4 Materialien
31 Seiten






Diese Unterrichtsreihe bietet einen systematischen Zugang zum mathematischen Problemlösen in der Sekundarstufe I. Ziel ist es nicht, einzelne Aufgaben zu bearbeiten, sondern Lernende schrittweise dazu zu befähigen, unbekannte Probleme eigenständig zu erschließen, Lösungswege zu entwickeln und ihr Vorgehen bewusst zu steuern.
Die Reihe ist in vier aufeinander aufbauende Bausteine gegliedert, die unterschiedliche Aspekte des Problemlösens gezielt in den Fokus nehmen und systematisch erweitern. Dabei entsteht eine klare Progression vom ersten Zugang über strukturierte Verfahren bis hin zur flexiblen und reflektierten Nutzung von Strategien.
Baustein 1: Einstieg ins Problemlösen
Die Lernenden entwickeln erste Zugänge zu offenen Problemstellungen. Im Mittelpunkt stehen Ausprobieren, Strukturieren und das Erkennen erster Muster.
Baustein 2: Systematisches Vorgehen
Die Lernenden arbeiten zunehmend planvoll, strukturieren ihre Lösungswege und nutzen Strategien wie Vorwärts- und Rückwärtsarbeiten bewusst.
Baustein 3: Muster und Strukturen erkennen
Die Lernenden vergleichen Zusammenhänge, beschreiben Regelmäßigkeiten und nutzen diese zur Lösung neuer Problemstellungen.
Baustein 4: Strategien flexibel anwenden und kombinieren
Die Lernenden wählen Strategien zunehmend selbstständig aus, kombinieren sie und passen sie an unterschiedliche Problemstellungen an. Lösungswege werden verglichen und hinsichtlich ihrer Angemessenheit reflektiert.
Die Lernenden entwickeln schrittweise die Fähigkeit,
mathematische Probleme eigenständig zu erschließen,
Lösungswege zu planen und strukturiert umzusetzen,
Muster und Zusammenhänge zu erkennen und zu nutzen und
Strategien bewusst auszuwählen, zu kombinieren und zu reflektieren.
Damit verschiebt sich der Fokus vom reinen Ausprobieren hin zu einem zunehmend bewusst gesteuerten und reflektierten Problemlösen.
Die Problemlösestunden folgen einer klaren, wiederkehrenden Struktur:
Die Aufgabe:
Die Lernenden bearbeiten eine offene Problemstellung und dokumentieren ihren Lösungsweg im Problemlöseheft.
Die Strategien:
Ein Strategiefächer und eine Strategienübersicht unterstützen die Auswahl geeigneter Vorgehensweisen. Nach der Bearbeitung werden die verwendeten Strategien bewusst benannt.
Die Reflexion:
Die Lernenden reflektieren ihren Lösungsweg und vergleichen unterschiedliche Ansätze. Dadurch wird der Lernprozess sichtbar und weiterentwickelt.
Die wiederkehrende Struktur schafft Orientierung und ermöglicht eine kontinuierliche Entwicklung über mehrere Stunden hinweg.
vier aufeinander abgestimmte Bausteine mit insgesamt 12 Problemlösestunden
vielfältige Problemaufgaben aus unterschiedlichen mathematischen Kontexten
strukturierte Hilfestellungen zur Unterstützung des Lösungsprozesses
Strategiefächer (komplett) und Strategienübersicht
Kopiervorlagen zur Strategiebenennung
Reflexionskarten zur kontinuierlichen Lernentwicklung
Begleitfolien zur klaren Unterrichtsführung
Lösungsseiten für die Lehrkraft
ausführliche Lehrerhinweise zur Umsetzung der Reihe
Die Materialien sind vollständig ausgearbeitet, praxiserprobt und können direkt im Unterricht eingesetzt werden.
Diese Unterrichtsreihe eignet sich besonders für Lehrkräfte, die das mathematische Problemlösen nicht punktuell, sondern systematisch und nachhaltig im Unterricht verankern möchten.
