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Die Materialsammlung „Staatsverschuldung in Zeiten von Corona“ besteht aus Arbeitsblättern, die zu verschiedenen Zeitpunkten zwischen Dezember 2020 und Juli 2021 bei BizziNet.de erschienen sind. Hintergrund für die neu entstandene Unterrichtsreihe ist die weltweit massiv angestiegene Verschuldung in vielen Ländern der Erde aufgrund der Corona-Krise.
Thematisch umfassen die Materialien Grundlagenwissen zum Thema Staatsverschuldung, die Entwicklung der Verschuldung in Deutschland, Ursachen der Staatsverschuldung, Folgen hoher Staatsverschuldung, Verlust der Kreditwürdigkeit, die Verschuldung in Europa sowie die Schuldenbremse. Die einzelnen Teile der Materialsammlung können sowohl chronologisch als auch unabhängig voneinander im Unterricht eingesetzt werden.
Der Einsatz des ersten
Teils „Basiswissen Staatsverschuldung“ ist zwar hilfreich zum Verständnis der
weiteren Teile der Materialsammlung, jedoch keine zwingende Voraussetzung. Zum
ersten Teil gehört eine Excel-Tabelle, anhand derer die Schülerinnen und
Schüler Modellrechnungen durchführen können.
Staatsverschuldung in Zeiten von CoronaNachdem in Deutschland bereits 2020 die Schuldenbremse aufgrund der Corona-Pandemie außer Kraft gesetzt wurde und mit 220 Mrd. Euro Rekordschulden aufgenommen wurden, sind für 2021 weitere 180 Mrd. Euro Neuverschuldung vorgesehen. Immer häufiger taucht in Diskussionen die Frage auf: „Wer bezahlt das alles?“. Schon jetzt steht fest, dass zukünftige Generationen auf lange Sicht mit den pandemiebedingten Schulden zu kämpfen haben werden. BizziNet.de hat eine Unterrichtsreihe zum Thema Staatsverschuldung entwickelt. In verschiedenen Arbeitsblättern werden unterschiedliche Aspekte zum Thema Staatsverschuldung behandelt. Bei den vorliegenden Materialien handelt es sich um die ersten drei Arbeitsblätter zur Vermittlung von grundlegenden Begriffen und Zusammenhängen zum Thema Staatsverschuldung. 3 Arbeitsblätter: Neuverschuldung, Defizitquote, BruttoschuldenstandVier fiktive Volkswirtschaften sind Schauplatz der Arbeitsblätter zu den Grundlagen der Staatsverschuldung. Welches Land hat sich in den letzten Jahren am tiefsten in den Schuldensumpf geritten? Welche Länder haben eine gute Bonität? Anhand von einfachen Modellrechnungen mit Hilfe von Excel ermitteln die Schülerinnen und Schüler, wie sich die Verschuldungssituation der vier Länder darstellt. Darauf aufbauend erstellen sie ein Ranking und begründen ihre Entscheidung. Drei Arbeitsblätter vermitteln am Beispiel der fiktiven Volkswirtschaften grundlegende Begriffe und Zusammenhänge, die zum Verständnis der Probleme rund um das Thema Staatsverschuldung unerlässlich sind.
Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.), Q1 (11./12. Jhg.)
Die Corona-Krise hat in vielen Staaten dieser Erde dazu geführt, dass die Regierungen Milliarden ausgegeben haben für Hilfsprogramme, Schutzausrüstung, Tests und Impfstoffe. Gleichzeitig sind die Steuereinnahmen drastisch eingebrochen, so dass die weltweite Verschuldung massiv zugenommen hat. Ende 2020 betrug der weltweite Schuldenberg aller Staaten zusammen 272 Billionen Dollar und ist damit so hoch wie nie zuvor. Die extreme Verschuldung hat vielerorts Kritik und Sorgen hervorgerufen. Wie viele Schulden sind zu viel und was passiert, wenn die Kreditwürdigkeit eines Landes ins Wanken gerät? Am Beispiel des fiktiven Landes Debitonien wird dieser im Rahmen der vorliegenden Arbeitsblätter analysiert. 3 Arbeitsblätter: Folgen dauerhaft hoher StaatsverschuldungDie vorliegenden drei Arbeitsblätter thematisieren die Folgen hoher Staatsverschuldung am Beispiel des fiktiven Staates Debitonien. Abschließend wird die Staatsverschuldung im Euro-Raum analysiert.Die drei Arbeitsblätter bilden den dritten Teil der Unterrichtsreihe zum Thema „Staatsverschuldung in Zeiten von Corona“, die BizziNet.de anlässlich der stark gestiegenen staatlichen Verschuldung durch die Corona-Krise entwickelt hat.
Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.), Q1 (11./12. Jhg.)
Schulden auf RekordniveauSo viele Schulden wie Ende 2020 hatte Deutschland noch nie. Mit einem Schuldenstand von rund 2,2, Billionen Euro endete das Corona-Jahr 2020. Das entspricht einem Schuldenstand von 70 % des BIP. Innerhalb eines Jahres ist die Schuldenstandsquote von knapp 60 % (2019) demnach um 10 Prozentpunkte gestiegen. Doch auch vor der Corona-Krise haben Deutschland sowie die meisten anderen Länder schon über einen langen Zeitraum Schulden angehäuft. In welcher Verschuldungssituation befindet sich Deutschland eigentlich und was sind die Ursachen für die Staatsverschuldung jetzt und in der Vergangenheit?BizziNet.de hat eine Unterrichtsreihe zum Thema Staatsverschuldung entwickelt. In verschiedenen Arbeitsblättern werden unterschiedliche Aspekte zum Thema Staatsverschuldung behandelt. Bei den vorliegenden Materialien handelt es sich um den zweiten Teil der Reihe. Dieser Teil widmet sich der Entwicklung und den Ursachen der Staatsverschuldung in Deutschland von der deutschen Einigung bis zur Corona-Krise. 2 Arbeitsblätter: Staatsverschuldung in DeutschlandBetrachtet man die Entwicklung der Staatsverschuldung in Deutschland seit der deutschen Einigung, so hat es auch früher schon Phasen gegeben hat, die zu einem recht schnellen Anstieg der Verschuldung geführt haben. Die Kosten der Einigung beispielsweise schlugen sich in rasch steigenden Schuldenstandsquoten in den 1990er Jahren nieder. Auch im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise sind die Staatsschulden massiv gestiegen. Doch anders als in vielen anderen Ländern hat Deutschland auch immer wieder Phasen genutzt, um Schulden abzubauen.Zwei Arbeitsblätter analysieren die Entwicklung der deutschen Staatsverschuldung sowie deren Ursachen von 1991 bis heute.
Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.), Q1 (11./12. Jhg.)
Im Jahr2009 wurde für Deutschland die Schuldenbremse beschlossen. Zu dem Zeitpunktbetrug der Schuldenstand mehr als 80 % des BIP, so viel wie nie zuvor. Im Zugeeiner guten Konjunkturentwicklung konnte Deutschland während derÜbergangsregeln der Schuldenbremse bereits Schulden abbauen, so dass 2019 derSchuldenstand wieder unter die Grenze von 60 % des BIP gesenkt werden konnte. Diesegute Ausgangslage, so betonte der Bundesfinanzminister Olaf Scholz, immerwieder, ermöglichte es, während der Corona-Krise, die finanzpolitische Bazookaauszupacken und „nicht zu kleckern, sondern zu klotzen“, um Arbeitsplätze zuretten, Unternehmen zu stützen und Investitionsprogramme für die Zeit nachCorona aufzulegen. Die Schuldenbremse ist Thema von drei aktuellen Arbeitsblättern.3Arbeitsblätter: Wie wirkt sich die Schuldenbremse in Deutschland aus?DieSchuldenbremse ist im Zuge der Corona-Krise immer wieder Anlass für kontroverseDiskussionen gewesen. Während die Befürworter die Wirkungen der Schuldenbremseloben, sehen Kritiker mehr Schaden als Nutzen und fordern, nach Corona dieSchuldenbremse gleich dauerhaft auszusetzen. DreiArbeitsblätter beschäftigen sich mit den Grundlagen der Schuldenbremse, denArgumenten pro und contra Schuldenbremse sowie mit der Frage, ob dieSchuldenbremse anlässlich der Corona-Krise dauerhaft ausgesetzt werden sollte.
Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.), Q1 (11./12. Jhg.)
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