RepetitioDigitalis...
Innovatives, digital-hybrides Material & Extras - Digitale Bildung und Lateinunterricht
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Seneca: epistulae morales
Seneca: Der Sklavenbrief ep. 47
Ovid: Dädalus & Ikarus
Ovid: Narziss & Echo
Ovid: Pygmalion
Ovid: ars amatoria
Ovid: die lykischen Bauern
Livius: ab urbe condita (Agrippa)
Livius: ab urbe condita (Scaevola)
Augustinus: de civitate Dei
Cicero: somnium Scipionis
Caesar: de bello Gallico
Cicero: in Verrem
Die Pygmalion-Erzählung in Ovids Metamorphosen ist nicht nur eine der fantastischsten Erzählungen, sondern auch eine solche, die vor dem Hintergrund heutiger, kontrovers geführter Diskussionen mit (Stellung der Frau, Gleichberechtigung, "Einvernehmliches Ja", Geschlechterstereotype) zahlreiche Anlässe für angeregte Diskussionen bietet. Wir haben versucht, die Pygmalion Erzählung so aufzubereiten, dass Diskussionen und Reflexionen auf Basis einer vertiefenden Textarbeit Raum gegeben werden. Unser Material verfügt ist vollständig aufbereitet und verfügt über alle Text- und Arbeitsmaterialien, die sofort ausgedruckt bzw. im Unterricht verteilt werden können. Unser Textmaterial ist nicht nur illustrativ ansprechend und motivierend gestaltet, sondern auch binnendifferenziert aufbereitet, indem nützliche Bildhilfen über den Texten zur Entlastung der Wortschatzarbeit beitragen und syntaktische Hilfen das De- und Rekodieren in heterogenen Gruppen beschleunigen. Mediale Links bereichern die Arbeit und fördern die vertiefende Auseinandersetzung mit Themenkomplexen und Textmotiven. In diesem Zusammenhang bietet das Material einen psychologischen Exkurs zum Pygmalion-Effekt (Rosenthal-Effekt) und zu pathologischen Formen der Objektophilie vor dem Hintergrund heutiger sozial-kultureller Konstrukte und Gesellschaftsnormen. Intertextuell wird die Erzählung um Pygmalion mit weiteren Gedanken aus der ovidischen Ars Amatoria in Bezug gesetzt, die in kurzen Textauszügen synoptisch zur Verfügung gestellt wird. Viel Spaß und Erfolg im Unterricht mit unserer Pygmalion-Reihe!
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
Die Vesuvbriefe gehören für die SuS zu den spannendsten lateinischen Texten. Als einziges schriftliches Zeitzeugendokument beschreiben sie den Vesuvausbrauch im Jahre 79 und damit einhergehende Verschüttung der der Vesuvstädte. Bislang mangelte es aus unserer Sicht an schülerorientiertem Material, die die Vesuvbriefe spannend und motivierend präsentieren und diese nicht zuletzt als z.B. Übergangslektüre in der Schule lesbar machen. Illustrativ ansprechendes und natürlich binnendifferenziertes Material trifft interaktive Aufgaben und Zusatzinfos zu der dramatischen antiken Naturkatastrophe, die so so in den gängigen Lehrwerken und Lektürebüchern nicht zur Verfügung gestellt werden. Die Pliniusbriefe eignen sich hervorragend für eine überschaubare Sequenz z.B. im Rahmen der vorgeschalteten Einführungslektüre, bevor es mit dem etablierten Autorenkanon weitergeht. Das hier vorliegende Material rafft die Vesuvbriefe sinnvoll. Angemessene Kürzungen mit Hilfen machen die sonst komplexen und langen Briefe auch für Schüler lesbar, ohne den Originaltext unnötig zu didaktisieren. Der Vergleich mit einem kurzen Martial-Text dient als Basis für die Diskussion und historische Kommunikation. Zu den interaktiven Materialien gehören: - Aufgaben basierend auf dem Verweis auf ein 360-Grad Video, das den perfekten Einstieg ermöglicht. - ein interaktives, digitales Quiz zu den historischen Ereignissen und wissenschaftlichen Erkenntnissen rund um den Vesuv basierend auf einer spannenden 20-minütigen Dokumenation- Wahlweise eine aktivierende KI-Aufgabe (Abwandlung der bekannten KI-Autoren-Einstiegsmethode zu den Geschehnissen im Jahr 79) oder ein geleitetes fingiertes Chatgespräch auf Latein, in dem alle wichtigen Informationen zu Plinius und seine Rolle im Rahmen der Katastrophe gesammelt werden. Viel Spaß mit diesem Material!
Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.)
