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Stundenentwürfe - Artbildung und Artbegriff – Evolution Oberstufe - Die Rabenkiste - Deckblatt
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Beschreibung

Doppelstunde zum biologischen und populationsgenetischen Artbegriff, zu prä- und postzygotischen Isolationsmechanismen und zu zwei Fallstudien: Knallkrebse beiderseits Panamas als allopatrische Artbildung mit Gegenprobe, Apfelfliege als offener Fall. 25 Seiten, Partnerarbeit, Selbsttest mit Erwartungshorizont, Lösungen zu allem.

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Mayrs Definition — und die vier Stellen, an denen sie nicht trägt

Der biologische Artbegriff wird meistens gelehrt, als hätte er keine Grenzen.
Er hat vier. Bei ungeschlechtlicher Fortpflanzung liefert er kein Kriterium, bei Fossilien ist Kreuzbarkeit nicht prüfbar, bei getrennt lebenden Populationen nicht beobachtbar, und zwischen anerkannten Arten gibt es Hybridzonen.

Diese Doppelstunde lehrt beides.
Die Definition im Wortlaut — und die vier Fälle, an denen der Kurs selbst prüft, woran sie jeweils scheitert. Keiner dieser Fälle widerlegt sie. Sie zeigen, wofür sie gedacht ist.

Das ist drin

M1 · Was eine Art ist
Mayrs Definition von 1942 im Wortlaut, in die Sprache der Populationsgenetik übersetzt, und die vier Grenzfälle mit je einer Begründung.

M2 · Womit Genfluss endet
Acht Isolationsmechanismen mit echten Beispielen, sauber getrennt in vor und nach der Befruchtung. Dazu der Punkt, den fast alle Materialien vermischen: Räumliche Trennung ist keine der beiden Kategorien, sondern der Umstand, unter dem sie entstehen.

M3 · Getrennt durch Land
Die Landenge von Panama als Naturexperiment mit bekanntem Datum. Der Kurs rechnet die erwartete Divergenz aus — und bearbeitet dann die Gegenprobe: Warum müssen ausgerechnet die Mangrovenpaare die kleinsten Unterschiede zeigen?

M4 · Getrennt ohne Barriere
Die Apfelfliege — und warum der Fall ausdrücklich nicht abgeschlossen ist. Es sind Wirtsrassen, kein Artenpaar; Genfluss besteht weiter; und ein Teil der beteiligten Variation ist älter als die Apfelrasse selbst.

Wie eine Einheit aufgebaut ist

Sechs Seiten für dich.
Überblick, Minutenplan für 90 Minuten, Befundlage, Sachanalyse und ein Fünf-Minuten-Check zum Vorlesen, mit dem du vor der Stunde weißt, worauf du aufbauen kannst.

Neun Seiten für den Kurs.
Ein Einstiegsblatt, vier Materialblätter und die vier zugehörigen Arbeitsblätter.
Jedes Materialblatt ist für zwei gebaut. Es gibt keine Phase, in der jemand allein danebensitzt.

Zwei Übungsseiten mit acht Aufgaben.
Von der Rechnung über die Erklärung bis zur Beurteilung. Aufgabe 8 ist jeweils freiwillig und die schwerste im Heft.

Test holen — und selbst auswerten.
Am Lehrerpult liegt ein Test über zwölf Punkte, überwiegend Ankreuz- und Lückenaufgaben, dazu eine Rechenaufgabe und eine Beurteilungsaufgabe.
Daneben liegt der Erwartungshorizont mit einer Tabelle, die Punkte in Prozent umrechnet.
Die Schülerinnen und Schüler tragen ihre Prozentzahl selbst in einen Laufzettel ein, der über alle sechs Einheiten läuft. Nichts davon wird eingesammelt, nichts davon geht in eine Note ein.

Drei Lösungsseiten und eine Quellenseite.
Zu jeder Aufgabe eine ausführliche Lösung — nicht nur das Ergebnis, sondern der Weg und die häufigen Fehlschlüsse dazu.

