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Neutrale, wissensbasierte, didaktisch aufbereitete Unterrichtsmaterialien
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13 Seiten






Liebe Lehrerinnen und Lehrer,
woher kommt unser Essen? Wir laden Sie ein, mit Ihren Schülerinnen und Schülern einen Blick über den Tellerrand zu werfen und das sowohl methodisch als auch im mehr oder weniger wörtlichen Sinne.
In diesem Projektheft lenken die Schülerinnen und Schüler den Blick auf landwirtschaftlich erzeugte tierische Produkte. Ziel soll es sein, ein Bewusstsein für die landwirtschaftliche Produktion von tierischen Lebensmitteln zu entwickeln und einen Bezug zum eigenen Handeln herzustellen.
Das vorliegende Heft ist Teil des Medienpakets „Woher kommt unser Essen?", das außer diesem drei weitere Projekthefte, ein übergeordnetes Programmheft sowie eine Zeitschrift mit Fachinformationen in Text-und Bildform umfasst. Ziel des Projekttages ist es, die Frage nach der Herkunft unseres Essens mit einem ‚handfesten' Benefit für die Schule zu verbinden, also einem Ergebnis, das für die Schülerinnen und Schüler von Nutzen ist.
Die Methode des projektartigen Lernens nach Karl Frey liegt diesem Material zu Grunde. Die Schülerinnen und Schüler werden ermutigt innerhalb des Rahmenthemas nach einer Idee zu suchen, die sie gemeinsam ergründen und umsetzen wollen. Wie genau diese Idee aussieht, lässt sich an dieser Stelle nicht sagen: Wird vielleicht eine Kartei mit regionalen Einkaufsmöglichkeiten erstellt? Eine Rezeptsammlung mit Frühstücksideen, die saisonal und regional sind? Ein Frühstücksbuffet für die Jahrgangsstufe in Kooperation mit einem landwirtschaftlichen Betrieb? Der Kreativität der Schülerinnen und Schüler sollten hierbei keine Grenzen gesetzt werden - natürlich im Rahmen des Realisierbaren.
Die Aufgabe der begleitenden Lehrkraft ist hierbei vor allem unterstützender Natur. Nur im Notfall sollte lenkend eingegriffen werden. Grundsätzlich lebt die Methode von der Selbstorganisation und der Eigenständigkeit der Projektgruppe. Von der Entwicklung der Projektidee über die Umsetzung bis zur Fertigstellung eines vorzeigbaren Projektergebnisses obliegt alles den mitwirkenden Schülerinnen und Schülern. Eine so intensive Auseinandersetzung mit einer Aufgabenstellung, die zugleich einen direkten Bezug zur Lebenspraxis besitzt, ist im regulären Unterricht oft nicht möglich. Die Umsetzung innerhalb eines Projekttages, wie er im zugehörigen Programmheft beschrieben wird, wird daher empfohlen. Sollte ein so angelegter Projekttag nicht realisierbar sein, bietet das vorliegende Heft aber auch Tipps für die Einbindung in den regulären Unterricht und den Lehrplan verschiedener Fächer.
Weiteres Hintergrundwissen zur Herkunft unseres Essens finden sowohl Sie als Lehrkräfte als auch Ihre Schülerinnen und Schüler mit Hilfe anderer BZL-Medien oder Internetinhalten auf der BZL-Seite
sowie auf den Internetseiten des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE) unter
Ihr Bundesinformationszentrum Landwirtschaft
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