Problemlösen im Mathematikunterricht – Baustein 1Viele Lernende sind unsicher, wenn sie mit offenen Aufgaben konfrontiert werden, da kein klarer Lösungsweg vorgegeben ist. Häufig wissen sie nicht, wie sie beginnen sollen.Dieser Baustein setzt genau hier an: Die Lernenden arbeiten an drei ausgewählten Problemaufgaben, die so gestaltet sind, dass alle unmittelbar ins Tun kommen. Durch das Ausprobieren eigener Lösungsansätze erleben sie, dass sie auch ohne vorgegebene Verfahren zu mathematischen Ergebnissen gelangen können.Im Mittelpunkt steht der Einstieg in das Problemlösen. Die Lernenden probieren aus, halten ihre Ideen fest und beginnen, ihre Lösungswege zu strukturieren. Unterstützt durch Hilfestellungen und die gemeinsame Reflexion entwickeln sie erste Strategien, die sie auch in weiteren Aufgaben nutzen können.Was die Lernenden in diesem Baustein konkret lernenDie drei Problemaufgaben sind so ausgewählt, dass alle Lernenden einen unmittelbaren Zugang finden und erste Strategien des Problemlösens aufbauen.Zaubertrick – ins Handeln kommen durch AusprobierenDie Lernenden setzen eigene Zahlen ein und führen die Rechenschritte durch. Alle können sofort beginnen, da kein vorgegebener Lösungsweg erforderlich ist. Durch das Ausprobieren erkennen sie, dass immer dasselbe Ergebnis entsteht. In der anschließenden Reflexion werden erste Erklärungsansätze aufgegriffen und weiterentwickelt.Münzen fürs Sparschwein – vom Ausprobieren zur StrukturDie Lernenden arbeiten mit einer alltagsnahen Situation und beginnen zunächst, mögliche Geldbeträge auszuprobieren. Durch den vertrauten Kontext können alle eigene Lösungsversuche entwickeln. Im Verlauf der Bearbeitung wird deutlich, dass ungeordnetes Ausprobieren schnell unübersichtlich wird. Die Lernenden beginnen, ihre Ergebnisse zu ordnen, systematisch vorzugehen und nach Mustern zu suchen. Hilfestellungen unterstützen sie dabei, ihre Lösungswege zu strukturieren.Schatzkiste – Bedingungen berücksichtigen und kombinierenDie Lernenden suchen mögliche Zahlencodes und berücksichtigen dabei mehrere Bedingungen gleichzeitig. Sie probieren zunächst verschiedene Zahlen aus und überprüfen, ob diese zu den vorgegebenen Bedingungen passen. Dabei erkennen sie schrittweise, dass nicht alle Zahlen infrage kommen und Lösungen eingegrenzt werden können. Auch ohne formale Kenntnisse zu Teilbarkeitsregeln gelangen sie durch Ausprobieren und Überprüfen zu tragfähigen Lösungen.Was das den Lernenden für den Mathematikunterricht bringtDie Lernenden entwickeln grundlegende Strategien, die sie auch in anderen mathematischen Zusammenhängen nutzen können. Sie beginnen Aufgaben aktiv zu bearbeiten, statt auf einen vorgegebenen Lösungsweg zu warten, nutzen Ausprobieren bewusst als erste Strategie, erkennen, wann Struktur notwendig wird, und überprüfen ihre Ergebnisse zunehmend gezielt. Dadurch gewinnen sie Sicherheit im Umgang mit offenen Aufgabenstellungen und können Lösungswege eigenständig entwickeln.Das UnterrichtsformatDie Problemlöseaufgaben sind in ein klar strukturiertes Unterrichtsformat eingebettet.Die Lernenden führen ein eigenes Problemlöseheft, in dem sie ihre Lösungswege dokumentieren und reflektieren. Dafür wird ein einfaches kariertes DIN-A4-Heft genutzt, das von den Lernenden selbst geführt wird.In einem von der Lehrkraft festgelegten Turnus wird regelmäßig eine Problemlösestunde durchgeführt. Die wiederkehrende Struktur gibt Orientierung und macht die Entwicklung der Lösungsstrategien sichtbar.Ein Strategiefächer und eine Strategienübersicht unterstützen die Lernenden während der Arbeitsphase. Zu jeder Aufgabe stehen optionale Hilfestellungen zur Verfügung, die bei Bedarf genutzt werden können.Das Material enthält3 aufeinander abgestimmte Problemaufgaben für den Einstieg ins mathematische Problemlösenstrukturierte Hilfestellungen zur Unterstützung des LösungsprozessesStrategiefächer und StrategienübersichtKopiervorlagen zur Benennung der eingesetzten StrategienKopiervorlage zur schriftlichen Reflexion der LösungswegeBegleitfolien zur Strukturierung der Problemlösestundenausführliche LehrerhinweiseLösungsseiten zur Unterstützung der UnterrichtsvorbereitungDie Materialien sind vollständig ausgearbeitet und klar strukturiert. Der Strategiefächer wird einmalig vorbereitet und kann anschließend dauerhaft im Unterricht eingesetzt werden.
