eduki Qualität
50 Seiten
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12 Seiten






Wie überzeugen politische Texte – und soll Dichtung Partei ergreifen? Dieses Klausurenpaket für die Q1 verbindet Sachtextanalyse und Erörterung mit literarischem Bezug. Die erste Klausur untersucht Büchners und Weidigs „Der Hessische Landbote“ mit Blick auf Argumentation, sprachliche Gestaltung und Wirkungsabsicht. Die zweite führt von Heines Vorrede zu „Atta Troll“ zur Erörterung über Kunst und politische Positionierung unter Einbeziehung von Herweghs„Aufruf“.
Enthalten sind zwei Klausuren mit Erwartungshorizonten, Korrekturrastern und Nachschreibvarianten. Textvorlagen, Formulierungshilfen, Tippkarten, Operatorenübersichten und Beispiellösungen in Auszügen begleiten die Arbeit. Die editierbaren Word-Dateien und Excel-Auswertungen unterstützen die individuelle Anpassung und Bewertung. Geeignet für Unterrichtsvorhaben zu Vormärz, politischer Rhetorik und dem Verhältnis von Literatur und Gesellschaft.
„Friede den Hütten! Krieg den Palästen!“ – mit dieser Losung beginnt die Flugschrift, mit der Georg Büchner und Friedrich Ludwig Weidig 1834 die hessische Landbevölkerung aufrütteln wollten. Ihre Schülerinnen und Schüler analysieren Kernthese, Gedankengang und Argumentationsweise des Auszugs – von biblischen Bildern bis zur Aufstellung der Steuern – und schätzen die Wirkungsabsicht ein. Anschließend vergleichen sie die Mittel der Flugschrift mit einem politischen Gedicht aus dem Unterricht. Wahlweise nehmen sie Stellung zur These „Zahlen überzeugen mehr als Gefühle“ oder verfassen ein eigenes Flugblatt für die Schülerschaft.
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
Soll Dichtung Partei ergreifen? In der Vorrede zu „Atta Troll“ blickt Heinrich Heine spöttisch auf die politische Dichtkunst des Vormärz zurück, in der die Gesinnung mehr zählte als das Talent. Ihre Schülerinnen und Schüler analysieren Heines Position und Gedankengang, seine Ironie, Anekdoten und Antithesen und erörtern ausgehend davon, ob politische Dichtung ihren künstlerischen Wert verliert. Geprüft werden die Überlegungen an Georg Herweghs „Aufruf“ (1841), dessen Gewaltbilder sie kritisch in den historischen Kontext einordnen, und an eigenen Beispielen wie Protestsongs oder politischer Kunst.
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
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