Eine Reihe, in die ganz besonders viel Zeit und Arbeit geflossen ist. Wie alle Reihen, ist auch diese binnendifferenzierend mit Inhalts-, Text- und Bildhilfen ausgestattet und verfügt über zahlreiches ausgewähltes Zusatzmaterial, mit dem der Lebensweltbezug selbstverständlich wird. Mediale Impulse bereichern die Arbeit und bilden die Ausgangsbasis für zahlreiche motivierende Aufgabenformate. Für alltagspraktische Verbesserungsvorschläge danken wir bereits im Voraus! Mehr zur Reihe: Handeln unter menschenwürdigen Bedingungen und unter gleichwertiger Schätzung der sozialen Herkunft - ein Thema das aktueller denn je ist und auch junge Menschen betrifft. Es bieten sich unzählige Anknüpfungspunkte, denn Missachtung der sozialen Herkunft und sklavenähnliche Arbeit sind alles andere als antik: Die Reihe greift aktuelle Anlässe auf und verbindet sie mit Senecas Text, der als einer von wenigen zu seiner Zeit erstmalig das hierarchische System der damaligen Zeit offen kritisierte und Alternativen aufzeigte. Arbeitsmaterialien thematisieren bspw. den Tönnies-Skandal und die mit ihm im Zusammenhang stehende Leiharbeit unter fragwürdigen Bedingungen. Auch ein Blick nach Katar auf die Organisation des Stadienbaus zur WM zeigt auf, dass das von Seneca angesprochene Grundproblem seit 2000 Jahren besteht. Der Sklavenbrief bietet auch deshalb ein großes Potential für den Lateinunterricht, als er losgelöst von hochtrabenden philosophischen Gedanken rund um die stoische Güterlehre einen aus Schüler- und Schülerinnensicht gut fassbaren abgegrenzten Themenbereich aufgreift, der insbesondere mit Blick auf das Curriculum in der Q-Phase, spannende fächerverbindende Fragestellungen aufwirft (z.B. Sozialwissenschaften: Soziale Ungleichheit). Die Reihe beschränkt sich auf ausgewählte Textpassagen, die binnendifferenziert und mit medialen Impulsen versehen und aufbereitet sind. Ansprechende Text-Bild-vergleichende Aufgabenstellungen regen zum Nachdenken, Reflektieren und Diskutieren an. Ausgehend von Senecas Kernargument, der Gleichheit aller Stände vor dem Schicksal, erarbeiten die Schülerinnen und Schüler zwei weitere Kernargumente, die zu einem maßvollen Umgang mit rangniedrigeren Mitmenschen auffordern. Das Argument der Flüchtigkeit einer für einen selbst guten, angenehmen Lebenszeit leitet schließlich zur philosophischen Betrachtungsweise des Themenkomplexes ein: Die Differenzierung zwischen einer inneren und äußeren Abhängigkeit - mit anderen Worten: Sind wir, die wir heute angewiesen sind auf Geld, Zugang zu den sozialen Medien und vielen selbstverständlichen Luxusgütern, nicht alle ein wenig Sklave unserer selbst? Und was hat das alles mit unserer persönlichen Suche nach dem individuellen Glück zutun? Die Schülerinnen und Schüler leiten aus der philosophischen Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex textbezogen Konsequenzen für ihr eigenes Alltagshandeln ab. Dabei ist es in der Praxis nahezu erstaunlich und inspirierend, wie diese Konsequenzen schülerindividuell belegt werden.Sprachlich stilistisch arbeiten die SuS im Rahmen der rhetorischen Mittel. Eine KI-Übersetzung dient als Anlass, um sprachliche Eigenheiten des Seneca-Sprachgebrauchs zu reflektieren und die Grenzen moderner KI-Übersetzungen im Bereich der klassischen Sprachen zu beleuchten. Ganz viel Erfolg und Freude mit dem Material!
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
Wichtig: Im Gegensatz zu den anderen Reihen, erhebt diese Reihe nicht den Anspruch, binnendifferenzierendes Arbeitsmaterial (Arbeitsblätter in unterschiedlichen Niveauabstufungen) anzubieten. Die lykischen Bauern gehören zu den Metamorphosen, die nicht so häufig den Weg in den Unterricht finden. Mit dieser Reihe könnte sich das ändern. Neu aufbereitet für den digitalen (aber auch analogen) Einsatz, erhalten die SuS Zugriff auf völlig neue Aufgabenformate: Kreative Arbeit mit den neuen Möglichkeiten der KI-Tools und Aufgaben zur Arbeit an Rezeptionsdokumenten. Neben der Arbeit an spannenden Sach- und Sekundärtexten beinhaltet das Material in seinen Aufgaben zahlreiche Verweise auf externe mediale Angebote, die mit den Aufgaben verknüpft werden. Für rege Diskussions- und Reflexionsphasen sorgt der Exkurs, bei dem es um die Privatisierung von Trinkwasser in jüngster Vergangenheit geht. Auch die lateinische Textarbeit ist facettenreich: Vorschließende Aufgaben kombinieren sich mit Synopsen und zu übersetzenden Textpassagen mit entsprechenden Hilfen. Viel Spaß mit dem Material!
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
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