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Die Aufgabe verbindet Produktion, Rezeption und Reflexion in einer gestaltungspraktischen Problemstellung. Ausgehend von Jeff Walls Bildstrategie der „near documentary“-Inszenierung entwickeln die Schülerinnen und Schüler eine eigene inszenierte Fotografie mit anschließend zeichnerischer Weiterentwicklung.
Darin wird Erwartung als Spannungsverhältnis zwischen Antizipation und Wirklichkeit sichtbar, ohne den narrativen Höhepunkt abzubilden. Zuvor erprobte fotografische Gestaltungsmittel sollen dabei intentionsgerecht zur Ausdruckssteigerung eingesetzt werden.
Im zweiten Teil wird das eigene Foto zum Rezeptionsgegenstand. Die Schülerinnen und Schüler identifizieren bildimmanente Hinweise auf ein Davor und Danach und übersetzen ihre Deutung in eine zeichnerische Reihe der Narration.
Ein schriftlicher Kommentar in angemessener Fachsprache verknüpft Intention, Gestaltungsmittel und Wirkung und reflektiert den Arbeitsprozess kritisch.
Umfang:
Aufgabenstellung in drei Teilen: inszenierte Fotografie, Reihe der Narration (Zeichnung), Kommentar
Strukturierte Prozessschritte von der Ideenentwicklung und individuellen Auseinandersetzung mit dem Begriff Erwartung über Planungszeichnung, Moodboard und Probeaufnahmen bis zur Making-of-Dokumentation
Verbindliche Vorgaben zur Prozessdokumentation im Skizzenheft, zur Bildbearbeitung, zum Ausschluss generativer KI und zum Einverständnis der Abgebildeten
Kriteriengeleiteter Bewertungsbogen mit Gewichtungsfaktoren und Notenschlüssel (100 Punkte)
Ausführlicher Erwartungshorizont mit konkreten Orientierungstipps für die Bewertung
Die prozessbegleitende Dokumentation sichert die Eigenständigkeit der Leistung und schafft eine transparente Grundlage für Rücksprachen und Bewertung.
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