Klassenstufen: 5-6. Klasse
Problemlösen im Mathematikunterricht – Baustein 2Viele Lernende beginnen mit offenen Aufgaben, arbeiten jedoch unsystematisch weiter und verlieren schnell den Überblick. Häufig werden Lösungswege nicht geplant, Zwischenschritte nicht festgehalten oder Ergebnisse nur zufällig gefunden.Dieser Baustein setzt genau hier an: Die Lernenden arbeiten an drei ausgewählten Problemaufgaben, die so gestaltet sind, dass ein ungeordnetes Ausprobieren nicht mehr ausreicht. Sie entwickeln Strategien, um ihr Vorgehen zu strukturieren und Lösungswege planvoll aufzubauen.Im Mittelpunkt steht die Weiterentwicklung vom eher intuitiven zum zunehmend systematischen Vorgehen. Die Lernenden planen ihre Lösungswege, nutzen Zwischenschritte bewusst und beginnen, ihre Ergebnisse gezielt zu ordnen und zu überprüfen.Was die Lernenden in diesem Baustein konkret lernenDie drei Problemaufgaben sind so ausgewählt, dass die Lernenden ihr Vorgehen zunehmend strukturieren und gezielt planen.Tablet-Vergleich – Informationen strukturieren und vergleichenDie Lernenden untersuchen zwei Displays und überlegen, wie sie diese vergleichbar machen können. Sie ordnen gegebene Informationen, wählen geeignete Maße und entwickeln eine Strategie, um eine fundierte Entscheidung zu treffen. Dabei wird deutlich, dass ein ungeordnetes Vorgehen nicht ausreicht, sondern Struktur notwendig ist.Glücksrad – systematisch vorgehen und Möglichkeiten erfassenDie Lernenden prüfen zunächst, ob ein Gewinn überhaupt möglich ist, und suchen anschließend alle passenden Zahlenkombinationen. Dabei erkennen sie, dass zufälliges Ausprobieren schnell an Grenzen stößt. Sie beginnen, systematisch vorzugehen, Ergebnisse zu ordnen und vollständige Lösungswege zu entwickeln.Die Zahl 100 – Lösungswege planen und gezielt verändernDie Lernenden arbeiten mit einer offenen Zahlenaufgabe, die nicht direkt lösbar ist. Sie bilden größere Zahlen, variieren Vorzeichen und halten Zwischenergebnisse fest. Dabei wird deutlich, dass ein planvolles Vorgehen notwendig ist. Die Lernenden entwickeln eigene Strategien, überprüfen diese und passen sie schrittweise an.Was das den Lernenden für den Mathematikunterricht bringtDie Lernenden entwickeln ihre Problemlösekompetenz gezielt weiter:Sie erkennen, dass erfolgreiches Problemlösen ein systematisches Vorgehen erfordert, planen ihre Lösungswege bewusster, nutzen Zwischenschritte gezielt und überprüfen ihre Ergebnisse zunehmend strukturiert. Dadurch gewinnen sie Sicherheit im Umgang mit komplexeren Aufgabenstellungen und können Lösungswege eigenständig entwickeln und nachvollziehbar darstellen.Das UnterrichtsformatDie Problemlöseaufgaben sind in ein klar strukturiertes Unterrichtsformat eingebettet.Die Lernenden führen ein eigenes Problemlöseheft, in dem sie ihre Lösungswege dokumentieren und reflektieren. Dafür wird ein einfaches kariertes DIN-A4-Heft genutzt, das von den Lernenden selbst geführt wird.In