Lehrkraft und Fachleiter. Material mit Lösungen, Erwartungshorizont und belegter Befundlage.
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Doppelstunde zum Lesen und Bauen von Stammbäumen mit ursprünglichen und abgeleiteten Merkmalen, zur Synthetischen Evolutionstheorie und zur Abgrenzung naturwissenschaftlicher Aussagen. Außengruppenvergleich, Sparsamkeitsprinzip, Merkmalsmatrix selbst auswerten. 25 Seiten, Partnerarbeit, Selbsttest mit Erwartungshorizont, Lösungen zu allem.
Über neunzig Prozent lesen einen Stammbaum als Leiter — auch nach Unterricht
Zum Stammbaumlesen gibt es endlich Zahlen, und sie sind unbequem.
In einer Erhebung mit 115 Befragten lasen 92,3 Prozent ein Kladogramm als Leiter von niedrig nach hoch. Zwischen Erstsemestern und Abschlusskurs war kein Unterschied nachweisbar. Das Leiterdenken verschwindet nicht von selbst.
Deshalb beginnt diese Einheit nicht mit Begriffen, sondern mit einer Drehung.
Zwei Zeichnungen desselben Stammbaums, die Buchstaben in völlig verschiedener Reihenfolge. Der Kurs muss entscheiden, ob sie dasselbe zeigen — und merkt dabei, worauf er zuerst geschaut hat.
M1 · Zwei Bäume, ein Inhalt
Knoten, Klade, Schwestergruppe — und eine Tabelle mit vier Dingen, die ein Stammbaum nicht zeigt: kein höher und niedriger, keine Nähe im Bild, kein Knotenzählen, keine Abstammung einer Spitze von einer anderen.
M2 · Vom Merkmal zum Baum
Eine Merkmalsmatrix aus fünf Arten und fünf Merkmalen. Der Kurs bestimmt über den Außengruppenvergleich, welcher Zustand ursprünglich ist, zeichnet den Baum und trägt an jeden Knoten ein, was dort neu hinzukommt.
M3 · Die Synthetische Theorie
Wer zwischen 1930 und 1950 was beigetragen hat — und was seither dazugekommen ist. Die neutrale Theorie und die Evolutionäre Entwicklungsbiologie als Konsens, die Debatte seit 2014 als offene Frage, ohne Partei zu ergreifen.
M4 · Was eine Aussage prüfbar macht
Tatsache, Hypothese, Theorie in den Definitionen der National Academy of Sciences — und eine einzige Frage, die alles entscheidet: Welche Beobachtung würde diese Aussage widerlegen? Die Abgrenzung kommt ohne Polemik aus und nimmt niemandem etwas weg.
Sechs Seiten für dich.
Überblick, Minutenplan für 90 Minuten, Befundlage, Sachanalyse und ein Fünf-Minuten-Check zum Vorlesen, mit dem du vor der Stunde weißt, worauf du aufbauen kannst.
Neun Seiten für den Kurs.
Ein Einstiegsblatt, vier Materialblätter und die vier zugehörigen Arbeitsblätter.
Jedes Materialblatt ist für zwei gebaut. Es gibt keine Phase, in der jemand allein danebensitzt.
Zwei Übungsseiten mit acht Aufgaben.
Von der Rechnung über die Erklärung bis zur Beurteilung. Aufgabe 8 ist jeweils freiwillig und die schwerste im Heft.
Test holen — und selbst auswerten.
Am Lehrerpult liegt ein Test über zwölf Punkte, überwiegend Ankreuz- und Lückenaufgaben, dazu eine Rechenaufgabe und eine Beurteilungsaufgabe.
Daneben liegt der Erwartungshorizont mit einer Tabelle, die Punkte in Prozent umrechnet.
Die Schülerinnen und Schüler tragen ihre Prozentzahl selbst in einen Laufzettel ein, der über alle sechs Einheiten läuft. Nichts davon wird eingesammelt, nichts davon geht in eine Note ein.
Drei Lösungsseiten und eine Quellenseite.
Zu jeder Aufgabe eine ausführliche Lösung — nicht nur das Ergebnis, sondern der Weg und die häufigen Fehlschlüsse dazu.
Jede Einheit hat eineBefundseitemit drei Spalten: belegt, uneinheitlich, nicht belegt.
Dort steht, was die fachdidaktische Forschung zum jeweiligen Thema hergibt — mit Autor, Jahr und Stichprobengröße.
Und dort steht auch, wo sie nichts hergibt. Wenn wir zu einem Thema keine Studie gefunden haben, steht das da, statt übergangen zu werden.
Dieselbe Haltung zieht sich durch das Material: Wo eine Zahl umstritten ist, steht die Einschränkung dabei. Wo ein berühmtes Schulbuchbeispiel widerlegt wurde, wird es nicht verschwiegen, sondern zum Gegenstand einer Aufgabe gemacht.
Einheit 1: Dieselben Buchstaben — Sequenzvergleich · Homologiekriterien · molekulare Uhr
Einheit 2: Was sich in einer Population verschiebt — Variation · Selektion · Fitness · Drift · Gründereffekt
Einheit 3: Wann aus einer Art zwei werden — Isolation · Artbildung · populationsgenetischer Artbegriff
Einheit 4: Vielfalt und gegenseitige Anpassung — Biodiversität auf drei Ebenen · Koevolution · Wechselseitigkeit
Einheit 5: Der Baum aus Merkmalen — ursprüngliche und abgeleitete Merkmale · Synthetische Theorie
Einheit 6: Warum Tiere tun, was sie tun — proximate und ultimate Ursachen · Kosten-Nutzen-Analyse
Jede Einheit funktioniert für sich. Der Laufzettel läuft über alle sechs — wer die Reihe vollständig unterrichtet, hat am Ende sechs Rückmeldungen auf einem Blatt.
