Lehrkraft und Fachleiter. Material mit Lösungen, Erwartungshorizont und belegter Befundlage.
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Doppelstunde zu exotherm und endotherm: zwei Messreihen, Energieerhaltung, zwei Versuche mit Haushaltsstoffen, Umkehrbarkeit und die Abgrenzung von Knickkissen und Kühlpack. 25 Seiten, durchgehend Partnerarbeit, Test am Pult mit 20 Punkten und Erwartungshorizont zum Selbstauswerten, Lösungen zu allen Blättern. Auswertungsvariante ohne Fachraum. Alle Grafiken eigene Zeichnungen.
Exotherm und endotherm sagen etwas über die Reaktion aus — nicht darüber, ob sich das Glas warm anfühlt
Der häufigste Denkfehler der Jahrgangsstufe steckt in einem einzigen Wort.
Wer exotherm an „warm“ hängt, kann das Glühwürmchen nicht einordnen und die Batterie auch nicht. Diese Doppelstunde definiert über die Energiebilanz der Reaktion; das Thermometer ist nur der Nachweis, und der hängt auch von Menge, Gefäß und Isolierung ab.
Der Einstieg legt vier Alltagsfälle nebeneinander — zwei davon sind Fallen.
Kerze, Backpulver mit Zitronensäure, Knickkissen, Kühlpack. Zwei sind Reaktionen, zwei nicht. Sortiert wird zuerst, die Fachbegriffe kommen danach und auf das, was die Klasse selbst zusammengestellt hat.
Zwei Messreihen von zwei Gruppen, beide mit Temperaturverlauf. An ihnen werden die Begriffe entwickelt, statt sie vorher zu nennen. Auf dem Arbeitsblatt muss jede Antwort mit einer Zahl aus der Messreihe belegt werden.
Woher die Energie der Kerze kommt und ob sie vorher irgendwo war. Energieformen zuordnen, eine Brennwerttabelle auswerten, Energieerhaltung als Frage stellen statt als Merksatz.
Zitronensäure und Natron im isolierenden Becher, Eisenwolle mit Essig. Messtabelle führen, Diagramm zeichnen, deuten. Seite 13 enthält eine vollständige Messwertreihe — damit läuft die Auswertung auch ohne Fachraum.
Die Umkehrung am Beispiel Wasser: rückwärts dreht sich das Vorzeichen um, der Betrag bleibt. Danach die Abgrenzung, die den Einstieg schließt — im Knickkissen kristallisiert es, im Kühlpack löst sich ein Salz. Beides sind physikalische Vorgänge.
Seite 1 ist das Deckblatt.
Fünf Seiten für die Lehrkraft, bevor es losgeht: Überblick mit Bausteintabelle, Zeitangaben und Materialliste (2), Voraussetzungen mit dem Fünf-Minuten-Check (3), Sachanalyse (4), eine eigene Seite zu den Fehlvorstellungen (5), der Minutenplan für 90 Minuten (6).
Neun Seiten für die Klasse: das Einstiegsblatt (7), dann vier Materialblätter mit je einem Arbeitsblatt (8 bis 15). Jedes Blatt ist für zwei gebaut.
Seite 16 ist das Merkblatt zum Einkleben — alles, was im Test drankommt, steht dort.
Seite 17 erklärt der Lehrkraft, wie der Test am Pult organisiert wird. Seiten 18 und 19 sind der Test, Seite 20 der Erwartungshorizont, Seite 21 der Laufzettel über alle sechs Einheiten.
Seiten 22 und 23 enthalten die Lösungen zu M1 bis M4 — nicht nur die Ergebnisse, sondern die Begründungen und die Stellen, an denen abweichende Antworten trotzdem richtig sind.
Seite 24 ist die Differenzierung nach oben und nach unten, samt der Frage, die zur nächsten Einheit führt. Seite 25 nennt Quellen, Rechtsstand, Bildnachweis und Sicherheitsvorbehalt.
Think-Pair-Share ist die einzige Methode der Doppelstunde: erst allein notieren, dann zu zweit vergleichen, dann im Plenum sammeln. Kein Methodenwechsel, der Aufmerksamkeit kostet.
