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Unterrichtsmaterial ohne lange Einarbeitung/ langes Einlesen sofort einsetzen. Alle Materialien beziehen speziell und bewusst die passiv teilnehmenden SuS mit ein!
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Idee für den Unterricht (Spiele entwickeln, reflektieren und optimieren):Im Rahmen eines Unterrichtsvorhabens mit dem Schwerpunkt der Spielformentwicklung und -optimierung kann das vorgeschlagene Basisspiel zunächst gespielt und gemäß Vorschlägen der SuS verbessert oder verändert werden. Eine erneute Reflexion über den Erfolg der Veränderungsmaßnahmen ist sinnvoll. Anschließend können die SuS eigene Spielvarianten entwickeln, indem sie zum Beispiel Ideen für den Aufbau neuer Hindernisse einbringen. Dabei ist es je nach Zeitkontingent möglich, in Kleingruppen jeweils eine Hallenbahn mit Hindernissen zu bestücken oder ein vollständiges Spiel aufzubauen. Die Lehrkraft sollte den Aufbau mit Blick auf die Sicherheit überwachen und das Spiel erst dann freigeben, wenn keinerlei Bedenken mehr bestehen.Die Spielform(en) können nun gespielt werden. Je nach Zeitkontingent können Kriterien für ein gutes Brennballspiel entweder zunächst schülerorientiert mit der Lerngruppe entwickelt (Arbeitsblatt Variante 1) oder von der Lehrkraft direkt vorgegeben (Arbeitsblatt Variante 2) werden. Die SuS präsentieren ihre Spielform anschließend. Abschließend können die Spielformen bewertet bzw. eine Siegerspielform gewählt werden. Sollten nicht alle Spielformen gespielt werden können, ist es auch denkbar, zunächst alle Spielformen zu präsentieren. Anschließend kann die Lerngruppe abstimmen (niemand darf für sein eigenes Spiel abstimmen) und die zwei meistgewählten Spielformen werden gespielt und abschließend reflektiert.
Klassenstufen: 5-6. Klasse
Idee für den Unterricht (Spiele entwickeln, reflektieren und optimieren):Zunächst wird das Beispiel einer Völkerball-Variation gespielt (z. B. Matten-Völkerball). Die neue Spielform wird mit Blick auf Unterschiede zum Basisspiel reflektiert. Hier sollte bereits die Frage aufkommen, was eine gute Spielvariante aus der Sicht der Klasse ausmacht. Im Anschluss können die SuS mit Hilfe des Arbeitsmaterials eigene Völkerball-Variationen kriteriengeleitet entwickeln. Dazu können die Kriterien, die zu berücksichtigen sind, schülerorientiert erarbeitet oder von der Lehrkraft vorgegeben werden (Arbeitsmaterial für beide Varianten liegt bei).Im nächsten Schritt haben die SuS die Aufgabe, eine eigene Völkerballvariation zu entwickeln, indem sie von der Lehrkraft zur Auswahl gestelltes Material einbinden. Das Material sollte in das zu definierende, neue Regelwerk eingebunden werden. Insgesamt ist es empfehlenswert, die maximal mögliche Anzahl von Zusatzregeln auf drei zu beschränken. Die SuS können die entwickelten Spielformen anschließend vorstellen. Jede in Gruppen erarbeitete Spielform wird getestet und anschließend gemäß der definierten Kriterien reflektiert.Ggf. bietet es sich an, vorgestellte Spielformen auf Basis von kriteriengeleitetem Feedback zu optimieren und noch einmal zu spielen.
Klassenstufen: 5-6. Klasse
Idee für den Unterricht (Spiele entwickeln, reflektieren und optimieren):Das Spiel eignet sich hervorragend im Rahmen eines Unterrichtsverlaufs zur Spieleentwicklung. Nach einem ersten Probespiel können die Mannschaften in je zwei Untergruppen eine Hallenseite mit Hindernissen gestalten. Dabei gilt es zu beachten, dass die Schülerinnen und Schüler (SuS) später sowohl als Werfer als auch als Läufer agieren werden. Die Gestaltung und der Aufbau der Hindernisse sollten also anspruchsvoll und spannend, aber nicht unmöglich sein.Zunächst wird das Spiel mit durch die Lehrkraft vorgegebenen Hindernissen gespielt (Probelauf). Anschließend können taktische Möglichkeiten und Schwierigkeiten besprochen werden. Der Reflexionsbogen kann genutzt werden, um das Spiel im Nachhinein hinsichtlich Spannung, Spaß, Fairness und Anspruch zu reflektieren. Der Reflexionsbogen eignet sich besonders gut auch für passive SuS, die das Geschehen vom Rand aus beobachten und aktiv in das Zählen der Runden eingebunden werden können.Anschließend können die Mannschaften die Hindernisse auf je zwei Hallenseiten selbst gestalten. Nach einem erneuten Spiel wird der Aufbau und das Großspiel erneut reflektiert und gegebenenfalls für eine weitere potenzielle Durchführung optimiert.Spielablauf (Basisspiel):Die Klasse wird in zwei Mannschaften geteilt. Eine Mannschaft um- bzw. überläuft die Hindernisse. Dabei können die Hindernisse, sofern der Laufweg hinter ihnen herführt, auch als Schutz genutzt werden. Im Unterrichtsgespräch wird der genaue Laufweg, der eingehalten werden muss, besprochen und definiert. Die Abbildung zeigt ein Aufbaubeispiel. Grundsätzlich können alle Materialien, die in der Halle vorhanden sind, Verwendung finden. Sie können als Hindernisse verwendet werden, die z. B. über- oder umlaufen werden müssen. Alternativ können Hindernisse als Wurfschutz für die Läufer Verwendung finden, die den Abwerfern das Treffen erschweren.Eine Mannschaft beginnt als Läufer: Das Ziel besteht darin, in 10 (12, 15) Minuten so viele Runden wie möglich zu laufen. Die Runden der Mannschaft (Summe der Runden aller Mannschaftsteilnehmer) werden gezählt und notiert. Währenddessen steht die andere Mannschaft in einem abgesteckten, markierten Bereich in der Mitte der Halle und versucht, die laufende Mannschaft abzuwerfen. Wer abgeworfen wird, muss am Hallenrand zurück in den Start-/Ziel-Bereich laufen und von dort aus erneut starten. Die Runde wird dann nicht gezählt. Die werfende Mannschaft darf 2 (3, 4) Mannschaftsmitglieder bestimmen, die ein Leibchen erhalten und die geworfenen Bälle aus der Halle zurück in den Wurfbereich in der Hallenmitte tragen. Selbst werfen dürfen diese Mannschaftsmitglieder jedoch nicht.Nach der definierten Spielzeit wird getauscht.
Klassenstufen: 5-6. Klasse
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