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Der gesegnete Monat Ramadhan ist für Muslime eine Möglichkeit intensiv Zeit zu nehmen, um die Beziehung zu Gott zu stärken. Während Erwachsene auf ihrer spirituellen Reise auf Nahrung verzichten, dürfen Kinder noch nicht fasten. Die Jüngeren haben aber auch das Bedürfnis den Ramadhan mitzuerleben.
Aus einem Unterrichtsentwurf heraus habe ich das Konzept entwickelt, wie Kinder auf andere weise fasten können. Die Kinder lernen so, dass der Kern des gesegneten Monats nicht das Hungern ist, sondern unter anderem zu lernen ein besserer Mensch zu werden, lernen zu verzichten und an seine Schwächen zu arbeiten.
Kinder können mit dem Kopf fasten, indem sie sich z.B. zum Ziel nehmen nicht zu beleidigen, Komplimente zu geben, an Gott zu denken und stets dankbar zu sein.
Kinder können mit der Hand fasten, z.B. wenn sie damit in der Küche aushelfen, aufräumen helfen oder umarmen.
Fasten mit dem Bauch kann für Kinder differenziert stattfinden. Hier können Kinder z.B. auf bestimme Lieblings-Süßigkeiten verzichten.
So können auch die Kleinen mit fasten und den Monat aktiv miterleben.
Wie funktioniert der Gute-Taten-Pass?
Nachdem sich die Kinder ein individuelles Ziel überlegt haben, halten sie es schriftlich auf ihren Pass fest. Jeden Abend zum Fastenbrechen wird über das Ziel gemeinsam reflektiert und wurde das Ziel erreicht, darf ein Stern angemalt werden.
Viel Spaß!
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