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Vorwort Vulkanzeitung
Die dritte Ausgabe der Eifeler Vulkanzeitung hat die Erdbeben in der Region zum Thema.
Die Eifel ist ein Gebiet, in dem Erdbeben mit am häufigsten in Deutschland vorkommen, wenn auch in einer geringeren Stärke als etwa in Italien. Wissenschaftler sind der Meinung, dass die Stärke 6 das Maximum ist, da die Eifeler Beben innerhalb einer Platte auftreten und nicht durch die Bewegungen an den Rändern der Lithosphärenplatten verursacht werden.
Ein erstaunliches Phänomen wurde in den letzten Jahren vermehrt gemessen, sogenannte DLF Erdbeben, also Erdbeben mit einer geringen Stärke, Deep Low Frequency. Sie werden von einem Teil der Wissenschaftler aufsteigendem Magma zugeordnet, das die Erde leicht zum Schwingen bringt. Die reißerischen Berichte in der Presse über einen bevorstehenden Vulkanausbruch in der Eifel sind wohl übertrieben.
In der Eifel wurde das tiefste, jemals in Deutschland gemessene Erdbeben in 40 km Tiefe festgestellt.
Um das Phänomen Erdbeben etwas gründlicher zu erfassen, wurden verschiedene Aspekte dieser Erscheinung berücksichtigt: Plattentektonik, Entstehung und Verlauf von Erdbeben, Leben der Menschen in erdbebengefährdeten Gebieten. Den Abschluss bildet die Darstellung eines der geheimnisvollsten Erdbeben in der Menschheitsgeschichte: Der Untergang der Stadt Helike in Griechenland im Jahre 373 v. Chr. Dieses Ereignis wird eher einer Bodenverflüssigung als einem Tsunami zugeordnet
Zur unterrichtlichen Umsetzung.
Der didaktische Rahmen wurde oben bereits im große und ganzen umrissen. Das Thema lässt sich den Bereich der Behandlung naturgeographischer Phänomene einordnen. Es wird in den Lehrplänen der Sekundarstufe I unter dem Begriff der Naturphänomene endogener Vorkommnisse verzeichnet. Die Schwerpunktsetzung erfolgt in vielen Lehrplänen in den Klassen 7 – 9.
Als Einstieg wurde das schwere Erdbeben in der Eifel aus dem Jahr 1992 gewählt, ein Beispiel aus der Umgebung.
Es wurde versucht, die endogenen Phänomene, die dem Auge nicht sichtbar sind, durch anschauliche Zeichnungen, Bilder und verständlichen Texten den Schülern näherzubringen. Die Schrift kann zum Einstieg, zur Erarbeitung, aber auch zur Vertiefung des Themas „Erdbeben“ eingesetzt werden.
Der Aufgabenteil, der sich an den Informationsteil anschließt, entspricht dem Niveau von Schülern der Sekundastrufe I.
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