einem von der Lehrkraft festgelegten Turnus wird regelmäßig eine Problemlösestunde durchgeführt. Die wiederkehrende Struktur gibt Orientierung und macht die Entwicklung der Lösungsstrategien sichtbar.Ein Strategiefächer und eine Strategienübersicht unterstützen die Lernenden während der Arbeitsphase. Der Strategiefächer wird dabei gezielt erweitert: Aufbauend auf den ersten Strategien aus Baustein 1 kommen weitere Strategien hinzu, die ein systematisches Vorgehen unterstützen. Zu jeder Aufgabe stehen optionale Hilfestellungen zur Verfügung, die bei Bedarf genutzt werden können.Das Material enthält3 aufeinander abgestimmte Problemaufgabenzur Weiterentwicklung des systematischen Problemlösensstrukturierte Hilfestellungen zur Unterstützung des LösungsprozessesStrategiefächer und StrategienübersichtKopiervorlagen zur Benennung der eingesetzten StrategienKopiervorlage zur schriftlichen Reflexion der LösungswegeBegleitfolien zur Strukturierung der Problemlösestundenausführliche LehrerhinweiseLösungsseiten zur Unterstützung der UnterrichtsvorbereitungDie Materialien sind vollständig ausgearbeitet und klar strukturiert. Der Strategiefächer wird einmalig vorbereitet und kann anschließend dauerhaft im Unterricht eingesetzt werden.
Klassenstufen: 5-6. Klasse
Problemlösen im Mathematikunterricht – Baustein 3Viele Lernende erkennen Muster und Zusammenhänge, nutzen diese jedoch nicht gezielt zur Lösung von Problemen. Häufig bleiben sie bei einzelnen Ergebnissen stehen, ohne ihre Erkenntnisse zu verallgemeinern oder zu übertragen.Dieser Baustein setzt genau hier an: Die Lernenden arbeiten an drei ausgewählten Problemaufgaben, die darauf ausgerichtet sind, Muster und Strukturen zu erkennen, zu beschreiben und gezielt zu nutzen. Dadurch entwickeln sie ein vertieftes Verständnis für mathematische Zusammenhänge.Im Mittelpunkt steht die Weiterentwicklung des Problemlösens: Die Lernenden vergleichen Ergebnisse, untersuchen Regelmäßigkeiten und beginnen, ihre Beobachtungen zu verallgemeinern. Sie lernen, Zusammenhänge zu erkennen, zu begründen und auf neue Problemstellungen zu übertragen.Die Aufgaben eröffnen dabei unterschiedliche Zugänge zu mathematischen Strukturen: Die Lernenden ordnen Informationen systematisch, nutzen Darstellungen zur Unterstützung ihres Denkens und erkennen zugrunde liegende Muster.So wird deutlich, dass mathematische Probleme häufig erst dann verständlich und lösbar werden, wenn Strukturen bewusst erkannt und genutzt werden.Was die Lernenden in diesem Baustein konkret lernenDie drei Problemaufgaben sind so gestaltet, dass die Lernenden gezielt Muster entdecken, beschreiben und weiterdenken.Rechtecke im Rechteck – Strukturen systematisch erkennenDie Lernenden untersuchen, wie viele Rechtecke in einer Zerlegung enthalten sind. Dabei wird deutlich, dass nicht nur einzelne, sondern auch zusammengesetzte Rechtecke berücksichtigt werden müssen. Durch geordnetes Zählen und Vergleichen