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Dieses Materialpaket enthält Material zu fünf meiner Unterrichtsreichen. Die Reihen werden im Folgenden aufgelistet
1. Martin Luther
2. This is my church - Materialien zum Thema Kirche
3. Beten- Hoffen - Glauben
4. Jesus Christus
5. Weltreligionen - Tabellen und Steckbriefe
EINLEITUNG Martin Luther ist die Person, die eine wesentliche Rolle in der Reformationsbewegung gespielt hat. Deswegen ist es auch sehr sinnvoll, ihn im Religionsunterricht zu thematisieren. DIDAKTISCHER UND METHODISCHER KOMMENTAR Für Schülerinnen und Schüler (SuS) der 7. Klasse ist Martin Luther meistens ein Begriff, da er schon im Geschichtsunterricht behandelt wurde. Die didaktische Herausforderung ist es, SuS auch eine theologische Perspektive zu diesem Thema zu eröffnen. Es bietet sich an, mit einem Informationstext über Martin Luther zu beginnen. Auf Basis dieses Informationstextes können die SuS dann einen Steckbrief und einen Lebensstrahl entwickeln. Gerade beim Lebensstrahl können sie sehr kreativ werden und sich weiterer Informationsquellen bedienen. Zur Vertiefung kann dann auf den Lebensweltbezug der SuS eingegangen und drei Mythen/Geschichten zu Martin Luther genauer analysiert werden.
Klassenstufen: 7-8. Klasse
EINLEITUNG Das Thema „Kirche“ ist im Kerncurriculum des Landes Niedersachsen fest verankert. Neben fünf weiteren inhaltsbezogenen Kompetenzbereichen lautet ein Kompetenzbereich „nach den Glauben und der Kirche fragen“. Die genaue Ausgestaltung dieses Kompetenzbereichs wird im Folgenden genauer ausgeführt und beispielhaft mit konkretem Unterrichtsmaterial untermauert. DIDAKTISCHER UND METHODISCHER KOMMENTAR Schülerinnen und Schüler (SuS) haben sehr unterschiedliches Vorwissen zu diesem Thema. Die einen gehen regelmäßig in die Kirche und andere haben eher gar kein Vorwissen. Deswegen ist es für mich sehr wichtig bei der Konzeption der Unterrichtsreihe, dass die SuS am Anfang über Kirche nachdenken. Das sie die Möglichkeit haben über die Institution und das Gebäude nachzudenken. Bei dem Thema bietet sich an, auch den Unterricht in eine Kirche zu verlagern. Hierbei muss die Vorbereitung auf einen Kirchenbesuch, die Durchführung sowie die Reflexion didaktisch aufgearbeitet werden. Hierzu sind entsprechende Arbeitsmaterialien entstanden. Einmal werden vor dem Unterrichtsbesuch das Vorwissen zum Thema Kirche und insbesondere die Haltung zur Kirche abgefragt. Zusätzlich wird auch besprochen, wie man sich in einer Kirche zu verhalten hat. Beim Kirchenraumbesuch ist aus der eigenen Unterrichtserfahrung festzustellen, dass es von Vorteil ist, wenn SuS sich einen speziellen Ort aussuchen, den sie dann später beschreiben können. Es kommt auf die Lerngruppe an, ob auch eine Traumreise oder ein gemeinsames Gebet durchgeführt werden kann. Hier bietet es sich an, wenn einige SuS schon Erfahrung mit Kirche gemacht haben. Der Kirchenraumbesuch sollte am Ende auch reflektiert werden, damit die gemachten Erfahrungen nicht im luftleeren Raum stehen bleiben.
Klassenstufen: 7-8. Klasse
Ein wichtiger Themenschwerpunkt in Katholischer Religionslehre ist die Förderung von affektiven und kognitiven Kompetenzen in Bezug auf die Lernenden. Dabei ist es wichtig Schülerinnnen und Schülern (SuS) keine Meinungen und Überzeugungen aufzuzwingen, sondern mit ihnen gemeinsam auf einen religiösen Suchprozess zu gehen. Mit SuS über ihren eigenen Glauben zu sprechen ist ein höchst sensibles Thema. Die Einführung in diese Einheit erscheint mir als sinnvoll, wenn diese als Fantasiereise gestaltet ist. In dieser haben die SuS die Möglichkeit, die Schöpfung imaginativ zu erfahren. Darauf aufbauend sollen sie dann ein Gebet über die Schöpfung schreiben. Vorher lernen sie, durch das zur Verfügung gestellte Material, drei unterschiedliche Arten von Gebeten kennen. Wer kein Gebet an Gott formulieren kann, kann sich in einem kritischen Brief mit seiner Umwelt auseinander setzen. Wichtig ist auch, den SuS freizustellen, ob sie ihr Gebet dem Plenum vorstellen möchten, da Gebete etwas sehr Privates aus der Glaubenswelt jedes Menschen darstellen. Bei dem Glaubensbrief am Ende der Einheit sollen sich die SuS kognitiv mit ihrem eigenen Glauben auseinandersetzen und ihn kritisch hinterfragen. Dabei gehen sie auf schwierige Themen wie Tod und was danach kommen könnte ein.
Klassenstufen: 5-6. Klasse
Das Thema „Jesus Christus“ ist im Kerncurriculum des Landes Niedersachsen fest verankert. Neben fünf weiteren inhaltsbezogenen Kompetenzbereichen lautet ein Kompetenzbereich nach Jesus Christus fragen. Die genaue Ausgestaltung dieses Kompetenzbereichs wird im Folgenden genauer ausgeführt und beispielhaft mit konkretem Unterrichtsmaterial untermauert. Schülerinnen und Schüler (SuS) haben sehr unterschiedliches Vorwissen zu diesem Thema. Die einen legen ein sehr detailliertes und reflektiertes Bibelwissen an den Tag, andere haben eher gar kein Vorwissen oder ihr Wissen geht nicht über einen gewissen „Kindsglauben“ hinaus. Deswegen ist es für mich sehr wichtig bei der Konzeption der Unterrichtsreihe, dass SuS am Anfang einen Steckbrief über Jesus ausfüllen. Dadurch haben die SuS wichtige Informationen über ihn auf einem Blatt systematisch geordnet. Ich habe mich bei den Informationen u.a. auf seinen Geburtsort, seine Berufe und Besonderheiten sowie auf seine Botschaft konzentriert. Die Informationen beschaffen die SuS sich aus dem Internet. Ich habe mich für eine geleitete Internetrecherche entschieden, da das Thema so komplex ist. Aufbauend auf den Steckbrief habe ich dann ein Arbeitsblatt erstellt, das sich mit der persönlichen Beziehung zwischen den einzelnen SuS und Jesus auseinandersetzt. Gerade der gesellschaftliche Wandel der einen hohen Grad von Säkularisierung mit sich bringt, wird hierbei berücksichtigt.
Klassenstufen: 5-6. Klasse
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