Alle vier Materialblätter und alle vier Arbeitsblätter sind für zwei gebaut. Es gibt keine Phase, in der jemand allein danebensitzt und wartet.
Der Minutenplan auf Seite 6 nennt für jeden Block Zeitfenster, Sozialform und das, was in dieser Phase zu tun ist. Er sagt außerdem, was gekürzt werden darf, wenn die Zeit knapp wird — und was nicht.
Jede und jeder holt den Test am Pult. Teil 1 hat 11 Punkte, Teil 2 hat 9 Punkte, zusammen 20 Punkte in 10 Minuten. Das Merkblatt von Seite 16 darf offen liegen.
Danach wird der Erwartungshorizont geholt und selbst ausgewertet. Prozent gleich Punkte mal fünf. Das ist im Kopf zu rechnen, und genau deshalb sind es 20 Punkte und nicht 24.
Die Prozentzahl trägt jede und jeder selbst in einen Laufzettel ein, der über alle sechs Einheiten läuft. Die Rückmeldestufen heißen sitzt, trägt, Lücken und neu beginnen; im Heft steht ausdrücklich, dass das kein Notenschlüssel ist. Eingesammelt wird nichts, und in eine Note geht nichts ein.
Energiediagramme, Branddreieck, Oberflächenmodell, Luftkreis, Keeling-Kurve, Versuchsskizzen, Nachweistafeln, GHS-Zeichen: alles selbst gesetztes SVG, im Heft erzeugt.
Es wurde keine Abbildung aus einem Schulbuch, einer Datenbank oder einem Verlagsangebot übernommen — weder nachgezeichnet noch als Vorlage benutzt. Fotorealistische Motive stammen aus lizenzierten Bildpaketen, die GHS-Piktogramme sind die amtlichen Vorlagen der Vereinten Nationen.
Für den Einsatz heißt das: keine Fremdrechte, keine Lizenzfrage — nicht beim Kopieren für die Klasse und nicht beim Ablegen im Schulnetz.
Jede Einheit hat eine eigene Seite für die Lehrkraft, auf der die verbreiteten Irrtümer zum Thema stehen: woher sie kommen, welche Frage stattdessen zu stellen ist — und an welcher Stelle das Heft selbst bewusst vereinfacht.
In Einheit 1 stehen dort drei Sätze. „Endotherm heißt kalt“ ist einer davon — falsch, denn Kalkbrennen ist endotherm und läuft bei etwa 900 Grad. Und „Temperatur ist Energie“: die Funken einer Wunderkerze sind sehr heiß und tragen trotzdem kaum Energie.
Dazu kommt, was das Heft selbst vereinfacht. Genau genommen ist die Größe hinter exotherm und endotherm die Reaktionsenthalpie, und die gilt für konstanten Druck. Das steht so auf der Seite, mit dem Hinweis, der Klasse zu sagen, dass der Begriff später genauer wird.
Jede Einheit bringt vorgegebene Messwerte und Beobachtungen mit. Damit läuft die ganze Auswertung — Tabelle, Diagramm, Deutung, Schlussfolgerung — auch dann, wenn kein Versuch stattfindet.
Das ist keine Notlösung in Stichworten, sondern ein vollständiger Datensatz auf der Auswertungsseite. Der Rest der Einheit ist ohnehin Papier.
In Einheit 1 steht auf Seite 13 eine vollständige Messwertreihe zu beiden Versuchen.
Diese Reihe setzt das Bundle „Start in die Chemie“ aus demselben Shop voraus — Sicherheit im Chemieraum, Brennerführerschein, Aggregatzustände und Teilchenmodell, Stoffgemische und Trennverfahren, chemische Reaktion — und wiederholt nichts davon.
Was daraus gebraucht wird, steht auf Seite 3 jeder Einheit: eine Liste des Vorwissens und ein Fünf-Minuten-Check zum Vorlesen, mit dem vor der Stunde klar ist, worauf sich aufbauen lässt. Eingesammelt wird auch der nicht.