Eine Seite, die es sonst nicht gibt

Jede Einheit hat eineBefundseitemit drei Spalten: belegt, uneinheitlich, nicht belegt.

Dort steht, was die fachdidaktische Forschung zum jeweiligen Thema hergibt — mit Autor, Jahr und Stichprobengröße.
Und dort steht auch, wo sie nichts hergibt. Wenn wir zu einem Thema keine Studie gefunden haben, steht das da, statt übergangen zu werden.

Dieselbe Haltung zieht sich durch das Material: Wo eine Zahl umstritten ist, steht die Einschränkung dabei. Wo ein berühmtes Schulbuchbeispiel widerlegt wurde, wird es nicht verschwiegen, sondern zum Gegenstand einer Aufgabe gemacht.

Diese Einheit gehört zur Reihe „Warum es so gekommen ist“

  • Einheit 1: Dieselben Buchstaben — Sequenzvergleich · Homologiekriterien · molekulare Uhr

  • Einheit 2: Was sich in einer Population verschiebt — Variation · Selektion · Fitness · Drift · Gründereffekt

  • Einheit 3: Wann aus einer Art zwei werden — Isolation · Artbildung · populationsgenetischer Artbegriff

  • Einheit 4: Vielfalt und gegenseitige Anpassung — Biodiversität auf drei Ebenen · Koevolution · Wechselseitigkeit

  • Einheit 5: Der Baum aus Merkmalen — ursprüngliche und abgeleitete Merkmale · Synthetische Theorie

  • Einheit 6: Warum Tiere tun, was sie tun — proximate und ultimate Ursachen · Kosten-Nutzen-Analyse

Jede Einheit funktioniert für sich. Der Laufzettel läuft über alle sechs — wer die Reihe vollständig unterrichtet, hat am Ende sechs Rückmeldungen auf einem Blatt.

Für wen

  • Biologie, Qualifikationsphase, Grundkurs und Leistungskurs

  • Gymnasium und Gesamtschule, bundesweit einsetzbar

  • grundlegendes Niveau, geeignet auch für heterogene Kurse

  • 90 Minuten, Minutenplan liegt bei

Format

  • PDF in Farbe, 25 Seiten, A4

  • PDF in Schwarzweiß, 25 Seiten, A4, für den Kopierer

  • Word-Datei mit allen Schülerseiten, Übungen, Test, Erwartungshorizont und Lösungen

  • alle Schriften eingebettet, direkt druckbar ohne Zusatzsoftware



eduki Qualität

Artbildung und Artbegriff – Evolution Oberstufe

7,99 €
Produktdetails
  • Klassenstufe:
    Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
  • Umfang:
    15 Seiten
  • Materialtyp:
    Stundenentwürfe, Unterrichtsreihen, Arbeitsblätter
  • Format:
    JPG, DOCX, PDF

