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Inhaltsfeld 3 – Philosophie Sek I (NRW)
Diese Unterrichtseinheit gehört zum Inhaltsfeld 3: Verantwortung des Kernlehrplans für Philosophie in der Sekundarstufe I in Nordrhein-Westfalen.
Sie thematisiert, was es heißt, frei und verantwortlich zu handeln – im persönlichen, gesellschaftlichen und globalen Kontext.
Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit verschiedenen ethischen Konzeptionen von Verantwortung auseinander: von existenzieller Freiheit bis zu moralischen Pflichten, von technischen Risiken bis hin zu globaler Gerechtigkeit.
Jean-Paul Sartre – Freiheit und Verantwortung des Einzelnen im Existenzialismus
Immanuel Kant – Pflichtethik und moralisches Gesetz aus Vernunft
Hannah Arendt – Gewissen, Urteilskraft und politische Verantwortung
Hans Jonas – Ethik für zukünftige Generationen in einer technisierten Welt
Peter Singer – Utilitarismus und globale Verantwortung gegenüber Mensch und Tier
5 ausgearbeitete Arbeitsblätter mit Originaltextauszügen (leicht bearbeitet)
Schreiblinien für Schülerantworten
Ausführliche Lösungsteile für Lehrkräfte
Wiederholungstest mit 10 Aufgaben & Lösungsteil
Einheitliches Layout, didaktisch strukturiert
Urheberrechtlich unbedenkliche Textauswahl
Diese Einheit ermöglicht eine vertiefte Auseinandersetzung mit Verantwortung als ethischem Prinzip und bietet vielfältige Anknüpfungspunkte für aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen wie Klimawandel, Technikethik oder soziale Gerechtigkeit.
Dieser Wiederholungstest ist passend zum Inhaltsfeld 3: Verantwortung des Kernlehrplans Philosophie Sekundarstufe I in NRW konzipiert. Er bezieht sich ausschließlich auf Inhalte und Denkansätze aus den fünf vorausgegangenen Arbeitsblättern (Sartre, Kant, Arendt, Jonas, Singer) und überprüft zentrale Kompetenzen der philosophischen Urteilsbildung und Reflexion. Die Aufgaben fördern das Verständnis von Verantwortung im Zusammenhang mit Freiheit, Moral, Technik, Gesellschaft und globaler Gerechtigkeit. Der Test umfasst sowohl Verständnisfragen zu den Textauszügen als auch eine Vergleichsfrage, die komplexes Denken zwischen verschiedenen Positionen anregt. Der Test ist ideal geeignet zur Lernstandserhebung oder Wiederholung, enthält Schreiblinien zur Bearbeitung durch die Schüler:innen sowie einen klar strukturierten Erwartungshorizont für die Lehrkraft.
Klassenstufen: 5-6. Klasse
Dieses Material gehört zum Inhaltsfeld 3: Verantwortung des Kernlehrplans Philosophie Sekundarstufe I in NRW. Es basiert auf einem leicht bearbeiteten Auszug aus Peter Singers Werk „Praktische Ethik“ (1979), in dem Singer eine globale Perspektive auf moralisches Handeln entwickelt. Im Mittelpunkt steht die These, dass wir moralisch verpflichtet sind, Leiden zu verhindern – auch wenn die Betroffenen weit entfernt sind. Singer argumentiert, dass moralische Verantwortung nicht an räumlicher Nähe hängt, sondern an unseren tatsächlichen Möglichkeiten, Hilfe zu leisten. Wer also genug besitzt, um anderen zu helfen, ohne selbst etwas von vergleichbarem moralischem Wert zu verlieren, ist verpflichtet zu handeln. Die Schülerinnen und Schüler lernen, das Verhältnis von Wohlstand, Verantwortung und globaler Gerechtigkeit zu reflektieren. Zugleich wird der Begriff des effektiven Altruismus eingeführt – also der Gedanke, dass Hilfe nicht nur gut gemeint, sondern auch zielgerichtet und wirksam sein sollte. Das Material bietet einen Originaltextauszug, Aufgaben mit Linien zur Bearbeitung sowie einen klar formulierten Erwartungshorizont für Lehrkräfte.
Klassenstufen: 6-7. Klasse
Dieses Material gehört zum Inhaltsfeld 3: Verantwortung des Kernlehrplans Philosophie Sekundarstufe I in NRW. Es basiert auf einem zentralen Auszug aus Hans Jonas' Werk „Das Prinzip Verantwortung“ (1979), in dem der Philosoph eine Ethik für das technologische Zeitalter entwirft. Jonas erkennt, dass frühere Ethiken vor allem auf zwischenmenschliche Handlungen im Nahbereich bezogen waren. Doch durch moderne Technik hat der Mensch heute die Macht, globale und langfristige Veränderungen herbeizuführen – mit tiefgreifenden Folgen für die Natur, Gesellschaft und kommende Generationen. Diese neue Situation erfordert auch ein neues moralisches Prinzip: Verantwortung für die Zukunft. Jonas formuliert dazu einen eigenen Imperativ, der besagt, dass menschliches Handeln stets so gestaltet sein muss, dass es die Möglichkeit echten menschlichen Lebens auf der Erde erhält. Das Material enthält einen sprachlich leicht angepassten Originaltextauszug, Aufgaben mit Schreiblinien und einen ausführlich kommentierten Erwartungshorizont.
Klassenstufen: 5-6. Klasse
Dieses Unterrichtsmaterial gehört zum Inhaltsfeld 3: Verantwortung des Kernlehrplans Philosophie Sekundarstufe I in NRW. Es basiert auf einem zentralen Auszug aus Hannah Arendts Werk „Eichmann in Jerusalem – Ein Bericht von der Banalität des Bösen“ (1963), in dem Arendt ein radikal neues Verständnis von persönlicher Verantwortung und moralischem Denken entfaltet. Im Zentrum steht die These, dass das Böse oft nicht aus Bosheit, sondern aus Gedankenlosigkeit und blinder Gefolgschaft entsteht. Arendt analysiert anhand des NS-Funktionärs Adolf Eichmann, wie sich Menschen ihrer Verantwortung entziehen, indem sie nicht denken, sondern sich auf Pflichterfüllung und Gehorsam berufen. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren die Bedeutung eigenständiger Urteilskraft und diskutieren die Rolle des Individuums in komplexen gesellschaftlichen Strukturen. Sie setzen sich mit der Frage auseinander, wie Verantwortung entsteht – nicht erst durch Schuld, sondern durch das Mitwirken oder Wegsehen im Alltag. Das Material enthält einen sprachlich leicht angepassten Originaltextauszug, Aufgaben mit Schreiblinien sowie ausführliche Lösungsvorschläge für Lehrkräfte.
Klassenstufen: 5-6. Klasse
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