Einheit 1: Nicht aus dem Nichts — exotherm und endotherm · Energieerhaltung · Umkehrbarkeit
Einheit 2: Erst der Anstoß — Aktivierungsenergie · Energiediagramm · Katalysator
Einheit 3: Alles wird Oxid — Reaktion mit Sauerstoff · Metall- und Nichtmetalloxide · Ruß und CO
Einheit 4: Schnell, langsam, gar nicht — Zerteilungsgrad · Sauerstoffanteil · Rosten und Korrosionsschutz
Einheit 5: Drei Dinge, ein Feuer — Branddreieck · Zündtemperatur · Löschprinzipien · Brandklassen
Einheit 6: Was in der Luft steckt — Volumenanteile · Glimmspan, Kalkwasser, Knallgas · Treibhauseffekt
Jede Einheit funktioniert für sich. Der Laufzettel läuft über alle sechs — wer die Reihe vollständig unterrichtet, hat am Ende sechs Rückmeldungen auf einem Blatt.
Chemie, Sekundarstufe I, erstes Lernjahr.
Gymnasium und Gesamtschule, G8 und G9, bundesweit einsetzbar.
90 Minuten, Minutenplan liegt bei.
Durchgehend Partnerarbeit, geeignet auch für heterogene Lerngruppen.
In Hessen beginnt Chemie im achtjährigen Bildungsgang in Klasse 7, im neunjährigen in Klasse 8. Das Kerncurriculum ordnet ohnehin keine Klassenstufen zu — es kennt nur das erste Lernjahr und den Stand nach Jahrgangsstufe 9/10.
Das Material adressiert deshalb über Inhaltsfeld und Lernjahr und nicht über eine Klassenzahl. Es passt in beiden Bildungsgängen in das erste Lernjahr Chemie. Bei Eduki sind die Klassen 7 und 8 angegeben; das Material passt ebenso in Klasse 9.
Als Bundesland ist Hessen angegeben, weil die Hefte die Inhaltsfelder des hessischen Kerncurriculums namentlich nennen. Die Inhalte selbst gehören bundesweit zum ersten Lernjahr Chemie.
Alle Versuche sind Schülerversuche der Sekundarstufe I mit Schulinventar: Kerze, Teelicht, Streichholz, Eisenwolle, Becherglas, Kalkwasser, Haushaltsstoffe. Kein weißer Phosphor, kein Alkalimetall in Wasser, kein Chlor.
Über Zulässigkeit, Gefährdungsbeurteilung, Stoffmengen und Aufsicht entscheidet die durchführende Lehrkraft nach der an ihrer Schule geltenden RiSU-Fassung und der örtlichen Betriebsanweisung. Was dazu vor Ort zu prüfen ist, steht auf Seite 25 jeder Einheit, und der Sicherheitskasten auf der Versuchsseite sagt ausdrücklich, dass die Betriebsanweisung der Schule Vorrang hat.
Weil das von Schule zu Schule verschieden geregelt ist, bringt jede Einheit die Auswertungsvariante ohne Versuch mit.
25 Seiten A4 als PDF in Farbe.
Dieselben 25 Seiten als PDF in Schwarzweiß für den Kopierer.
Alle Schülerseiten zusätzlich als bearbeitbare Word-Datei.
Alle Schriften eingebettet, direkt druckbar ohne Zusatzsoftware.
