Lehrkraft und Fachleiter. Material mit Lösungen, Erwartungshorizont und belegter Befundlage.
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Eine Übungskartei, ein Diagnosebogen und eine dreiseitige Lernkontrolle über alles, was in den Heften 1 bis 4 stand — mit einem Erwartungshorizont, der nicht nur die Lösungen nennt, sondern jede Punktevergabe begründet.
30 Punkte, zehn Aufgaben, vier Teile, 30 Minuten Bearbeitungszeit. Jede Aufgabe ist einem Anforderungsbereich zugeordnet, jede Punktzahl im Erwartungshorizont hergeleitet, und der Rückmeldebogen ist nach Bereichen aufgebaut statt nach Aufgabennummern — ein Kind kann daran ablesen, was es kann; die Aufgabennummer sagt ihm nichts.
Eine Seite über das, was die Forschung zum Üben tatsächlich hergibt. Eine Seite zur Übungskartei mit drei Fächern und einer Regel. Ein Diagnosebogen für die Kinder, bei dem jede Selbsteinschätzung an einer Probeaufgabe hängt. Die dreiseitige Lernkontrolle. Sechzehn Karteikarten zum Ausschneiden. Der vierseitige Teil für die Lehrkraft mit Erwartungshorizont, Kriterienraster, Notenschlüssel, Rückmeldebogen und Quellen.
Verteiltes Üben und Abrufen gehören zu den am besten belegten Lernprinzipien überhaupt (Cepeda und andere 2006; Adesope und andere 2017). Das wird in Materialien gern zitiert. Was dort selten dabeisteht: Beim Klavierlernen ließ sich ein Effekt verteilten Übens ausdrücklich nicht nachweisen (Wiseheart und andere 2017, N = 100), und beim Memorieren von Klaviermelodien blieb der Abrufeffekt nicht signifikant (Telesco und andere 2021). Für reines Zeichen-Name-Wissen ist die Übertragung plausibel, aber unbelegt.
Beides steht in diesem Heft nebeneinander, statt nur die passende Hälfte. Deshalb heißt die Kartei durchgehend Verfahrensvorschlag und nicht Methode.
Dazu der Kasten zu den Transferversprechen: Die umfangreichste Metaanalyse findet nach Qualitätskontrolle einen Effekt nahe null (Sala und Gobet 2020), der Mozart-Effekt hält metaanalytisch nicht stand (Pietschnig und andere 2010) — und 70,3 Prozent der befragten Musiklehrkräfte halten den Satz, Musizieren mache intelligenter, für wahr (Düvel und andere 2017). Und wie lange ein Kind braucht, um c′ bis c″ sicher zu lesen? Nicht untersucht. Im Heft steht keine Zahl dazu.
Der Notenschlüssel ist als Konvention gekennzeichnet und nicht als Vorschrift, mit dem Hinweis, dass ein Schlüssel vor der Arbeit festzulegen und in der Fachkonferenz abzustimmen ist, nicht danach, wenn die Verteilung schon bekannt ist.
Die Verteilung der Anforderungsbereiche ist als begründete Setzung ausgewiesen. Für Musik gibt es keine bundesweiten Bildungsstandards; die Dreiteilung stammt aus den Vorgaben anderer Fächer. Und die oft zitierte Faustregel 50 zu 30 zu 20 hat in dieser Recherche keine Fundstelle bekommen — das steht so im Heft, statt sie weiterzureichen.
12 Seiten DIN A4 als PDF, farbig und in einer echten Graustufenfassung, konvertiert und nicht gerastert. Die Karteikarten gewinnen auf 160-Gramm-Papier. Alle Notenbeispiele sind selbst gesetzt, im PDF vektoriell und frei von fremden Rechten. Gesetzt mit LilyPond 2.24.3 in der Notenschrift Emmentaler, SIL Open Font License 1.1.
Musik, Jahrgangsstufe 5. Kein Instrument nötig, kein Abspielgerät. Heft 5 von fünf; die Reihe ist abgeschlossen. Die Lernkontrolle prüft ausschließlich Inhalte aus den Heften 1 bis 4 und eignet sich auch als Übungsarbeit oder als Wiederholung zu Beginn der Jahrgangsstufe 6.
