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5 Materialien






Materialpaket zu Imperialismus, Kolonialismus, Erstem Weltkrieg und der europäischen Nachkriegsordnung. Die Klausuren behandeln die deutsche Weltpolitik um 1900, den Krieg gegen die Herero, den sozialdemokratischen Burgfrieden von 1914, die Auseinandersetzung um den Versailler Vertrag sowie Ruhrkampf und Dawes-Plan.
Die Lernenden analysieren politische Reden, koloniale Quellen, Vertragstexte und zeitgenössische Stellungnahmen. Dabei untersuchen sie Herrschaftsansprüche, Gewalt, Kriegslegitimation, Friedensbedingungen und internationale Verständigung. Mit Erwartungshorizonten und Bewertungsrastern für den direkten Einsatz in der Oberstufe.
Fertige Klausur für die gymnasiale Oberstufe, 135 Minuten, 100 Bewertungseinheiten. Die Schülerinnen und Schüler analysieren die Erklärung, mit der Hugo Haase am 4. August 1914 die Zustimmung der SPD-Fraktion zu den Kriegskrediten begründete, und arbeiten die argumentative Weichenstellung heraus, mit der aus der Frage nach dem Krieg eine Frage der Landesverteidigung wird. Rosa Luxemburgs Leitsätze vom Januar 1916 liefern die Gegenposition und sprechen von „Verrat". Die dritte Aufgabe prüft, ob die Zustimmung 1914 politisch alternativlos war. Enthalten sind Deckblatt, Aufgabenstellung nach dem Dreischritt Einordnen – Analysieren – Beurteilen (20/36/24 BE), beide Quellen mit Zeilenzählung und Erläuterungen, kleinschrittiger Erwartungshorizont mit Anforderungsbereichen I–III, Raster zur Darstellungsleistung, Notenschlüssel und Quellennachweis. Themen: Erster Weltkrieg, Julikrise, Burgfrieden, Kriegskredite, Zweite Internationale, Spaltung der Arbeiterbewegung.
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
Fertige Klausur für die gymnasiale Oberstufe, 135 Minuten, 100 Bewertungseinheiten. Im Mittelpunkt steht Philipp Scheidemanns Rede vom 12. Mai 1919 mit der berühmten Frage „Welche Hand müßte nicht verdorren, die sich und uns in diese Fesseln legt?" – eine rhetorisch dichte Quelle für die Analyse von Feindbild, Selbstbild und Wirkungsabsicht. Die Rede des Deutschnationalen Arthur Graf von Posadowsky-Wehner vom 22. Juni 1919 zeigt, wie dieselbe Ablehnung von rechts zugleich gegen die Republik gewendet wurde. Die dritte Aufgabe prüft die These, die parteiübergreifende Empörung über Versailles habe nicht die Republik gestärkt, sondern ihre Gegner. Enthalten sind Deckblatt, Aufgabenstellung nach dem Dreischritt Einordnen – Analysieren – Beurteilen (20/36/24 BE), beide Quellen mit Zeilenzählung und Erläuterungen, kleinschrittiger Erwartungshorizont mit Anforderungsbereichen I–III, Raster zur Darstellungsleistung, Notenschlüssel und Quellennachweis. Themen: Weimarer Republik, Versailler Vertrag, Kriegsschuldfrage, Artikel 231, Nationalversammlung, Dolchstoßlegende.
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
Materialgestützte Klausur zum Krisenjahr 1923 und zur Stabilisierung der Weimarer Republik. Anhand einer Reichstagsrede Gustav Stresemanns und eines Auszugs aus dem Dawes-Bericht untersuchen die Lernenden die Ruhrbesetzung, den passiven Widerstand und den Übergang zur Verständigungspolitik. Abschließend beurteilen sie, ob der passive Widerstand ein politischer Fehler war.
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
Materialgestützte Geschichtsklausur zu Kolonialherrschaft, Gewalt und Völkermord in Deutsch-Südwestafrika. Die Lernenden analysieren Samuel Mahareros Darstellung der Aufstandsursachen und setzen sie mit Lothar von Trothas Vernichtungsbefehl in Beziehung. Abschließend beurteilen sie die Einordnung des deutschen Vorgehens als Völkermord. Mit Erwartungshorizont und Bewertungsraster.
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
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