erkennen sie zugrunde liegende Strukturen und entwickeln erste Verallgemeinerungen.Platztausch der Gummibärchen – Zusammenhänge analysieren und vergleichenDie Lernenden analysieren Zugfolgen und untersuchen, wie sich die Anzahl der benötigten Schritte verändert. Durch das systematische Festhalten ihrer Lösungen erkennen sie Muster in den Abläufen und lernen, diese übersichtlich darzustellen und zu vergleichen.Eine besondere Zahlenfolge – Muster beschreiben und übertragenDie Lernenden untersuchen eine Zahlenfolge, die nach einem wiederkehrenden Prinzip aufgebaut ist. Sie setzen die Folge fort, rekonstruieren vorherige Schritte und beschreiben die zugrunde liegende Regel. Dabei wird deutlich, dass ein Muster erst dann verstanden ist, wenn es vorwärts und rückwärts angewendet werden kann.Was das den Lernenden für den Mathematikunterricht bringtDie Lernenden entwickeln ein zunehmend sicheres Verständnis für mathematische Strukturen. Sie lernen, Muster bewusst zu erkennen, zu beschreiben und zu nutzen, statt nur einzelne Ergebnisse zu produzieren.Sie vergleichen Lösungswege, formulieren Zusammenhänge und beginnen, diese zu verallgemeinern. Dadurch erkennen sie, wann Ergebnisse zusammenhängen und wie sich Erkenntnisse auf neue Aufgaben übertragen lassen.So gewinnen sie Sicherheit im Umgang mit komplexeren Problemstellungen und entwickeln zunehmend eigenständige Lösungsstrategien.Das UnterrichtsformatDie Problemlöseaufgaben sind in ein klar strukturiertes Unterrichtsformat eingebettet.Die Lernenden führen ein eigenes Problemlöseheft, in dem sie ihre Lösungswege dokumentieren und reflektieren. Dafür wird ein einfaches kariertes DIN-A4-Heft genutzt, das von den Lernenden selbst geführt wird.In einem von der Lehrkraft festgelegten Turnus wird regelmäßig eine Problemlösestunde durchgeführt. Die wiederkehrende Struktur gibt Orientierung und macht die Entwicklung der Lösungsstrategien sichtbar.Ein Strategiefächer und eine Strategienübersicht unterstützen die Lernenden während der Arbeitsphase. Der Strategiefächer wird dabei gezielt erweitert: Aufbauend auf den vorherigen Bausteinen kommen weitere Strategien hinzu, insbesondere das Vergleichen, das Erkennen und Beschreiben von Mustern sowie das Verallgemeinern von Zusammenhängen.Zu jeder Aufgabe stehen optionale Hilfestellungen zur Verfügung, die bei Bedarf genutzt werden können.Das Material enthält3 aufeinander abgestimmte Problemaufgaben zur Vertiefung des mathematischen Problemlösensstrukturierte Hilfestellungen zur Unterstützung des LösungsprozessesStrategiefächer (Ergänzung) und StrategienübersichtKopiervorlagen zur Benennung der eingesetzten StrategienKopiervorlagen zur schriftlichen Reflexion der LösungswegeBegleitfolien zur Strukturierung der Problemlösestundenausführliche LehrerhinweiseLösungsseiten zur Unterstützung der UnterrichtsvorbereitungDie Materialien sind vollständig ausgearbeitet und können direkt im Unterricht eingesetzt werden.
