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Die Frage nach Leihmutterschaft berührt Kinderwunsch, Selbstbestimmung, Familie, Finanzen, Recht, körperliche Autonomie und Kinderrechte– und eignet sich damit besonders für eine problemorientierte philosophische Auseinandersetzung.
Die Doppelstunde beginnt bewusst mit einem aktuellen medialen Impuls. In einem anschließenden Gallery Walk erschließen die Lernenden unterschiedliche Zugänge und Perspektiven. Eine Positionierungslinie macht erste intuitive Urteile sichtbar, ohne diese bereits festzuschreiben. Anschließend werden Wissenslücken und Konflikte gesammelt.
In einer Fragenwerkstatt entwickeln die Schüler*innen eigene philosophische Klärungsfragen und unterscheiden dabei beschreibende von normativen Fragestellungen. Die Fragen werden gemeinsam geclustert und zu einer Fragenwand weiterentwickelt. Als übergeordnete Frage entsteht:
„Unter welchen Bedingungen – wenn überhaupt – sollte Leihmutterschaft erlaubt sein?“
Die Doppelstunde endet mit einem persönlichen Ersturteil und einem Exxit-Ticket. Dadurch lässt sich die Entwicklung der eigenen Position im weiteren Unterricht erneut aufgreifen.
Die Stunde ist für Praktische Philosophie, Jahrgang 10, konzipiert und dem Fragenkreis „Die Frage nach Natur, Kultur und Technik“ zugeordnet.
vollständig ausgearbeiteter 90-Minuten-Stundenverlauf
kleinschrittige Durchführungshinweise für alle Unterrichtsphasen
aktueller Einstieg / Smartboard-Impuls
Gallery Walk mit 8 Stationen
Kommentarzettel für den Gallery Walk
Positionierungslinie mit Projektionsfolien
Fragenwerkstatt mit differenzierten DIN-A3-Arbeitsblättern und Formulierungshilfen
mögliche Tafelbilder / Fragenwand
Abschlussimpulse und Exxit-Tickets
didaktische Hinweise und Kompetenzorientierung
Quellen und weiterführende Literatur
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