Aktuelles für den Unterricht · Sekundarstufe I · geprüfte Fakten
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Recht auf Reparatur im Unterricht: Arbeitsblätter mit Lösungen für Klasse 8 und 9 zum neuen Gesetz, das seit 23. Juli 2026 gilt. Die Klasse prüft einen fiktiven Klassenchat über ein gesprungenes Handydisplay mit dem Gesetzestext im Wortlaut und einer Umfrage-Grafik. In Gruppen mit Rollen vergleicht sie sechs Stimmen aus Politik, Wirtschaft und Verbraucherschutz und urteilt, ob das Gesetz zu weit geht, richtig so ist oder ob es mehr braucht, etwa einen Reparaturbonus. Für 1–2 Stunden: 3 Arbeitsblätter mit Anleitung, Hilfekarten, Extra-Aufgaben, Selbstcheck und Lehrkraft-Teil. Stand 08.10.2026.
Jedes Blatt hat eine Funktion, eine Anleitung „So geht's“ in drei Schritten und eine freiwillige Extra-Aufgabe:
Arbeitsblatt 1 · Verstehen: fiktiver Klassenchat zu einem gesprungenen Handydisplay – Behauptung oder Meinung? Dazu die Frage, ob Verkäufer oder Hersteller reparieren muss
Arbeitsblatt 2 · Prüfen: Chat-Check mit dem Gesetzestext, Auswertung einer Umfrage-Grafik und Korrektur eines irreführenden Posts
Arbeitsblatt 3 · Urteilen: Kartenrunde mit Rollen, Urteilsraster mit vier Kriterien, Rangfolge möglicher Maßnahmen und ein eigenes Urteil: Geht das Gesetz zu weit, ist es richtig so – oder braucht es mehr, etwa einen Reparaturbonus?

M1: fiktiver Klassenchat und ein Post, als „fiktiv“ gekennzeichnet
M2: Infotext zu den drei Kernregeln mit eigener Grafik aus einer forsa-Umfrage und Wortspeicher
M3: Auszüge aus BGB und EGBGB im Wortlaut (§§ 438, 439, 475e, 479a–479c und 479e BGB, Art. 229 § 72 EGBGB) mit Lesehilfen, Geräteliste und Ersatzteilfristen
M4: sechs Stimmen in gleicher Gestaltung: Bundesregierung, Bundesrat, Handelsverband, DIHK, Verbraucherzentrale Bundesverband und der Leiter eines Netzwerks von Reparaturwerkstätten

6 Hilfekarten zum Ausschneiden, jede passend zu genau einer Aufgabe: Prüffragen, Suchwörter, Satzanfänge, Wortspeicher mit Artikeln
Extra-Aufgaben auf jedem Arbeitsblatt und ein Extra-Blatt: zwei fiktive Reparaturangebote im Europäischen Formular für Reparaturinformationen vergleichen und eine Empfehlung schreiben

Überblick mit Lernzielen und Ablauf für eine oder zwei Stunden
Hintergrundwissen zum Gesetz, typische Fehlvorstellungen, Hinweise zum Beutelsbacher Konsens, Methoden mit Impulsfragen, Lehrplanbezug und Reflexionsfragen
Lösungen zu jeder Aufgabe mit Erwartungshorizont, beim Urteil mit Mustern für zwei Positionen
Selbstcheck und Exit-Ticket mit Positionslinie vorher und nachher
Die Schüler:innen können …
Behauptungen von Meinungen unterscheiden und erklären, wann der Verkäufer und wann der Hersteller reparieren muss.
Behauptungen mit dem Gesetzestext überprüfen und eine Umfrage-Grafik mit Blick auf Basis und Zählweise auswerten.
Positionen nach Kriterien vergleichen und beurteilen, ob das Gesetz zu weit geht, richtig so ist oder ob es mehr braucht, etwa einen Reparaturbonus.
Wirtschaft und Verbraucherbildung: Kaufvertrag, Rechte bei Mängeln, nachhaltiger Konsum
Politik: EU-Richtlinie und Umsetzung in Deutschland, Gesetzgebung, Interessenverbände, Urteilsfähigkeit
Bildung für nachhaltige Entwicklung: Reparieren als Beitrag zur Kreislaufwirtschaft
Stand 08.10.2026, Version 1.0: Rechtsstand ist das Gesetz vom 16.07.2026, in Kraft seit dem 23.07.2026.
Fiktive Inhalte: Chat, Post und Reparaturangebote sind als „fiktiv“ gekennzeichnet; es werden keine echten Accounts, Marken oder Betriebe gezeigt.
Beutelsbacher Konsens: Stimmen aus Politik, Wirtschaft und Verbraucherschutz in gleicher Gestaltung; bewertet wird die Begründung, nicht die Meinung.
Keine Rechtsberatung: Das Material erklärt die Rechtslage allgemein.
Druck und Tablet: druckfreundlich, auf dem Tablet beschreibbar. Internet ist nicht nötig.
Quellen und KI: vollständiges Quellen- und Lizenzverzeichnis im Material. Texte mit KI-Unterstützung (Claude) erstellt und redaktionell geprüft; zwei Illustrationen sind KI-generiert.
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