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Inhaltsfeld 5 – Gegenwart und Zukunft (Philosophie Sek I)
Diese Unterrichtsreihe behandelt das Inhaltsfeld 5: Gegenwart und Zukunft im Philosophieunterricht der Sekundarstufe I (NRW).
Im Mittelpunkt stehen die Herausforderungen einer sich wandelnden Welt: Krieg und Frieden, Technikfolgen, Umweltethik und globale Verantwortung.
Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit grundlegenden ethischen Positionen auseinander, die zur Reflexion des eigenen Handelns im Spannungsfeld von Jetzt und Zukunft anregen – mit Blick auf Nachhaltigkeit, Fortschritt und globale Gerechtigkeit.
Hans Jonas – Prinzip Verantwortung: Technikethik & Verantwortung für kommende Generationen
Peter Singer – Utilitarismus und globale Armut, Tierethik, moralische Pflichten weltweit
Immanuel Kant – Zum ewigen Frieden: Bedingungen dauerhafter Rechts- und Friedensordnung
Günther Anders – Kritik der Technik: Entfremdung, Atombedrohung, ethische Unterforderung
Bertrand Russell – Wissenschaft, Ethik und die Zukunft der Menschheit
5 Arbeitsblätter mit Originaltexten (leicht bearbeitet)
Aufgaben mit Linien für schriftliche Schülerantworten
Ausführliche Lösungsteile für Lehrkräfte
Wiederholungstest mit Lösungsteil
Einheitlich strukturiert, unterrichtsfertig, urheberrechtlich geprüft
Diese Reihe verbindet klassische philosophische Positionen mit drängenden Gegenwartsfragen: Klimawandel, technologische Verantwortung, globale Ungleichheit
Dieses Unterrichtsmaterial gehört zum Inhaltsfeld 5: Gegenwart und Zukunft des Kernlehrplans Philosophie Sekundarstufe I in NRW. Es enthält einen sprachlich leicht bearbeiteten Originalauszug aus Hans Jonas’ Werk „Das Prinzip Verantwortung“ (1979), einem der einflussreichsten Texte moderner Technik- und Zukunftsethik. Hans Jonas fordert darin eine grundlegende Erweiterung der traditionellen Ethik: In einer Welt, in der Technik weitreichende, teils irreparable Auswirkungen auf Umwelt, Gesellschaft und künftige Generationen haben kann, reicht es nicht mehr, nur das unmittelbare Handeln zu beurteilen. Vielmehr muss eine Ethik der Voraussicht, Vorsicht und Verantwortung entwickelt werden. Das zentrale Gebot seiner Ethik lautet: Handle so, dass die Wirkungen deiner Handlung verträglich sind mit der Permanenz echten menschlichen Lebens auf Erden. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit Zukunftsethik, Nachhaltigkeit und moralischer Verantwortung im Zeitalter der Technik auseinander – und übertragen Jonas’ Denkansatz auf aktuelle Herausforderungen wie Klimakrise, KI und globale Gerechtigkeit. Das Material enthält einen erweiterten Originaltext, Aufgaben mit Schreiblinien sowie einen Lösungsteil mit ausführlichem Erwartungshorizont.
Klassenstufen: 7-8. Klasse
Dieses Unterrichtsmaterial gehört zum Inhaltsfeld 5: Gegenwart und Zukunft des Kernlehrplans Philosophie Sekundarstufe I in NRW. Es enthält einen bearbeiteten Auszug aus Günther Anders’ Werk „Die Antiquiertheit des Menschen“ (1956), einem grundlegenden Text der Technik- und Zivilisationskritik des 20. Jahrhunderts. Anders analysiert darin die ethischen Herausforderungen einer technisierten Welt: Moderne Technik erlaubt Handlungen mit globalen, oft zerstörerischen Folgen – aber der Mensch ist laut Anders nicht in der Lage, diese Folgen emotional oder moralisch zu erfassen. Er nennt dieses Auseinanderfallen von Macht und Verantwortung die „prometheische Scham“. Die zentrale These: Wir können mehr tun, als wir uns vorstellen können – und das ist gefährlich. Die Schülerinnen und Schüler untersuchen, wie Anders die Beziehung zwischen Technik und Moral kritisiert, welche Risiken er sieht – und übertragen seine Gedanken auf aktuelle Themen wie KI, Klimakrise oder automatisierte Kriegsführung. Das Material enthält einen erweiterten Originaltext, kompetenzorientierte Aufgaben mit Schreiblinien sowie einen strukturierten Lösungsteil.
Klassenstufen: 7-8. Klasse
Dieses Arbeitsblatt gehört zum Inhaltsfeld 5: Gegenwart und Zukunft des Kernlehrplans Philosophie Sekundarstufe I in NRW. Es basiert auf einem Auszug aus Bertrand Russells Essay „Wissenschaft und Ethik“ (1931) und thematisiert die ethischen Herausforderungen des wissenschaftlich-technischen Fortschritts. Russell analysiert die wachsende Kluft zwischen technischem Wissen und moralischer Reife: Obwohl die Menschheit in der Lage ist, große Fortschritte zu erzielen – etwa durch Atomenergie, industrielle Produktion oder globale Kommunikation – bleibt die Fähigkeit, diese Macht verantwortungsvoll einzusetzen, zurück. Er ruft zu einer neuen Ethik auf, die nicht aus religiösen Dogmen, sondern aus Vernunft, Mitgefühl und globaler Verantwortung erwächst. Der Mensch steht – so Russell – an einem historischen Wendepunkt: Entweder gelingt der ethische Fortschritt, oder der wissenschaftliche Fortschritt wird zur Gefahr für die Menschheit selbst. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit folgenden Fragen auseinander: Welche Verantwortung trägt der Mensch in einer technisierten Welt? Wie können Ethik und Fortschritt in Einklang gebracht werden? Ist Russells Analyse auch heute – mit Blick auf KI, Umweltzerstörung oder soziale Ungleichheit – noch aktuell? Das Material umfasst: einen umfangreichen, leicht modernisierten Originaltextauszug Aufgaben mit Schreiblinien für schriftliche Bearbeitung einen ausführlichen Lösungsteil mit Erwartungshorizont
Klassenstufen: 7-8. Klasse
Dieses Material gehört zum Inhaltsfeld 5: Gegenwart und Zukunft des Kernlehrplans Philosophie Sekundarstufe I in NRW. Es basiert auf einem sprachlich leicht bearbeiteten Auszug aus Immanuel Kants Schrift „Zum ewigen Frieden“ (1795), einem der bedeutendsten Texte der politischen Philosophie der Aufklärung. Kant geht davon aus, dass Frieden kein natürlicher Zustand zwischen Menschen oder Staaten ist. Er muss gestiftet werden – durch Recht, Verfassung, internationale Zusammenarbeit und moralisches Handeln. Frieden ist für Kant kein bloßer Waffenstillstand, sondern ein Zustand aktiver Gerechtigkeit. Dabei entwickelt Kant Ideen, die bis heute nachwirken: Ein Völkerbund, republikanische Verfassungen, gegenseitiger Respekt und ein Weltbürgerrecht, das jedem Menschen Schutz garantiert – unabhängig von Herkunft oder Nationalität. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren anhand des Textes die Bedingungen für dauerhaften Frieden, untersuchen die Verbindung von Recht und Moral und diskutieren die Bedeutung solcher Gedanken für aktuelle globale Konflikte. Das Material enthält einen erweiterten Originaltext, Aufgaben mit Schreiblinien sowie einen strukturierten Lösungsteil.
Klassenstufen: 7-8. Klasse
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