Sechs Doppelstunden Chemie Sekundarstufe I: Energie bei chemischen Reaktionen, Aktivierungsenergie und Energiediagramm, Verbrennung und Oxide, Einflussfaktoren und Rosten, Branddreieck und Löschen, Bestandteile der Luft. 150 Seiten, durchgehend Partnerarbeit nach Think-Pair-Share, sechs Tests mit 20 Punkten und Erwartungshorizont zum Selbstauswerten, Laufzettel über alle sechs, Lösungen zu allen Blättern. Jede Einheit mit Auswertungsvariante ohne Fachraum. Alle Grafiken eigene Zeichnungen. Farbig, schwarzweiß und als bearbeitbare Word-Datei.Sechs Doppelstunden, ein Faden: Beobachtung und Deutung sind zweierleiDie Reihe führt vom Energiebegriff bis zur Luft.Einheit 1 zeigt, dass Energie nicht entsteht, sondern umgewandelt wird. Einheit 2 erklärt, warum trotzdem nichts von selbst losgeht. Einheit 3 benennt, was beim Brennen herauskommt, und nimmt die Massenzunahme als Beleg dafür, dass etwas aus der Luft dazukommt. Einheit 4 zeigt, wovon die Geschwindigkeit abhängt, Einheit 5, wie man ein Feuer loswird. Einheit 6 klärt, woraus die Luft besteht — und nimmt einen Versuch auseinander, dessen Deutung nicht hält.Der Faden ist nicht das Feuer.Er lautet: Beobachtung und Deutung sind zweierlei. Das Glas wird warm, die Eisenwolle schwerer, das Wasser steigt um ein Fünftel — und jedes Mal ist zu fragen, was daraus eigentlich folgt. Diese Frage steht am Ende jeder der sechs Einheiten.Die sechs EinheitenEinheit 1 · Nicht aus dem Nichtsexotherm und endotherm · Energieerhaltung · UmkehrbarkeitDer Einstieg legt vier Alltagsfälle nebeneinander, zwei davon sind Fallen. Zwei Messreihen, zwei Versuche mit Haushaltsstoffen, und die Abgrenzung von Knickkissen und Kühlpack: warm oder kalt, aber keine Reaktion.Einheit 2 · Erst der AnstoßAktivierungsenergie · Energiediagramm · KatalysatorWarum Benzin im Tank liegt, ohne zu brennen. Das Energiediagramm wird gelesen und selbst gezeichnet, Wachsdampf und Katalase als Versuche, und der Katalysator senkt die Schwelle, ohne an der Bilanz etwas zu ändern.Einheit 3 · Alles wird OxidReaktion mit Sauerstoff · Metall- und Nichtmetalloxide · Ruß und COSechs Wortgleichungen, Metall- und Nichtmetalloxide, Eisenwolle auf der Waage: die Masse steigt. Dazu unvollständige Verbrennung mit Ruß und Kohlenstoffmonooxid und der saure Regen.Einheit 4 · Schnell, langsam, gar nichtZerteilungsgrad · Sauerstoffanteil · Rosten und KorrosionsschutzDie Oberflächenrechnung wird nachgerechnet statt behauptet. Brausetabletten in drei Zerteilungsgraden, drei Rostgläser als Variablenkontrolle, Korrosionsschutz in drei Prinzipien.Einheit 5 · Drei Dinge, ein FeuerBranddreieck · Zündtemperatur · Löschprinzipien · BrandklassenDas Branddreieck als Werkzeug, nicht als Merkbild. Flammpunkt und Zündtemperatur getrennt, vier Arten eine Kerze zu löschen, Brandklassen A bis F und GHS-Zeichen — und die beiden Wasserregeln mit Begründung.Einheit 6 · Was in der Luft stecktVolumenanteile · Glimmspan, Kalkwasser, Knallgas · TreibhauseffektVolumenanteile trockener Luft, Steckbriefe und Dichte, die drei Gasnachweise, Treibhauseffekt und Keeling-Kurve. Und der Kerzenversuch, dessen übliche Deutung überprüft und verworfen wird.Was alle sechs gemeinsam habenJe 25 Seiten, zusammen 150.Je 90 Minuten mit Minutenplan, der auch sagt, was gekürzt werden darf und was nicht.Durchgehend Partnerarbeit nach Think-Pair-Share — vier Materialblätter und vier Arbeitsblätter je Einheit, alle für zwei