Biologie, Qualifikationsphase, Grundkurs und Leistungskurs
Gymnasium und Gesamtschule, bundesweit einsetzbar
grundlegendes Niveau, geeignet auch für heterogene Kurse
90 Minuten, Minutenplan liegt bei
PDF in Farbe, 25 Seiten, A4
PDF in Schwarzweiß, 25 Seiten, A4, für den Kopierer
Word-Datei mit allen Schülerseiten, Übungen, Test, Erwartungshorizont und Lösungen
alle Schriften eingebettet, direkt druckbar ohne Zusatzsoftware
Sechs Doppelstunden für rund sieben Wochen Biologie in der Qualifikationsphase: molekulare Homologien, Selektion und Drift, Artbegriff und Artbildung, Biodiversität und Koevolution, Stammbäume und Synthetische Theorie, proximate und ultimate Ursachen von Verhalten. 150 Seiten, durchgehend Partnerarbeit, sechs Selbsttests mit Erwartungshorizont, Lösungen zu allem. Farbig und schwarzweiß, dazu bearbeitbare Word-Dateien.Beschreibung — ab hier alles in das große Beschreibungsfeld kopierenSieben Wochen Evolution, an denen nichts geschönt istDiese Reihe deckt das Themenfeld „Entstehung und Entwicklung des Lebens“ vollständig ab.Sechs Doppelstunden, jede für sich einsetzbar, aber aufeinander aufbauend. Zusammen rund sieben Wochen Unterricht.Alle Zahlen stammen aus Primärarbeiten.Nicht aus Lehrbüchern abgeschrieben, sondern in den Originalarbeiten geprüft und mit Autor, Jahr, Zeitschrift und — wo bekannt — Stichprobengröße angegeben. Die Sequenzen in Einheit 1 sind Referenzsequenzen aus UniProt und in zwei Minuten nachprüfbar.Und was nicht belegt ist, steht auch drin.Jede Einheit hat eine Befundseite mit drei Spalten: belegt, uneinheitlich, nicht belegt. Wo wir zu einem Thema keine Studie gefunden haben, steht das da. Wo ein berühmtes Schulbuchbeispiel widerlegt wurde — der Silbermöwen-Formenkreis, die Eins-zu-eins-Regel bei Feigenwespen, das Optimalitätsmodell der Strandkrabbe —, wird es nicht verschwiegen, sondern zum Gegenstand einer Aufgabe gemacht.Die sechs EinheitenEinheit 1 · Dieselben BuchstabenSequenzvergleich · Homologiekriterien · molekulare UhrEinheit 2 · Was sich in einer Population verschiebtVariation · Selektion · Fitness · Drift · GründereffektEinheit 3 · Wann aus einer Art zwei werdenIsolation · Artbildung · populationsgenetischer ArtbegriffEinheit 4 · Vielfalt und gegenseitige AnpassungBiodiversität auf drei Ebenen · Koevolution · WechselseitigkeitEinheit 5 · Der Baum aus Merkmalenursprüngliche und abgeleitete Merkmale · Synthetische TheorieEinheit 6 · Warum Tiere tun, was sie tunproximate und ultimate Ursachen · Kosten-Nutzen-AnalyseWas alle sechs Einheiten gemeinsam habenEin Takt, sechsmal derselbe.Denken — Austauschen — Vorstellen. Erst notiert jede und jeder allein, dann wird zu zweit verglichen, dann stellt ein Paar vor.Kein Methodenwechsel, der Aufmerksamkeit kostet. Die Methode ist der Didaktik untergeordnet.Durchgehend Partnerarbeit.Alle vier Materialblätter jeder Einheit sind für zwei gebaut. Es gibt keine Phase, in der jemand allein danebensitzt und wartet.Ein Minutenplan für 90 Minuten.Jede Einheit hat einen Ablaufplan mit Zeitfenstern, Sozialform und einem Satz dazu, was du in dieser Phase tun solltest. Alle Phasen summieren sich auf genau 90 Minuten.Test holen — und selbst auswerten.Am Lehrerpult liegt ein Test über zwölf Punkte, überwiegend Ankreuz- und Lückenaufgaben, dazu eine Rechenaufgabe und eine Beurteilungsaufgabe.Daneben liegt der Erwartungshorizont mit einer Umrechnungstabelle von Punkten in Prozent.Die Prozentzahl tragen die Schülerinnen und Schüler selbst in einen Laufzettel ein, der über alle sechs Einheiten läuft. Nichts wird eingesammelt, nichts geht in eine Note ein.Lösungen zu allem.Drei Lösungsseiten je Einheit — nicht nur Ergebnisse, sondern der Weg, die häufigen Fehlschlüsse und bei den anspruchsvollen Aufgaben auch die Grenzen der Musterlösung.Ein Fünf-Minuten-Check vor jeder Stunde.Fünf Fragen zum Vorlesen, mit denen du in fünf Minuten weißt, worauf du aufbauen kannst — und was du vorher noch einmal aufgreifen musst.Für wenBiologie, Qualifikationsphase, Grundkurs und LeistungskursGymnasium und Gesamtschule, bundesweit einsetzbargrundlegendes Niveau, geeignet auch für heterogene Kurserund sieben Wochen Unterricht, sechsmal 90 MinutenFormatsechs PDF in Farbe, je 25 Seiten, A4 — zusammen 150 Seitensechs PDF in Schwarzweiß, je 25 Seiten, A4, für den Kopierersechs Word-Dateien mit allen Schülerseiten, Übungen, Tests, Erwartungshorizonten und Lösungenalle Schriften eingebettet, direkt druckbar ohne Zusatzsoftware
Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.), Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
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