Klassenstufen: 5-6. Klasse
Problemlösen im Mathematikunterricht – Baustein 4Viele Lernende können Strategien bereits anwenden, nutzen diese jedoch oft isoliert. Die Auswahl erfolgt nicht immer bewusst, und unterschiedliche Lösungswege werden selten miteinander verglichen oder hinsichtlich ihrer Angemessenheit bewertet.Dieser Baustein setzt genau hier an: Die Lernenden arbeiten an drei ausgewählten Problemaufgaben, die so gestaltet sind, dass sie Strategien gezielt kombinieren, anpassen und reflektieren müssen. Dadurch entwickeln sie ein zunehmend flexibles und vernetztes Verständnis mathematischen Problemlösens.Im Mittelpunkt steht die Weiterentwicklung des Problemlösens. Die Lernenden wählen Strategien bewusst aus, verknüpfen sie miteinander und überprüfen ihre Lösungswege. Sie lernen, Vorgehensweisen zu begründen, zu vergleichen und auf neue Problemstellungen zu übertragen.Viele der Aufgaben sind aus dem Bereich der Knobelaufgaben und Logikaufgaben bekannt. In diesem Baustein werden sie jedoch gezielt genutzt, um Problemlösestrategien flexibel zu kombinieren, zu reflektieren und auf neue Situationen zu übertragen.Was die Lernenden in diesem Baustein konkret lernenDie drei Problemaufgaben sind so ausgewählt, dass sie die Lernenden dazu anregen, mehrere Strategien gleichzeitig zu nutzen und ihr Vorgehen bewusst zu steuern.Turmuhr – Situationen modellieren und rückwärts erschließenDie Lernenden untersuchen den Aufbau von Gongschlägen und Pausen und übersetzen die Situation in eine mathematische Struktur. Durch das Zerlegen in Zeiteinheiten und das Rückwärtsarbeiten erschließen sie die gesuchte Größe und übertragen ihre Erkenntnisse auf eine neue Situation.Schokoladenstapel – Strukturen erkennen und systematisch erfassenDie Lernenden analysieren eine visuelle Darstellung und erkennen unterschiedliche Dreiecksgrößen innerhalb einer Gesamtstruktur. Durch systematisches Zählen und Ordnen der Ergebnisse wird deutlich, dass nur ein strukturiertes Vorgehen zu vollständigen und nachvollziehbaren Lösungen führt.Geheimsprache – Lösungen prüfen und sinnvoll interpretierenDie Lernenden entschlüsseln eine Zahlen-Buchstaben-Codierung und erkennen, dass mehrere Lösungen möglich sind. Sie überprüfen verschiedene Ansätze und bewerten, welche Lösung sinnvoll ist. Dadurch wird deutlich, dass Ergebnisse nicht nur gefunden, sondern auch kritisch geprüft werden müssen.Was das den Lernenden für den Mathematikunterricht bringtDie Lernenden entwickeln ein flexibles Verständnis für den Einsatz von Problemlösestrategien. Sie lernen, Strategien nicht nur anzuwenden, sondern gezielt auszuwählen, zu kombinieren und an neue Problemstellungen anzupassen.Sie vergleichen unterschiedliche Lösungswege, bewerten deren Angemessenheit und beginnen, ihre Entscheidungen zu begründen. Dadurch gewinnen sie Sicherheit im Umgang mit komplexeren Aufgaben und entwickeln ein zunehmend selbstständiges und reflektiertes Vorgehen.Das UnterrichtsformatDie Problemlöseaufgaben sind in ein klar strukturiertes Unterrichtsformat eingebettet.Die Lernenden führen ein eigenes Problemlöseheft, in dem sie ihre Lösungswege dokumentieren und reflektieren. Dafür wird ein einfaches kariertes DIN-A4-Heft genutzt, das von den Lernenden selbst geführt wird.In einem von der Lehrkraft festgelegten Turnus wird regelmäßig eine Problemlösestunde durchgeführt. Die wiederkehrende Struktur gibt Orientierung und macht die Entwicklung der Lösungsstrategien sichtbar.Ein Strategiefächer und eine Strategienübersicht unterstützen die Lernenden während der Arbeitsphase. Der Strategiefächer wird dabei gezielt erweitert: Die Lernenden nutzen ihn zunehmend zur bewussten Auswahl, Kombination und Anpassung von Strategien.Zu jeder Aufgabe stehen optionale Hilfestellungen zur Verfügung, die bei Bedarf genutzt werden können.Das Material enthält3 aufeinander abgestimmte Problemaufgaben zur Vertiefung des mathematischen Problemlösensstrukturierte Hilfestellungen zur Unterstützung des LösungsprozessesStrategiefächer (Ergänzung) und StrategienübersichtKopiervorlagen zur Benennung der eingesetzten StrategienKopiervorlagen zur schriftlichen Reflexion der LösungswegeBegleitfolien zur Strukturierung der Problemlösestundenausführliche LehrerhinweiseLösungsseiten zur Unterstützung der UnterrichtsvorbereitungDie Materialien sind vollständig ausgearbeitet und klar strukturiert. Der Strategiefächer wird einmalig vorbereitet und kann anschließend dauerhaft im Unterricht eingesetzt werden.
Klassenstufen: 5-6. Klasse
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