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Mit diesem digitalen Entscheidungsspiel erleben die Lernenden den Ersten Kreuzzug aus der Perspektive des verarmten Ritters Hugo von Falkenstein. Die Schülerinnen und Schüler treffen Entscheidungen, die den weiteren Verlauf unmittelbar beeinflussen: Vorräte, Ansehen, Glaube, Gewissen, Silber und Leben verändern sich je nach gewähltem Weg.
Das Spiel ist direkt über einen QR-Code oder Link erreichbar und läuft im Browser. Es ist kein Dateiversand an die Klasse, kein Download und keine Installation notwendig. Die Lernenden scannen den QR-Code, öffnen das Spiel und können sofort starten.
Im Spiel durchlaufen die Lernenden zentrale Stationen des Ersten Kreuzzugs: den Aufruf, den Weg nach Osten, Konstantinopel, Anatolien, Antiochia und Jerusalem. Dabei werden nicht nur Schlachten thematisiert, sondern auch Hunger, Krankheit, Versorgung, religiöse Motive, Gewalt, Gewissen, Machtpolitik und historische Entscheidungszwänge.
Das Material eignet sich besonders für eine motivierende Erarbeitung, Vertiefung oder Wiederholung zum Thema Kreuzzüge / Mittelalter / Erster Kreuzzug.
Enthalten sind außerdem 5 Reflexionsblätter, mit denen die Schülerinnen und Schüler das Spiel historisch auswerten. Thematisiert werden unter anderem Hugos Motive, Entscheidungen und Folgen, Glaube/Gewalt/Gewissen, historische Einordnung sowie begründete Urteilsbildung.
digitaler Zugang zum HTML-Entscheidungsspiel
QR-Code / Link für den direkten Start im Browser
interaktives Spiel mit mehreren Kapiteln
Entscheidungen mit direkten Folgen
verschiedene Werte: Leben, Vorräte, Silber, Ansehen, Glaube und Gewissen
mehrere mögliche Enden
eingebaute Landkarte mit Stationen des Weges
passende Reflexionsblätter als PDF
geeignet für PC und Tablet
keine Installation notwendig
Das Material kann flexibel eingesetzt werden:
als motivierender Einstieg in das Thema Kreuzzüge
als digitale Erarbeitungsphase
zur Vertiefung nach einer Unterrichtsreihe zum Mittelalter
als Wiederholung vor einer Leistungskontrolle
für Partnerarbeit oder Einzelarbeit
für Vertretungsstunden
als Hausaufgabe mit anschließender Auswertung
Besonders sinnvoll ist der Einsatz in Kombination mit den Reflexionsblättern. Die Lernenden spielen zunächst das Entscheidungsspiel und werten anschließend ihre Entscheidungen historisch aus.
Das Spiel macht historische Zusammenhänge erfahrbar. Die Lernenden erkennen, dass der Erste Kreuzzug nicht nur durch religiösen Eifer erklärbar ist, sondern auch durch soziale, wirtschaftliche, politische und persönliche Motive geprägt wurde.
Durch die Entscheidungen im Spiel wird deutlich:
historische Entscheidungen hatten oft mehrere Motive
kurzfristig sinnvolle Entscheidungen konnten später problematisch werden
Gewalt, Glaube und Gewissen standen häufig in Spannung zueinander
historische Urteile müssen zwischen damaliger Sicht und heutiger Bewertung unterscheiden
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