Notenlesen scheitert selten am Wollen. Es scheitert daran, dass fünf verschiedene Dinge gleichzeitig gelernt werden sollen: welcher Ton gemeint ist, wie lang er dauert, wo im Takt er steht, wie er sich zum Nachbarn verhält und was das Ganze auf dem Papier soll. Diese Reihe trennt die fünf Dinge und nimmt sie einzeln.Heft 1 klärt, welcher Ton gemeint ist. Heft 2 klärt, wie lang er ist. Heft 3 ordnet beides in den Takt. Heft 4 setzt die Töne zu Gruppen zusammen — das ist der Punkt, an dem aus Buchstabieren Lesen wird. Heft 5 prüft, was hängen geblieben ist, mit einer Lernkontrolle und einem Erwartungshorizont, der jeden Punkt begründet.Die Reihe ist abgeschlossen. Es kommen keine weiteren Teile.Was enthalten istHeft 1, Das Notensystem. Fünf Linien, vier Zwischenräume, der Violinschlüssel und die acht Stammtöne von c′ bis c″. Dazu Hilfslinien, Notenkopf, Hals und Fähnchen.Heft 2, Notenwerte und Pausen. Von der ganzen Note bis zur Sechzehntel, der Notenwertbaum, die Punktierung und alle Pausen mit ihrer Lage im System.Heft 3, Takt und Rhythmus. Was die zwei Zahlen am Anfang wirklich sagen, Taktstrich, Schlussstrich, Wiederholungszeichen, das C und alla breve, der Auftakt.Heft 4, Melodien lesen. Schritt und Sprung, Richtung und Kontur, die C-Dur-Tonleiter mit ihren beiden Halbtonschritten, und das Lesen in Gruppen statt in Einzelzeichen.Heft 5, Üben und prüfen. Eine Übungskartei, ein Diagnosebogen, eine dreiseitige Lernkontrolle über alle vier Hefte und der Erwartungshorizont dazu.Jedes Heft hat denselben Aufbau: Deckblatt, zwei Seiten fachliche Einordnung für die Lehrkraft, ein Merkplakat zum Aushängen, vier Schülerseiten mit steigender Schwierigkeit, ein Kartenblatt mit sechzehn Karten zum Ausschneiden, eine Lösungsseite und eine Quellenseite. Zusammen sind das 60 Seiten, 20 Schülerseiten, fünf Merkplakate und 80 Karten.Alle Noten sind selbst gesetztBei Musikmaterial liegen drei Schutzebenen übereinander, und das übersehen die meisten: die Komposition nach § 64 UrhG, die Notenausgabe nach § 70 UrhG und die Einspielung nach § 85 UrhG. Dazu kommt, dass § 60a UrhG, der sonst vieles für Unterricht und Lehre erlaubt, Notenmaterial in Absatz 3 ausdrücklich ausnimmt. Ein Scan aus dem Schulbuch ist also auch dann nicht zulässig, wenn das Stück selbst gemeinfrei ist.In dieser Reihe ist jedes Notenbeispiel selbst geschrieben und selbst gesetzt, mit LilyPond 2.24.3 in der Notenschrift Emmentaler, die unter der SIL Open Font License 1.1 steht und das Einbetten und den Verkauf ausdrücklich erlaubt. Im PDF sind alle Beispiele vektoriell: beliebig vergrößerbar, auf jedem Kopierer scharf, und du darfst sie kopieren, vorspielen und verändern.Jedes Heft sagt, was es nicht weißAuf Seite 11 steht in jedem Heft dieselbe Dreiteilung: belegt, uneinheitlich, nicht belegt. Das ist kein Beiwerk, sondern der Grund, warum diese Reihe anders aussieht als Ratgeberware.Ein Beispiel: Das hessische Kerncurriculum Musik für die Sekundarstufe I am Gymnasium enthält die Wörter Notenschrift, Violinschlüssel, Notenwerte und Tonleiter überhaupt nicht. Verbindlich ist am Ende der Jahrgangsstufe 6 allein, Musik zu notieren sowie Zeichen und Notationen zu lesen und in Klang umzusetzen — grafische Notation eingeschlossen. Bayern verlangt im LehrplanPLUS für Musik in Jahrgangsstufe 5 am Gymnasium dagegen ausdrücklich Violin- und Bassschlüssel und Notenwerte bis zur Sechzehntel. Deshalb steht in diesen Heften nirgends das Wort lehrplankonform ohne Angabe des Landes.Und noch eins: Kein Heft dieser Reihe behauptet, dass Notenlesen klüger macht oder in Mathematik hilft. Die umfangreichste Metaanalyse dazu findet nach Qualitätskontrolle einen Effekt nahe null (Sala und Gobet 2020). Der Mozart-Effekt hält metaanalytisch nicht stand (Pietschnig und andere 2010). Und in wie vielen Wochen ein Kind c′ bis c″ sicher liest, ist schlicht nicht untersucht — solche Zahlen kommen hier nicht vor.Format und DruckFünf PDF-Dateien, zusammen 60 Seiten DIN A4. Jedes Heft liegt farbig und in einer echten Graustufenfassung bei, konvertiert und nicht gerastert, damit es an jedem Schulkopierer sauber druckt und die Datei nicht auf ein Vielfaches anwächst.Die Merkplakate gewinnen in A3, die Kartenblätter auf 160-Gramm-Papier. Alle Zeichnungen sind selbst angefertigt, die Textschriften stehen unter der SIL Open Font License.Einsatz und StandKonzipiert für Musik in Jahrgangsstufe 5, einsetzbar auch in Jahrgangsstufe 6 und zur Wiederholung. Kein Instrument nötig, kein Abspielgerät, kein Login. Die Hefte lassen sich einzeln einsetzen; nur Heft 4 setzt Heft 1 wirklich voraus. Die Lizenz gilt für eine Lehrkraft und deren eigene Lerngruppen.Stand August 2026. Alle Fundstellen sind auf der Quellenseite jedes Hefts mit Abrufdatum angegeben. Wenn dir ein Fehler auffällt: Schreib es. Korrekturen fließen in die nächste Fassung ein, und die bekommst du automatisch.
Klassenstufen: 5-6. Klasse
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