Das Praxisheft für alle, die ein trauerndes Kind durch den Schulalltag begleiten – im Mobilen Sonderpädagogischen Dienst, in der Inklusionsberatung, als Klassenlehrkraft oder als Beratungslehrkraft. ▶ WARUM DIESES HEFT Die Nachricht kommt meist morgens, oft telefonisch, und in zwanzig Minuten steht die Klasse vor der Tür. Bei kaum einem Thema ist die Unsicherheit so groß und die Zeit so knapp – und es gibt fast kein schulisches Material dazu. ▶ WAS DU BEKOMMST - 38 Seiten Praxisheft als ausfüllbare PDF (alle Felder direkt am Rechner beschreibbar) - Dieselben 38 Seiten als editierbares Word-Dokument – für eigene Anpassungen - Über 460 vorbereitete Eingabefelder: Soforthilfe, Beobachtung, Gesprächsprotokolle, Verlauf - Kopiervorlagen V1–V10, drei Legematerialien mit Kartenseiten und drei Seiten für das Kind selbst ▶ INHALT 1. Vorlage 1 ist eine Soforthilfe für die erste Stunde – zum Ausdrucken für die Vertretungsmappe, bevor sie gebraucht wird 2. Was ein Kind vom Tod versteht – nach Alter, mit dem magischen Denken der Sechs- bis Neunjährigen 3. Trauer in Wellen: warum ein Kind weinen und zehn Minuten später Fangen spielen kann 4. Die drei Sätze, die helfen – und die drei, die schaden 5. Der verlässliche Rahmen: Rückzugsort, feste Person, unveränderte Struktur 6. Gespräch mit dem Kind und Gespräch mit der Familie – mit fertigen Sätzen 7. Anforderungen anpassen und Bewertung aussetzen – inklusive der Themen, die ohne Vorwarnung treffen (Muttertagsbrief, Stammbaum, Sachkunde zum Körper) 8. Die Klasse begleiten: Anteilnahme, freier Platz, Rückkehr des Kindes 9. Jahrestage: was in den Kalender muss – fünf Minuten Aufwand, ein Jahr Wirkung 10. Wann die Schule Hilfe holt – grün, gelb, rot 11. Verlaufsdokumentation, Fördermaßnahmen-Katalog und SMARTe Ziele ▶ BESONDERHEIT Kein Ziel in diesem Heft beschreibt, wie ein Kind zu fühlen hat. „X hat den Verlust verarbeitet" gehört in keinen Förderplan – Trauer folgt keinem Zeitplan. Planbar ist ausschließlich der Rahmen, den die Schule bereitstellt. ▶ FÜR WEN Für den Mobilen Sonderpädagogischen Dienst (MSD) und alle regionalen Entsprechungen: Sonderpädagogischer Dienst, Mobiler Dienst, Beratungs- und Förderzentrum (BFZ), Förder- und Beratungszentrum, Ambulanter Sonderpädagogischer Dienst, Inklusionsberatung, Gemeinsames Lernen, Zentrum für Inklusiv- und Sonderpädagogik (ZIS), Schulische Heilpädagogik. Ebenso für Klassenlehrkräfte, Beratungslehrkräfte, Schulsozialarbeit, Schulseelsorge und Schulleitungen. ▶ FACHLICHER STAND Zur schulischen Trauerbegleitung gibt es keine eigene Leitlinie. Fachlicher Rahmen sind die Empfehlungen der Trauerbegleitungs-Fachverbände, die Krisen- und Notfallkonzepte der Länder und die entwicklungspsychologische Forschung zum kindlichen Todeskonzept. Zur Abgrenzung der anhaltenden Trauerstörung: ICD-11 6B42 – die Einordnung erfolgt ausschließlich fachärztlich. ▶ HINWEIS Das Heft ersetzt keine Trauerbegleitung und keine Therapie. Verfahren bei Todesfällen, Trauerfeiern und Unterrichtsbefreiung regelt das jeweilige Landesrecht und das schulische Krisenkonzept. © Der Inklusionscoach
▶ AUCH BEKANNT ALS – die Begriffe im deutschsprachigen Raum
Mobiler Sonderpädagogischer Dienst (MSD, Bayern) · Sonderpädagogischer Dienst (Baden-Württemberg) · Mobiler Dienst (Niedersachsen) · Beratungs- und Förderzentrum BFZ und inklusive Beschulung (Hessen) · Gemeinsames Lernen und sonderpädagogische Unterstützung (Nordrhein-Westfalen) · Förder- und Beratungszentrum FBZ (Rheinland-Pfalz) · Regionales Bildungs- und Beratungszentrum ReBBZ (Hamburg) · SIBUZ (Berlin) · Diagnostischer Dienst (Mecklenburg-Vorpommern) · Mobiler Sonderpädagogischer Diagnostischer Dienst MSDD (Sachsen-Anhalt) · Inklusiver Unterricht, sonderpädagogischer Förderbedarf SPF und Zentrum für Inklusiv- und Sonderpädagogik ZIS (Österreich) · Schulische Heilpädagogik SHP, Integrative Förderung IF und sonderpädagogische Massnahmen (Schweiz). Die Vorlagen sind bundesland- und kantonsunabhängig nutzbar; rechtliche Hinweise beziehen sich auf Bayern – bitte die Fassung prüfen, die für dich gilt.
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