gebaut.Je ein Merkblatt zum Einkleben, auf dem alles steht, was im Test drankommt.Je ein Test am Lehrerpult mit 20 Punkten, Erwartungshorizont zum Selbstauswerten.Ein Laufzettel über alle sechs Tests.Lösungen zu allen Materialblättern, mit Begründung statt nur Ergebnis.Je eine Seite „Fehlvorstellungen“ für die Lehrkraft.Je eine Auswertungsvariante ohne Fachraum.Wie die 25 Seiten aufgeteilt sindSeite 1 ist das Deckblatt.Fünf Seiten für die Lehrkraft, bevor es losgeht: Überblick mit Bausteintabelle, Zeitangaben und Materialliste (2), Voraussetzungen mit dem Fünf-Minuten-Check (3), Sachanalyse (4), eine eigene Seite zu den Fehlvorstellungen (5), der Minutenplan für 90 Minuten (6).Neun Seiten für die Klasse: das Einstiegsblatt (7), dann vier Materialblätter mit je einem Arbeitsblatt (8 bis 15). Jedes Blatt ist für zwei gebaut.Seite 16 ist das Merkblatt zum Einkleben — alles, was im Test drankommt, steht dort.Seite 17 erklärt der Lehrkraft, wie der Test am Pult organisiert wird. Seiten 18 und 19 sind der Test, Seite 20 der Erwartungshorizont, Seite 21 der Laufzettel über alle sechs Einheiten.Seiten 22 und 23 enthalten die Lösungen zu M1 bis M4 — nicht nur die Ergebnisse, sondern die Begründungen und die Stellen, an denen abweichende Antworten trotzdem richtig sind.Seite 24 ist die Differenzierung nach oben und nach unten, samt der Frage, die zur nächsten Einheit führt. Seite 25 nennt Quellen, Rechtsstand, Bildnachweis und Sicherheitsvorbehalt.Test am Lehrerpult, 20 Punkte, selbst ausgewertetJede und jeder holt den Test am Pult. Teil 1 hat 11 Punkte, Teil 2 hat 9 Punkte, zusammen 20 Punkte in 10 Minuten. Das Merkblatt von Seite 16 darf offen liegen.Danach wird der Erwartungshorizont geholt und selbst ausgewertet. Prozent gleich Punkte mal fünf. Das ist im Kopf zu rechnen, und genau deshalb sind es 20 Punkte und nicht 24.Die Prozentzahl trägt jede und jeder selbst in einen Laufzettel ein, der über alle sechs Einheiten läuft. Die Rückmeldestufen heißen sitzt, trägt, Lücken und neu beginnen; im Heft steht ausdrücklich, dass das kein Notenschlüssel ist. Eingesammelt wird nichts, und in eine Note geht nichts ein.Alle Grafiken sind eigene ZeichnungenEnergiediagramme, Branddreieck, Oberflächenmodell, Luftkreis, Keeling-Kurve, Versuchsskizzen, Nachweistafeln, GHS-Zeichen: alles selbst gesetztes SVG, im Heft erzeugt.Es wurde keine Abbildung aus einem Schulbuch, einer Datenbank oder einem Verlagsangebot übernommen — weder nachgezeichnet noch als Vorlage benutzt. Fotorealistische Motive stammen aus lizenzierten Bildpaketen, die GHS-Piktogramme sind die amtlichen Vorlagen der Vereinten Nationen.Für den Einsatz heißt das: keine Fremdrechte, keine Lizenzfrage — nicht beim Kopieren für die Klasse und nicht beim Ablegen im Schulnetz.Das Material sagt, was nicht stimmtJede Einheit hat eine eigene Seite für die Lehrkraft, auf der die verbreiteten Irrtümer zum Thema stehen: woher sie kommen, welche Frage stattdessen zu stellen ist — und an welcher Stelle das Heft selbst bewusst vereinfacht.Das stärkste Beispiel steht in Einheit 6. Der klassische Kerzenversuch wird durchgeführt — Kerze auf dem Teller, Wasser, Becherglas darüber, das Wasser steigt um ungefähr ein Fünftel. Dann zerlegt das Heft die übliche Deutung, er messe den Sauerstoffanteil der Luft. Er misst ihn nicht: Die Flamme erlischt lange bevor der Sauerstoff aufgebraucht ist, ein Teil des Kohlenstoffdioxids löst