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Dieses Unterrichtsmaterial ermöglicht eine differenzierte und schülerorientierte Auseinandersetzung mit sozialen Ungleichheiten im Mittelalter. Ausgangspunkt ist der bekannte Leitsatz „Stadtluft macht frei“, der kritisch hinterfragt wird: Zwar bot das Leben in der Stadt neue Chancen, doch Rechte, Macht und gesellschaftliche Stellung waren ungleich verteilt. Die Lernenden untersuchen, wer das Bürgerrecht erwerben konnte, welche Rolle Frauen spielten und welche Personengruppen am unteren Rand der städtischen Gesellschaft lebten.
In einem zweiten Schwerpunkt wird das Leben in der Grundherrschaft thematisiert. Die Schülerinnen und Schüler analysieren Abhängigkeiten der Bauern, Machtbefugnisse der Grundherren sowie Frondienste und Abgaben. Mithilfe von Sachtexten, Schaubildern, Bildquellen und einer zeitgenössischen Quelle setzen sie sich kritisch mit Lebensbedingungen, Herrschaftsverhältnissen und sozialen Gegensätzen auseinander. Vergleichende und dialogische Aufgaben fördern Perspektivwechsel und historisches Urteilsvermögen.
Inhalte:
→ Bedeutung des Satzes „Stadtluft macht frei“
→ Bürgerrecht in der mittelalterlichen Stadt: Voraussetzungen und Rechte
→ Soziale Gliederung der Stadtbevölkerung (Oberschicht, Unterschicht, „unehrliche“ Berufe)
→ Rolle und Lebenssituation von Frauen in der Stadt
→ Leben in der Grundherrschaft: Aufbau, Abhängigkeiten und Frondienste
→ Macht und Aufgaben des Grundherrn
→ Analyse von Schaubildern und historischen Bildquellen
→ Bewertung von Lebensbedingungen und Herrschaftsverhältnissen im Mittelalter
Zielgruppe: Sekundarstufe I
Dauer: ca. 1–2 Unterrichtsstunden
Besonderheit: Verknüpft Stadt- und Landgeschichte und fördert kritisches Denken zu sozialer Ungleichheit und Herrschaft im Mittelalter
Dieses Materialpaket wurde erst vor Kurzem erstellt. Der Autor hat noch keine Beschreibung hinterlegt.
Klassenstufen: 5-9. Klasse
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