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Inhaltsfeld 1 des Kernlehrplans Philosophie Sek I (NRW)
Dieses Unterrichtsbundle versammelt fünf zentrale Arbeitsblätter und einen Wiederholungstest zum Inhaltsfeld „Das Selbst“ des nordrhein-westfälischen Kernlehrplans für das Fach Philosophie in der Sekundarstufe I.
Im Zentrum steht die philosophische Frage:
Was ist das Ich – und wie entsteht unser Selbstverständnis?
Anhand klassischer und moderner Positionen setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit Konzepten von Identität, Bewusstsein, Selbstwahrnehmung und Anerkennung auseinander.
René Descartes – „Ich denke, also bin ich“
→ Das Ich als denkende Substanz, Grundlage sicherer Erkenntnis
David Hume – Das Ich als Bündel von Eindrücken
→ Kritik an einem stabilen Selbst, radikaler Empirismus
G. W. F. Hegel – Anerkennung als Bedingung des Selbstbewusstseins
→ Das Ich entsteht im Verhältnis zum Anderen
Jean-Paul Sartre – Der Mensch als Entwurf seiner selbst
→ Existenzialismus, Freiheit, Selbstverantwortung
Judith Butler – Identität als performativer Akt
→ Soziale Konstruktion von Geschlecht und Selbst durch Handeln
Jeder Text als leicht bearbeiteter Originalauszug (ca. 400–500 Wörter)
Aufgaben mit Schreiblinien zur Schülerbearbeitung
Separater Lösungsteil mit ausführlichen Musterantworten
Quellenverzeichnis auf jeder Lösungsseite
Abschließender Test zur Wiederholung aller Inhalte
Ideal für eine vollständige Unterrichtseinheit zur Einführung in das philosophische Nachdenken über das Selbst.
Diese Leistungsüberprüfung bezieht sich auf das Inhaltsfeld 1: Das Selbst des Kernlehrplans Philosophie Sekundarstufe I in NRW. Der Test dient zur Wiederholung und Festigung zentraler Positionen zum Selbstbild in der Philosophie. Behandelt werden fünf Schlüsseltexte von René Descartes, David Hume, Sigmund Freud, Jean-Paul Sartre und Judith Butler, die zuvor in einzelnen Arbeitsblättern eingeführt wurden. Der Test enthält sechs inhaltsbezogene Wiederholungsfragen sowie eine anspruchsvollere Vergleichsfrage, die zur reflektierenden Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Selbstkonzepten anregt. Ein Lösungsteil mit Erwartungshorizont für Lehrkräfte ist enthalten.
Klassenstufen: 5-6. Klasse
Dieses Material gehört zum Inhaltsfeld 1: Das Selbst des Kernlehrplans Philosophie Sekundarstufe I in NRW. Es basiert auf einem Auszug aus Judith Butlers Werk „Das Unbehagen der Geschlechter“ (1990), einem einflussreichen Text der gegenwartsphilosophischen Gender-Theorie. Butler kritisiert darin die Vorstellung eines festen inneren Selbst und zeigt, wie Identität – insbesondere Geschlechtsidentität – durch gesellschaftliche Normen, Sprache und Handlungen hergestellt wird. Das Selbst ist demnach nicht etwas Vorgegebenes, sondern entsteht im Vollzug sozialer Praktiken – es ist performativ. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit dieser Perspektive auseinander, analysieren die Rolle von Wiederholung, sozialer Erwartung und Normabweichung und hinterfragen das Verständnis einer stabilen Identität. Das Material enthält einen sprachlich angepassten Originaltext, differenzierte Aufgabenstellungen mit Schreiblinien sowie einen Erwartungshorizont für Lehrkräfte.
Klassenstufen: 5-6. Klasse
Dieses Material gehört zum Inhaltsfeld 1: Das Selbst des Kernlehrplans Philosophie Sekundarstufe I in NRW. Es basiert auf einem Auszug aus Jean-Paul Sartres Schrift „Der Existenzialismus ist ein Humanismus“ (1946), einem zentralen Text der existenzphilosophischen Anthropologie. Sartre vertritt darin die Auffassung, dass der Mensch sich nicht über ein festes Wesen definiert, sondern sich erst im Handeln und Entscheiden selbst entwirft. Freiheit ist nach Sartre keine Option, sondern Grundbedingung menschlicher Existenz – und damit untrennbar mit Verantwortung verbunden. Die Schülerinnen und Schüler analysieren die Kernaussagen dieses Denkansatzes, diskutieren die Folgen radikaler Freiheit und reflektieren, inwiefern Sartres Bild des Selbst ihnen heute Orientierung oder Konflikt bedeutet. Der sprachlich angepasste Originaltext, gezielte Aufgaben mit Schreiblinien sowie ein Erwartungshorizont zur Unterstützung der Lehrkraft machen das Material sofort einsatzbereit.
Klassenstufen: 5-6. Klasse
Dieses Material gehört zum Inhaltsfeld 1: Das Selbst des Kernlehrplans Philosophie Sekundarstufe I in NRW. Es basiert auf einem Auszug aus Sigmund Freuds Werk „Das Ich und das Es“ (1923), in dem er sein bekanntes Strukturmodell der Psyche vorstellt. Freud beschreibt das menschliche Selbst als Zusammenspiel dreier Instanzen: dem triebhaften Es, dem moralischen Über-Ich und dem vermittelnden Ich. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Idee auseinander, dass unser Selbst nicht einheitlich, sondern innerlich gespalten und konfliktbelastet ist. Anhand eines sprachlich angepassten Originaltextauszugs und vier vertiefenden Fragen analysieren sie Freuds Modell und reflektieren dessen Bedeutung für ihr eigenes Selbstverständnis. Ein Erwartungshorizont mit Lösungshinweisen unterstützt die Lehrkraft bei der Auswertung.
Klassenstufen: 5-6. Klasse
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