In folgendem Paket enthalten

6 Materialien

Evolution Biologie Oberstufe – die ganze Reihe

Sechs Doppelstunden für rund sieben Wochen Biologie in der Qualifikationsphase: molekulare Homologien, Selektion und Drift, Artbegriff und Artbildung, Biodiversität und Koevolution, Stammbäume und Synthetische Theorie, proximate und ultimate Ursachen von Verhalten. 150 Seiten, durchgehend Partnerarbeit, sechs Selbsttests mit Erwartungshorizont, Lösungen zu allem. Farbig und schwarzweiß, dazu bearbeitbare Word-Dateien.Beschreibung — ab hier alles in das große Beschreibungsfeld kopierenSieben Wochen Evolution, an denen nichts geschönt istDiese Reihe deckt das Themenfeld „Entstehung und Entwicklung des Lebens“ vollständig ab.Sechs Doppelstunden, jede für sich einsetzbar, aber aufeinander aufbauend. Zusammen rund sieben Wochen Unterricht.Alle Zahlen stammen aus Primärarbeiten.Nicht aus Lehrbüchern abgeschrieben, sondern in den Originalarbeiten geprüft und mit Autor, Jahr, Zeitschrift und — wo bekannt — Stichprobengröße angegeben. Die Sequenzen in Einheit 1 sind Referenzsequenzen aus UniProt und in zwei Minuten nachprüfbar.Und was nicht belegt ist, steht auch drin.Jede Einheit hat eine Befundseite mit drei Spalten: belegt, uneinheitlich, nicht belegt. Wo wir zu einem Thema keine Studie gefunden haben, steht das da. Wo ein berühmtes Schulbuchbeispiel widerlegt wurde — der Silbermöwen-Formenkreis, die Eins-zu-eins-Regel bei Feigenwespen, das Optimalitätsmodell der Strandkrabbe —, wird es nicht verschwiegen, sondern zum Gegenstand einer Aufgabe gemacht.Die sechs EinheitenEinheit 1 · Dieselben BuchstabenSequenzvergleich · Homologiekriterien · molekulare UhrEinheit 2 · Was sich in einer Population verschiebtVariation · Selektion · Fitness · Drift · GründereffektEinheit 3 · Wann aus einer Art zwei werdenIsolation · Artbildung · populationsgenetischer ArtbegriffEinheit 4 · Vielfalt und gegenseitige AnpassungBiodiversität auf drei Ebenen · Koevolution · WechselseitigkeitEinheit 5 · Der Baum aus Merkmalenursprüngliche und abgeleitete Merkmale · Synthetische TheorieEinheit 6 · Warum Tiere tun, was sie tunproximate und ultimate Ursachen · Kosten-Nutzen-AnalyseWas alle sechs Einheiten gemeinsam habenEin Takt, sechsmal derselbe.Denken — Austauschen — Vorstellen. Erst notiert jede und jeder allein, dann wird zu zweit verglichen, dann stellt ein Paar vor.Kein Methodenwechsel, der Aufmerksamkeit kostet. Die Methode ist der Didaktik untergeordnet.Durchgehend Partnerarbeit.Alle vier Materialblätter jeder Einheit sind für zwei gebaut. Es gibt keine Phase, in der jemand allein danebensitzt und wartet.Ein Minutenplan für 90 Minuten.Jede Einheit hat einen Ablaufplan mit Zeitfenstern, Sozialform und einem Satz dazu, was du in dieser Phase tun solltest. Alle Phasen summieren sich auf genau 90 Minuten.Test holen — und selbst auswerten.Am Lehrerpult liegt ein Test über zwölf Punkte, überwiegend Ankreuz- und Lückenaufgaben, dazu eine Rechenaufgabe und eine Beurteilungsaufgabe.Daneben liegt der Erwartungshorizont mit einer Umrechnungstabelle von Punkten in Prozent.Die Prozentzahl tragen die Schülerinnen und Schüler selbst in einen Laufzettel ein, der über alle sechs Einheiten läuft. Nichts wird eingesammelt, nichts geht in eine Note ein.Lösungen zu allem.Drei Lösungsseiten je Einheit — nicht nur Ergebnisse, sondern der Weg, die häufigen Fehlschlüsse und bei den anspruchsvollen Aufgaben auch die Grenzen der Musterlösung.Ein Fünf-Minuten-Check vor jeder Stunde.Fünf Fragen zum Vorlesen, mit denen du in fünf Minuten weißt, worauf du aufbauen kannst — und was du vorher noch einmal aufgreifen musst.Für wenBiologie, Qualifikationsphase, Grundkurs und LeistungskursGymnasium und Gesamtschule, bundesweit einsetzbargrundlegendes Niveau, geeignet auch für heterogene Kurserund sieben Wochen Unterricht, sechsmal 90 MinutenFormatsechs PDF in Farbe, je 25 Seiten, A4 — zusammen 150 Seitensechs PDF in Schwarzweiß, je 25 Seiten, A4, für den Kopierersechs Word-Dateien mit allen Schülerseiten, Übungen, Tests, Erwartungshorizonten und Lösungenalle Schriften eingebettet, direkt druckbar ohne Zusatzsoftware

Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.), Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)

Biologie
35,99 €47,94 €
Spare 11,95 €

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Lehrkraft und Fachleiter. Material mit Lösungen, Erwartungshorizont und belegter Befundlage.
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