Nachdem sich die SuS mit Nicht-Laplace-Experimenten auseinandergesetzt haben, kommt schnell die Frage auf, wie relative Häufigkeit und Wahrscheinlichkeit zueinander in Beziehung stehen. Im Rahmen der zughörigen Unterrichtsreihe zu Zufallsexperimente, Laplace-Wahrscheinlichkeiten und Boxplots¹ führen die SuS dazu mit verschiedenen Laplace-Zufallsgeräten (Würfel, Dreieckswürfel, Münze, ...) in arbeitsteiliger Gruppenarbeit ein Zufallsexperiment durch.
Durch Dokumentation der absoluten und relativen Häufigkeit nach je fünf Durchgängen, übertragen sie die Ergebnisse in ein Koordinatensystem und erkennen, dass sich die Schwankungen der relativen Häufigkeiten um die Laplace-Wahrscheinlichkeit mit zunehmender Zahl von Durchführungen des Experiments verringert. Sie erkennen so, dass relative Häufigkeiten eine Schätzung für die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses darstellen, wenn die Zahl der Durchführungen eines Zufallsexperiments nur groß genug ist (Gesetz der großen Zahlen).
Nachdem dieser Zusammenhang klar geworden ist, üben sie auf dem nächsten Arbeitsblatt auch den rechnerischen Umgang mit diesen Größen.
¹ Beim Erwerb der Unterrichtsreihe sparen Sie 1,00€ gegenüber dem Kauf der in dieser Reihe enthaltenen Einzelmaterialien.
Gesetz der großen Zahlen: Wahrscheinlichkeiten mit Zufallsexperimenten schätzen (Stochastik)
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