sich im Wasser, und vor allem kühlt die eingeschlossene Luft nach dem Erlöschen ab und zieht sich zusammen. Das eine Fünftel ist ein Zufall der Größenordnung. Der Versuch bleibt trotzdem im Heft — als Übung im Prüfen.Dieselbe Haltung an anderen Stellen: Die Aktivierungsenergie steht im hessischen Kerncurriculum in der Spalte „nach Jahrgangsstufe 9/10“; Einheit 2 führt sie trotzdem und sagt auf der Quellenseite, warum. Wo das Heft vereinfacht — Reaktionsenthalpie, Stoßtheorie, Brandtetraeder, Molekülschwingungen —, steht das da, statt übergangen zu werden.Es funktioniert auch ohne FachraumJede Einheit bringt vorgegebene Messwerte und Beobachtungen mit. Damit läuft die ganze Auswertung — Tabelle, Diagramm, Deutung, Schlussfolgerung — auch dann, wenn kein Versuch stattfindet.Das ist keine Notlösung in Stichworten, sondern ein vollständiger Datensatz auf der Auswertungsseite. Der Rest der Einheit ist ohnehin Papier.Schließt an „Start in die Chemie“ anDiese Reihe setzt das Bundle „Start in die Chemie“ aus demselben Shop voraus — Sicherheit im Chemieraum, Brennerführerschein, Aggregatzustände und Teilchenmodell, Stoffgemische und Trennverfahren, chemische Reaktion — und wiederholt nichts davon.Was daraus gebraucht wird, steht auf Seite 3 jeder Einheit: eine Liste des Vorwissens und ein Fünf-Minuten-Check zum Vorlesen, mit dem vor der Stunde klar ist, worauf sich aufbauen lässt. Eingesammelt wird auch der nicht.Für wenChemie, Sekundarstufe I, erstes Lernjahr.Gymnasium und Gesamtschule, G8 und G9, bundesweit einsetzbar.Sechsmal 90 Minuten, einzeln oder als Reihe.Durchgehend Partnerarbeit, geeignet auch für heterogene Lerngruppen.Zur Klassenstufe: warum 7 bis 9In Hessen beginnt Chemie im achtjährigen Bildungsgang in Klasse 7, im neunjährigen in Klasse 8. Das Kerncurriculum ordnet ohnehin keine Klassenstufen zu — es kennt nur das erste Lernjahr und den Stand nach Jahrgangsstufe 9/10.Das Material adressiert deshalb über Inhaltsfeld und Lernjahr und nicht über eine Klassenzahl. Es passt in beiden Bildungsgängen in das erste Lernjahr Chemie. Bei Eduki sind die Klassen 7 und 8 angegeben; das Material passt ebenso in Klasse 9.Als Bundesland ist Hessen angegeben, weil die Hefte die Inhaltsfelder des hessischen Kerncurriculums namentlich nennen. Die Inhalte selbst gehören bundesweit zum ersten Lernjahr Chemie.Zu den VersuchenAlle Versuche sind Schülerversuche der Sekundarstufe I mit Schulinventar: Kerze, Teelicht, Streichholz, Eisenwolle, Becherglas, Kalkwasser, Haushaltsstoffe. Kein weißer Phosphor, kein Alkalimetall in Wasser, kein Chlor.Über Zulässigkeit, Gefährdungsbeurteilung, Stoffmengen und Aufsicht entscheidet die durchführende Lehrkraft nach der an ihrer Schule geltenden RiSU-Fassung und der örtlichen Betriebsanweisung. Was dazu vor Ort zu prüfen ist, steht auf Seite 25 jeder Einheit, und der Sicherheitskasten auf der Versuchsseite sagt ausdrücklich, dass die Betriebsanweisung der Schule Vorrang hat.Weil das von Schule zu Schule verschieden geregelt ist, bringt jede Einheit die Auswertungsvariante ohne Versuch mit.FormatSechs PDF in Farbe, je 25 Seiten A4 — zusammen 150 Seiten.Sechs PDF in Schwarzweiß, je 25 Seiten A4, für den Kopierer.Sechs Word-Dateien mit allen Schülerseiten, Tests, Erwartungshorizonten und Lösungen.Alle Schriften eingebettet, direkt druckbar ohne Zusatzsoftware.
Klassenstufen: 7-8. Klasse
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