbar ohne Zusatzsoftware

Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)

Musik
16,27 €21,99 €
Spare 5,72 €

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Lehrkraft und Fachleiter. Material mit Lösungen, Erwartungshorizont und belegter Befundlage.
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