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Ich bin Lehrerin am Gymnasium für Deutsch, Gemeinschaftskunde und Wirtschaft.
138 Materialien
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28 Seiten
33 Seiten






Zu allen Stunden gehören ausführliche Verlaufspläne, Arbeitsblätter und detaillierte Interpretationen der Gedichte. Zudem bietet die Reihe eine Präsentation mit den Arbeitsaufträgen und animierten Ergebnisfolien zu allen behandelten Gedichten. Enthalten ist außerdem ein Vorschlag für eine Klausur mit Erwartungshorizont.
1) Einstieg
Die Schüler*innen betrachten in Form eines Museumsgangs expressionistische Gemälde (vgl. Links). Möglich ist es, währenddessen ein expressionistisches Musikstück laufen zu lassen (vgl. Links). Die Schüler*innen sammeln Assoziationen, die ihnen beim Betrachten und Hören kommen, und notieren Fragen, die sich ihnen stellen. In der sich anschließenden Erarbeitungsphase erarbeiten die Schüler*innen in arbeitsteiliger Gruppenarbeit Informationen zum zeit- und ideengeschichtlichen Hintergrund der Epoche (vgl. Arbeitsblatt), die schriftlich in einer vorstrukturierten Tabelle (vgl. Arbeitsblatt) festgehalten und anschließend in der Gesamtgruppe referiert/ergänzt werden. In der Phase der Vertiefung stellen die Schüler*innen den Bezug zu den Bildern aus der Einstiegsphase her und stellen Überlegungen an, wie die Lyrik der Epoche gestaltet sein könnte.
2) Jakob van Hoddis, Weltende
Als Einstieg formulieren die Schüler*innen ihre Erwartungen an ein Gedicht mit dem Titel „Weltende“. Anschließend erhalten sie das zerschnittene Gedicht (vgl. Arbeitsblatt) und puzzeln dieses in Gruppenarbeit zusammen. Einige Gruppen präsentieren ihre Version des Gedichts. Thematisiert werden Unterschiede zwischen den Erwartungen vom Stundenbeginn und den Versen des Gedichts von van Hoddis. Die Präsentation des Originaltextes erfolgt über ein Audio (vgl. Link), anschließend dann der Vergleich mit den Versionen der Schüler*innen. In der Erarbeitungsphase unterstreichen die Schüler*innen im Text (vgl. Arbeitsblatt) in zwei verschiedenen Farben Elemente des Bedrohlichen/Schrecklichen und Elemente des Komischen/Banalen. Sie untersuchen zudem die formalen Merkmale des Gedichts (Strophenbau, Reim, Metrik) und setzen sie in Beziehung zum Textinhalt.
3) Alfred Wolfenstein, Städter
Nach einem Audio-Vortrag des Gedichts (vgl. Link) erstellen die Schüler*innen eine Wordcloud (Mentimeter) mit den ersten Eindrücken des Gedichts. Die Analyse des Gedichts erfolgt in Gruppenarbeit (vgl. Arbeitsblatt), bei der Auswertung wird der Rückbezug zur Wordcloud hergestellt. Möglichkeiten zur Weiterarbeit bieten ein kreativer Schreibauftrag oder der Vergleich des Gedichts mit einem Gemälde von George Grosz (vgl. Link).
4) Georg Heym, Der Gott der Stadt
Der Einstieg in die Stunde erfolgt erneut über den Titel. In der Erarbeitungsphase untersuchen die Schüler*innen die Darstellung von Baal und die Beziehung zwischen ihm und den Städten/den Menschen (vgl. Arbeitsblatt). Bei der Auswertung kann ein Exkurs zu Heinrich Kleys Gemälde „Die Krupp’schen Teufel“ (vgl. Link) helfen, einen Zugang zum Gedicht zu finden.
5) Merkmale der Epoche
Abschließend erarbeiten sich die Schüler*innen typische Merkmale der Epoche und stellen den Bezug zu den im Unterricht erarbeiteten Gedichten her (vgl. Arbeitsblatt). Möglich ist es hier, kollaborativ mit Flinga zu arbeiten.
Klausur: Georg Heym, Die Stadt
Dieses Materialpaket enthält folgende Materialien:Unterrichtsreihe zur Lyrik der RomantikUnterrichrsreihe zur Lyrik des ExpressionismusUnterrichtsreihe zu Juli Zeh: Corpus DelictiUnterrichtsreihe zu Arthur Schnitzler: Lieutenant GustlUnterrichtsreihe zu Robert Seethaler: Der Trafikant
Klassenstufen: 10. Klasse, Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
Bewertungen und Kommentare
sehr nützlich
Das Material lässt sich gut nutzen, die Textauswahl und Methodenvorschläge sind gelungen. Die Präsentation ist allerdings etwas unübersichtlich und nicht (sofort) intuitiv nutzbar.