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Einführung in den Selbsteinschätzungsbogen
Der Selbsteinschätzungsbogen dient als pädagogisches Instrument zur Förderung der Reflexionsfähigkeit und Selbstverantwortung der Schülerinnen und Schüler im Ethikunterricht. Ziel des Einsatzes ist es, den Lernenden die Möglichkeit zu geben, ihre eigene Mitarbeit, ihr Verhalten und ihren Lernfortschritt während einer Unterrichtsepoche selbstkritisch zu reflektieren.
Stärkung der Eigenwahrnehmung
Durch diese Methode wird die Eigenwahrnehmung gestärkt und ein Bewusstsein für das eigene Engagement im Lernprozess geschaffen. Gleichzeitig bietet der Bogen der Lehrkraft wertvolle Einsichten in die Selbstwahrnehmung der Schüler, die in die Gesamtbewertung der Epochalnote einfließen können.
Einsatz des Bogens im Unterricht
Es wird empfohlen, den Bogen am Ende der Epoche im Unterricht einzusetzen, idealerweise nach einer kurzen Reflexionseinheit, in der die Schüler noch einmal gemeinsam die behandelten Themen, die Gruppenarbeiten und ihre Erfahrungen besprechen. Dies schafft einen geeigneten Rahmen für eine bewusste und ernsthafte Auseinandersetzung mit den Fragen des Bogens.
Durchführung und Nachbesprechung
Der Bogen kann entweder als schriftliche Aufgabe im Unterricht ausgefüllt werden oder als Hausaufgabe, um den Schülern mehr Zeit zur Selbstreflexion zu geben. Die Ergebnisse der Selbsteinschätzung sollten im Anschluss mit den Schülern besprochen werden, um mögliche Diskrepanzen zwischen Eigen- und Fremdwahrnehmung aufzugreifen und eine konstruktive Feedbackkultur zu fördern.
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