eduki Qualität
50 Seiten
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12 Seiten






Wer darf über Freiheit entscheiden, und wann gerät der Anspruch auf Gerechtigkeit in einen Konflikt mit der bestehenden Ordnung? Sechs Materialien bündeln literarische und philosophische Perspektiven auf Freiheit und Recht in der Literatur um 1800.
Die Unterrichtssequenzen zu Sturm und Drang und zur Weimarer Klassik schaffen den epochalen Rahmen. Michael Kohlhaas ergänzt die Fragen nach Recht, Staat und Selbsthilfe. Kabale und Liebe richtet den Blick auf Stand, Gleichheit und Autonomie. Wilhelm Tell bringt Naturrecht und Freiheit ein. Der sprachwissenschaftliche Zugang zu Die Räuber untersucht Freiheit im Zusammenhang mit Sprachhandlungen.
Die Zusammenstellung eignet sich für eine vergleichende Reihe oder die Verknüpfung von Epochenwissen und Werkbetrachtung. Die Texte und Themen können unter einer gemeinsamen Leitfrage aufeinander bezogen werden: Wie begründen Figuren ihre Ansprüche auf Selbstbestimmung, und welche Folgen hat ihr Handeln für andere? Enthalten sind zwei Unterrichtssequenzen und vier werkbezogene Materialien.
Kleists „Michael Kohlhaas“ wird über den berühmten Erzählanfang und das Paradox des „Rechtgefühls“ erschlossen. Die Lernenden analysieren Erzählerkommentar, Vorausdeutung, Bürgerideal und Schlagbaum-Szene. Ein philosophischer Sachtext zu Kant und Fichte führt in öffentlichen Rechtszustand, Anerkennung und Grenzen privater Selbsthilfe ein. Der Transfer prüft die Spannung zwischen berechtigtem Anspruch und zerstörerischer Durchsetzungsform. Inklusive detailliertem EWH, 100-Punkte-Raster und Notenschlüssel.
Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.), Q1 (11./12. Jhg.)
Diese moderne Unterrichtssequenz zum Sturm und Drang erschließt Literatur um 1800 über die Leitfrage „Freiheit ohne Filter?“. In fünf komplexen Oberstufenstunden analysieren die Lernenden Goethes „Prometheus“, „Willkommen und Abschied“ und „Werther“, Schillers „Kabale und Liebe“ sowie poetologische Texte von Goethe und Lenz. Moderne, schülerorientierte Einstiege führen zu textnaher Analyse, kooperativen Lernprodukten und anspruchsvollen AFB-III-Urteilen.Enthalten sind eine umfangreiche Präsentation, ein vollständiges Schülerarbeitsheft mit Primärtexten, sichtbare Basis-/Standard-/Vertiefungsdifferenzierung, Förder- und Fordermaterial, detaillierte Verlaufspläne und Lösungen, ein wissenschaftspropädeutisches Dossier sowie eine Klausur mit GK-Strukturierung, ausführlichem Erwartungshorizont und 100-Punkte-Raster. Alle abgedruckten literarischen und poetologischen Primärtexte sind gemeinfrei. Ideal für Q1/Q2 und die Abiturvorbereitung zum Themenfeld „Literatur um 1800“.
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
Die Klausur zu Schillers „Kabale und Liebe“ analysiert den Konflikt von Liebe, Stand und Freiheit in I,4. Ferdinand erklärt Liebe zur natürlichen Ordnung, Luise hält ihm soziale Macht und reale Abhängigkeit entgegen. M2 verbindet Rousseaus Kritik gesellschaftlicher Ungleichheit mit Kants Würde- und Autonomiebegriff. Im AFB-III-Auftrag wird geprüft, ob Ferdinands Gleichheitsrhetorik emanzipiert oder Luises Selbstbestimmung paternalistisch übergeht. Mit ausführlichem EWH und textgenauen Belegen.
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
Schillers „Die Räuber“ trifft auf moderne Sprachwissenschaft: In dieser Oberstufen-Klausur wird Karls Ernennung zum Räuberhauptmann anhand von Sprechakttheorie, Performativität, Frame-Semantik und perlokutionärer Wirkung analysiert. Die Lernenden untersuchen, wie expressive, direktive und kommissive Äußerungen eine neue Gruppenordnung sprachlich herstellen und warum sich der Freiheitsframe mit Treue, Gehorsam und Gewalt verschränkt. Enthalten sind ein umfangreicher gemeinfreier Originalauszug, Theorierahmen, AFB I–III, detaillierter EWH, 100-Punkte-Raster, Notenschlüssel und Qualitätsplus.
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
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